Ich nutzte das H12 wie vorher auch zwei H4 mit meinen Synths und Grooveboxen. Das H12 ist an das H4 angelehnt und daher eher für die Nutzung auf Pedalboards ausgerichtet, wo die Anforderung natürlich anders sind.
Bei der Spannungsversorgung muss am etwas aufpassen, die meisten Desktop Synths nutzen +12 V Tip, dies hier benötigt Pedalboard Saft +9 Volt auf dem Schirm. Man muss seine Spannungsversorgung also unter umständen etwas ändern.
Das große Plus ist die Größe in Bezug auf die Anzahl der Anschlüsse, man kann 6 Midi Geräte mit TRS 3,5 mm anschließen und über USB-C weitere. Für den Computer gibt es 8 Ports was ok ist, 16 wäre bei der Anzahl Geräte besser. Aber auch hier hatte ich einen Post von CME gelesen, dass es für ein Gerät, das fürs Pedalboard ausgerichtet ist eigentlich ausreicht. Und das stimmt ja auch.
Filter und Mappings gibt an den Ein- und Ausgängen ein typisches Feature, das auch die iConnectivity Geräte haben. Das ist ein Konzept, das sich seit Jahren etabliert hat, aber eigentlich müsste der Filter in der Verbindung sitzen um komplexere Setups zu erzeugen. Daher sind für fortschrittliche Filter / Mappings weiterhin spezialisierte Geräte notwendig. Oder man „opfert“ einen Aus- und Eingangskanal für eine Rückführung (so habe ich das gelöst) Der Filter funktioniert bestens, Clock, Notes, Controller etc.
Viele Leds zur Fehlersuche, Presets von außen umschaltbar. Alles sehr gut.
Bei Nutzung mit Midi Clock ist unschön, dass sie beim Anschließen von USB Geräten aus dem Takt gerät. Bei Pedalboards kein Problem, da geht es meistens um das Tappen des Tempos. Bei Grooveboxen und Hardware Sequenzern muss man starten stoppen, um die Clock neu auszurichten.
Speziell im Live Kontext sollte das Ein / Ausschalten eines Synth, ein loses USB Kabel ein leerer Akku eines Controllers etc. die Clock nicht schwindlig machen. Das H4 hatte das Problem auch und es wurde dann irgendwann gelöst. Also besteht noch Hoffnung auf 5 Sterne bei meinen Anforderungen.