Presonus Eris E3.5

Aktive Studiomonitore

  • 3,5"-Tiefttöner mit Kevlar-Membran
  • 1"-Hochtöner mit Seidenmembran
  • Übertragungsbereich: 80 - 20.000 Hz
  • Schalldruck: 100 dBA SPL (peak)
  • Eingänge: TRS-Klinken (L/R symmetrisch)
  • Cinch-Paar (L/R)
  • Höhenregler
  • Tiefenregler (jeweils -6 bis +6dB)
  • frontseitiger Aux-Eingang (Stereo-Miniklinke) für Smartphone etc.
  • frontseitige Kopfhörerbuchse (Stereo-Miniklinke)
  • frontseitiger Lautstärkeregler mit An-/Aus-Schalter und Betriebs-LED
  • Class-AB-Endstufe (2x 25 W sinus)
  • geschirmt gegen HF-Einstreuungen
  • Einschaltverzögerung und Ausgangsstrombegrenzer
  • Überhitzungsschutz und Subsonic-Filter
  • inkl. Miniklinkenkabel (TRS auf TRS), 1,5 m, Adapterkabel (Miniklinke TRS auf 2 x Cinch), 1,5 m und Verbindungskabel von linker zu rechter Box
  • Abmessungen (H x B x T): 210 x 141 x 162 mm
  • Gewicht: 2,9 kg

Weitere Infos

Bestückung (gerundet) 1x 3,5", 1x 1"
Verstärkerleistung pro Stück (RMS) 25 W
Magnetische Abschirmung Nein
Analoger Eingang XLR Nein
Analoger Eingang Klinke Ja
Analoger Eingang Miniklinke Ja
Analoger Eingang Cinch Ja
Digitaleingang Nein
Manuelle Frequenzkorrektur Ja

Kompakter Monitor zum Schnäppchenpreis

Bei der Presonus Eris E3.5 handelt es sich um einen paarweise angebotenen, aktiven 2-Wege-Monitor, der mit einem 3,5-Zoll-Tieftöner sowie einem 1-Zoll-Hochtöner ausgestattet ist. Als kleinste Ausbaustufe der umfangreichen Eris-Serie bietet die E3.5 eine überaus attraktive Kombination aus einem unschlagbar günstigen Preis und einem gleichzeitig ausgewogenen Klang. Dank der kompakten Maße ist die Box insbesondere für minimalistische Systeme in kleineren Räumen gut geeignet, wobei sich der Grundklang über eine einfache Filtersektion problemlos an die akustischen Gegebenheiten an der Abhörposition anpassen lässt. Mit der Eris 3.5 BT ist auch eine Variante mit Bluetooth-Anbindung erhältlich.

Hochwertige Komponenten der größeren Eris-Modelle

Die Presonus Eris E3.5 kommt in einem kompakten und grundsolide gebauten Bassreflexgehäuse aus Vinyl-foliertem MDF. Bei der Membran des Tieftöners setzt die Eris-Serie auf Kevlargewebe, um eine saubere Basswiedergabe (in diesem Fall ab 80 Hz) sowie ein gleichmäßiges Abstrahlverhalten über das gesamte Frequenzspektrum zu gewährleisten. Gleichzeitig sorgt der Silk-Dome-Hochtöner mit seiner Seidenkalotte für eine natürliche Darstellung der Höhen und einen breiten Sweetspot an der Abhörposition. Jede Box wird von einer 25 Watt starken Class-AB-Endstufe befeuert, wobei beide Endstufen in der linken Box untergebracht sind. Diese bietet auf ihrer Frontseite zusätzlich einen praktischen Kopfhörerausgang.

