Blackmagic Design Video Assist 7" 12G HDR

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Video-Monitor mit dualem SD-Kartenrecorder

  • ermöglicht professionelles Monitoring und Aufzeichnungen mit sämtlichen SDI- oder HDMI-Kameras in allen HD-, Ultra-HD-, 2K- und 4K-DCI-Formaten
  • Aufnahme auch in Blackmagic RAW mit kompatiblen Kameras
  • unterbrechungsfreie Aufnahme dank zwei Karten-Slots möglich
  • 7"-HDR-Touchscreen mit 2500 Nit unterstützt 3D-LUTs und verfügt über professionelle Scopes sowie leistungsstarke Fokussier- und Belichtungshilfen zum präzisen Fokussieren, Belichten und Kadrieren
  • SD-Kartenrekorder speichern Dateien von beliebigen Kameras in 10-Bit-4:2:2-ProRes- und -DNx-Formaten
  • zwei Mini-XLR-Anschlüsse mit 48-V-Phantomspeisung für hochwertige kristallklare Tonaufzeichnungen
  • SDI Video Ein- und Ausgang (SDI Raten 270 Mbit / 1,5 G / 3 G / 6 G / 12 G)
  • HDMI-2.0a Video Ein- und Ausgang
  • 2 symmetrische Mini-XLR Analogaudio-Eingänge
  • 3,5 mm Kopfhörerbuchse
  • eingebauter Mono-Lautsprecher
  • Bildschirmabmessungen: 7" mit 1920 x 1200 Pixeln
  • Bildschirmfarbe: P3-Farbraum
  • Fernsteuerung: 1x 2,5 mm LANC-Buchse für Aufnahmestart/-stopp
  • SD-Schnittstelle: duale SD-Steckplätze für UHS-II-Karten
  • Computer-Schnittstelle: 1 USB Typ C 3.1 der Generation 1 für Aufzeichnungen auf externe Festplatten, für das erste Setup, für Software-Updates und die Softwaresteuerung über Video Assist Utility
  • Akkubetrieb über 2x NP-F570 Akku möglich (nicht im Lieferumfang)
  • Abmessungen: 193 x 130,5 x 37 mm
  • Gewicht: 825 g
  • inkl. 12V-Netzteil
Erhältlich seit Mai 2020
Artikelnummer 493182
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauform Field Recorder
Recorder Ja
Bildschirm Größe [Zoll] 7"
Bildschirm Auflösung 1920 x 1200
Aufzeichnungsauflösung 4k
Aufzeichen Spuren 1
HDMI Eingang Ja
SDI Eingang Ja
HDMI Ausgang Ja
SDI Ausgang Ja
Streaming Funktion Ja
Akku Optional
Speichermedium SD Karte
Audio IN Ja
Audio Monitor Ja
Lautsprecher Ja
Scopes Ja
Tally Ja
Montage Aufnahme 1/4" Innengewinde
Typ Monitor
1.135 CHF
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Schnell, hoch aufgelöst und anpassungsfähig

Der Blackmagic Design Video Assist 7“ 12G HDR ist das Topmodell der Video Assists. Und dieser Monitor hat eine Menge drauf. Befestigt an Kamera oder Stativ zeichnet er auf, unterstützt dabei ausgesprochen viele Formate und arbeitet mit allen HDMI- und SDI-Kameras zusammen. Aufgenommen wird sowohl in ProRes als auch AvidDNx. Damit kann das Material mit jeder Schnittsoftware angegangen werden, wie beispielsweise Blackmagic DaVinci Resolve. Im Unterschied zur 5-Zoll-Reihe hat der 7“ 12G HDR nicht nur einen größeren Bildschirm. Er verfügt auch über zwei Mikrofoneingänge mit Phantomspeisung und zwei statt eines SD-Karten-Slots. Als 12G HDR-Modell hat er im Vergleich zur 3G-Reihe schnellere 12G-SDI und Ultra-HD-Anschlüsse für alle Formate bis 2160p/60, ein superhelles Display, einen verriegelbaren Stromanschluss und die Möglichkeit, mit kompatiblen Kameras RAW-Material aufzuzeichnen.

