Dreadbox Nymphes

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6-stimmiger Analog Desktop-Synthesizer

  • 6 verschiedene Spielmodi wählbar
  • 1 VCO mit verschiedenen Wellenformen: Sägezahn,Rechteck und Dreieck mit variabler PWM
  • 1 Suboszillator
  • 24dB resonanter Tiefpassfilter
  • 6dB Hochpassfilter
  • LFO pro Stimme fest zugewiesen auf Tonhöhe und Filter Cutoff
  • LFO 2 frei zuweisbar
  • 2 Hüllkurvengeneratoren
  • eingebauter Digitalhall
  • 98 Presets (49 Factory und 49 User)
  • 2 verschiedene Fader Modi wählbar: Catch oder Jump
  • USB Anschluss
  • Kopfhörerausgang: 3,5 mm Klinke
  • unsymmetrischer Mono-Ausgang: 6,3 mm TS
  • MIDI: 3,5 mm Klinke
  • Stromversorgung über USB
  • Abmessungen: 240 x 124 x 37 mm
  • Gewicht: 0,75 kg
  • inkl. 3,5 mm TRS-MIDI Type A auf DIN5 Adapter und USB-Kabel
  • passender USB Power Adapter: Art. 278119 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Erhältlich seit Dezember 2021
Artikelnummer 527701
Verkaufseinheit 1 Stück
Bauweise Desktop
Anzahl der Stimmen 6
Tonerzeugung Analog
MIDI Schnittstelle 1x In
Speichermedium Keine
USB Anschluss Ja
Effekte Ja
Anzahl der analogen Ausgänge 1
Digitalausgang Nein
Display Nein
Optionale Erweiterungen keine
Besonderheiten Keine
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439 CHF
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Poly-Klassiker modern interpretiert

Der Tabletop-Synthesizer Nymphes wirkt durch seine kompakten Maße unscheinbar, hat aber eine analoge, polyphone Klangerzeugung im Gepäck. Seine gradlinige Architektur mit einem Oszillator pro Stimme erinnert an die sechsstimmigen Klassiker wie den Korg Polysix oder die Roland-Juno-Serie, die bis heute unter vielen Musikern äußerst beliebt sind. Mit der modernen Ausstattung, bestehend aus unterschiedlichen Play-Modes, einer kompletten MIDI-Steuerung, der Unterstützung von MPE und polyphonem Aftertouch sowie weiteren Features setzt Nymphes eins oben drauf. Das zentrale Merkmal ist aber wohl der hervorragende analoge Sound, der das saubere, polyphone Spiel mit den selbstoszillierenden Filtern erlaubt.

Sechsstimmiger Analogsynthesizer

Eine Stimme von Nymphes besteht aus einem VCO mit stufenlos veränderbarer Wellenform, einem Suboszillator, Noise, einem 24dB-Tiefpass- und einem 6dB-Hochpassfilter, zwei Hüllkurven und einem LFO, der bis in den Audiobereich geht, sowie einem globalen LFO. Es gibt sechs Play-Modes mit unterschiedlicher Stimmenanzahl. Im Unison-Modus lassen sich die Oszillatoren auf sieben programmierbare Chords einstellen, die mit einem Fader während des Spielens wiederum gewechselt werden können. Ein digitaler Hall rundet den Klang ab. Die Bedienung der wichtigsten Parameter erfolgt direkt über die Fader. Via Shift erreicht man auch Zweit- und Drittfunktionen. Die Menüstruktur ist auf das Gehäuse aufgedruckt und kommt ohne Display aus.

Ungewohnt kompakt

Nymphes lässt sich über USB/MIDI einfach in eine Studioumgebung integrieren, sodass die analoge Klangerzeugung komplett aus einer DAW ferngesteuert und Parameter in einem Track automatisiert werden können. Dabei nimmt das kompakte Gerät kaum Platz im Studio ein: Nymphes ist so klein wie nur wenige andere polyphone Analogsynthesizer. Im mobilen Betrieb läuft Nymphes beispielsweise mit einer 20.000mA starken Powerbank bis zu 50 Stunden. Parallel schließt man den Synthesizer an einen Sequenzer oder ein Keyboard an, auf geräumigen Tastaturen kann er auch direkt abgestellt werden. Die Bedienung am Gerät selbst erfordert ein wenig Einarbeitung. Mit ein wenig Erfahrung lässt sich der Synthesizer dank MPE-Support und Poly-Aftertouch (ab Firmware 2.0) ausdrucksstark mit einem entsprechenden Keyboard spielen.

Über Dreadbox

Dreadbox wurde 2012 in Athen von zwei Amateurmusikern gegründet, die ihre eigenen Effekte und später ihre eigenen Synthesizer bauten. Entwickelt wurde bisher eine ganze Reihe von Kompaktsynthesizern, die alle nach Figuren der griechischen Mythologie benannt wurden. Hierzu gehören der analoge und duophonische Erebus und der semimodulare Nyx. In Zukunft wollen die Hersteller mehr in die hybride Richtung gehen. Zum Sortiment gehören derzeit auch einzelne Synthesizer-Module, Effektpedale und DIY-Kits.

