O
Transparenz und schwarze Stille
Die Vorbereitung auf meinen Ruhestand führte bei mir zu einem Upgrade der HiFi-Anlage. In diesem Zusammenhang bin ich auf magnetostatische Kopfhörer gestoßen. Bislang nutzte ich dynamische Bluetooth-Hörer (B&W), mit denen ich durchaus zufrieden war. Dennoch blieb immer ein gewisses Grundrauschen – Stille war nie wirklich still.
Beim ersten Hören mit magnetostatischen Kopfhörern war ich dann unmittelbar beeindruckt: eine Auflösung und Transparenz, wie ich sie zuvor nicht erlebt hatte. Feinste Klangdetails treten hervor, und selbst mein altersbedingt nicht mehr perfektes Gehör wird gewissermaßen zu Höchstleistungen angeregt. Besonders faszinierend ist das, was oft als „schwarze Stille“ beschrieben wird: In den Pausen ist tatsächlich nichts zu hören – keine Artefakte, kein Hintergrund, einfach absolute Ruhe.
Der vermeintlich geringere Bassdruck mag je nach Hörgewohnheit als Nachteil empfunden werden. Für mich trifft das nicht zu. Allerdings spielt hier die Qualität der Kopfhörerverstärkung eine wesentliche Rolle: Direkt am Smartphone wirkt der Klang etwas schlanker, mit adäquater Verstärkung entfaltet sich jedoch das volle Potenzial.
Auch der Tragekomfort überzeugt. Der Kopfhörer sitzt angenehm und ausgewogen, die Verarbeitung ist hochwertig. Der Kopfbügel verfügt über einen durchdachten Faltmechanismus, der das Verstauen im mitgelieferten Case erleichtert.
Die passive Schallisolation ist im häuslichen Umfeld – etwa gegenüber einem laufenden Fernseher – ausreichend, ohne dabei vollständig abzuschotten. Das ist sowohl für mich als auch für die übrigen Anwesenden ein praktikabler Kompromiss.
Insgesamt ein in sich stimmiges, technisch wie klanglich beeindruckendes System, das insbesondere durch seine außergewöhnliche Detailauflösung und die nahezu absolute Ruhe zwischen den Tönen überzeugt.
Beim ersten Hören mit magnetostatischen Kopfhörern war ich dann unmittelbar beeindruckt: eine Auflösung und Transparenz, wie ich sie zuvor nicht erlebt hatte. Feinste Klangdetails treten hervor, und selbst mein altersbedingt nicht mehr perfektes Gehör wird gewissermaßen zu Höchstleistungen angeregt. Besonders faszinierend ist das, was oft als „schwarze Stille“ beschrieben wird: In den Pausen ist tatsächlich nichts zu hören – keine Artefakte, kein Hintergrund, einfach absolute Ruhe.
Der vermeintlich geringere Bassdruck mag je nach Hörgewohnheit als Nachteil empfunden werden. Für mich trifft das nicht zu. Allerdings spielt hier die Qualität der Kopfhörerverstärkung eine wesentliche Rolle: Direkt am Smartphone wirkt der Klang etwas schlanker, mit adäquater Verstärkung entfaltet sich jedoch das volle Potenzial.
Auch der Tragekomfort überzeugt. Der Kopfhörer sitzt angenehm und ausgewogen, die Verarbeitung ist hochwertig. Der Kopfbügel verfügt über einen durchdachten Faltmechanismus, der das Verstauen im mitgelieferten Case erleichtert.
Die passive Schallisolation ist im häuslichen Umfeld – etwa gegenüber einem laufenden Fernseher – ausreichend, ohne dabei vollständig abzuschotten. Das ist sowohl für mich als auch für die übrigen Anwesenden ein praktikabler Kompromiss.
Insgesamt ein in sich stimmiges, technisch wie klanglich beeindruckendes System, das insbesondere durch seine außergewöhnliche Detailauflösung und die nahezu absolute Ruhe zwischen den Tönen überzeugt.
4
0
Bewertung melden
r
Guter geschlossener Kopfhörer mit leichten Schwächen und einem großen Problem
Ich suchte einen geschlossenen Kopfhörer, im auch zuhause, von der Welt abgeschirmt, weiter an Mischungen von Filmen und Serien arbeiten zu können.
Der Noire X passt da fast - super bequem, recht guter Sound. Klanglich ist die Überhöhung bei 10K etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann angenehm. Leider gibt es in den Mitten so ein schmales Loch, dass es mir nicht so recht möglich machte einzuschätzen, wann Rauschen und Ambiences von zwei ähnlichen Aufnahmen nun wirklich gleich oder noch leicht unterschiedlich klingen. Da fehlt das Quäntchen Auflösung im Mittenbereich, das Planar-Treiber sonst mühelos geben können - z.B. die offenen Audeze MM100, LCD-GX und MM500.
So weit so in Ordnung. Das Problem nun: genau bei meinen Kritik-Punkten wird der Noire X deklassiert von: Fostex T50rp mk4.
Trotz der Differenz im Preis. Und noch extremer: jeder geschlossene Kopfhörer den ich probiert habe (auch z.B. Focal Lensys) klingt um Welten schlechter als z.B ein KZ PRX und wahrscheinlich einige andere günstige IEMs.
Also: guter Kopfhörer, für meinen Anwendungsfall - Postproduktion - weniger geeignet als die planaren Fostex Kopfhörer
Tipp am Rande: IEM als Alternative zu geschlossenen Kopfhörern probieren
Der Noire X passt da fast - super bequem, recht guter Sound. Klanglich ist die Überhöhung bei 10K etwas gewöhnungsbedürftig, aber dann angenehm. Leider gibt es in den Mitten so ein schmales Loch, dass es mir nicht so recht möglich machte einzuschätzen, wann Rauschen und Ambiences von zwei ähnlichen Aufnahmen nun wirklich gleich oder noch leicht unterschiedlich klingen. Da fehlt das Quäntchen Auflösung im Mittenbereich, das Planar-Treiber sonst mühelos geben können - z.B. die offenen Audeze MM100, LCD-GX und MM500.
So weit so in Ordnung. Das Problem nun: genau bei meinen Kritik-Punkten wird der Noire X deklassiert von: Fostex T50rp mk4.
Trotz der Differenz im Preis. Und noch extremer: jeder geschlossene Kopfhörer den ich probiert habe (auch z.B. Focal Lensys) klingt um Welten schlechter als z.B ein KZ PRX und wahrscheinlich einige andere günstige IEMs.
Also: guter Kopfhörer, für meinen Anwendungsfall - Postproduktion - weniger geeignet als die planaren Fostex Kopfhörer
Tipp am Rande: IEM als Alternative zu geschlossenen Kopfhörern probieren
0
0
Bewertung melden