Laney Cub-Super12

15

Röhrencombo für E-Gitarre

  • 1 Kanal
  • Leistung: 15 / <1 Watt
  • Bestückung: 1x 12" HH Custom Lautsprecher
  • Vorstufenröhren: 3x 12AX7
  • Endstufenröhren: 2x EL84
  • Regler: Boost, Gain, Bass, Middle, Treble, Reverb, Volume
  • Schalter: Boost
  • Effekte: Reverb
  • Eingang 15 W: 6,3 mm Klinke
  • Eingang <1W: 6,3 mm Klinke
  • Effects Loop Send & Return: 2x 6,3 mm Klinke
  • Footswitch Boost: 6,3 mm Klinke
  • Abmessungen (B x T x H): 430 x 233 x 399 mm
  • Gewicht: 11,7 kg
  • passender Fußschalter: Art. 198735 (nicht im Lieferumfang enthalten)
Lautsprecher Bestückung 1x 12"
Endstufenröhren EL84
Kanäle 1
Hall Ja
Externer Effektweg Nein
Recording Ausgang Nein
MIDI Schnittstelle Nein
Anschluss für externe Lautsprecher Ja
Kopfhöreranschluss Nein
Fußschalter Anschluss Ja
Inkl. Fußschalter Nein
Gewicht 11,7 kg
Erhältlich seit November 2020
Artikelnummer 485671
Verkaufseinheit 1 Stück
404 CHF
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Preiswerter 15W-Vollröhren-Combo

Mit dem Cub-Super12 präsentiert Laney einen portablen Gitarren-Combo-Verstärker zum lukrativen Preis. Unter dem kultigen Vintage-Design verbirgt sich eine wahre Class-AB-Vollröhre mit einer Leistung von bis zu 15W und einem 12-Zoll-Lautsprecher. Der Einkanaler deckt eine ganze Bandbreite an klassischen Rocksounds ab, die dank des zuschaltbaren Boosts bis ins Vintage-High-Gain hineinreichen. Veredelt wird der Klang durch einen hochwertigen, digitalen Federhalleffekt. Für weitere externe Effekte steht ein FX-Loop auf der Rückseite bereit. Ein zweiter Input, der mit einer Leistung von unter 1W agiert, lässt auch ganz leise Klänge für zu Hause zu. Der 15W-Input ist dagegen eher für die Bühne bestimmt. Somit schafft der Cub-Super12 den Spagat zwischen fähigem Gig-Amp und Übungsverstärker, der sowohl Anfängern als auch Röhrenliebhabern viel Freude bereiten kann.

Purer Röhrensound

Das Design des Cub-Super12 erinnert an Combo-Verstärker aus den 50er und 60er Jahren. Und genau diesen Vintage-Charme führt er auch bei seinem Innenleben fort: Es beherbergt eine Class-AB-Schaltung, drei 12AX7-Vorstufenröhren und zwei EL84-Endstufenröhren. Im Gesamtpaket ergibt sich daraus ein Einkanaler mit einem satten, britischen Vollröhrensound. Je nach Lautstärkesituation wählt man dabei entweder den 15W- oder <1W-Input. Über den Gain-Regler lassen sich außerdem Zerrgrade bestimmen, die von Clean bis zum amtlichen Rockbrett die gesamte Palette abdecken. Für noch mehr Gain kommt der Boost-Regler zur Hilfe. Der eingebaute digitale Federhall basiert auf Laneys hochwertigem Secret Path Pedal und kann je nach Bedarf hinzugeregelt werden. Hall und Boost lassen sich übrigens auch mittels externem Stereo-Footswitch aktivieren. Jede weitere Klangfärbung übernimmt der Drei-Band-EQ. Der 12-Zoll-Lautsprecher gibt schließlich den puren Röhrensound wieder. Die Verwendung einer eigenen Box mit 8 bis 16 Ohm ist aber ebenso möglich.

Für Anfänger und Röhrenliebhaber

Dank des attraktiven Preises ist der Cub-Super12 perfekt dazu geeignet, die Welt der Vollröhrenverstärker neu kennenzulernen. Anfänger erhalten hier einen gigfähigen Amp, der genauso gut beim Üben im Wohnzimmer glänzt – der <1W-Input macht's möglich. Fast alle klassischen Rocksounds werden vom Cub-Super12 abgedeckt, beim Spielen muss man sich allerdings weitestgehend auf einen Sound festlegen. Mehr Flexibilität verschaffen Hall und Boost, die durch einen externen Footswitch aktiviert werden. Aber auch für zusätzliche Effekte bietet der Combo eine exzellente Plattform, und das nicht nur wegen des FX-Loops. Pedalboardbesitzer wird es freuen, die Pedale auch zu Hause mit einem Vollröhrenamp bei moderater Lautstärke testen zu können. Für alle Röhrenliebhaber ist der Cub-Super12 eine preiswerte Anschaffung, die weitaus mehr kann als ein Übungsamp. So lohnt es sich zum Beispiel, die Endstufenverzerrung schon bei 1W für Aufnahmen auszukosten.

