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Zoom Q8

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Handy Audio/Video-Recorder

  • HD Video Aufnahmen bis zu 3M HD (2304 x 1296) 30fps, HD1080p 30fps, HD720p 60fps, HD720p 30fps, WVGA 60fps, WVGA 30fps
  • Videoformat: MPEG-4 AVC / H.264 MOV
  • 3 Megapixel CMOS Sensor
  • 160 Grad Weitwinkel-Linse
  • fester Fokus: 36 cm bis unendlich
  • F2.0 mit 16,6 mm Brennweite (Cropfaktor entspricht 35 mm)
  • digitaler Zoom 1-4-fach
  • Timer mit 3, 5 oder 10 Sekunden
  • 2,7" Farb-LCD-Touchscreen
  • Voreinstellungen für Lichtverhältnisse: Auto, Concert und Night
  • Live-Streaming Funktion mit HD Video
  • Audioaufnahmen bis zu 24-bit/96 kHz PCM
  • einklappbares X/Y-Mikrofon XYQ-8
  • Audiofunktionen: Low Cut Filter und Auto Gain (Concer / Solo / Meeting Presets)
  • Grenzschalldruckpegel: 140 dB
  • 2 Klinke / XLR Combo Line-/Mikrofoneingänge mit schaltbarer Phantomspeisung
  • Line-/Kopfhörerausgang
  • eingebauter Lautsprecher
  • kann am PC als USB-Mikrofon benutzt werden (an Mac und iPad mit optionalem Camera Connection Kit, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • unterstützte Karten: SD / SDHC / SDXC bis zu 128 GB
  • Abmessungen (B x T x H): 158 x 48 x 69 mm
  • Gewicht: 300g mit Akku
  • Mikrofonkapsel: 40g
  • inkl. Schaumstoffwindschutz, Li-ion Akku (bis zu 3 Stunden Betriebszeit), USB-Kabel, Tripod auf "three-prong action camera mount"-Adapter, Objektiv Cover, Objektivdeckel, Gurt
Integriertes Stereomikrofon Ja
Aufnahmekanäle 2
Mikrofon Eingänge 2
48 V Phantomspeisung Ja
Line Eingänge 1
Speichermedium SD/SDHC Card
Kopfhöreranschluss Ja
Eingebauter Lautsprecher Ja
Max. Auflösung 24 bit
Max. Abtastrate 96 kHz
Limiter Nein
Artikelnummer 361096
325 CHF
Versandkostenfrei und inkl. MwSt.
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8 Verkaufsrang

Maximal flexibel

Du willst (Live-)Videos für deine Band drehen und dir ist es vor allem wichtig, dass der Sound richtig gut ist? Dann ist das Topmodell aus Zooms Q-Reihe, das Zoom Q8, ein heißer Kandidat für dich. Denn es bietet nicht nur eine hochwertige Kamera, sondern hat vor allem in Sachen Audioaufnahme einiges auf dem Kasten. Kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viel Erfahrung Zoom mittlerweile im Bereich kompakter mobiler Recorder hat. Der Clou am Q8 ist sein System aus Wechselmodulen in Kombination mit zwei Klinke-/XLR-Combi-Line-/Mikrofoneingängen mit schaltbarer Phantomspeisung. So kann man nicht nur verschiedene Mikrofonmodule nutzen, sondern auch bis zu vier Audioquellen (Mischpult, Gitarre/Bass direkt, Einspieler usw.) in 1A-Audioqualität aufnehmen. Die Bedienung bleibt dabei erfreulicherweise darauf ausgelegt, auch von Personen ohne professionelle Kamerakenntnisse bedient zu werden.

Endlich toller Sound

Ganz einfach Videos, aber auch „nur“ Audio mit einem mobilen und günstigen Gerät aufnehmen zu können, das wäre doch was. Und genau das - und noch vieles mehr - bietet das Zoom Q8. Denn neben den Bewegtbildaufnahmen mit einer Auflösung von 720p über 1080p bis zu 3M HD (2304 x 1296 Pixel) punktet die kompakte Kamera - bzw. der Handy Video Recorder, wie Zoom diese Gerätekategorie nennt - mit toller Audioqualität, und das bei unterschiedlichsten Settings. Egal, ob man ein Gespräch zwischen zwei Personen mitschneiden möchte oder beim Konzert satt beschallt wird, das Zoom liefert ab - und das bei Lautstärken bis 140 dB. Dabei hilft die einfach strukturierte Bedienung und das spezielle Konzept mit den wechselbaren Modulen.

