Clavia Nord Stage 3 88

Stagepiano

  • 88 gewichtete Tasten
  • 2 GB Speicher
  • 120-stimmig Polyphon
  • Creative Piano Filters
  • nahtlose Übergänge für unhörbare Programmwechsel
  • Song Modus für eine Set-List-Funktionalität
  • umfassende Piano-Sektion
  • String Resonance (Gen 2), Pedal Noise und Long-Release-Option
  • die leistungsstarke Synth-Sektion bietet Subtractive-, FM-, und Wavetable-Synthese
  • Arpeggiator, Unison-Modus und Master Clock
  • originaltreue B3, Vox/Farfisa und Principal Pipe Orgel-Simulationen
  • Vintage 122 Leslie-Simulation
  • erweiterte Effekt-Sektion
  • OLED-Display für Program- und Synth-Sektion
  • 4 zuweisbare Audioausgänge: 6,35 mm Klinke Buchsen, unsymmetrisch
  • Stereo Kopfhörerausgang: 6,35 mm Stereo Klinke
  • 1 Monitor Eingang: 3,5 mm Stereo Klinke
  • Sustainpedal: 6,35 mm - Sustain Eingang kompatibel mit nord Triple Pedal (separat erhältlich)
  • Rotorpedal: 6,35 mm Klinke
  • Orgel Schwellerpedal: 6,35 mm TRS Stereo-Klinke
  • Steuerpedal: 6,35 mm TRS Stereo Klinke
  • Programmwechsel Pedaleingang: 6,35 mm Klinke
  • Midi In: 5-Pin Din
  • Midi Out: 5-Pin Din
  • USB - Typ B Anschluss für USB Midi, Software Update und Sound Transfer
  • Netzkabel mit ICC c14 Stecker
  • Abmessungen (B x T x H): 1287 x 334 x 118 mm
  • Gewicht: 19 kg
  • inkl. Staubschutz, Sustainpedal, Netzkabel und USB Kabel
No JavaScript? No Audio Samples! :-(

Soundbeispiele

 
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  • Acoustic Piano 1
  • Acoustic Piano 2
  • Acoustic Piano 3
  • Clavi 1
  • Clavi 2
  • E-Piano 1
  • E-Piano 2
  • E-Piano 3
  • E-Piano 4
  • E-Piano Padchoir
  • Organ 1
  • Organ 2
  • Organ 3
  • Organ 4
  • Strings
  • Mehr anzeigen

Weitere Infos

Anzahl der Tasten 88
Hammermechanik Ja
Anzahl der Stimmen 120
Anzahl der Sounds 400
Effekte Ja
Lautsprecher Nein
Anzahl der Kopfhöreranschlüsse 1
Sequenzer Nein
Metronom Nein
Masterkeyboard-Funktionen Ja
Pitch Bend Ja
Modulation Wheel Ja
Anzahl der Splitzonen 4
Layerfunktion Nein
MIDI Schnittstelle 1x in, 1x Out

Das Über-Keyboard für die Bühne

Wer sich auf den Bühnen dieser Welt umschaut, sieht sie überall: die roten Keyboards von Clavia aus Schweden. Das Nord Stage 3 ist das aktuelle Stagepiano-Flaggschiff und der perfekte Begleiter für anspruchsvolle Live-Keyboarder/innen. Mit erstklassigen Sounds, einer sehr bühnentauglichen Bedienung und beinahe unendlich vielen Möglichkeiten lässt das Nord Stage 3 keine Wünsche offen.

Drei Sound-Sektionen ohne Kompromisse

Das Nord Stage 3 ist als Bühnen-Arbeitspferd konzipiert. Den wichtigen Sound-Gruppen Piano / E-Piano, Orgel und Synth sind jeweils eigene Sektionen gewidmet, die sich vielseitig miteinander kombinieren lassen. Im Vordergrund steht dabei neben der herausragenden Klangqualität das bühnentaugliche Bedienkonzept, mit dem man jederzeit auf alle Live-Situationen reagieren kann und den gesuchten Klang im Handumdrehen parat hat. Gegenüber dem Vorgänger Nord Stage 2EX wurde in der dritten Generation die Synthesizer-Abteilung erheblich erweitert und verbessert. Sie bietet nun neben virtuell-analoger Synthese und Samples auch FM- und Wavetable-Klänge, sodass das aktuelle Nord Stage alle Sounds für eine überzeugende Bühnenperformance in bester Qualität liefert. Eine umfangreiche Effektsektion mit allen wichtigen Effekten rundet das Profi-Bühnenkeyboard ab.

