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Behringer Ms-5

27 Kundenbewertungen

4.5 / 5

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Behringer MS-5
329 CHF
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21 Rezensionen

j
bare bones synth
johnnny 25.09.2024
You must realize that this synth has no sequencer, no arpeggio and no effects and It does not have many Midi signals you can use either , that said, what it does have is a great sound, I bought it mainly for bass duties and it has not disappointed, sequencing via midi worked flawless .
The build quality is good, looks great too.
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OS
Auf den Punkt gebracht...
Oliver Seibert 30.07.2025
...hat Behringer hier einen grandiosen Synthesizer nachgebaut, der klanglich dem Original extrem nah kommt. (von Starsky Carr gibt es einen guten Vergleichstest) Der SH-5/MS-5 ist für sich betrachtet, mit seinen Fähigkeiten und Einschränkungen, ein vielseitiges Instrument und Effektgerät in meinem Studio mit einem klanglich hohen Wiedererkennungswert.

Das liegt sicher an der Färbung vom VCA, aber auch an den beiden Filtern. Die Resonanz des Hauptfilters lässt Klänge schon bei Mittelstellung deutlich glänzen, ohne, dass übermäßig viel Bass verloren geht. Und mit dem Bandpass, das sehr schmal arbeiten kann, lassen sich Obertöne hervorheben, die sonst vom Hauptfilter verschluckt wurden. Externe Signale durch Ringmodulator und Filter zu schicken, macht auch ziemlich Spaß!

Es gibt ein paar Dinge, die mir nicht so gut gefallen:

-der MIDI-Ausgang bietet sich ja an, um mit dem Keyboard andere Synths zu spielen, was bisher noch nicht ganz reibungslos funktioniert. (hängende Noten) Das ließe sich vermutlich mit Updates verbessern. Sendet man übrigens Noten über USB zum MS-5, werden sie auch auf die MIDI und CV-Ausgänge weitergeleitet.

-die Potis sind sehr leichtgängig. Gleichzeitig sind sehr tiefe Modulationen möglich, was oft Fingerspitzengefühl erfordert. Die Tonhöhe der Oszillatoren lässt sich aber sehr gut einstellen, auch ohne eine "Kerbe" auf der 0-Stellung des Tuning-Reglers.

-damit beide Hüllkurven auf einem Level sind, muss das Keyboard Gate in den externen Trigger Eingang gestöpselt werden. Das hätte man auch anders lösen können.

-dass "moderne" Features nicht implementiert wurden, wie einen Eingang einer externen Clock. (zumindest für LFO 1) Auf der anderen Seite funktioniert der "Roland sh-5 lfo retrig tip" nicht.

Insgesamt ist der MS-5 eine große Bereicherung für mich und hat sich in meinen Workflow gut eingefunden. Bei der Audio-Aufnahme muss ich mir vorher überlegen, an welchen Reglern ich wann drehe und Abschnitte neu aufnehmen, wenn ich mich "verdreht" habe. ;) Ist zwar etwas zeitaufwändiger, als Automationen zu zeichnen, dafür haben die Tracks immer "human feel".
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TR
Blast from the Past!
The Raven 28.06.2026
Zu billig?
Hatte mir ursprünglich einen Subsequent 37 gegönnt, war damit aber absolut nicht zufrieden - siehe meine Bewertung dort. Ich suchte einen Solo-Synth als Ergänzung zu meinem Polybrute, und er sollte im Vergleich zur VST-Sammlung etwas Neues und Aufregendes bieten. Und, was soll ich sagen: so wie der Sub37 meine Erwartungen bitter enttäuscht hat, so hat sie der MS-5 massiv übertroffen. Hier bekommt man wirklich analoges Feeling für unglaublich wenig Geld.

