Akai MPC Live II

Groovebox / Sampler

  • standalone-fähiges MPC
  • eingebaute Monitorlautsprecher
  • integrierter Lithium-Ionen-Akku für den mobilen Einsatz mit bis zu 5 Stunden Betriebsdauer
  • hochauflösendes 7" Multi-Touch Display
  • 16 anschlagsempfindliche RGB-Pads
  • kann als Bedienoberfläche für MPC 2 Software (PC und Mac) verwendet werden
  • 5 Drehregler
  • 2 GB RAM
  • 16 GB interner Speicher
  • SD-Card Slot
  • 2.5" SATA-Anschluss für optionale Festplatte (SSD oder HDD)
  • WLAN- & Bluetooth-fähig
  • MPC Note Repeat, MPC Swing und MPC Transport
  • MPC 2 Software inkl. Audio Track Aufnahme, Realtime Time-Stretch und Pitch-Shift
  • optimierte Q-Link Bedienung und Audio/MIDI Drag and Drop
  • unterstützte Audioformate: WAV, MP3, AIFF, REX und SND
  • Phono- und Line-Pegel-Eingänge
  • 6 Audioausgänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,3 mm Klinke
  • 2 Audioeingänge: 6,3 mm Klinke
  • Stereo Cinch-Eingang
  • 2x MIDI In/Out
  • 8 CV/Gate Ausgänge (4x 3.5mm TRS)
  • 2 USB-A 3.0 Anschlüsse für USB-Sticks oder MIDI Controller
  • Ethernet Link Port
  • Abmessungen (B x T x H): 411,5 x 243,8 x 45,7 mm
  • Gewicht: 3,38 kg
  • inkl. Netzteil (19 V DC) und MPC 2 Software (Onlinezugang für Registrierung und mögliche Downloads erforderlich)
  • passende Tasche: Art. 493541 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • passender Koffer: Art. 506942 (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • pasendes Softcase: Art. 508177 (nicht im Lieferumfang enthalten)

Weitere Infos

Display Ja
Pads 16
Fader 0
Effekte Ja
Sampling Funktion Ja
Speichermedium HD, SD Card
MIDI Schnittstelle 2x In, 2x Out
USB Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 6
Kopfhöreranschluss Ja

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13 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.8 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
neuling
zwist, 02.11.2020
Ich nutze das MPC in Ergänzung zu meiner Liveband (naja normalerweise live - jetzt halt nicht), also nicht unbedingt so, wie es von den Machern ursprünglich gedacht war.
Unser Schlagzeuger ist aber sehr clickfest, sodass das echt gut funktioniert.

Zunächst zu den PROS:
Verarbeitung und Haptik sind wirklich wertig, die Pads sind super zu spielen und die Konnektivität überzeugt.
Akku und Speakers taugen mir sehr, wenngleich ich darüber nicht abmischen würde. Aber als Laptop auf dem Sofa oder im Garten ist das perfekt.
Es wird viel darüber diskutiert, ob das MPC nun mobil ist oder nicht... also wer schon mal eine B3 oder ein Rhodes rumgetragen hat, wird das MPC als sehr mobil empfinden ;)

Der Sound ist sehr druckvoll und präsent. nicht nur bei integrierten/gekauften Sounds und internen Softsynths, sondern auch bei selbst geladenen Loops, die auf der DAW produziert wurden.

Nun zu den CONS:
Als langjähriger und erfahrener DAW-Nutzer (Logic) ist die Eingewöhnung in den MPC-Workflow für mich nicht einfach.
Schon klar: Das Bedienkonzept ist natürlich ein völlig anderes als bei Logic, aber dass sowohl bei der Software als auch bei der Hardware einige Bedienelemente nicht da zu finden sind, wo man sie als Computeruser erwarten würde, ist schon irritierend. Das fühlt sich ein wenig "verstrubelt" an. Ich denke in Sachen Usability könnte einiges nachgebessert werden.