Abbilden, aufzeichnen, streamen

Blickt man auf den Touchscreen, an dem der Blackmagic DesignVideo Assist 7“ 12G HDR bedient wird, fallen gleich die HDR-Scopes und Steuerelemente zum Aufzeichnen und Abspielen von Clips auf. Das Display ist individualisierbar. Zahlreiche Features wie Focus Peaking, Zebra und 3D-LUTs werden geboten. Ebenfalls vorn ist ein Lautsprecher zur Clipwiedergabe eingebaut. Auf der Rückseite signalisiert ein Tally-Licht, wer hier gerade aktiv ist. Alle Anschlussbuchsen bis auf die USB-C-Verbindung zum Computer sind in die kurzen Seiten eingelassen. SD-Karten nimmt der Video Assist auch im schnellen und für hohe Qualitätseinstellungen sehr empfehlenswerten UHS-II-Standard entgegen. Bei Verwendung von SDI kann der Ton mit zwei bis 16 Kanälen aufgezeichnet werden. Der Monitor wiegt 825 Gramm. Für die kabellose Stromversorgung gibt’s optionale Aufsteck-Akkus. Streams sind übrigens bis zur 1080p-FHD-Auflösung möglich.

Für Webcaster und Videofilmer

Der Blackmagic Design Video Assist 7“ 12G HDR bietet professionellen Kameraleuten nützliche Features für Dreh und Stream. Ab sofort kann man den im Vergleich zur Kamera größeren Bildschirm genießen. So bemerken Profis leichter Ereignisse in ihrer Umgebung. Zudem können sie ältere Broadcast-Systeme mit dem Video Assist aufrüsten, um mit aktuellen Dateiformaten und neuer Schnittsoftware zu arbeiten. Der extrahelle Screen spielt seine Vorzüge so richtig bei Sonnenlicht aus. Alle, die nicht extra Ton-Equipment zum Dreh tragen möchten, profitieren von der vorzeigbaren HD-Audioabtastrate. Sie beträgt 192 kHz bei 16 und 24 Bit pro Sample. Wer gern im Rohformat aufzeichnet, kann mit Blackmagic RAW 3D-LUTs zunächst nur auf der Metaebene anwenden, um sich in der Postproduktion zu entscheiden. Und für einfaches Streamen wird der Video Assist am Rechner als Webcam erkannt.

Über Blackmagic Design

Das 2001 gegründete australische Unternehmen Blackmagic Design ist einer der weltweit führenden Wegbereiter und Hersteller von kreativer Videotechnologie. Bekannt für seine hervorragenden Codecs bietet Blackmagic professionelle Technik zu erschwinglichen Preisen. Das bewies der Hersteller 2002 mit der Veröffentlichung der DeckLink-Capturekarte. Diese ermöglichte das Bearbeiten von unkomprimiertem 10-Bit-Videomaterial auf einem Macintosh OS X-System. Die Produkte der ATEM-Live-Serie sind weltweit in großen Produktionen im Einsatz. Grant Petty, Gründer und CEO der Firma, beschreibt das Leitmotiv seiner Firma selbst in den folgenden Worten: "Blackmagic Design strebt danach, Videos von höchster Qualität für jeden erschwinglich zu machen, sodass Produktions- und Fernsehbranche zu einer wahrhaft kreativen Branche werden kann.“

Ab in den Stream

Möchte man einen Internetstream fürs Publikum starten oder seinen Kunden Livebilder vom Drehort per Skype zeigen, gibt man dem Blackmagic Design Video Assist 7“ 12G HDR mit dem beiliegenden Netzteil Strom und verbindet ihn über den USB-C-Anschluss mit einem Computer. Auf dem Rechner nutzt man eine beliebige Streamingsoftware, wie beispielsweise OBS. Wer - unabhängig davon, ob ein Netzanschluss vorhanden ist - beim Drehen frei agieren möchte, steckt zwei optional erhältliche Sony-kompatible NP-F-Akkus auf die Rückseite des Monitors. Der angeschlossene Rechner erkennt den Blackmagic Design Video Assist 7“ 12G HDR als Webcam. Schon kann der Stream zu Plattformen wie YouTube, Twitch, Facebook oder Zoom beginnen. Für Streaming-Neulinge hält die Bedienungsanleitung übrigens eine bebilderte Step-by-Step-Hilfe bereit.

P
Hier muss in Sachen Monitoring noch nachgebessert werden
PascalR11 14.02.2022
Der erste Eindruck vom VA7 12G HDR war super: Klasse Verarbeitung, kompakt und viele Anschlüsse, die sinnvoll angeordnet sind. Und ein großer Funktionsumfang samt Webcam-Schnittstelle - eigentlich super! Zu Beginn ist das hohe Gewicht negativ aufgefallen. Außerdem ist die Stromversorgung offiziell nur mit 12V freigegeben. DTap mit 16,8V VMount unreguliert würde ich nicht empfehlen!