Piano- und Orgelklänge in bester Qualität

Mit seinen 88 anschlagdynamischen, gewichteten Tasten mit Hammermechanik ist das Nord Stage 3 die Variante für alle Keyboarder/innen, die viel Klavier und E-Piano spielen. Dazu passt der auf 2GB erweiterte Speicherplatz der Piano-Sektion, in den die kostenlos verfügbaren Klänge der Nord Piano Library geladen werden können. Mit Saitenresonanzen, Pedalgeräuschen und der Long-Release-Option lassen die Piano-Klänge keine Wünsche offen. Auch der Orgelbereich kann sich sehen lassen: Hier arbeitet die Klangerzeugung der Nord C2D mit Emulationen legendärer Orgeln von Hammond, Farfisa und Vox sowie zwei Pfeifenorgeln. Die Orgel-Steuerung erfolgt mit praktischen LED-Zugriegeln, die beim Soundwechsel jederzeit den aktuellen Stand wiedergeben. Selbstverständlich gehört ein Leslie-Effekt ebenfalls zur Ausstattung.

Über Clavia Nord

Die Geschichte der schwedischen Firma Clavia begann in den 1980er-Jahren mit elektronischen Schlagzeugen. Im Jahr 1995 erschien der Nord Lead und legte als einer der ersten virtuell-analogen Synthesizer der Welt den Grundstein für eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Schon damals war das Markenzeichen die rote Farbe, durch die die Instrumente von Clavia weithin sichtbar sind. Bald stellte die Firma nicht mehr nur Synthesizer her, sondern entwickelte mit den Reihen Nord Electro, Nord Stage und Nord Piano Instrumente, die Keyboardern völlig neue Möglichkeiten auf der Bühne und im Studio eröffneten. Neben dem kompromisslos guten Klang und der exzellenten Fertigungsqualität war es von Anfang an auch die einfache, praxisorientierte Bedienung, die Clavia-Instrumente zu bevorzugten Werkzeugen für Live-Keyboarder/innen machte. Inzwischen werden die Instrumente unter der Marke „Nord Keyboards“ vertrieben, werden aber nach wie vor in Schweden von Hand hergestellt.

Alles ist möglich

Das Nord Stage 3 erlaubt eine flexible Aufteilung seiner Tastatur auf die integrierten Soundbereiche Orgel, Piano / E-Piano und Synth. Beispielsweise kann man im linken Tastaturbereich ein Piano spielen, dem sich mit dem Expression-Pedal eine Orgel beimischen lässt, während im rechten Tastaturbereich zwei übereinander geschichtete Synthesizer-Sounds erklingen. Und auch externe Klangerzeuger lassen sich einbinden und vom Nord Stage 3 aus steuern. Hinzu kommen praktische Details wie der Setlist-Modus, der das Umschalten von Sounds für den nächsten Song erleichtert. Mit dieser Flexibilität ist man für alle Live-Auftritte bestens gerüstet. Dabei bleibt das Nord Stage 3 jederzeit unkompliziert und intuitiv in der Bedienung.

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22 Kundenbewertungen
  • 5
  • 4
  • 3
  • 2
  • 1
4.9 / 5.0
  • Bedienung
  • Features
  • Sound
  • Verarbeitung
13 Textbewertungen Alle Bewertungen lesen
Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Qualität aus Skandinavien!
SirSwagalot, 29.03.2019
Nach einem Jahr intensiver Benutzung mit diversen Bands, nun eine Bewertung.

1. Qualität hat ihren Preis. Das ist klar. Aber das Ding kann alles. Wirklich alles. Anfangs war ich wegen des stattlichen Preises unsicher. Aber nun nicht mehr. Es ist sein Geld wert. Man bräuchte kein weiteres Keyboard um alles zu bedienen, was man on stage braucht. Nahezu grenzenlose Möglichkeiten im Splitting und Layering.

