Bose L1 Compact

Portables Line Array System

  • mit "Spatial Dispersion" Lautsprechertechnologie für eine gleichmäßige Schallverteilung auf der gesamten Bühne und überall im Zuschauerraum
  • ideale Lösung für Live-Musik, mobile DJs, Referate und Vorlesungen, Geschäftspräsentationen und andere Anlässe
  • zwei ToneMatch Kanäle mit festen Presets für Mikrofon und Akustikgitarre (zuschaltbar)
  • integrierter Basslautsprecher im Standfuß
  • zwei Aufstelloptionen: niedrige Säulenhöhe für kleinere Räume oder volle Säulenhöhe für größere Räume
  • Gewicht aufgebaut (ohne Tasche): 13,30 kg
  • bei Verwendung der Tone Match Audio Engine (Art. 235986) wird ein separates T1 Netzteil Art. 347843 benötigt (Audio Engine und Netzteil nicht im Lieferumfang enthalten)

Im Lieferumfang enthalten:

  • L1 Compact Standfuß
  • L1 Compact Lautsprecher-Array
  • L1 Compact Verlängerungselemente
  • Schutzhülle für Standfuß/Lautsprecher-Array
  • Tragetasche für die Verlängerungselemente
  • Netzkabel

Abmessungen:

  • L1 Compact Lautsprecher Array (B x H x T): 40,8 x 7 x 7,1 cm
  • L1 Compact Erweiterung (B x H x T): 83 x 7 x 7,1 cm
  • L1 Compact Standfuß (B x H x T): 41,8 x 33,9 x 42,6 cm

Weitere Infos

Inklusive Subwoofer Ja
Integrierter Mixer Nein

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  • 1
4.7 /5
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Viel Licht, aber auch Schatten
07.09.2016
Ich nutze eine Anlage hauptsächlich als mobiler DJ für Familienfeiern. Ab und zu spiele ich auf einem E-Piano darüber.

Fakt ist, dass der Klang der Anlage sehr gut und sehr transparent ist. Die Auflösung der Musik erlaubt es, etwas leiser zu machen. Das ist bei Familienfeiern durchaus ein Vorteil. Der Klang wird vom Publikum als sehr angenehm empfunden. Das bekommt man tatsächlich auch mitgeteilt.

Fakt ist auch, dass die Stereoqualität bei Tanzveranstaltungen wirklich nicht wichtig ist. Hier läuft mit einer Anlage alles in Mono und durch die gleichmäßige Verteilung des Klanges gibt es keinerlei Einbußen.

Über das einfache und leichte, bequeme Handling der Anlage wurde schon ausreichend berichtet.

Für eine optimale Klangregelung kommt man aber um ein Mischpult nicht herum. Einfach die Soundquelle an die Anlage anschließen bedeutet, dass man für ein Instrument oder Laptop keinerlei Klangregelmöglichkeit hat. Aber die braucht man unbedingt.
Der zur Verfügung stehende Mikrofoneingang hat eine Klangregelmöglichkeit. Für Moderatorentätigkeit ist dieser auch sehr gut zu gebrauchen. Es ist erstaunlich, wie rückkopplungsarm diese Anlage ist. Die Sprachverständlichkeit ist hervorragend. Für Gesang fehlt allerdings eine Echofunktion.

Die angegebene Eignung für Beschallungen bis zu 100 Personen sollte mit Vorsicht genossen werden. Bei einer Familienfeier mit ca.60 Personen, welche als Thema "Rock" ausgegeben haben, dort stößt diese Minianlage schnell an ihre technischen Leistungsgrenzen. Wenn plötzlich 30 schwarz funkelnde Rocker auf der Tanzfläche abhotten wollen, dann ist das Teil hoffnungslos überfordert. Ich hatte zu meinem großen Glück einen 300W Solton-Subwoofer dabei. In dieser Kombination hatte ich einen hervorragenden Gesamtsound. Leider aber auch wieder eine wuchtige Riesenbox zu schleppen. Aber meine Skepsis gegenüber diesem kleinen Bassteil in der Größe eines Kleintierkäfigs wurde mir an dieser Stelle bestätigt. Auch Bose kann keine technischen Wunder vollbringen!

