Marcus Miller V7 Swamp Ash-4 NT 2nd Gen

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E-Bass

  • Sumpfeschekorpus
  • geschraubter einteiliger Ahornhals
  • Ahorngriffbrett
  • Halsprofil: C
  • Griffbrettradius: 241 mm
  • Mensur: 34" (Long Scale)
  • Sattelbreite: 38 mm
  • Knochensattel
  • 20 Medium Small Bünde
  • Tonabnehmer: 2 Marcus Super-J Revolution Jazz Single Coils
  • Marcus Heritage-3 Elektronik mit Frequency Control
  • Regler: Volume/Tone (Dual Pot), Pickup Blender, Treble Middle/Middle Frequency (Dual Pot), Bass
  • aktiv/passiv Minischalter
  • bestückt mit 2x 9 V Batterien
  • Marcus Miller Modern S Steg mit 20 mm Saitenabstand
  • Chrom Hardware
  • Farbe: Natur
  • made by Sire
Erhältlich seit November 2018
Artikelnummer 446264
Verkaufseinheit 1 Stück
Farbe Natur
Korpus Sumpfesche
Hals Ahorn
Griffbrett Ahorn
Bünde 20
Mensur Longscale
Tonabnehmerbestückung JJ
Elektronik Aktiv, Passiv
Inkl. Koffer Nein
Inkl. Gigbag Nein
585 CHF
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Benchmark in seiner Preisklasse

Der Sire MM V7 ist ein viersaitiger Jazz Bass, der in Sachen Qualität und Ausstattung in seiner Preisklasse Maßstäbe setzt. Ganz im klassischen Look der 70er Jahre gehalten, bietet er auch viele moderne Annehmlichkeiten inklusive einer sehr flexiblen Klangreglung, die eine breite Palette an Sounds ermöglicht. Durch die Kooperation seitens Sire mit der Bass-Legende Marcus Miller entstand ein Instrument, das sowohl für den ambitionierten Einsteiger wie auch den Profi interessant ist.

Klassische Zutaten plus moderne Features

Mit einem Sumpfeschekorpus und einem Ahornhals setzt Sire ganz bewusst auf bewährte Komponenten. Für das Griffbrett fiel die Wahl ebenfalls auf Ahorn, was für einen knackigen und brillanten Ton sorgt. Das transparente Natur Finish (NT) lässt die Maserung des Eschekorpus schön zur Geltung kommen. Ein Highlight ist die proprietäre 3 Band Aktiv-Elektronik, die enorme Flexibilität bietet. Wer möchte, kann den MM V7 aber auch als passiven Jazz Bass betreiben. Die Marcus Super J Revolution Tonabnehmer wurden in einem eigens entwickelten Verfahren so behandelt, dass sie dem warmen Sound eines Vintage-Pickups entsprechen. Auch die komplette Hardware stammt aus dem Hause Sire. Mit den Blockinlays und dem Griffbrett-Binding orientiert sich der MM V7 ganz an dem Look der Bässe aus den 70er Jahren.

Die ausgeklügelte Elektronik bietet eine Vielzahl an Möglichkeiten. Im Passiv-Modus stehen ein Volume-Regler, ein Balance-Regler und eine Tonblende zur Verfügung. Per Kippschalter wird der Aktiv-Modus zugeschaltet und dank 3-Band-Equalizer lässt sich der Sound nun noch exakter individuellen Bedürfnissen anpassen. Neben den üblichen Bässen und Höhen bietet das parametrische Mittenband die Möglichkeit, die Einsatzfrequenz stufenlos zwischen 80 und 2000 Hz zu wählen. Dank 18 Volt Betriebsspannung stellt die Elektronik immer genug dynamischen Spielraum zur Verfügung.

Der Volksbass

Für wen ist der Sire MM V7 nun geeignet? Ganz einfach für jeden. Ein Jazz Bass war schon immer in allen Stilistiken zuhause, die Musikgeschichte ist dafür der beste Zeuge. Mit den zwei Tonabnehmern und der Wahl zwischen passiver und enorm flexibler aktiver Elektronik gibt es wohl kein Szenario, welches der Sire MM V7 nicht bedienen könnte, egal ob Soul, Funk, Blues, Jazz, Rock, Metal... Verarbeitung, Bespielbarkeit und Klangkultur sind, wie bereits erwähnt, in dieser Preisklasse wegweisend und stellen sicher jeden zufrieden, egal ob ambitionierter Einsteiger oder Profi.