2. Alle gängigen Sounds sind vorinstalliert und können darüber hinaus immer (wirklich immer !!!) individuell angepasst werden. Man hat zu jeder Zeit Zugriff auf alles, was es an Feinjustierung zu regeln gibt. Das ist sehr praktisch.
Unbedingt den Setlist mode bei Gigs nutzen. Sehr zu empfehlen und sinnvoll.

3. Fehlende Sounds einfach von der Library runterladen. Speziell bei knackigen Stringssounds für "80s Disco hits" ;)))) und so Krams würde ich das empfehlen. Der Gerät hat aber unfassbar viel Speicherplatz. Also keine Panik. Die Library wird auch regelmäßig von Clavia aktualisiert. Die vorinstallierten Strings will ich damit keineswegs schlechtreden.

4. Soundqualität ist allgemein einfach high end. Habe das bei keinem anderen Keyboard so erlebt. Besonders Synth section, E-Pianos und Clavs. Wow.
Auch wenn man gerne an Sounds bastelt und layert usw... ist dieses Ding klanglich einfach unschlagbar. Alles kann nach dem individuellen Wunsch angepasst werden.

5. Es braucht etwas (wenig) Eigewöhnungszeit, bis man den Durchblick hat. Vor allem bei der Creation eines "supergeilen" ;)) Hammond Sounds. Aber wenn man es einmal verstanden hat klingt es einfach als wäre es eine echte B3 mit Leslie.

Fazit: Einfach mal antesten und sich damit befassen. Es sind bei diesem Teil keine Grenzen gesetzt. Für alle, die auf Laptop auf der Bühne verzichten können und wollen. Wie ihr seht, ich bin voll überzeugt. Absolute Kaufempfehlung.
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Gesamt
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
Evolution 12 Jahre Nord Stage
wulf gäng, 09.08.2017
Zuerst: Ich freue mich, dass ich hier als erster eine Bewertung des neuen Nord Stage 3 abgeben darf. Seit etwas mehr als einer Woche ist es bei mir im Musikstudio - direkt daneben der ältere Bruder Nord Stage 88 Classic. Seit dieser ersten Version, die mich nun schon 2005 absolut zuverlässig begleitet, hat sich viel getan. Einerseits. Andererseits ist im direkten Vergleich auch der erste Nord Stage immer noch ein attraktives, gut klingendes Stagepiano. Schließlich werden in den wichtigsten Bereichen Piano noch überwiegend die selben Samples angeboten wie heute. Für mich ist das Neue trotz der 12 Jahre Unterschied und der tollen Weiterentwicklungen immer noch eine Evolution und nicht eine Revolution. Die Revolution war das erste Nord Stage.

Jetzt aber zum neuen Instrument. Jeder hat hier seine eigenen Highlights. Meine Highlights sind:

- Der Speicherplatz lässt das Laden fast aller verfügbaren Samples zu. Braucht man zwar nicht wirklich live, aber erleichtert die Auswahl in Ruhe enorm. Der Tausch eines 200MB Samples dauert nämlich schon einige Minuten.

- Die (B3) Orgel klingt einen Ticken besser als NS Classic, etwas crisper und mehr Vintage - auch das Leslie klingt besser. Die neue Pfeifenorgel braucht kein Mensch ;-)

- Pianosektion: Toll, die neuen Layersounds - ultrafett und dynamisch. Auch sehr brauchbar - der neue EQ für die Pianos, der mit einfachen Tastern Soft, Mid, Bright die Klangcharakteristik stark verändert - vorallem Bright auf die E-Pianos bringt den gewünschten "Schmatz" im Sound. Witzig die Detune Funktion um zwei Klaviersounds zu layern und gegeneinander zu verstimmen. Eine wirklich brauchbare Soundkombi habe ich aber noch nicht gefunden...kommt noch.

