Viscount Cantorum Duo

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Orgel / Sakral-Keyboard

  • 27 Register
  • 2 Manuale mit Druckpunktklaviatur
  • 3 Orchesterstimmen
  • 4 Orgelstile
  • Verstärker: 2 x 40 W
  • 4 Lautsprecher
  • Abmessungen ohne Notenpult: 90 x 19 x 48 cm
  • Gewicht: 19,7 kg
Erhältlich seit Oktober 2018
Artikelnummer 449465
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Die Orgel für zu Hause

Mit der Cantorum Duo stellt Viscount eine mit zwei Manualen ausgestattete elektronische Orgel vor, die dank ihres kompakten Designs ganz einfach transportiert werden kann. Klangtechnisch verfügt sie über drei Orchesterstimmen und vier Orgelstile. Über die eingebauten Lautsprecher kann sie bis zu 30 Stimmen gleichzeitig wiedergeben. Sie bietet zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten, dank denen Bedienung und Klang individualisiert werden können. Zudem befindet sich ein integrierter Sequenzer mit an Bord. Im Vergleich zu einer echten Orgel bringt die Contorum Duo gerade mal ein Gewicht von etwa 20kg auf die Waage. Abgerundet werden diese Eigenschaften durch eine moderne Ästhetik, welche die Orgel zum echten Blickfang macht.

Authentischer Orgelklang

Die Cantorum Duo besitzt 27 Register und verwendet in ihrem internen Klangerzeuger die eigens vom Hersteller entwickelte Advanced Real Music Technologie (ARTM). Sie reproduziert den authentischen Klang einer echten Pfeifenorgel originalgetreu. Hierbei werden eigene, vom Hersteller erzeugte Samples genutzt. Daneben kann aus den Orgelstilrichtungen Barock, Norddeutscher Barock, Romantik und Symphonik ausgewählt werden. Anschließend lässt sich der Klang durch akustische Modellierung verfeinern. Zusätzlich zu den konzerttauglichen Sounds befinden sich noch weitere Klänge mit an Bord, wie zum Beispiel der eines Pianos. Alle Klänge werden über das eingebaute Verstärkersystem ausgegeben, das aus vier Lautsprechern und 2x40W-Verstärkern besteht.

Flexibel nutzbar

In der Cantorum Duo finden Musiker eine professionelle Hausorgel mit sakralen Klängen für das Üben von zu Hause aus. In kleineren Gemeinden bewährt sie sich außerdem als Ersatz für eine echte Orgel – vor allem, weil sie aufgrund ihrer geringen Größe einfach transportiert werden kann. So kann die Cantorum Duo dank ihres schnellen Auf- und Abbaus in den verschiedensten Situationen flexibel genutzt werden. Dazu trägt auch das Design des Gehäuses bei, dessen Seitenteile aus Holz robust verbaut sind. Zudem lässt sich die Orgel mit einem Passwort absichern, wodurch Unbefugten der Zugriff verwehrt bleibt. Optional erhältlich sind außerdem speziell für diese Orgel angefertigte Keyboardständer aus Holz sowie Volume- und Sustainpedale. So hat man eine breite Auswahl an individuellem Zubehör.

Über Viscount

Viscount ist ein italienischer Hersteller von Musikinstrumenten mit einer über hundertjährigen Familientradition, die bis ins 19. Jahrhundert zurück reicht. In den ersten Jahrzehnten stellte die Galanti-Familie vor allem Akkordeons und Gitarren her. Seit der Gründung der heutigen Firma Viscount International im Jahr 1969 werden im italienischen Mondaino unter anderem Orgeln, Digitalpianos und Lautsprecher produziert, die unter verschiedenen Markennamen vertrieben werden. Auch Synthesizer und Masterkeyboards hat Viscount in seiner langen Geschichte bereits hergestellt.