Immer anders, immer gut

Dass die Audiorecorder von Zoom richtig gute Qualität bieten, ist ja allgemein bekannt. Doch das Zoom Q8 treibt das Ganze noch ein ganzes Stück weiter - seinen Wechselmodulen sei Dank. So kann man sich je nach Situation beziehungsweise gewünschtem Ergebnis verschiedene Mikrofone an die Kamera stecken. Ab Werk kommt der Handy Video Recorder mit dem einklappbaren X/Y-Mikrofon XYQ-8. Interviewer werden sich dagegen eher über die zwei verschiedenen Shotgun-Module freuen. Darüber hinaus gibt es verschiedene passende Stereo- und Mid/Side-Mikros. Übrigens: die meisten Module sind auch mit den Zoom-Modellen H5 und H6 kombinierbar. Das Beste dabei: die Bedienung bleibt trotz der Vielzahl an Features immer einfach.

Über Zoom

Die 1983 gegründete japanische Firma Zoom stellt eine Vielzahl von Audiogeräten her, darunter eine Reihe tragbarer „handlicher“ Recorder sowie Multieffektprozessoren, Effektpedale, Drum-Machines und Sampler. In den letzten dreißig Jahren hat sich das Unternehmen einen guten Ruf als Hersteller innovativer und dennoch erschwinglicher Produkte erarbeitet, die auf originellen Mikrochip-Designs basieren. Seit dem 1990 vorgestellten Zoom-9002, einem ultrakompakten Multieffektprozessor, der an einem Gitarrengurt befestigt werden kann, gehört Zoom zu einem der Marktführer im Bereich der digitalen Audiobearbeitung.

Was will man mehr?

Wenn man sich schon eine Kamera wie das Zoom Q8 zulegt, dann möchte man damit möglichst viele verschiedene Anwendungen abdecken können. Egal, ob Selfie-Video von einem Gitarren-Playthrough, Konzertankündigung auf den Social-Media-Kanälen oder natürlich die Königsdisziplin: der Live-Mitschnitt - das Q8 sorgt dafür, dass Video und Audio deine Zuschauer locker überzeugen. Besonders praktisch ist, dass man das jeweils aufgesteckte Modul bzw. Mikro mit zwei Kombieingängen (Klinke/XLR) nutzen kann. In letzteres könnte man beispielsweise den Backingtrack einbinden, zu dem man Gitarre spielt. Die vier Kanäle sind schnell (de)aktivert und eingepegelt. Übrigens: Die essentiellen Einstellungen kannst du über wenige Taster und Regler machen. Für die Details gibt es ein Touch-Display und richtig hilfreiche Features wie Limiter, Voreinstellungen für unterschiedliche Lichtverhältnisse wie Auto, Concert und Night oder auch eine Live-Streaming-Funktion.

141 Kundenbewertungen

5 79 Kunden
4 44 Kunden
3 8 Kunden
2 5 Kunden
1 5 Kunden

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

R
Enttäuscht
Reinsch 06.05.2021
Ich mache hauptsächlich elektronische Musik mit Synthesizern, weshalb mir wichtig ist, dass mein Aufnahmegerät mind. 2x 6,3mm Klinke- Input zur Aufnahme hat.
Ich habe vorher diverse Handyrecorder von Zoom besessen und war immer vollstens zufrieden. Da ich gerne gutes Bild und guten Klang gleichzeitig aufnehmen wollten, versuchte ich diese Kamera. Leider bin ich ziemlich unzufrieden mit der gesamten Performance.

Ich beginne zuerst mit den negativen Punkten:

- Die Bildqualität... ist meiner Meinung nach für diesen Preis ungenügend. Das Bild ist verpixelt und verwaschen. Wenn die Lichtverhältnisse dann noch etwas dunkler sind, hat man überhaupt keine schönen Aufnahmen mehr. Auch nicht wenn man die Videoqualität höher stellt. Das einzige was sich dann verändert ist die Größe der Dateien...