Als problematisch bleibt ebenso anzumerken, dass durch die gute Verteilung des Sounds auch die Beschallung auf der Bühne durchaus als sehr gut zu bezeichnen ist. Das hat jedoch zur Folge, dass bei lauteren Veranstaltungen mir die Ohren noch am nächsten Tag dröhnen. Das kenne ich so von meiner alten, klassischen 2+1 PA nicht.

Fazit
+ sehr guter Sound (bei zusätzlicher Klangregelung)
+ hervorragendes Verhalten bei Moderatorentätigkeiten
+ super Handhabung
- deutliche Leistungsgrenze
- erhöhter Lärmpegel auf der Bühne
+/- schon irgendwie viel Geld für viel Plastik

PS. Ich stehe schon seit 35 Jahren in Sachen Tanzmusik auf der Bühne und weiß wovon ich schreibe.
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Gesamt
Auch im Doppelpack sehr nützlich.
Wernie, 16.06.2015
Ich habe hier zugeschlagen und mir gleich zwei Stück gekauft. Ich verwende sie bei Soloauftritten mit Gesang und Akustikgitarre und mit meinem Trio (Gitarre, Bass, Sax). Mir gefällt vor allem der rückenschonende Transport und die gute Klangverteilung in verwinkelten Räumen.

Für Solomusiker reicht 1 Box, weitere Musiker sollten möglichst eine eigene Box haben, damit sie sich selber gut hören. Der Klang auf der Bühne ist gut, allerdings ist die maximale Lautstärke durch die kleinen Basslautsprecher begrenzt. Wenn es auf viel Bass ankommt, sollten die Boxen in einer Ecke stehen.

Als Stereoanlage klingen die Boxen ziemlich HiFi-mäßig. Daher dienen sie mir zu Hause als Stereo-Lautsprecher für meinen 65 Zoll UHD-TV, das funktioniert hervorragend und klingt fast wie eine Surround-Anlage. Bloß schön ist es nicht...

Zur Technik: Die Stangen haben nur im obersten Teil 6 kleine Speaker (ca. 2 Zoll), die gegeneinander versetzt sind und in 6 verschiedene Richtungen abstrahlen. Man kann die Speakermodule in drei Positionen einstecken: ganz unten, in Sitzhöhe oder in Stehhöhe. Extra Hochtöner gibt es nicht. In der obersten Position sind die Lautsprecher in Ohrenhöhe beim Stehen, das Bassmodul jedoch am Boden. Das ergibt erst in einigem Abstand einen homogenen Sound.

Im Bassmodul befindet sich ein Treiber mit ca. 8 Zoll, der für ordentlich Wumms sorgt, allerdings nicht gerade die Hosenbeine flattern lässt. Es reicht immerhin für eine Cajon oder eine perkussiv gespielte Gitarre. Der eingebaute Digital-Verstärker braucht weniger als 200 Watt, man kann ihn also notfalls über einen Wechselrichter auch per Akku betreiben.

Der Mixer ist minimalistisch: Es gibt nur zwei getrennt regelbare Kanäle: Mikrofon (mit Klangregelung) und Line (ohne Klangregelung, umschaltbar auf Gitarre). Das Umschalten auf Gitarre bewirkt keine Pegelanhebung, nur eine Bassabsenkung und Präsenzanhebung.

Die Klangabstrahlung ist erstaunlich breitbandig und breitgefächert und die maximale Lautstärke ist durchaus praxisgerecht. Im Vergleich mit meinen beiden AER Compact 60, die ich bisher gewohnt war, ist der Klang deutlich natürlicher und offener und ich kann lauter aufdrehen bevor es pfeift. Allerdings wird mancher Gitarrist den eher mittigen Klangcharakter der AER-Boxen vermissen, wenn es um die Durchsetzungsfähigkeit gegenüber anderen Instrumenten geht.