Über Sire

Sire, inzwischen mit Fimensitz in Kalifornien, wurde ursprünglich von einem Gitarrenbauer in Korea gegründet, der bereits seit Ende der 90er im asiatischen Raum erfolgreich ist. Seit 2015 entstand in Zusammenarbeit mit dem Bassisten Marcus Miller eine große Reihe an Bässen, die eine moderne Flexibilität und eine klassische Optik verbinden und auch international ein großer Erfolg wurde. 2020 wurde in Zusammenarbeit mit Larry Carlton die Palette um akustische und elektrische Gitarren erweitert. Sire schafft es sowohl mit den Marcus-Miller-Bässen als auch mit den Larry-Carlton-Gitarren, in unterschiedlichen Preisbereichen stets eine überdurchschnittliche Qualität zur Verfügung zu stellen.

Überall zuhause

Der Sire MM V7 macht dank seiner ausgeklügelten Tonabnehmer und Elektronik sowohl in jeder Livesituation wie auch im Studio eine gute Figur. Mit der 18 Volt Betriebsspannung arbeitet er dabei ohne Verzerrungen und Nebengeräusche. Gerade bei Aufnahmen spielt dies eine entscheidende Rolle. Stilistisch kennt der MM V7 keine Grenzen. Für Old School Sounds à la Motown, Soul Blues oder Rock und alles dazwischen betreibt man ihn einfach passiv. Für alle modernen Klänge und Spieltechniken bietet die 3 Band Klangregelung mehr als genug Optionen.

74 Kundenbewertungen

54 Rezensionen

Fd
Sehr guter Jazz Bass mit kleinen Schwächen im Detail
Franz der Friese 09.03.2022
Ich bin stolzer Besitzer eines Fender American Elite Jazz Basses in den ich mich nach langem Suchen und Probieren irgendwann mal verliebt habe und der für mich immer noch der Bass schlechthin ist.
Um ihn nicht immer hin und her schleppen zu müssen, hab ich mir jetzt den Sire Markus Miller als Zweitbass für den Übungsraum gegönnt.
Ich habe also den direkten Vergleich zweier Bässe die sich sehr ähnlich sind, mit dem kleinen Unterschied, dass der Fender ca. 4 x so teuer war.

Der Markus Miller kam zunächst mal perfekt eingestellt und sogar fast perfekt gestimmt bei mir an - dafür ein großes Lob an Thomann.
Der Bass ist sehr gut verarbeitet, ich habe hier auch auf den zweiten Blick nichts gefunden, was man beanstanden könnte.
In einigen Details unterscheidet sich der Sire vom Fender; so ist der Hals mit vier Schrauben befestigt, beim Fender sind es fünf, die Befestigungskonstruktion und die Form des Korpus ist am Halsansatz ein wenig anders, die Auflagefläche beim Fender etwas größer, was möglicherweise für etwas mehr Sustain sorgt.
Was mir beim Fender deutlich besser gefällt ist die Halsjustierung bzw. der Zugang dazu. Beim Markus Miller ist dafür ein relativ großes unschönes Loch im Korpus, beim Fender ist das mit einem Einstellrad viel eleganter gelöst.
Im Übrigen ist der satinierte Hals des Sire Basses aber wirklich erste Sahne und seine größte Stärke. Besonders die abgerundeten Kanten sorgen für ein sehr komfortables Spielgefühl.
Die Bünde sind ordentlich poliert und abgerichtet, wirklich top, da gibt es nichts zu meckern. Die Mechaniken machen was sie sollen.
Beide Bässe sind mit einem 18 Volt Vorverstärker ausgerüstet. Hier gibt es ein paar Unterschiede; das Batteriefach ist beim Sire mit vier Kreuzschlitzschrauben verschlossen, die sich direkt ins Holz bohren. Beim Fender sind sind es zwei Schrauben und ein Metallgewinde. Vier Schrauben zu lösen ist ziemlich lästig und ich befürchte leider, irgendwann halten die Schrauben nicht mehr richtig im Holz.
Das Detail was mich am meisten stört - und dafür gibt es einen Stern Abzug bei den Features - ist der relativ kleine, schlecht greifbare Volumenregler, der sich einen Knopf mit dem (passiv-) Klangregler teilt. Es ist fast unmöglich einen der beiden Regler zu bewegen ohne das man auch den anderen bewegt, das ist nicht gut gelöst.
Die Klangregelung ist zudem relativ kompliziert, die Mitten sind in einen oberen und unteren Bereich unterteilt, was ich ein bisschen over the top finde. Beim Fender Elite ist die Bedienung der Klangregelung intuitiver und die Potis fühlen sich auch irgendwie hochwertiger an.