Über Laney

Seit über 50 Jahren sind die britischen Ampbauer von Laney schon ein verlässlicher Partner für alle Gitarristen, die einen ehrlichen, rauen und gerne auch rockigen Sound von ihrem Verstärker wollen. Nicht umsonst spielt beispielsweise Tony Iommi von Black Sabbath quasi seit Beginn der Band Laney-Amps und hat sogar sein eigenes Signature-Modell. Doch keine Sorge, auch wenn man mit seinem Amp nicht Häuser abreißen möchte wird man bei Laney fündig und bekommt solide gebaute Verstärker, die richtig viel Spaß machen.

Vintage-Sounds zu Hause und auf der Bühne

Egal ob bluesige Break-up-Sounds durch Endstufenverzerrung, das volle Rockbrett oder singende Solos: Der Cub-Super12 bedient viele Stile. Im Fokus liegt dabei aber immer der Vintage-Charakter – sowohl klanglich als auch ästhetisch. Das portable Gewicht von 11,7kg, gepaart mit der Möglichkeit, den Verstärker mit 15 oder <1W nutzen zu können, machen ihn perfekt für den Gebrauch zwischen Wohnzimmer, Proberaum und Bühne. Im Hinblick auf seinen Preis kann der Cub-Super12 sogar als leicht verstaubare Back-up-Lösung für ein größeres Rig fungieren. Zu Hause ist der Combo zudem sinnvoll fürs Home-Recording. Bei unter 1W kann mit der Endstufenverzerrung so ungestört experimentiert werden. Eine 15W-Leistung und ein 12-Zoll Speaker sind zwar meistens laut genug für Proben oder Auftritte, doch sollte trotzdem einmal mehr „Wumms“ benötigt werden, kann z.B. eine externe 4x12er Box angeschlossen werden.

14 Kundenbewertungen

t
Kleines Klangwunder
thorwin 11.08.2021
Nach vielen positiven Reviews, Tests und Demo-Videos habe ich mich entschlossen, den Kleinen mal anzuchecken und was soll ich sagen? Der ist wirklich so geil wie in den ganzen Demos. Von perligen, druckvollen Cleans bis weit in den Crunch-Bereich hinein wird alles abgedeckt, und der eingebaute Boost macht ihn fast zum 2-Kanaler.

Ich habe ihn jetzt so eingestellt, dass ich mit der Strat ohne Booster einen "Edge-of-Breakup" Sound habe, den ich durch Zurückdrehen des Volume-Potis (meine Strats haben alle Treble-Bleed) wunderbar "pristine clean" bekomme. Schalte ich dann den Booster dazu, kriege ich einen wunderbaren, rockigen Crunch. Mit Humbucker-Gitarren verschiebt sich das dann etwas ins Crunchige und mit Booster wird es schon ein richtig fettes Rock-Brett.

Klar darf man von einem 1x12 Open-Back Combo nicht den Druck einer 4x12 erwarten, brauch ich aber auch gar nicht, ich bin Blueser ;-) Und wenn doch, einfach externe Box dran, gut ist.

Der eingebaute Reverb ist toll und klingt sehr klar und überhaupt nicht künstlich, der FX-Loop verrichtet seinen Dienst völlig problemlos. Nutzt man den FX-Send als Line-Out für Aufnahmen, muss man natürlich noch eine Boxen-Simulation drauflegen, sonst klingt es gruselig (will ich aber nicht für abwerten, ist halt so)

Für mich und meinen Blues der perfekte Amp, den man dank des eingebauten Halls wunderbar komplett ohne externe Effekte spielen kann. Er verträgt sich aber auch sehr gut mit Pedalen (getsetet habe ich vor dem Amp TS, Rat, Klon, King of Tone - alles DIY-Klone und im Loop diverse Delays und Modulationspedale).

Laut genug für kleine Gigs dürfte er sein, in Keller-Sessions habe ich noch jede Menge Luft nach oben, wenn's größer wird muss man ihn abnehmen. Und zu Hause ist der <1W Modus perfekt, man kann in gehobener Zimmerlautstärke spielen und der klingt nur minimal weniger druckvoll als im 15W-Modus (was sicher auch daran liegt, dass einfach weniger Luft bewegt wird). Der <1W-Modus ist jedenfalls sehr gelungen.