Nahtlose Integration in DAW-Produktionen

Verglichen mit anderen Synthesizern erscheint die Klangstruktur von Nymphes zwar etwas einfach, doch ist er damit für Basissounds wie Flächen, Leads und Bässe geradezu prädestiniert – sie fügen sich auch in dicht arrangierte Tracks gut ein. Ohne überbordende Modulationen oder Effekte erfüllen die Klänge ihre Aufgaben ebenso souverän wie die der bewährten Synth-Klassiker. Die Integration von Nymphes in DAW-gestützte Produktionen ist mit seiner vollständigen MIDI-CC-Implementation jedoch deutlich einfacher als mit einem Vintage-Synthesizer. Ein Drittanbieter-Software-Editor macht die komplette Bedienung über eine graphische Oberfläche am Rechner möglich und lässt die Einbindung des Synthesizers samt virtueller CV-Verbindungen in das Voltage-Modularsystem zu.

11 Kundenbewertungen

11 Rezensionen

U
Grandioser kleiner Analog-Poly
Uwe3014 26.12.2021
Die Oszillatoren klingen von fein bis brachial. Dank modes auch 3fach gedoppelt und verstimmt oder unisono. Sehr brassiges Filter, und die Reverbeinheit zusammen mit den multiplen LFOs sorgen für Mystik. Gute Verarbeitungqualität (die Farbwahl blau/rosa ist gewöhnungsbedürftig aber auch definitiv ein Hingucker). Wen die etwas fummelige Bedienung und Programmanwahl stört, für den gibt es viele Midi-Möglichkeiten.
Insgesamt ein tauglicher Synth, um als Klassiker zu enden. Toll!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
3
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m
tiny poly & leider zu kryptisch
metropolis 10.04.2022
Mein Hang zur Miniaturisierung hält sich in Grenzen, doch ich mag es
kompakt, aufgeräumt, schlicht und übersichtlich.
Der übersichtliche erste Eindruck beim Dreadbox Nymphes entpuppt
sich aber sehr schnell als, für meinen Geschmack, viel zu kryptisch.
Dabei gefällt mir das Grundkonzept, sehr gut finde ich, dass Nymphes
mono! ist. Eigentlich gibt es alle Funktionen die ich gerne hätte.
Mir gefallen auch die Sachen und der Sound von Dreadbox. z.B.
Erebus, einige White Line Module, .. .
Aber was bringt guter Sound, wenn die Bedienung einfach keinen Spass
macht. Mindestens die Ergänzung als APP/VST wäre angebracht, wenn
alle Möglichkeiten über USB ja vorhanden sind. So fehlt mir fehlt
ein Display, das würde Vieles extrem vereinfachen und auch ein
teilweise anderes Layout, zumindest für den Filter (z.B. Erebus),
würde mir besser gefallen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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U
Tolles Format mit Abstrichen
Uwe948 22.01.2022
mein kurz review: tolles format, guter klang. bedienung mit abstrichen, teils finde ich parameter nicht (LFO1 tracking und slow/fast mode), reverb schrottig, besser weglassen oder delay, vermutlich zuwenig dsp power übrig, zum chorus hätte es vermutlich gereicht. lfo 1 hätte ich gerne auch auf pwm. die vocs klingen gut, besser als eine muffiger prologue, nicht so gut wie ein diskreter ACL oder rides in the storm DOC, vergleichbar mit mittigen CEM typen verbaut in den Prophets. leider gitn es einige parasitics, einige vcos werden leicht frequenzmoduliert, das sollte nicht sein, der filter klingt auch gut, ein resonanz bass boost wäre toll. die envelopes sind lahm, sehr lahm, erinnert an ein roland jx 8p. die verarbeitungt ist ok, man kann da nicht viel falschmachen, die bohrungen für die zwei potis sind nicht mittig, das hätte man doch hinbekommen können. als zubehöre fehlt ein power adapter, ohne das kann man das gerät nicht betreiben, das sollte nicht sein. all in all 500 euro für eine schönes gerät, gerne 100 mehr ausgeben und man bekommt mehr regler, mehr zubehör, schnellere envelopes und ein weniger schlampiges design (artefakte). klanglich müssen sich korg und co hintenanstellen. vielleicht klappt es beim nächsten modell, geht zurück.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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3
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B
Great sounds, the interface will turn off some people.
Benjamin850 16.02.2022
The synth sounds in this unit are good; if you are looking for something near the sounds of a Juno, this box can get extremely close with its voicing structure. No stereo output or Chorus effect onboard, that would have made this even closer to the classic Juno sound.

A few gripes:
First, the interface is awkward, which is forgivable considering the form factor, but should still be acknowledged. It's easy to lose track of what each slider will control whilst the various submenu modes are engaged, and the method of entering submenus is unfamiliar so there is a learning curve.

Second, the only option to power this synth is with a USB cable. In my home studio setup with many other small synths and devices, adding another USB-powered device often means other devices will pick up ground noise when a new device is added. No, I'm not plugging the USB into my computer to power the synth, just using a USB power delivery device.. but then sending analog audio out from this device into an interface or mixer on the same electrical power circuit means that the noise dumped from one device to ground can get picked up by another device and fed back into the audio path.

Third: Tuning stability could be a bit better. I've kept this synth in the same indoor space for a few weeks and I've had to calibrate the oscillators a few times to keep them in tune. Not really a problem, as VCOs do that and that's part of their appeal, but worth a mention. The audible calibration sounds cool while it's happening, though.

Fourth: The only onboard effect is a digital reverb that just does not sound good to me. Very metallic and granular, I just always turn it off since it doesn't lend itself to the type of sound I'm using this for. An onboard stereo chorus would have been a better inclusion in my opinion.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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