Auch stört mich das Speichern/Öffnen-Chaos: Projekte, die ich in der MPC-Software erstelle, und die ich auch direkt auf dem MPC (oder auf der dort eingesteckten SD-Card) abspeichere, können später im Stand-Alone-Betrieb nicht vom MPC aus so geöffnet werden, wie ich sie abgespeichert hatte. Es fehlen dann Benamungen, Tempi sind teilweise durcheinandergewürfelt etc.

UPDATE:
Nach einem Firmware-Update des MPC sind die Dateien, die auf dem Rechner erstellt wurden nun korrekt zu öffnen.
(darum ein Sternchen mehr bei der Bedienung)
Fragt sich nur, warum das Gerät nicht mit der aktuellen Firmware, die auch zur Software passt, ausgeliefert wird. Aber gut...

Ich hatte auch mit der Maschine+ geliebäugelt, aber der MPC-Touchscreen war für mich ein Argument für das Akai-Gerät.
Ausserdem gibt es 3x Stereo Out, sodass man im Live-Betrieb (so er denn iiiirgendwann wieder stattfinden möge :/ ) verschiedene Signale an den Techniker ausgeben kann. Zwar gibt es bei der Maschine+ die Möglichkeit ein Interface anzuschliessen (was hoffentlich beim MPC auch irgendwann implementiert wird), aber dann hat man wieder ein Gerät mehr mitzuschleifen.

Fazit:
Mir macht das Gerät Spaß, aber es fordert mich auch erstmal raus: Die Lernkurve ist anfangs relativ flach.

So, liebe Mitmusiker: Haltet aus!!! Nutzt die Coronazeit, um an euren MPC-Skillz zu schrauben! Viel Erfolg, viel Spaß und bleibt gesund!
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Als Ersatz für Atari 1040 STFM / C-LAB Notator und QY 700 ;-)
beosoundfan, 20.12.2020
Ich war lange auf der Suche nach einem guten Sequencer a la Yamaha QY 700 oder eben Atari Notator/Creator (kennen die Meisten bestimmt gar nicht mehr). Auf keinen Fall wollte ich eine DAW (habe ich auch, mag ich aber nicht, da sie mich nicht künstlerisch inspiriert). Derzeit gibt es zwar immer mehr Sequencer, aber keiner gefiel mir wirklich. Pyramid kam schon dicht ran. Aber da kam mir die MPC-Live II mit der ab Version 2.8 stark Verbesserten MIDI-Umsetzung gut zu pass.

Ausgeliefert wurde sie Ende November 2020 von Thomann allerdings mit 2.7.1 (war dennoch alles neu und stank wie Iltis nach Lösungsmittel/Weichmacher - vielleicht die Softtouch-Oberfläche oder Pads, meine Nase konnte das nicht auseinander halten). Also gleich 2.9 aufgespielt (nicht gegen den Geruch). Alles ohne Probleme. Dazu muss ich sagen, dass für mich Standalone auch Standalone heißt. D.h. ich verwende sie nicht im Controller-Mode am Mac/PC, sondern tausche alles über eine SD-Karte aus. Ich WILL auch die MPC-SW auf dem Rechner nicht installieren. Es muss also auch ohne gehen. Tut es auch (bis auf eine Ausnahme, dazu später). Darüber lief auch das Firmware-Update. Super.

Der Klang ist der Hammer, da rauscht nichts, die mitgelieferten Expansions etwas dürftig in Bezug auf die Genre-Abdeckung (The Vault 2.0, Clip Launch Pack, Essential Instruments 2, F9 Expansion (Download erforderlich sowie AKAI-Account), Sonic Boom (Download erforderlich sowie AKAI-Account). Der Hip-Hopper ohne Notenkenntnis oder sonstigem musikalischem Wissen wird hier glücklich (Loops ohne Ende). Der Allround-Genere-Musiker nicht ganz so. Und bei Latin Grooves hört es gan auf (Reggaeton, Salsa, Zouk, Bachata usw.).