Ein paar Kritikpunkte gibt es aber schon noch an der Bose L1 Compact:

1. Die kleinen Speaker klingen doch etwas hart und kalt, verglichen mit einer Gesangsbox mit Horn-Tweeter. Das fällt aber seltsamerweise beim Betrieb als Musikanlage nicht auf.

2. Der Subwoofer lässt sich leider nicht getrennt regeln und ist zu laut, wenn er am Boden in einer Ecke steht. Wenn man mit der Akustikgitarre direkt daneben steht, neigt es zum wummern. Von weiter weg ist es dann ok. Manche Gitarren werden mit diesem System wild koppeln, wenn man das Schallloch nicht verschließt.

3. Man vermisst doch sehr eine Klangregelung für den Line- und Gitarreneingang. Unverständlich, dass Bose daran gespart hat, wo doch sowieso ein DSP drin steckt...

4. Der Mikrofoneingang klingt ganz ordentlich, ist aber nur für dynamische Mikrofone optimiert und hat keine Phantomspeisung. Deutlich besser klingt es, wenn ich das Mikrofon an meinen kleinen Mackie-Mixer 402-VLZ3 anschließe und per Lineeingang in die Bose-Box einspeise. Das heißt, der Bose-Preamp ist nicht der beste.

4. Die Verarbeitung ist zwar insgesamt ok, aber die Standfüße stehen nur wenige Millimeter vom Boden ab, so dass die Säule auf unebenem Boden wackelt. Außerdem neigen die Einsteckstangen bei bestimmten Frequenzen (z.B. leere G-Saite der Gitarre) zum scheppern. Gut gefallen hat mir die Tragetasche für die Stangen.

Insgesamt bin ich trotz dieser Mängel zufrieden, obwohl ich das System für das Gebotene etwas teuer finde.

Empfehlung: Um die Möglichkeiten besser auszureizen, kann man ein kleines Mischpult mit Effekten verwenden. Ich habe z.B. ein Allen & Heath ZED 10FX und steuere damit die Boxen über den Line-Eingang in Stereo an.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Bedingt "gut"
Felix8139, 04.01.2019
History zur Verwendung: Wir haben seit ein paar Jahren mehrere Bose L1 Compact im Betrieb - obwohl sie nicht perfekt sind, haben sie in unserem Brot und Butter Equipment ihren Platz gefunden.. da:

POSITIVES:

-gutes Verteilen des Sounds
-akzeptabler Klang bei moderater Lautstärke im kleinen Rahmen
-platzsparend (wenn man an Orten Auftritt, wo es um Quadratzentimeter geht..)
-optisch unauffällig


NEGATIVES:

Es gibt so einiges was an den Bose L1Compact stört. Hier nur eine Auswahl der Top fails:

1.) Anzahl der Eingänge:
-wenn zwei Eingänge (Mikrophon und Piano oder akustische Gitarre) ausreichen.. geht das gerade so. Aber bei jeder zweiten Veranstaltung möchte man noch ein zweites Mikro oder doch noch schnell mal eine Gastgitarre o.ä. anstecken und das geht eben nicht.

LÖSUNG: extra Mischpult (extra Netzteil, extra Stromleiste, extra Tasche, extra Aufbauzeit.. also wieder gegen die Idee des extrem schnellen Aufbaus und der extrem guten Mobilität)

2.) Störgeräusche bei moderater Lautstärke, da die Teleskopstangen zu schwingen beginnen und am Basisgehäuse ein knattern erzeugen.