Individueller Klang einstellbar

Diese digitale Orgel verfügt über alle üblichen Koppeln und Transposer mit 16 Speicherstufen für die sechs Generalfußdruckschalter. Auf der Rückseite lassen sich drei Pedale für Sustain, Expression und Crescendo anschließen. Dort finden sich auch MIDI-In und -Out, wodurch die Orgel entweder selbst oder über externe Klangerzeuger angesteuert werden kann. Über den internen Sequenzer mit Overdubbing-Funktion lassen sich Melodien einprogrammieren, während der Klang mit dem internen Nachhall noch verfeinert werden kann. Hier können bis zu acht akustische Umgebungen ausgewählt werden. Außerdem lässt sich der Sound über den graphischen Equalizer mit fünf Bändern noch weiterbearbeiten. Und auch das Tutti kann individuell eingestellt werden. Die fünf Pedalstimmen können über ein MIDI-Pedalboard oder einen Autokoppler vom unteren Manual ausgespielt werden.

23 Kundenbewertungen

19 Rezensionen

M
Preis Wert
Mike-orschanist 11.10.2019
PRO:

- hervorragend klingende Orgelregister bei allen vier Stilrichtungen
- Tutti wirkt nicht schreiend oder überladen
- Einzelstimmen hört man gut heraus (kein Klangbrei)
- kompaktes Gehäuse; der Klang aus den eingebauten Lautsprechern erstaunt immer wieder
- 96 Speicherplätze
- Schattenregister passen zu rd. 90% klanglich zu den aufgedruckten Bezeichnungen
- zwar wenig Intonationsmöglichkeiten, reichen aufgrund der hohen Qualität aber aus
- Fingerpistons klug durchdacht und platziert
- viele (System-)Einstellungen

CONTRA:

- relativ straffe Tastatur und Bedienelemente
- Kopfhöreranschluß auf der Rückseite
- deutsche Bedienungsanleitung für Laien etwas schwierig zu verstehen. Was zum Beispiel ist eine
„Abschnittslautstärke“ ?
- wenig Pedalregister, es fehlt der wichtige Subbass 16‘, wünschenswert ist eine Pedalmixtur
- Localoff-Einstellung etwas umständlich
- weitere Orchestersounds wären das berühmte Tüpfelchen (z.B. Trompete, Oboe, Flöte ...)
- Pedal, Untergestell und Sitzbank müssen separat bezogen werden

Die Contrapunkte sind Jammern auf hohem Niveau.
Fakt ist, daß es in dieser Preislage und Kompaktheit momentan kein
adäquates Instrument auf dem Markt gibt. Empfehlenswert !
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
4
0
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C
Portabel und bei Bedarf eine "richtige" Orgel
CH1138 16.10.2019
Die Viscount Cantorum Duo ist ein Zwitter: als zweimanualiges Sakralkeyboard kann das Instrument überall eingesetzt werden, wo Strom vorhanden ist und lässt so Orgelklänge entstehen, die ich unterwegs für unmöglich gehalten hätte. Zusammen mit dem passenden Untertisch, einer Orgelbank und einem Midi-Pedal (alles ebenfalls von Viscount erhältlich) ist das Instrument zugleich eine tolle Hausorgel, die bei Bedarf auch mal einen Raum wechseln könnte, ohne dass man ein Monster von weit mehr als 100 kg bewegen muss: Pedal, Tisch und Orgel können ja problemlos einzeln bewegt werden. Mir war das wichtig. Ich nutze die Orgel weitaus überwiegend stationär zuhause, und kann endlich zuhause ungestört Orgel spielen. Zugleich wollte ich aber auch die Möglichkeit haben, das Instrument unterwegs verwenden zu können.

Die Klangqualität ist beeindruckend, wenn man überlegt, dass nur vier Lautsprecher zur Verfügung stehen, die direkt am Instrument angebracht sind. Auf YouTube finden sich Demovideos des Herstellers mit Demostücken, die natürlich nicht per Mikro aus den verbauten Lautsprechern aufgenommen worden sind, sondern über die Audioausgänge. Trotzdem sind die verbauten Lautsprecher gar nicht so weit davon entfernt... Ich jedenfalls bin begeistert. Klar, eine Klangabstrahlung mit zig Lautsprechern im vierstelligen Eurobereich ist das nicht, aber ich brauche das auch nicht.