Die Plug-Ins finde ich sehr gelungen (noch wenige, aber Akai liefert Stück für Stück nach. Ich beobachte das bereits seit 2 Jahren), wie eben auch der Drum-Synthesizer (ab Version 2.9). Und ja, es gibt sogar Klänge abseits der TR 808! Ja, wirklich! Ich wiederhole es, es gibt neben der 3-Millionsten TR 808 Simulation tatsächlich auch akustische oder fiese Reggaeton-Drums und CR 78, Das tut gut. Nichts gegen die TR 808 (ich bin mit der aufgewachsen, aber irgendwann reicht es, wie viele Klones brauchen wir noch?!). Das Modelling ist, finde ich, sehr gelungen. Fertige Patterns gibt es leider nicht. Man muss immer selber etwas programmieren. Gut, dass ich noch eine BOSS DR-880 habe. Die Pads finde ich ok. Jetzt erschlagen mich alle MPC-Fanboys (und Girls). Glücklicherweise benötige ich die Pads selten (und ja, ich habe Threshold, Sensitivity in den Einstellungen ausprobiert). Übrigens können die Pads auch Aftertouch. Lecker.

Zurück zu meiner Anwendung. Steuerung von diversen HW-Syntesizern per DIN-MIDI und USB. Alles läuft. Hammer. Ich habe meine Ablösung der alten Sequencer gefunden.

Nun zur Bedienung. ich habe soooo viel schlechtes darüber gelesen. Ich war echt skeptisch, ob das etwas für mich ist. Und ich weiß auch warum, glaube ich, dass das so wahrgenommen wird. Die Anwender-Zielgruppe sind zu jung! Ich bin alt genug dafür. 80er sage ich nur und eben besagter C-LAB Notator, QY700. Der Workflow entspricht exakt der mir gewohnten Arbeitsweise aller alten Sequencer. Geil! Es heißt etwas anders bei AKAI, sind aber Pattern (Sequences), Tracks und Songs. Also der Workflow bezüglich der Spuren (sei es MIDI oder Audio) ist für mich passend und vertraut. Zugeben muss ich, dass einige Funktionen einiges an Menü-Tauchen bedarf. Das ist in der Tat teilweise unglücklich gelöst. Nicht wirklich schlimm, aber das kann noch verbessert werden.

Nachteile gibt es natürlich auch. Ich habe eine SSD eingebaut. Das geht ohne Probleme - äh fast. Frische SSD einbauen, MPC starten, in der MPC formatieren und los, geht nicht. Wenn man die frische SSD einbaut, dann wird diese von der MPC nicht erkannt. Ätzend. Also wie formatieren? Über die mitgelieferte MPC SW (oh nein, ich dachte es geht ohne), die einen Treiber installiert, sodass die Laufwerke (SD, SSD, interner Speicher der MPC) unter Windows oder macOS sichtbar werden und formatiert werden können. Die MPC SW will ich aber ums verrecken nicht installieren. Warum? Ich will nicht bei jedem OS Update bangen, ob das alles danach noch geht (bin da sehr gebrannt). Daher, volle Unabhängigkeit vom PC/Mac. Ich bin gerne frei und unabhängig ;-) Also habe ich mir für 10 € einen USB/SATA Adapter besorgt und die SSD (Samsung EVO 1TB, natürlich ohne Montage-Schrauben) daran angeschlossen. Das dann an den Mac (macOS 10.12.6) und dort mit dem Festplattendienstprogramm auf exFAT formatiert und wieder in die MPC eingebaut (Schrauben werden von AKAI mitgeliefert!). Läuft. Nun die MPC mit USB an den Mac. Kein Laufwerk. Ok, in den Controller-Mode geschaltet - kein Laufwerk wird gemountet. Grrrrrrr. Schade. Ok, brauche ich auch nicht. Dachte ich. Nun zu einem weiteren Nachteil. Die neue SSD ist eingebaut, aber ja noch leer. Wie bekomme ich da nun die Expansions oder Samples drauf? Von der SD Karte dorthin kopieren! Ha, ha, da hat man die Rechnung ohne AKAI gemacht. Es gibt auf der MPC keine Datei Verschieben- oder Kopier-Funktion. Echt jetzt? Jo. Tja, nun muss ich wohl in den sauren Apfel beißen. Da ich auf dem Mac Parallels habe, schnell Windows gestartet, Snapshot gemacht (so kann ich schnell zurück, wenn das alles nichts ist) und aus der MPC-SW nur den Treiber extrahiert (den Trick fand ich in einem Forum, MPC-SW Paket auspacken und Unterverzeichnis mit Treibern aufsuchen und dort die MPC-Live-II-Exe aufrufen). Treiber auf Win 7 installiert. MPC ran, Controller Mode - zack, alle Laufwerke werden angezeigt und können (bis auf das interne 16 GB MPC LW) beschrieben, gelöscht usw. werden. Das ist nicht optimal und ergibt an dieser Stelle eine Abhängigkeit, nun denn. Dateimanagementfunktionen werden hoffentlich noch von AKAI nachgeliefert.