Nach umfangreichten Tests mit meiner Sony Alpha 7 stellte ich fest, dass die Helligkeitswiedergabe des Monitors nicht linear ist. Ich versuche es zu erklären: Selbst dann, wenn ich den Monitor auf 20% Helligkeit stelle, sehen Weißtöne, die über 70 IRE liegen, bereits so ähnlich aus, dass man Strukturen ab und über 70% kaum noch voneinander unterscheiden kann. Besonders verstärkt wird dieser Effekt, wenn ich ein selbst erstelltes LUT verwende, in dem die Highlights und das Weiß sogar noch weiter abgesenkt werden und nur die Mitten und die Schatten kontrastreicher bearbeitet wurden. Das Bild auf dem BMD Video Assist deckt sich nicht mit dem auf der Kamera oder dem kalibrierten Monitor am Schnittplatz. Es wirkt von Anbeginn deutlich kontastreicher. Eine Reduktion des Kontrastes über den Monitor brachte keine Verbesserung. Das ganze Bild wurde homogen dunkler und leicht grauer, nicht aber flacher und weniger kontrastreich.

Weiterhin gibt es keine Möglichkeit die Monitoring Tools, wie Waveform, dauerhaft als PIP in klein anzeigen zu lassen. Es gibt nur Vollbild mit Transparenz oder mein Kamerabild als PIP. Das ist sehr schade. Außerdem stehen keine RGB Waveform oder RGB Histogramme zur Verfügung, hier muss man mit der vorgegebenen Variante (Luma) leben. Im Dauerbetrieb lässt sich nur ein kleines Histogramm in der Fußzeile einblenden - schade eigentlich. Das kann meine Kamera auch und sagt mir nicht viel.

Der Monitor hätte richtig gut sein können, doch hat in der Gebrauchstauglichkeit einen erheblichen Mangel. Es ist eine Sache Farbe nicht akkurat beurteilen zu können, denn dafür ist der Video Assist nicht gedacht (den Weißwert empfand ich übrigens als neutral ohne erkennbaren Stich in der aktuellen Version Februar 2022). Es ist eine andere Sache, wenn der Helligkeitsverlauf und das Ansprechverhalten der Pixel zum Backlight nicht passen.

Als Fazit:

- Verarbeitung top
- Konnektivität top
- Audio top
- Bedienung top

- Helligkeitswiedergabe mangelhaft
- 12VDC Input sehr limitierend für Rigs. Warum nicht 7-17V?
- Messwerkzeuge kaum konfigurierbar und müselig einzusetzen

Ich schaute mir nach dieser Erfahrung ein ähnliches Produkt an, um meine Entdeckung zu verifizieren und einen geeigneten Monitor für Outdoor-Drehs zu finden. Hier konnte ich trotz hoher Helligkeit einen linearen Helligkeitsverlauf beobachten und beim Aktivieren des LUTs den gewünschten Effekt sehen - nämlich ein Bild, wie es auch an meinem Schnittplatz mit LUT produziert wird.
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W
Das Geld wert.
Wernie 14.04.2021
Meine Sony-Kameras können allesamt in 4K nicht unbegrenzt lange aufnehmen, daher brauche ich eine mobile Aufnahmelösung. Nach vielen zum Teil frustrierenden Versuchen mit anderen Lösungen (darunter Blackmagic Ultrastudio 4K Mini und Elgato HD60S+ sowie CamLink4k) habe ich mich für dieses Gerät entschieden. Hier brauche ich zum Aufnehmen keinen Computer und muss mich nicht mit Programm-Abstürzen und Kompatibilitätsproblemen rumschlagen. Mit dem Video Assist spare ich soviel Zeit, dass sich der gar nicht soo hohe Preis schnell bezahlt macht.

Mir war wichtig:
Wertige Verarbeitung mit Alu-Gehäuse und stabilen Verschraubungen. Helles und scharfes Bild. Wechseln von Akkus und Speicherkarten im Betrieb möglich. Hochwertiger symmetrischer Audioeingang mit geringem Rauschen. Video Ein-und Ausgänge in HDMI- und SDI-Format bis 4k30. Aufnahme auf SD-Karten oder SSD (ich verwende die preisgünstige Samsung T5, arbeitet einwandfrei). Funktioniert auch als Webcam mit meinem MacBook Pro M1, aber leider nur bis 1080p60.