Einen Stern habe ich bei der Verarbeitung abgezogen. Mich stört ein wenig, dass man bei den Registerschaltern an den Rändern etwas ins Innenleben des Instruments hineinschauen kann, wenn man sich über das Instrument stellt und genau hinsieht. Dort sieht man dann die Platinen unter den Schaltern. Das fällt aber nur auf, wenn man sich genau über das Instrument beugt. Das finde ich nicht so optimal gelöst, weil der Hausstaub so ins Instrument eindringen kann. Daher habe ich mir noch eine Abdeckung für das Instrument machen lassen. Ansonsten ist die Verarbeitung ohne Fehl und Tadel. Die Manuale sind super bespielbar und fühlen sich auch nicht "billig" an. Klar, sie kommen nicht an Holztasten einer Orgel heran, aber sie sind auch weit entfernt von einem schnöden Keyboard.

Für wen ist das Instrument? Ich denke, das Instrument ist alternativlos, wenn man mobil eine "richtige" Orgel zur Verfügung haben will. Ich kenne nichts Vergleichbares mit zwei Manualen. Aber auch als Hausorgel ist das Instrument zu gebrauchen. Auch wenn das Komplettset aus Instrument, Untertisch, Bank und Pedal so viel kostet, wie komplette Hausorgeln (der Einstiegsklasse), muss sich die Viscount Cantorum Duo klanglich nicht unbedingt dahinter verstecken. Ein Vorteil ist darüber hinaus, dass dieses Instrument leicht von einer Einzelperson bei Bedarf transportiert werden kann, auch bei Umzügen oder Ummöblierungen etc.

Für wen ist das Instrument nichts? Wer die Orgel an einem bestimmten Ort dauerhaft aufstellen möchte und sie nicht mehr bewegen will, findet zahlreiche Alternativen von vielen Herstellern, die über den größeren Spieltisch zum gleichen Preis natürlich eine bessere Klangabstrahlung ermöglichen und noch mehr ein "Orgelfeeling" beim Spielen aufkommen lassen, weil man an einem "richtigen" Spieltisch sitzt. Das muss jeder selbst wissen. Mir war das nicht wichtig.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
2
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T
Klasse - ich bin begeistert
TastenNerd 18.12.2020
Alles in allem eine rundum sympathische kleine Sakralorgel mit großem Sound. Ich nutze die Cantorum Duo als Übeorgel.

DIe Tastatur ist exzellent und fühlt sich ähnlich straff an, wie bei einer mechanischen Traktur; mit dem berühmten Druckpunkt.
Die Daumenpistons und überhaupt alle Bedienelemente liegen fantastisch gut in Griffweite. Mit dem Setzer lässt sich schnell und intuitiv arbeiten. Das geht wirklich prima. Das eingebaute Verstärker-/Boxensystem ist so kräftig, dass ich mich nicht getraut habe, den Main-Volume-Regler ganz nach rechts zu schieben :-)

Bei mir steht noch ein 30-Tasten-Vollpedal unter dem Cantorum duo: Schnell Midi-Out des Pedals in die In-Buchse des Sakral-Keyboards einstecken, Kanal im Setup wählen, Seitenkante des dis° des Pedals auf die Seitenkante von dis1 des Manuals ausrichten und fertig!