Wenn ich auf ganz hohem Niveau meckern darf, hätte ich mir die 15W/<1W Umschaltung per Schalter (gerne hinten und muss ja nicht per Fuß schaltbar sein) gewünscht anstatt über 2 Buchsen, aber wie gesagt, Jammern auf sehr hohem Niveau.

Der Amp ist definitiv eine Kaufempfehlung für Blueser, Bluesrocker und AOR-Gitarristen. Für den Preis würde ich sogar sagen, das ist ein "No-Brainer". Nur die Hard&Heavy-Fraktion sieht sich besser nach einer Alternative um, das kann der Supercub mit passendem Pedal sicher auch, aber der Grund-Sound ist eher crunch-orientiert.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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B
Toller kleiner Röhrenverstärker mit Extras
Baldhead 23.02.2021
Zunächst: Ich spiele Band als Amateur seit sehr vielen Jahren nur Röhrenverstärker und die Verstärker mit EL 84 Endröhren treffen einfach meinen Soundgeschmack (aktuell für eher alten/Chicago-Style Blues). Nur Zuhause hatte ich (seit fast 30 Jahren) einen Transistor und da hat mir manchmal das Proben wenig Spaß gemacht, zudem habe ich beim Home-Recording dann eher die virtuellen Amps von PreSonus genutzt als den Transistoramp. Also den Laney besorgt für Zuhause, zum Home-Recording und als Back-Up, falls Auftritte mal wieder gehen.
Der Sound gefällt mir absolut und ist sehr wohltönend mit sehr weichem Sound, wenn man ihn entsprechend spielt. Er kann aber auch sehr knackig und äußerst frisch klingen. Sagen wir mal so, ich bin Blueser und so crispe Höhen sind nicht mein Fall. Man muss den Bassregler auch nicht sehr weit nach rechts bewegen, um fette Sounds zu haben und ja, bei einem Gain ab 2,5 ist bei meiner (nicht heißen) Les Paul von clean keine Rede mehr, aber die Lautstärke reicht und der ceane Sound hat schon viel Headroom. Die Verzerrung klingt aber auch superb in meinen Ohren und auf den Aufnahmen im Home-Recording, sicher kein High Gain möglich, aber es singt, feedbackt und kling(el)t röhrentypisch und so extrem anschlagdynamisch, dass es eine Freude ist! Ich hatte ihn auch schon im Proberaum (leider nur mit virtuellem Drummer) und da haut er schon ein ziemliches Pfund aus seinem Lautsprecher; für größere Clubs empfiehlt sich vielleicht noch eine Zusatzbox (beileibe aber nicht wegen der Lautstärke!).
Nun zu den Extras:
Der (digitale) Hall klingt fantastisch nach Federhall und erinnert mich ernsthaft an meinen Fender Twin Reverb.
Der Boost kann praktisch noch als ein zweiter Kanal eingesetzt werden und het das Signal noch etwas an. Das klingt vor allem toll, wenn ich meinen Röhrenoverdrive benutze und dann dieses verzerrte Signal booste - der Standardausdruck dafür ist: da geht die Sonne auf!
Die Sonne in meinem Herzen geht jetzt immer auf, wenn ich den kleinen (Zuhause mit 1 Watt) anstelle und nachdem die Röhren einsatzbereit sind, die ersten Noten erklingen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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h
top Amp
haco 15.08.2021
Als erstes wie immer großes Lob an Thomann👍
Mi. bestellt und am Samstag in Wien geliefert,
das We. war gerettet
Der Amp auf den ich gewartet habe
top Klang (für Blues)
vergleichbar geringes Gewicht
klanglich erinnert er mich an Greenbacks
der Amp bleibt und wird mir viele schöne Musikstunden bescheren
und ein Hammer Preis
Qualität für diesen Preis ist schon sehr rar geworden, also zugreifen
Bedienung
Features
Sound
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F
Für diesen Preis ein Hammer!
F13B9 25.04.2021
Für diesen Preis eine hammermäßige Soundmaschine!
Von Clean über Crunch bis High Gain a la Gary Moore ist alles drin.
Entscheidend für die Auswahl waren vor allem das leichte Gewicht und die kleinen Abmessungen. Den Sound würde ich etwas flapsig als typisch für einen "Britischen Arbeiter- und Bauernamp" bezeichnen: Sehr direkt, auch sehr laut, geht früh in die Verzerrung, dennoch reicht der cleane headroom aus. Sehr gut die fußschaltbaren Funktionen Reverb und Boost (für Solo/lead).
Kritikpunkte:
1. Kein Input für MP3 zum Üben/Jammen, der Return Kanal des Effektweges ist nicht wie bei vielen anderen Verstärkern dafür zu benutzen.
2. Zum Auswechseln der Röhren muss das gesamte Chassis ausgebaut werden,
geht aber problemlos und auch schnell!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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