- Die Soundqualität... ist bedingt ziemlich gut *(dazu mehr bei den positiven Punkten). Mir ist nach 3 monatiger Nutzung aufgefallen, dass die Kamera sehr schwankende Aufnahmequalität hat, was daran liegt, dass die Kamera scheinbar nicht mehr Stereo aufnimmt, sobald man ein Video aufnehmen möchte... Auch sonst ist die Soundqualität im Videomodus eher bedürftig.
Außerdem habe ich das Gefühl, dass sehr viel dB bei Aufnahmen einbüßen müssen

Der Akku... hält max. 1 Stunde. Viel zu wenig...

Die Verarbeitung... ist für ein Zoom-Produkt ungewohnt schlecht. Knöpfe und Regler fühlen sich billig an. Auch der Klappbildschirm fühlt sich so, als wolle er bei jeder kleinsten Bewegung abbrechen. Für die Bedienung des Touchdisplays benötigt man ebenfalls ungewohnt viel Kraft. Verglichen mit einem Smartphone, bei dem ein "Touch" / eine feine Berührung reicht, ist das Touchdisplay hier grausam.


Positiv:
Die Soundqualität ist, wenn man Audio ohne Bildmaterial aufnimmt Zoom-Standard super!

Hier noch ein Tipp wie man Videomaterial und guten Sound doch noch zusammenbekommt. So mache ich das zumindest derzeit. In den Einstellungen kann man einstellen, dass bei Aufnahme eines Videos noch zusätzliche Sounddateien erstellt werden. Nach einer Aufnahme schneidet man Videos und die Sounddateien mit einem Computerprogramm wieder zusammen, so hat man zumindest ein halbwegs brauchbares Musikvideo...

Fazit: Ist sein Geld nicht Wert!!!
Jedoch ist das zumindest das mir einzig bekannte Video-Aufnahmegerät, welches 2x 6,3mm Klinkeneingang zum Aufnehmen hat. Und bei Live-Sessions benötigt man auf diesen Weg zumindest vorerst keinen Computer zur Synchronisation von Video und Sound.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
2
0
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DG
Kommt auf den Einsatz an.
Dirk G-Punkt 24.10.2020
Ich wollte mir erst die Kamera aufgrund der teils schlechten Bewertungen nicht zulegen. Nun musste ich feststellen, dass die Kamera für meinen Zweck super geeignet ist und die schlechten Bewertungen wohl eher an einem verfehltem Einsatzzweck und möglicherweise an schlechten Lichtverhältnissen liegen.
Jeder der sich mit den Möglichkeiten anderer Kameras und Hersteller befasst hat, wird feststellen, in der Preisliga gibt es keine Alternative schon gar nicht mit zwei XLR Eingängen. Zur Kamera habe ich mir hier bei Thomann gleich das passende Netzteil AD 17E mitbestellt.
Benutzt wird sie bei mir vorerst für Aufnahmen (Git-Voc) im Musikzimmer um diese auf YT einzustellen.
Ich habe ca, 45 min einschl. auspacken benötigt und die erste Testaufnahme war bereits im Kasten. Wer schon mal ein Smartphone oder einen PC eingerichtet hat findet sich hier ganz schnell ohne Bedienungsanleitung zurecht. Die Kamera steht bei mir auf einem Mikroständer, ein entsprechender Adapter ist mit dabei.
Testaufnahme: Auf die mitgelieferten SD-Card gespeichert, die Card passt so in meinem Dell Laptop. Kameraeinstellung auf Auto danach geändert in den Scene- Einstellungen auf Proberaum.
Man erhält mit den mitgelieferten Mics sehr klare Aufnahmen.
Das Bild hatte ein leichtes Rauschen an den Rändern. Die Kamera etwas umgestellt und die dadurch veränderten (Led-Licht) Lichtverhältnisse lieferten schon verbesserte aber verbesserungswürdige Ergebnisse.
Nun war das Licht etwas zu hart. Ich hab mir sogenannte Softboxen (2 Stck. für zusammen 50€ bei A) zugelegt. Die erzeugen Tageslicht und der Unterschied ist sofort positiv erkennbar. Die Kamera danach in den Einstellungen feingetunt. Damit bin ich nun zufrieden.
Da ich ein analoges Mischpult, ein Interface und ein Condenser- Mic besitze werde ich die Audioaufnahmen hiermit ebenfalls noch feintunen.
Heutzutage bekommt man als Amateur, mit relativ geringem Kostenaufwand, exzellente Ergebnisse hin.
Für den oben beschriebenen Zweck kann ich die Kamera empfehlen.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
5
0
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a
Mittelmäßig brauchbar für genau einen Zweck
amberbassador 21.09.2021
Sound super, Kamera grottig. So in etwa lässt sich der Zoom Q8 zusammenfassen. Gedacht ist er für Konzertmitschnitte, das Aufzeichnen von Akustik-Gigs, und ähnliche Einsatzzwecke bei denen die Mikrofone herkömmlicher Camcorder nicht mehr ausreichen. Zwei XLR-Buchsen und ein auwechselbares Stereomikrofon bringt der Q8 dafür mit, nicht nur Full HD soll er können, sondern sogar 2304x1296 Pixel groß filmen.