Der Sire Bass liefert passiv betrieben den typischen Jazz Bass Sound. Die Tonabnehmer sind ähnlich rauscharm wie die Fender Noiseless, ich habe hier keinen großen Unterschied feststellen können.
Den Klang konnte ich nicht so gut vergleichen, weil die Saiten auf meinem Fender schon ihre besten Tage hinter sich haben und mit den brilliant klingenden nagelneuen D'Addario Saiten nicht mithalten können.
Mein Eindruck ist aber - auch unter Berücksichtigung dieses Einflusses - das der Sire insgesamt etwas mehr Präsenz im Höhenbereich hat bzw. der Fender Elite untenrum etwas knurriger rüber kommt.
Das lässt sich mit der umfangreichen Klangregelung allerdings alles weitgehend angleichen.
Mein Fazit: Mein Fender Elite Bass ist in einigen Details sicherlich noch ein wenig besser, klingt möglicherweise etwas wärmer, ob das den Preisunterschied rechtfertigt, lasse ich mal dahingestellt.
Der Sire Markus Miller ist wirklich ein sehr gutes und bildschönes Instrument und eben ein Jazz Bass. Seine Stärke ist vermutlich der typische Markus Miller Slap Bass Sound, aber das ist nur eine von tausend Möglichkeiten. Der Bass ist für alles einsetzbar und jeden Cent wert.
Features
Sound
Verarbeitung
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Sc
Einteiliger Eschekorpus!
Single coil>Humbucker 28.07.2020
Ich habe den Bass bestellt nachdem ich einen V7 Vintage zurückgeschickt habe. Dieser hatte einen sehr schwachen Neck-Pickup. Keine Ahnung wieso. Ich bin bei Sire geblieben, da mich beim alten Bass alles andere sehr überzeugt hat.

Ich habe den Bass ausgepackt und mir fiel direkt die schöne Maserung vom Korpus auf. Der Bass sieht bei den Thomann-Bildern viel dunkler aus. Ich empfehle nach Bildern von diesem Modell bei Google zu suchen. Das weiße Binding ist okay verarbeitet. Ansonsten war auf den ersten Blick alles okay.
Unplugged klingt er ganz gut. Auffällig ist der sehr dünne Hals, welcher mir sehr gefällt. Was mir auch auffiel, war der Korpus. Ich habe jetzt schon mehrmals sehr genau an allen Stellen geguckt und der Korpus besteht aus einem Stück Sumpfesche. Wahnsinn. Ich kann nicht garantieren, ob das bei jedem V7 in diesem Finish so ist, aber bei meinem ist es so.

Klanglich überzeugt mich der Bass ebenfalls. Er klingt nach einem Jazzbass, das ist alles was ich wollte. Ich spiele fast nur mit einem Plek und der Sound gefällt mir sehr (der Bass ist ja eigentlich bei Slappern sehr beliebt).

Die Brücke und die Stimmmechaniken sind auch überzeugend.

Fazit: Klare Kaufempfehlung! Viel besser als ein Squier Classic Vibe o.ä.
Features
Sound
Verarbeitung
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SD
Fantastischer Bass, den man nicht mehr weglegen möchte
Super Duper 04.03.2020
Ich bin nach über 10 Jahren gelegentlichen Spielens eines Shortscale-Modells, das ich mir als Jugendlicher zugelegt hatte, nun doch einmal auf einen ordentlichen Bass umgeswitched. Ich komme eigentlich eher von der Gitarre und der Bass ist eher für nebenher gedacht.

Vorneweg: ich bin von Alpha bis Omega einfach nur verliebt in das gute Stück. Die Verarbeitung ist wunderbar, die lieben Leute von Thomann hatten ihn perfekt eingestellt, ich musste nichts nachjustieren. Lieferung hat wunderbar geklappt und es gab keinerlei Schäden.

Die Kopfmechaniken sind gut, sprechen für mein (Gitarre-geprägtes) Gespür vielleicht nur einfach relativ langsam an. Nach dem Auspacken musste ich ein paar Mal neu stimmen, aber das ist jetzt nichts Abnormales. Der Kopf als solches ist sehr schön, das Marcus Miller Logo sieht edel aus.