Verarbeitung:
Absolut auf der Höhe des Subsequent-37, größtenteils besser. Ja, BESSER! Bei Behringer wissen sie, wie man eine Frontplatte bedruckt, das Teil ist komplett aus Stahlblech, Lackierung und Kanten makellos. Die Tastatur hat kein Aftertouch, spielt sich aber top und wirkt keineswegs billig. Das klappbare Panel ist Gold wert, Bedienung der Fader, Schalter und Potis mit angenehmen bis sattem Widerstand. Schöner Abstand der Bedienelemente (das war für mich das größte Manko am Model-D). Einzig die Potis sind recht wackelig, was nicht wirklich stört, aber etwas Bedenken an der Dauerhaltbarkeit weckt. Kein Rauschen, kein Brummen, schöne Stabilität der Oszillatoren nach Aufwärmen (ja, stabil aber nicht DCO-steril!). Buchsen und Anschlüsse einwandfrei.
Und das alles für gut die Hälfte, was Sequential als Aufpreis (!) für das klappbare Panel des Pro-3 nimmt... nur so für die Einordnung.

Klang:
Ja, speziell, aber: traumhaft! Das Filter klingt umwerfend, die Oszis packen zu, und das statische Bandpass-Filter ist ein wunderbares Feature. So kommen wir ins Spiel!
Anstelle von Pro und Con schreibe ich etwas zu den "Spezialitäten", muss jeder selber wissen, was für ihn zählt.

- Die Bedienung ist etwas speziell, aber absolut logisch, wenn man sich ein paar Tage daran gewöhnt hat.
- Die MIDI-Einbindung ist sehr "fundamental", Note on-off und Tonhöhe, das war's. Analog halt! Herber Kritikpunkt: Umschaltung der Midi-Kanals nur über die Synthtribe-Software - hoffen wir bei der auf ein langes Leben!
- Als Sequenzer-Sklave nicht optimal: die LFOs sind beide grundsätzlich Note-on synchron, was damals sicher ein super Feature war, aber z.B. langsame Sweeps über eine laufende Sequenz unmöglich macht. Dazu ein paar Wunderlichkeiten wie der Effekt, dass Key Follow von Osc2 sich nur ausschalten lässt, wenn Portamento NICHT off ist... muss man halt wissen.
- Die Envelopes sind nicht allzu "snappy", das Gate ist immer "weich", und der AR nicht ganz so sehr, aber ebenfalls eher für Flächen.
- Dafür Top-Feature: manuelles Triggern der Envelopes mit einem externem Fußtaster! Mal eben auf Fußdruck den Filter mit einem Envelope öffnen, hier spielt die Musik!
- Externer Eingang ist fast Pflicht, lässt sich für den Ringmodulator verwenden, und die andere Seite von letzterem entweder mit LFO, VCO2 oder Noise befeuern. Dazu natürlich die Möglichkeit, die Filter zu nutzen - oder aber auch nicht über den super-flexiblen Mixer - fantastisch.

Könnte noch viel schreiben, aber nur kurzes Fazit: das Teil bleibt! Wirklich eine Bereicherung abseits des üblichen Einheitsbreis, kompromisslos analog, WYSIWYG vom Feinsten, aber eben auch nur das. Zwingt einem zum Umdenken, aber belohnt vielfältig. Ein absolutes Solo-Tier zum Vertiefen ins Schrauben.

Schaut mal, Moog, so geht das...
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KK
Für Sammler und hardcore vintage geeks
Kurt Kistenmann 11.10.2024
Als Liebhaber von Vintage-Synthesizern hatte ich große Erwartungen an den Behringer MS-5. Leider konnte das Instrument nicht alle Erwartungen erfüllen.

Meine negativen Punkte:
1. Formfaktor:
- Der MS-5 wirkt auf den ersten Blick wie ein Relikt aus einer vergangenen Ära. Erinnert mich an einen 2000 Lada Niva.
- Instrument ist sehr klobig und schwer, mit dicken Eisenblechen, die zwar Stabilität vermitteln, aber natürlich nicht zum Klang beitragen. Das Gewicht ist schlichtweg unzeitgemäß und erschwert den Transport unnötig.
- Die Kunststoffregler und fragilen Schalter stehen im starken Kontrast zur massiven Bauweise des Gehäuses. Diese Kombination birgt das Risiko von Transportschäden, insbesondere das Abbrechen von Knöpfen.