Ableton Anbindung, Splice usw. kann sie auch, nutze ich aber nicht. Eine Standalone-MPC als dämlichen Controller zu missbrauchen ist nicht mein Ding (verstehe ich auch nicht, da es da andere Lösungen gibt). WLAN hat sie, aber nur für Ableton Link un d Splice (jo, kein FW-Update darüber und kein Zugriff auf das Dateisystem). Bluetooth ist auch da. Kann man die eingebauten Lautsprecher dann als BT-Box verwenden? Nein. BT ist nur für MIDI und Tastaturen. Wird hoffentlich mal nachgereicht.

Zusätzliche SSD/Festplatte kann man einbauen, muss man aber nicht. Mit einer schnellen SD Karte geht das auch (z.B. Sandisk Extreme Pro 64 GB 95 MB/s read and write). Und zwar richtig gut. Also erstmal ohne teure SD/Festplatte kalkulieren. Ich bereue fast, dass ich die SSD gekauft habe. Fakt ist nur, dass die eingebauten 16 GB auf keinen Fall ausreichen und verwendet werden sollten (eingeschränkter Zugriff zur Verwaltung von außen, z.B. für Backup). Also eine SD-Karte ist ein Muss. Die SD Karte steckt übrigens hinten in der Maschine und ist ungeschützt (keine Klappe oder ähnliches). Das ist sehr schlecht gelöst, da sie etwas herausragt. Also Obacht beim Transport.

So, damit das hier nicht zu lang wird - ich bin zufrieden und liebe den Akku und die Lautsprecher. Das hätte ich nie gedacht (wozu Lautsprecher? Unkompliziert mal schnell auf dem Schoß in der Stube, im Urlaub, als USV, ...). Eigentlich wollte ich die MPC X, bis ich die schiere Größe im Laden gesehen habe! Meine Herren ist das Ding riesig! Und dann kam Mitte diesen Jahres (2020) die Live II, die so verbessert war, dass die MPC X für mich obsolet wurde.
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Verarbeitung
Endlich wieder kreativ Musik machen.
metothic, 30.12.2020
Endlich wieder kreativ Musik machen.

Natürlich muss man sich hier etwas einarbeiten, aber was die Kreativität angeht ist das in meinen Augen kein Vergleich zu einer DAW (in meinem Fall Cubase). Hier kann man Ideen relativ schnell und unkompliziert umsetzen, während man in einer DAW oft mit der Featurevielfallt erschlagen wird. Vielleicht bin ich auch einfach nur zu alt. Für die Endproduktion nutze ich allerdings dann auch wieder meine DAW. Das importieren des Projektes empfinde ich als unkompliziert. Was ich etwas vermisse, oder ich habe es bis jetzt nicht gefunden, ist eine eindeutige Clippinganzeige.
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Stnerrot, 17.03.2021
Спасибо Thomann! AKAI Professional MPC Live II это идеальный и продуманный до мелочей прибор для создания музыки! Очень качественно собран! Звук огонь! Akai это топ.....однозначно....лучше не бывает,хотя дело вкуса разумеется! Как профессиональный музыкант с опытом более 30 лет мне есть с чем сравнить, поэтому я в 100% Рекомендую AKAI Professional MPC Live II-всем творческим людям! Вы не пожалеете что приобрели такой крутой инструмент,он воплотит ваши музыкальные мысли в крутую реальность! Спасибо Thomann,моя мечта сбылась благодаря вам!
AKAI Professional MPC Live II -это бомба!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
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