Ideal für minimalistische Arbeitsplätze

Die Presonus Eris E3.5 eignet sich für alle Anwender, die nach einer preiswerten Monitorbox mit einem ehrlichen Klang suchen. Vor allem an minimalistisch gestalteten Arbeitsplätzen von YouTubern und Podcastern oder auch bei der häuslichen Videoproduktion macht sich das kompakte Gehäuse des Lautsprechers hervorragend. Eine einfache Filtersektion mit zwei Shelving-Filtern für Bässe und Höhen (jeweils +/- 6 dB) erlaubt es dabei, den Klang an die Akustik eines Raums anzupassen. Zur Musikproduktion und auch bei der Multimedia-Produktion empfiehlt sich eine Kombination der Eris E3.5 mit einem aktiven Studio-Subwoofer wie z.B. dem Presonus Temblor T8, um eine möglichst lineare Abbildung des Subbass-Bereichs zu gewährleisten.

Über Presonus

Die Firma Presonus ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 1995 von Jim Odom und Brian Smith in Baton Rouge, Lousiana gegründet wurde und sowohl professionelle als auch preiswerte Hard- und Software für Musiker und Produzenten anbietet. Erstes Aufsehen erregte Presonus Mitte der 90er mit dem DCP8, einem analogen Acht-Kanal-Kompressor/Limiter/Gate mit Fader und Mute Automation, der digital durch MIDI gesteuert werden konnte. Es folgten eine Serie von Mikrofonverstärkern sowie erste Audio-Interfaces für die damals aufkommende Home-Recording Szene Anfang der 2000er Jahre. Heute finden sich im Katalog des Herstellers neben Audio-Interfaces, Mikrofonvorverstärkern, digitalen Mischpulten und Studiomonitoren auch die etablierte DAW-Software Studio One.

Vielfältige Anschlussmöglichkeiten

Die Presonus Eris E3.5 lassen sich über 6,3mm-Klinkenbuchsen mit den Ausgängen eines Audiointerfaces oder auch eines Studio-Subwoofers verbinden, wobei die Eingänge für beide Stereo-Kanäle an der linken Box zu finden sind und die rechte Box wie ein Satellit über ein enthaltenes Kabel angebunden wird. Alternativ zu den symmetrischen Klinkeneingängen bietet die Eris E3.5 auch einen unsymmetrischen Cinch-Eingang, der dazu konzipiert ist, Signale auf einem Referenzpegel von -10 dBV entgegenzunehmen, wie sie beispielsweise von HiFi-Systemen ausgegeben werden. Ein frontseitig angebrachter Aux-Input in Form einer 3,5mm-Stereo-Klinkenbuchse ermöglicht zudem den unkomplizierten Anschluss von Wiedergabegeräten wie z.B. einem Smartphone.

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4.7 /5
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  • Sound
  • Verarbeitung
Gesamt
Features
Verarbeitung
Sound
Desktop-Glücklichmacher für Musiker
nvb, 17.11.2019
Also als erstes: Studiomonitor finde ich mindestens gewagt. Dazu sind sie einfach nicht neutral genug.

Aber: Das sind die geilsten und besten Desktop-Monitore, die ich je für so wenig Geld gehört habe (und auch sonst). Sehr guter Sound, transparent, räumlich und angenehm. Da hört man schon die Nahfeld-Erfahrung bei Presonus. Für die Größe haben sie brauchbare, angenehme und gut hörbare Bässe. Auch die Unterschiede zwischen Aufnahmen und deren Qualität kommen klar zur Geltung, nur weiss ich nicht, ob man damit wirklich mastern kann.

Eine Demo mischen geht vermutlich schon, und vielleicht sind sie auch ganz sinnvoll als Referenz für die Multimedia- und Bluetooth Unterhaltungsboxen am Markt. Wenn man für diese Zielgruppe mischt, hat man hier sozusagen die Studiovariante - also doch Studiomonitore ;)

Nicht zuletzt ist der asymmetrische Aufbau (Verstärker nur in einer Box) mit Euro-Stromversorgung (ohne Schutzkontakt) am Desktop im Hinblick auf - ausbleibende - Brummschleifen und angenehme Verkabelung nicht zu verachten. Richtige Studio-Aktivmonitore mit jeweils einzelner Endstufe und Stromversorgung sind hier anspruchsvoller und machen auf dem Desktop nicht immer Freude.

So weit war alles irgendwie erwartbar.