2. Funktionalität:
Technisch bietet der MS-5 ebenfalls einige enttäuschende Aspekte:
- Die Elektronik des Keyboards und der Pitchbend-Funktion scheint unvollständig entwickelt. Die digitale Steuerung führt zu unangenehmen Stepping- oder Quantisierungseffekten, was das expressive Spielen stark beeinträchtigt.
- In Sachen Konnektivität bleibt der MS-5 in den 70er Jahren stecken. Hier wurde die Chance verpasst, sich an modernen Standards zu orientieren, die eine einfache Integration in heutige Studioumgebungen ermöglichen.
- Die offensichtlich 1:1 kopierte Roland-Schaltung bringt einige Schwächen mit sich, die teilweise sogar verschlimmert wurden. Besonders die Parametrisierung und Regelwege der LFO-Speed-Regler und der S/H-Taktung sind sehr schlecht umgesetzt, die Modulationstiefe sowie die Wellenformen der LFOs sind unzureichend abgestimmt.
- Vor allem die Filter könnten durch zusätzliche, externe Modulationsmöglichkeiten erheblich aufgewertet werden. Leider bleibt dies aus, sodass man auf DIY-Mods hoffen muss.

Meine positiver Punkt:
1. Klang, Klang und Klang:
Der große Pluspunkt des MS-5 ist zweifellos der Klang.
- Die Filter sind atemberaubend. Sie klingen extrem organisch und erzeugen einen einzigartigen Sound. Z.B. Mein MFB Dominion1, der ebenfalls hervorragende Filter bietet, kommt nicht an den spezifischen Klang der Roland-Filter heran.
- Die VCOs sind kraftvoll und bieten sowohl bei Hard- als auch bei Soft-Sync einen fantastischen Vintage-Sound.
- Der Ringmodulator ist extrem flexibel und funktioniert in Audio- und LFO-Bereichen gleichermaßen gut. Der Ringmodulator ist ein einziger Sweetspot.
- Auch das Signal-Routing im Mixer ist interessant gestaltet. Sobald man sich daran gewöhnt hat, eröffnen sich hier sehr kreative Möglichkeiten für bunte Klanglandschaften.