Der Korpus ist ausgezeichnet, der Lack versiegelt alles schön, die Tonabnehmer sitzen sehr gut und nehmen den Sound super ab. Alles sitzt, wo es sitzen soll, und ich kann mich an keiner Stelle beklagen. Kommen wir zu den Potis: die werden oft ein wenig gescholten, ich finde sie aber in Ordnung. Sie sitzen sehr gut, lassen sich angenehm bedienen, alles flutscht, was flutschen soll, und alles flutscht nicht, was nicht flutschen soll. Das Schlagbrett ist auch gut bearbeitet. Einziger Wehmutstropfen: ich hatte eigentlich vor, das im Lieferumfang enthaltene Pickguard auf den Bass zu schrauben, aber blöderweise gibt es dafür im Schlagbrett keinerlei Vorbohrungen. Ich möchte ungern selbst jetzt Löcher ins Schlagbrett bohren, deshalb kommt es vorerst nicht dran. Ich sehe aber ein, dass der Großteil der Nutzer es nicht dran haben möchte, und dass die dann alle mit zwei unnötigen Schraublöchern im Schlagbrett rumlaufen würden, also was soll man machen, anders gings nicht.

Kommen wir zum schönsten Teil des Basses: dem Hals. Der Hals war letztlich der Grund, weshalb ich mich in den V7 verliebt habe. Ich habe in Treppendorf ein paar Bässe angespielt, auch ein paar, die definitiv in der doppelten Preiskategorie lagen, aber kein Hals hat mich auf Anhieb und auch nachhaltig so überzeugt wie der vom V7. Das Gloss-Finish sorgt dafür, dass die Finger auf dem Holz sliden, als wäre gar kein Widerstand da. Ich könnte stundenlang einfach zwischen Bünden hin- und her hüpfen, einfach um mich daran zu erfreuen, wie gut man über das Griffbrett gleitet. Ich habe sonst noch nie auf einem Gloss-Finish gespielt, aber bei diesem Bass überzeugt es absolut.
Außerdem: in der zweiten Generation sind die Macher von Sire auf die Idee gekommen, die Ecken des Halses abzurunden, sodass sie wieder nach innen Richtung Griffbrett gehen. Ein phänomenaler Einfall, der ein großartiges Spielgefühl liefert, sodass der Hals unbeschreiblich gut in der Hand liegt. Zwischen Bünden zu springen ist so wirklich kein Problem mehr, und meine Hand dankt es mir sehr.

Zu guter Letzt noch ein paar Sachen zu elektrisch verstärktem Ton: ich bespiele das gute Stück zur Zeit noch auf einem 10 Jahre alten HB-20. Von dem kann ich keine Wunder erwarten, deshalb fällt hier die Rezension vielleicht etwas weniger euphorisch aus als wenn ich einen solideren Amp hätte. Nichtsdestotrotz: auch auf diesem Mini-Amp klingt der V7 einfach top. Slapping geht lächerlich gut von der Hand und klingt schön, und die Aktiv- / Passiv-Schaltung ermöglicht ungeahnte Einstellmöglichkeiten. Ich habe bestimmt mehrere Stunden damit zugebracht, einfach nur auszuloten, welche Töne ich noch aus dem Teil rauskitzeln kann - und das bei einem Amp, der schon vor 10 Jahren deutlich im Budget-Bereich lag. Ich würde also stark vermuten, dass ein Amp-Upgrade die Spielfreude noch einmal ansteigen lassen wird, in welchem Fall ich vermutlich Arbeit, Familie, Freunde, und alles andere links liegen lassen und nur noch für diesen Bass leben werde.

Der Bass wiegt im Übrigen laut Verpackung ca. 5kg, was ich ungefähr bestätigen kann. Er ist nicht das schwerste und nicht das leichteste Instrument, das ich je besessen habe, fällt aber soweit sehr gut ins Mittelmaß. Insgesamt bin ich hoch zufrieden und kann den Sire V7 nur wärmstens empfehlen.
Features
Sound
Verarbeitung
2
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G
Für wenig Geld viel Spass
GünterV 18.05.2020
Toller Bass der alles hat was für Einsteiger und Hobbymusiker wichtig ist. Sehr solide gebauter Bass. Der Sound bietet ein breites Spektrum und ist für die meisten Musikstile gut einsetzbar. Durch das angenehme handling fühlt man sich schnell sicher und hat echt Spass beim Spielen.
Negativ ist der schnelle Verbrauch der zwei 9V Akkus, aber vielleicht habe ich nur nicht den Schalter zur Stromunterbrechung gefunden :-)
Den Bass kann ich auf jeden Fall empfehlen.
Features
Sound
Verarbeitung
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