Womit ich aber gar nicht gerechnet hatte, ist die spezielle Musikertauglichkeit. Die Tiefton-Chassis sind sehr steif, langhubig und weich aufgehängt und in Verbindung mit dem eindeutig nichtlinearen Frequenzgang plus wirksamer Begrenzung der Tiefbässe wird ein sehr kräftiges aber differenziertes Fundament hörbar. So nachteilig das zum Abmischen sein mag, so beeindruckend, nützlich und spaßbringend ist es beim Stücke raushören, üben und track-jammen. Ich spiele Fretless, Ultra-Long-Scale, ab Kontra C und wenn ich vom Preamp (so ein China-Pseudoröhrenteil aus der Bucht) direkt in Aux gehe, habe ich einen 1A Übungssound über das ganze Griffbrett in sehr gehobener Wohnzimmerlautstärke. Definitiv geeignet zum Jammen mit lauter Gitarre - wow. Übungsamp vertickert und Boxenpreis reingeholt. Gleiches über Kopfhörer, Bass in Aux, Kopfhörer rein und zum ersten mal mit wirklich gutem , definiertem und ausreichend lautem Sound zu Youtube-Jamtracks spielen.

Hätte ich das früher gewusst, hätte ich viel Geld gespart ...
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Sound
Besser als erwartet!
HuskyandJack, 22.05.2020
Ich habe in der Vergangenheit ILouds, Yamaha HS5 und JBL 305er zurückgeschickt, da sie auf meinem Minimal-Setup auf dem Esstisch keine genaue Wiedergabe boten. Die Mixe wurden schlecht auf andere Systeme übertragen. Ich weiß, es ist nicht ideal - mein Raum ist nicht isoliert, akustisch behandelt oder sonst was. Ich arbeite (fast) mobil mit MacBook Pro, Logic und Thunderbolt Interface, da ich zuhause wenig Platz habe. Ich baue täglich auf und ab. Ich höre nicht superlaut und sitze im Sweetspot-Dreieck vor den Monitoren.
Zu den Eris 3.5 Monitoren: Ich habe mir zuerst verschiedene Mixe angehört, die ich mit den anderen Monitoren gemacht habe. Allesamt fehlten Bässe. Klar, die Ilouds gehen bis auf 55Khz runter. Sogar auf Flat-Einstellung gaben sie zu viel Bass wieder, also Bass, untere Mitten rausfiltern, bis es rund klingt. Meine Mixe klangen danach müde und dünn. Ich konnte mich auf die Monitore nicht verlassen. Jetzt die alten Stücke nochmal mit den Presonus abgemischt und siehe da, meine Mixe klingen plötzlich richtig gut und lebendig.
Ich weiß, es sind günstige Boxen, aber sie tun genau das was ich brauche: In meiner speziellen Umgebung geben sie das wieder, was auch aufgenommen wurde. Wie gesagt, ich sitze im direkten Dreieck, und zwar mit den Hochtönern auf Ohrhöhe vor meinem Notebook. Habe die Lautstärke auf 50% und das ist laut genug. Die Boxen sind klein, brummen nicht und machen einen wertigen Eindruck.
Ich kann nachvollziehen, das manche sagen, die Boxen hätten zu wenig Bass, sie wären nicht laut genug usw. Klar, wenn Du im Studio nicht direkt davor sitzt, treffen diese Faktoren zu. Da würde ich auch zu 5,6,7 und 8 Zoll Monitoren greifen, mit Subwoofer.
Ich benutze diese Boxen nicht zum passiven Musikhören, da habe ich andere für. Sie brauchen nicht "schön" klingen.
Fazit: Diese Presonus Eris 3.5 sind für Leute wie mich gemacht, die extrem wenig Platz haben und sich trotzdem eine getreue Wiedergabe erhoffen, damit ihre Mixe auch auf dem Autoradio, HomePod, Handy usw. gut übertragen werden. 100% Empfehlung dafür. Für den Preis sowieso.
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Gute Bewertungen nicht nachvollziehbar
Wolf359, 26.12.2020