LÖSUNG: Entweder - digitaler Mixer und die resonierende Frequenz per EQ killen - oder - mechanisch rangehen und einen kleinen Gummikeil bauen und in den Schlitz zwischen Teleskopstange und Basis klemmen. Dann ist das Surren weg. Verliert man seinen Keil jedoch oder vergisst ihn einzusetzen, tritt früher oder später in einer Veranstaltung der Moment auf, wo es surrt und man selbst oder gar die Gäste denken "die Boxen sind kaputt".

3.) Der Klang der Boxen ist Bosetypisch nicht arm an harten Mitten und Höhen. Das macht den Sound auf jeden Fall nicht matschig oder dumpf - aber schön ist anders.
LÖSUNG: Entzerrung per EQ.

Ideale Lösung: kleines Digitales Mischpult zum entzerren, Kanäle erweitern (und für Kompression/Delay.. wem's taugt) und schon sind die L1 Compact nützlich.

Ohne Mischpult.. eher nur für Foyermusik aus dem iPod.
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Gesamt
Endlich Platz im Auto.....!
Thomas3224, 28.05.2017
Nachdem ich nun fast 40 Jahre in Sachen Musik unterwegs bin, gab es wieder Anlass zu einer Veränderung. Früher war ich mit Zeck 15/3 uns danach mit JBL JRX 112 unterwegs. Immer natürlich mit einem entsprechenden Rack mit Endstufe etc. einer Monitorbox und entsprechender Schlepperei.

Vor zwei Jahren habe ich mir die Bose Tonematch T1 zugelegt. Mit diesem Mischer bin ich sehr zufrieden und darum war jetzt der nächste logische Schritt, mal Lautsprecher von Bose auszuprobieren.

In der letzten Woche hatte ich Gelegenheit, die L1 Compact in einem Bose Shop im Siam Paragon in Bangkok anzuhören. War schon beeindruckend von der Auflösung und der 180° Schallverteilung. Allerdings wollten die in Bangkok für das Teil umgerechnet ca.1600 ¤ haben....Also bis zur Heimkehr nach Deutschland gewartet und gleich bei Thomann bestellt. Wie gewohnt schnelle Bearbeitung und Lieferung.

Gestern nun der erste Live- Einsatz. Veranstaltung war eine Vereinsfeier mit ca. 100 Leuten in einem Saal ca.
10 meter breit und 30 meter lang mit Tischen und Bestuhlung. Musikerplatz stirnseitig auf der 10 meter Breite, also für "klassische"Lautsprecher eine Herausforderung. Die L1 compact aufgestellt und gleich einen Soundcheck ohne Publikum mit Konservenmusik durchgeführt. Es fühlte sich auf Anhieb gut an und selbst im hinteren Bereich war die Schallverteilung und der Klang super.

Also restliches Equipment aufgebaut ( Ich spiele Roland FR7x abwechselnd mit Akustikgitarre, dazu noch zwei Gesangsmikros) und auf das Publikum gewartet. Nach dem ersten Stück die Überraschung: Von den hinteren Tischen kam jemand und sagte, das es zu laut ist.........Bisher kannte ich das nur von den vorderen Reihen ;-)) Also Lautstärke gedrosselt auf ca. 40 % und weiter gespielt. Es wurde ein schöner Abend und Monitor brauchte ich auch nicht.

Neben dem Klang ist natürlich der Transport jetzt wesentlich einfacher geworden. Ich kriege jetzt die ganze Anlage inkl. Instrumente in meine A- Klasse und könnte noch zwei Leute mitnehmen. Einfach toll.......

Ich habe aber auch was zu meckern:

- Warum spendiert Bose der L1 Compact nicht auch einen Tone Match Port um die T1 mit einem einzigen Kabel zu verbinden ? ( Wie bei den größeren L1 Systemen)

- Warum passt die mit der T1 gelieferte Montageklemme nicht bei der L1 Compact ? Merkwürdige Politik !

Alles in allem aber eine klare Kaufempfehlung von meiner Seite und der Preis- zumindest in Deutschland- geht aufgrund der gelieferten Qualität auch in Ordnung.
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