Vorweg: das kann er auch.

Am Audiosystem gibts es nichts, aber auch gar nichts auszusetzen. Ich habe ihn jetzt fast ein halbes Jahr in Benutzung, und habe nicht den geringsten Grund, über das Audio zu klagen. Jedes der Mikrofone lässt sich getrennt einpegeln, Phantomspeisung wird problemlos bereitgestellt, die Aussterungsanzeige tut, was sie soll - alles super. Das mitgelieferte Stereomikrofon ist wunderbar, sicherlich kein Rode oder Sennheiser, aber es arbeitet rauscharm und eignet sich bereits ohne weitere Mics zum Aufzeichnen einfacher Stücke (getestet mit Gesang + Akustikgitarre). Der Q8 kann Audio solo, Video mit Audio, und separate Video- und Audiospuren aufzeichnen, alles wunderbar.

Als Kamera hingegen ist der Q8 mehr als unterwältigend. Klar steht hier das Audio im Vordergrund, aber der schönste Konzertmitschnitt nützt nichts, wenn das Bild absolut grauenhaft ist. Da kann ich genau so gut fürs gleiche Geld eine gebrauchte DSLR kaufen, die macht das nämlich besser. Die Fischaugen-Festbrennweite ist zwar immerhin hilfreich wenn der Platz eng ist und die ganze Kapelle aufs Bild soll, dafür streut das Objektiv aber auch gleich eine gute Prise Rauschen ein. Von schwachen Farben und Kontrast will ich da gar nicht erst anfangen. Dass es keine Möglichkeit gibt, Fotos zu machen, ist da nur das Sahnehäubchen auf der Enttäuschungstorte. Trotz der angepriesenen hohen Auflösung liefert das gute Stück Bildqualität ab, die ca. auf einem Niveau mit meiner mehr als zehn Jahre alten Kompaktkamera ist - hätte ich die Wahl, ich würde lieber in der halben Auflösung für doppelte Bildqualität filmen.

Aber es kommt noch besser. Die Verarbeitung stellenweise wirkt extrem billig. Die Drehregler machen zwar eine gute Figur, die leichte Schwergängigkeit schützt gegen Verstellen, aber das ausklappbare Display hat dafür unangemessen viel Spiel. Der Touchscreen ist schwer zu bedienen und die extrem kleinen Bildschirmtasten zu treffen stellt sich als Geschicklichkeitsspiel heraus, passend dazu ist der Bildschirm das Gegenteil von, wie nennt man das heute, "wertig". Das Display meiner 16 Jahre alte Canon (Kompaktkamera, nicht Spiegelreflex) fühlt sich um Längen besser an, die filmt aber leider nur 480p.

Wer in der Hitze des Gefechts auf oder vor der Bühne etwas verstellen sollte entweder kleine Finger haben oder beten den richtigen Knopf zu treffen; ein Steuerkreuz hätte hier Wunder gewirkt. Ein ganzes Konzert damit aufzuzeichnen ist aber ohnehin hoffnungslos, selbst frisch geladen beklagt der Q8 sich nach weniger als einer Viertelstunde über niedrigen Ladestand. Wenn die Kamera fest montiert ist schafft ein Netzteil Abhilfe, ansonsten muss man halt mit der Powerbank in der Tasche rumlaufen.