Ich habe mich von den guten Bewertungen beeinflussen lassen bin aber enttäuscht. Vielleicht ist es wichtig bei jeder Bewertung hier zu sagen welchen Hintergrund der Rezensent hat. Schade, dass das niemand macht, denn dann könnte man die Aussagen besser interpretieren. Ich hatte jedenfalls 10 Jahre ein gewerbliches Tonstudio welches ich die letzten 8 Jahre privat weiterverwende. Diese Boxen habe ich in der Studioumgebung getestet. Mir ist klar, dass es günstige Boxen sind und ich setze keine gehobenen Maßstäbe an. Aber der Klang ist so flach, dass manche PC Lautsprecher besser klingen. Wie ich sie ausgepackt habe war mir gleich klar, dass das nichts wird. Das Gewicht ist so extrem niedrig. Ich hatte noch nie so leichte Boxen in der Hand. Ein Magnet mit diesem Gewicht wird die Membran einfach nicht so bewegen können, dass ein mittelmäßiger Sound raus kommt. Es klingt sowas von flach, mit etwas schrillen Höhen. Die Mitten sind zumindest für den Preis okay. Bass konnte ich kaum ausmachen, ich würde eher von unspektakulären tiefen Mitten sprechen. Ich hatte vor 20 Jahren mal PC Lautsprecher von Magnat die weniger gekostet haben und wo eine Box schwerer war als hier beide zusammen. Und die klangen auch gut. Es tut mir leid, aber diese Boxen sind das Schlusslicht von allem was ich gehört habe. Jedenfalls besser als Musik mit dem Handylautsprecher. Ein Monitor soll natürlich nicht schönzeichnen, er soll zeigen was Sache ist. Aber wird nur im Mittenbereich etwas dargestellt, sonst bin ich enttäuscht. Also als Hauptmonitore, selbst in einem Homestudio, nicht geeignet. Als Kontrolle der Mischung um zu sehen wie es sich auf einem Küchenradio anhört sind sie aber geeignet. Ich behalte sie jedoch und verwende sie zur Beschallung im Badezimmer, jedoch würde ich sie nicht mehr kaufen. Ich vermute 200 bis 300 sollte man doch ausgeben, obwohl das Gewicht der Box vielleicht ein besserer Indikator ist, wenn man nicht probehören kann. Bei den Bewertungen die hier stehen frage ich mich, ob ich evtl. zu kritisch bin. Aber der Klang ist sowas von flach und gefällt mir überhaupt nicht. Ich empfehle probezuhören.
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Aktive Nahfeldmonitore Presonus Eris E3.5
Uwe576, 14.05.2021
Um im häuslichen Rahmen Musik (Gesang und Gitarre) aufnehmen zu können hatte ich mir vor einiger Zeit ein Audiointerface zugelegt. Da ich nur einen Kopgfhörerausgang am Interface habe und gerne die Aufnahmen über Lautsprecher hören wollte, bestellte ich die o.g. Nahfeldmonitore nach gründlicher Rechere im bin über den neutralen und sauberen Klang sehr erfreut. Ich habe nicht erwartet, dass sie so gut und differenziert klingen.
Die Anschlussmöglichkeiten lassen keine Wünsche offen. 2 x 6,3 mm Klinken- und 2 x Cinchbuchsen sind vorhanden. Auch eine rückseitige Möglichkeit Höhen und Tiefen einzustellen ist zu vorfinden. Der Verstärker ist in der Hauptbox verbaut, die andere Lautsprecherbox wird von da aus passiv über ein mitgeliefertes Kabel angesteuert. Der Einschaltknopf ist gut zugänglich rechts unten auf der Vorderseite der aktiven Box verbaut. Links unten befindet sich der Lautstärkeregler, darüber ist eine blaue LED, die in eingeschaltetem Zustand gut erkennbar leuchtet. Das Netzkabel geht ohne zwischengeschalteten Trafo in die Box. Bei der Verarbeitung habe ich keine Mängel gefunden. Alles ist sauber gearbeitet und ordentlich verschraubt.
Zu meinem System: Rechner: imac, Audiointerface: Focusrite 2i2, passen die Presonus Monitore hervorragend. Ich würde diese Nahfeldmonitore jederzeit wieder kaufen.
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