An der Disposition der Register der Cantorum Duo mit jeweils vier sehr charakteristischen Intonationsstilen gibt es kaum
etwas auszusetzen. Ein Subbass 16' statt Prinzipal 16' im Pedal wäre vielleicht besser gewesen, wie an dererer Rezensent schrieb. Im Untermanual steht dafür ein hübscher Bordun 16' bereit. Im Obermanual sind alle Zungenregister ganz hübsch, aber nicht immer gut als Soloregister beim Triospiel zu gebrauchen, finde ich. Letzteres macht aber nichts, weil passende Solo-Zungen im Untermanual erreichbar sind und dann eben mit Labialen des Obermanuals begleitet werden. Die Zuordnung von Werk und Manual ist im Setup auch veränderbar. All das stellt für mich sowieso kein Problem dar, weil ich bei Bedarf zusätzlich noch die freie Hauptwerk-Alternative Grand Orgue in den Stereo-Eingang der Cantorum Duo einspeise. Ein Laptop mit der Standalone-Version von Grand Orgue steht daneben und startet von SSD praktisch genauso schnell wie Cantorum Duo. Vielleicht wäre ein eingebautes USB-Midi-Interface (Midi-Host) auch sinnvoll gewesen. Bei meinem Midi-Signalweg jedoch auch ohne Merge-Box kein wirkliches Problem. Die Audio-Signalwege der Cantorum Duo sind durchdacht und lassen sich flexibel im Setup fein-einstellen. Übrigens sind auch die Raum-Presets gelungen: von kleiner Taufkirche bis zur Gothischen Kathedrale. Die Auswahl historischer Temperaturen ist wirklich üppig und im Handbuch sehr gut dokumentiert. Historische Schmankerl, wie z.B. eine "kurze Oktave" lassen sich auch einstellen (CFDGEABH).

Statt der mitgelieferten gedruckten Bedienungsanleitung (it/fr/engl.)
lässt sich auf der Hersteller-Webseite eine de/nl-Version herunterladen. Wirklich lobenswert ist die präzise Darstellung der gesamten MIDI-Implementierung. Wer ein komplexes Setup einrichten möchte, findet hier eine vollständige Referenz.

Der eingebaute Sequenzer ist interessant und funktioniert.
Es gibt natürlich eine globale Transpositonseinstellung. Diese bezieht sich allerdings nicht direkt auf die Transposition der Tonerzeugung, sondern offenbar nur auf die Tastatur. Das externe Midi-Pedal wird z.B. nicht mit transponiert. Meiner Meinung nach sollte Transpose im letzten Schritt des Ansteuerungs-Signalwegs wirken, also nach allen internen+MIDI-Ins bzw. direkt vor der Tonerzeugung. Vielleicht habe ich die Möglichkeit im Setup übersehen?

Anregungen für Nachfolge-Modelle:
Netzkabel-Kaltgerätestecker mit 90°-Winkel statt gerader Ausführung ausliefern. Kopfhörerbuchse an der Front statt hinten.
Globale Raum/Hall-Einstellung als digitaler Endlos-Drehregler oder Up-/Down-Taster statt analogartiger Schieberegler: Das lässt sich zwar schnell bedienen, die Schiebereglerposition wird aber natürlich nicht auf dem USB-Stick gespeichert. Die USB-Buchse darf beim Nachfolgemodell auch gerne an der Vorderseite sein :-)

Ob ich Cantorum Duo empfehlen kann: yeah!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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JB
Gutes Instrument für daheim
Jochen B 30.09.2019
Lange habe ich nach einem "Keyboard" gesucht mit einem möglichst vergleichbaren "Kirchenorgel-Touch". Cantorum Duo erfüllt diesen Anspruch; ein einigermassen kräftiger Tastendruck ist nötig, und es fühlt sich sehr gleichmässig und massiv an.
Der Klang ist ebenfalls schön, die Register ausreichend und man könnte sicher noch viele Details über die etwas umständlich zu bedienende Knöpfchen-Software einstellen.
Kritikpunkte: Das Handbuch ist nicht auf deutsch (nur Italienisch, Englisch und Spanisch (oder so etwas)) und die Software mit den Detaileinstellungen eher kryptisch. Einige Einstellungen sind daher nicht wirklich auf Anhieb erkennbar. Die Grundfunktionen incl. Koppeln, Registerspeicher etc. sind über die nett beleuchteten Knöpfe einstellbar - also auspacken, einstecken und losspielen! Das macht Spass!
Kopfhöreranschluss an der Vorderseite wäre noch eine Verbesserung, aber auch an der Rückseite ist er einigermassen zugänglich.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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