Mein Fazit:
Der MS-5 hat mich auf jeden Fall für die Roland-Filter, die VCOs und den Ringmodulator begeistert. Allerdings hätte ich mir diesen legendären Klang lieber in einem Expander-Modul gewünscht, wie sie Behringer in den letzten Jahren entwickelt hat.
- Der massive Blechkasten, in dem der MS-5 verpackt ist, war für meinen Geschmack einfach zu sperrig und hat in meinem Studio zu viel Platz verbraucht. Letztlich habe ich mich entschieden, das Gerät zurückzugeben – was ich dank der unkomplizierten "Money-Back-Garantie" von Thomann problemlos tun konnte. Ich werde mir stattdessen wohl das Behringer Roland-100 System genauer anschauen.
- Es ist für mich nicht klar erkennbar, für welche Zielgruppe er gedacht sein soll. Für Anfänger und Fortgeschrittene ist er gleichermaßen wenig geeignet. Als Masterkeyboard macht er bei der heutigen Konkurrenz eine sehr schlechte Figur. Insgesamt wirkt das Instrument für mich bereits jetzt völlig veraltet.
- Zum Preis: Billig, aber nicht günstig. Wer billig kauft, kauf zweimal. Der Kosten/Nutzen-Faktor der Behringer Expander-Module ist deutlich(st) höher.
- Vielleicht ist der MS-5 für Sammler oder Hardcore-Vintage-Fans, die keinen originalen Roland SH-5 mehr bekommen können, interessant – aber für alle anderen gibt es aktuell viel bessere Alternativen.
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K
Synth magic is back
KfVD 01.09.2024
Simply great. Roland hatte seine Chance, Behringer hat sie wieder einmal genutzt.
Tolles Teil , der Ringmodulator für den DS 80 wäre schon mal “ geritzt.
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KJ
Genial !!!
Kevin Jünemann 06.11.2024
Wollte mehr wie den SH101 ... und da ist er ... Danke an Behringer für dieses tollen Synth !!! Unschlagbar ... und Danke an Thomann !!!
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M
macht einfach Spass
MickMack70 24.12.2024
Ich suchte immer nach einer Roland SH-1/2 bis 9 Alternative, da die originalen Gebrauchten, überzogen teuer waren.
Richtig mächtigen Rolandsound hat Behringer hier geschaffen, verbaut in einem Panzer...so muss Synthesizer sein.
Für den Preis fast geschenkt!
Die Klaviatur ist angenehm zu spielen, Potis und Slider top, die kleinen Dip-Schalter machen mir Sorgen, aber das liegt wohl eher an ihrer filigranen Größe.
Delay und/oder Reverb dahinter und man ist erst einmal woanders! ;-)
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M
Gut aber ginge besser
MFFF 04.01.2025
Klingt gut, aber AR und die Presethüllkurve sind schwer brauchbar durch krassen Lautstärkeabfall, was technisch leicht zu ändern gewesen wäre. Portamento ist wieder mal digital implementiert und im entscheidenden Bereich zu grob aufgelöst. Die Kippschalter sind qualitativ nix. Dafür klingt der synth fein.
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A
Voller Spaß, volle Punktzahl
Alemao 22.04.2026
Ja, die oft genannten Probleme sehe ich natürlich auch. Da wäre die sog. Spreizung einiger Regelwege - auf den ersten Millimetern passiert zu viel, nach hinten raus zu wenig. Das ist besonders beim ADSR-Envelope schade, hier hätte ich mir z. B. mehr Weg für die Attack gewünscht. Auf der anderen Seite spielt es nach einiger Zeit kaum noch eine Rolle. Der Synth hat relativ wenig Bedienelemente und die paar, die er hat bedient man dann nach kurzer Einarbeitung ohne darüber noch nachzudenken. Der Trick bei dem Synth liegt für mich im Mischer und dem flexiblen Routing, sowie natürlich dem Bandpass. Das ist einzigartig und macht einen schön kreativ. Der Synth kann einiges und weit mehr, als man zunächst vermuten würde. Für den Sound vergebe ich die max. Punktzahl - die Kiste kann richtig drücken, super ist das. Was die Verabeitung angeht habe ich nichts zu beantstanden, alles solide, alles gut, keine Probleme. Wenn ich jetzt auf den Preis schaue, dann bekomme ich sehr viel Instrument fürs Geld. Ich finde es richtig klasse, dass Behringer uns diesen Synth zurückgebracht hat, auch in dieser Bauform, also mit Taste usw. Würde ich mir sofort wieder kaufen.
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C
Nur mit viel Prozessing im Studio verwendbar
Coldplayer 15.06.2026
Der Synthesizer ist nach dem Unpack erstmal optisch sehr beeindruckend.Die Trübung beginnt schon beim Hochstellen des Bedienpanels , alles fühlt sich plötzlich unwertig und billig an.Die mangelhafte Haptik findet dann ihre Entsprechung in den Fadern und Potis . Der Sound ist ok , aber vom Original deutlich zu unterscheiden .Behringer setzt hier auf auf einen Obertonreicheren Grundsound .Bei meinem Exemplar war bei jedem Tastendruck trotzt langsam eingestelltem Attack ein deutliches klicken zu vernehmen .Damit ist das Gerät unbrauchbar .Gleiches Problem übrigens auch im Mono Poly …Beide Geräte gingen zurück zu Thomann.Unschöner Beigeschmack ,Thomann hat mich auf Grund der Rücksendung ohne Berücksichtigung meiner Kundenhistory zum Risikokunden degradiert so das ich nur noch mit Vor-Kasse Bestellung tätigen kann.Aus diesem Grund habe ich letzten Monat in einem anderen Musikfachgeschäft meines Vertrauens , Equibment im Wert von 20.000€ getätigt ,obwohl Thoman in der Summe 800€ günstiger gewesen wäre …
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Behringer Ms-5