Ein paar Wünsche hätte ich noch: Audio mit 32bit Floating-point Wandlern (SoundDevices macht's vor mit seinen Mixer-Recordern). Eine interne Verzögerung für das Audiosignal, das bei Verwendung des Analogeingangs immer zu früh kommt. Einen Line-Ausgang oder Kopfhörerausgang mit mehr Power. Einen zusätzlichen 3,5mm Stereo-Klinkeneingang für Video-Mikrofone. Eine Möglichkeit, einzelne mißratene Video-Takes sofort zu löschen. Eine preisgünstige, möglichst drahtlose Fernbedienung zum Starten und Stoppen der Aufnahme (die LANC-Fernbedienungen auf dem Markt sind alle nicht gerade billig).

Ansonsten kann ich den Video-Assist 12G HDR nur empfehlen (HDR konnte ich leider nicht ausprobieren). Übrigens: Das erste Exemplar, das mir Thomann geliefert hat, funktionierte nicht (keine Bildsynchronisation, nur Streifen) und wurde sofort problemlos umgetauscht.
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MG
The Perfect Video Assist (-ant), Record, Monitor, Convert, Analyse, Stream, ....
Mike GT 01.10.2021
Der Name Assist ist hier tatsächlich Programm! In einem - wie von BlackmagicDesign gewohnt - hervorragend verarbeiteten Alu Gehäuse findet man tatsächlich einen ultra-flexiblen Assist-ant!

o Jeweils drei Mounting Points and der Ober- und Unterseite erlauben jede erdenkliche Montage. Mein Tip: mit der "Zacuto Mini-Z Rail" ist die Montage noch einfacher. Sie bietet eine kurze Nato-Rail und eignet sich ideal zum einfachen Umsetzen des Video Assist von Kamera auf Static, etc.

o Die I/Os lassen wirklich keine Wünsche offen, es ist für alles gesorgt! Einzig die Mini-XLR Kabel liegen vielleicht nicht in jedem Rack - es gibt aber passende Adapter von Blackmagicdesign.

o Mit zwei SDXC Einschüben ist bereits ein Endless Recording möglich. Zudem ist eine externe SSD als Record-Medium anschließbar - vorbildlich.

o Über den USB Anschluß ist zudem direktes Streaming möglich - das Gerät wird in diesem Fall als Webcam erkannt!

o Der Screen selbst und die Analyse Tools sind ganz hervorragend - die Bedienung ist dabei über den Touch Screen super einfach.

o Auch die Stromversorgung über zwei Akkuschächte erlaubt Non-Stop-Recording. Sollten einem die Akkus ausgehen mein nächster Tip: Der Video Assist läßt sich auch über V-Mount/DTAP Akkus betreiben. Ich empfehle den "Core SWX PowerBase Edge PCC6KPRO" (gibt es natürlich bei Thomann). Seltsamerweise gibt es von BlackmagicDesign hier kein passendes Kabel - in meinem Vorrat fand sich ein "dedolight DDCC-DTAPL" - die perfekte Verbindung zwischen dem CORE DTAP und dem Schraubanschluss des Monitors.

o Ein Tally Light und ein sehr leise laufender Lüfter runden das Ganze noch ab!

Für mich tatsächlich der absolut perfekte Assistant in jeder Aufnahmesituation. Ganz hervorragende Bildqualität, herausragende Features höchste Flexibilität und ganz tolle, professionelle Verarbeitung! Schlicht 7" High End Monitoring :-)!
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A
Ich bin sehr zufrieden
Alter_Holzwurm 02.06.2021
Der Video Assist ist die ideale Ergänzung meiner Panasonic GH5. Erste Aufnahmetests zeigten, wie gut das Gerät zu bedienen ist, dank des sinnvoll aufgebauten Menus. Ausschlaggebend für Video Assist war die Möglichkeit, neben einer externen SSD-Festplatte auch die SD-Karten meiner Kamera weiterhin zu verwenden. Wichtig ist es, die Empfehlung von Blackmagic bezüglich geeigneter SSD-Laufwerke einzuhalten. Viele, auch modernere und schnellere Laufwerke unterstützen kontinuierliche Aufzeichnung nicht. Diese ist für Videoaufzeichnungen aber ein Muß. Ton zeichne ich bisher nicht auf, dafür habe ich einen eigenen Audiorekorder. Aber bei Gelegenheit besorge ich mir Adapter für den Mikrofonanschluß. Eine eigene Fernbedienung brauche ich auch nicht, ich habe eine Fernbedienung für meine Kamera. Und die GH5 startet dann eben den Video Assist.
Bild/Sound
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