- Programmsektion: Das größere Display war lange überfällig. Bessere Übersicht, mehr Infos, schnelleres Namen-Speichern. Toll ist das übergangslose Umschalten von Programmen. Das ist ein richtiger Komfortgewinn und es wirkt deutlich professioneller beim Umschalten live. Das generelle Handling der Umschaltung von Sounds live (Programme, Bänke, Songs) habe ich noch nicht richtig live ausprobiert. Viele kritisieren aber die fehlende Funktion der Vorauswahl von neuen Sounds und dem Bestätigen mit nur einer Taste. Teilweise ist das aber durch das übergangsfreie Umschalten auch kein Problem. Morphing geht jetzt übrigens mit fast jedem Regler. Ultra-flexibel.

- Synth: Wow, hier ist mit am meisten verändert worden. Für mich ist ja auch die Sample-Sektion neu - tolle Sache, auf der anderen Seite doch klanglich eher bescheiden im Vergleich zu der tollen Piano und Orgel-Sektion. (Keine Multisamples...). Aber der Synthesizer in Reinform ist wirklich gut. Die Bandbreite der möglichen Sounds ist extrem - genial die Superwaves, die einen sehr edlen und fetten Grundsound bieten. Mir fehlt persönlich der kleine EQ vom Classic. Gab es beim NS2 schon nicht mehr. Warum? Weil der Part-EQ möglicherweise schon belegt ist vom Piano und wenn ich einen Synth-Sound hinzumische als Layer ist der oft zu fett, damit es in der Mischung gut klingt. Da habe ich früher einfach etwas Bässe rausgedreht. Heute muss ich den Synth im B-Part laufen lassen um den zweiten EQ zu nutzen. Aber gut, dafür klingt der Synth wirklich deutlich besser. Sehr gut auch das übersichtliche Display, das sich edel anschaltet, wenn der Synth aktiv ist.

- Einzel-Effekte: Hier hat sich am wenigsten getan in den letzten 12 Jahren. Einzig das Delay ist nun separat und es gibt ein paar wenige Zusatzfunktionen (Analog Mode, weitere Amp-Simulationen, ...).

- Extern: Quasi unverändert.

- Globale FX: Der Hall/Compressor ist nun pro Part (A und B) separat verfügbar. Also zweimal. Der Hall hat mehr Einstellmöglichkeiten und klingt definitiv anders. Allerdings nicht besser (auch nicht pauschal schlechter). Anders.

Allgemein ist die Anschlusslandschaft luxuriöser (teilweise schon beim NS 2 so), es gibt einen geschickten Notenhalter und das Rot der Oberfläche ist etwas dunkler geworden. Sieht sehr edel aus.

Zusammengefasst, viele neue Möglichkeiten - auch welche die den Sound hörbar transparenter und fetter machen. Dazu noch die unschlagbare Bedienung ohne Menüorgien - intuitiv vorallem für Leute, die schon ein Nord besitzen. Der Rest lernt es schnell. Ein tolles Instrument - für mich als Gesamtpaket das Beste. Noch flexibler als früher - es gibt kaum einen Musikstil, mit dem man nicht die geeigneten Sounds aus dem Nord kitzeln kann.

Ein letztes hat sich in den 12 Jahren nicht verändert: Die doch eher bescheidenen Werkssounds. Von denen darf man sich nicht abschrecken lassen, da geht oft weit mehr... Mein Tipp ist hierbei, die Sounds zuhause auf guten Studiomonitoren zu programmieren. Meist muss man dann Live nur noch Kleinigkeiten ändern.

Die 88er Tastatur gehört tradiditionell nicht zu den Besten, obwohl ich finde, dass sie sich doch verbessert hat und besonders bei den Orgelsounds besser spielen lässt als auf dem "Ur" Nord Stage.

Clavia, ihr habt wieder einen tollen Job gemacht und ich freue mich nun, das schöne Gerät live einzusetzen.

Nachtrag nach dem ersten Auftritt: Es hat alles soweit gut geklappt, bis auf die Extern Section. Hier kam es zu zweimaligen Midi Unterbrechungen, die nur ein Reboot des Stagepianos behoben wurden. Da scheint die Softwarequalität noch die heute fast schon üblichen Start-Macken zu haben. Schade und ein Wehrmutstropfen auf das sonst so gute Gerät. Mein Softwarestand ist 1.04.
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