Angesichts all der Schwächen verbleibt als einziger Pluspunkt die Aufnahme von Audio + Video in einem Gerät. Für nicht technikaffine Menschen vielleicht ein Vorteil, aber wer minimale Computerkenntnisse besitzt ist auch in der Lage, separat aufgenommenes Audio und Video zu kombinieren und greift dann doch lieber zur DSLR.

Bei mir darf die Kamera bleiben, das Weitwinkelobjektiv kommt immer mal wieder zum Einsatz und wenn sie schon schlecht filmt, dann ist sie wenigstens als tragbarer Audiorekorder zu gebrauchen, oder für die gelegentlichen Videos im Freien, wenn gerade kein Audiointerface zur Hand ist. Ein Fehlkauf war sie trotzdem und wird deswegen sobald das Sparschwein es zulässt durch eine DSLR abgelöst.

Wer überlegt sich den Q8 zu kaufen wird vermutlich mit einem Mikrofonadapter fürs Smartphone glücklicher: die Bildqualität moderner Smartphones der Mittel- und Oberklasse übertrifft die des Q8 bei weitem.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
0
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W
Audio gut, Bild schlecht.
Wernie 25.04.2015
Die Q-Serie von Zoom hat inzwischen mit dem Q8 die vierte Generation erreicht. Von Anfang an war erklärtes Ziel, Musikern einen Camcorder mit guter Audioqualität zu bieten. In dieser Hinsicht hat Zoom mit dem Q8 noch einiges draufgelegt: Wechselbare Mikrofone und XLR-Anschlüsse. Mitgeliefert wird ein XY-Stereomic, das allerdings billiger aussieht ist als beim H6 zum Beispiel. Das Mikrofon kann man nach hinten klappen, so dass der Recorder leichter zu verstauen ist. Die Mikrofone vom H6 haben den gleichen Anschluss, ob sie allerdings passen konnte ich nicht testen.

Das Aufnehmen geht einfach: SDXC-Karte rein, Einschaltknopf drücken, mit dem Regler am Mikrofon einpegeln und Record-Button drücken. Dank schwenkbarem Display kann man Selfies mit Gitarre aufnehmen. Mit den XLR-Eingängen kann man externe Mikrofone verwenden, was sehr wichtig ist, denn bei Selfie-Aufnahmen ist man in der Regel zu weit weg von der Gitarre, so dass es nicht richtig füllig klingt. Die XLR-Eingänge haben 2 separate Gainregler, sodass man auch 2 verschiedene Quellen anschließen kann, z.B. Pickups.

Außerdem könnte man damit Konzertmitschnitte machen, indem man das Signal am Mischpult abgreift. Es gibt 4 Knöpfe um die 4 Spuren für die Aufnahme scharfzuschalten und mehrere Möglichkeiten, die Signale abzuspeichern (u.a. als MOV oder WAV). Nach der Aufnahme kann man die 4 Spuren mit dem On-screen-Mixer abmischen, was allerdings mit dem winzigen Display zum Geduldspiel wird...

Die klanglichen Ergebnisse sind für einen Recorder dieser Kategorie typisch und halten den Erwartungen stand. Beim (unfairen) Vergleich mit zwei KM184 von Neumann an einem Roland R-44 wird allerdings sofort klar wo der Hammer hängt...

So weit so gut, audiomäßig gibt es nichts zu meckern. Die Enttäuschung kommt erst wenn man die Bilder sieht: Relativ flaue Farben, Überstrahlung bei Gegenlicht, deutliches Bildrauschen und in der Weitwinkelstellung eine Kissenverzerrung fast wie bei einem Fischauge. Das ist hinlänglich bekannt von der ganzen Q-Serie, und genau dieses Ergebnis haben auch die gängigen Fachzeitschriften bereits dem Q4 bescheinigt. Unverständlich, dass Zoom hieran immer noch nichts geändert hat. Wie wichtig ein gutes Bild ist, wird klar im Vergleich mit einem iPhone 6, das einfach viel knackigere Bilder liefert, wobei man den ohnehin schon brauchbaren Ton mit einem externen Mikro noch aufpeppen kann.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
24
3
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