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Embodme Erae 2

12 Kundenbewertungen

4.8 / 5

Bedienung

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Embodme Erae 2
811 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

12 Rezensionen

j
Mein neuer to go MPE Controller
john@johnwilhelm.ch 11.09.2025
Ich hatte schon ein Push 3, ein Osmose und weitere MPE Devices aber das Erae macht mir am meisten Freude. Ich nutze es mit Bitwig (unbedingt Track richtig konfigurieren (same)) und es macht einfach nur absolut Freude.
Man verliert sich extrem schnell im spielen und die Möglichkeit die Controls selber zu designen etc. ist einfach unschlagbar cool. Ich hoffe die coole Oberfläche hält ein Weilchen.
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T
Eigentlich ja schöner Midi Controller
TomG1971 09.02.2026
An für sich ein schöner Midi Controller, der gerade auch unter Bitwig top läuft, die Verarbeitung ist auch sehr hochwertig. Mein größter Kritikpunkt ist der hohe Preis und dann diese unglaublich empfindliche Stoffoberfläche ab Werk, die nach einigen Tage alles andere als sauber ist, hier wäre eine hochwertigere Oberfläche schon ab Kauf kundenfreundlicher, aber erst der hohe Anschaffungspreis und dann stellt man fest, dass der
"Black Skin", die bessere Silicon Oberfläche nochmal 129 Euro kosten würde, nein, dass ist es mir dann doch nicht wert.

Wer keine Probleme mit der Stoffoberfläche hat und von Natur aus immer saubere Finger, möge sich an dem Gerät freuen :-) Mich hat es total genervt, dass nach einigen Stunden der Nutzung schon Fettflecken drauf zu sehen sind - und ich habe mir vorher die Hände gewaschen, vielleicht bin ich auch der einzige Mensch, den das ärgert, für mich jedenfalls ging der Controller genau deshalb zurück. Sehr Schade ...
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KT
Mehr als ein Controller – ein neues Instrument
Kris Townsent 14.08.2026
Ich produziere ausschließlich in the box und nutze keine Hardware-Synthesizer. Entsprechend waren für mich beim Erae 2 weniger die umfangreichen Möglichkeiten zur Steuerung externer Hardware, CV oder modularer Systeme entscheidend. Mich interessierte vor allem eine Frage: Kann mir das Erae beim Spielen meiner Software-Instrumente eine neue Form von Ausdruck ermöglichen?

Nach inzwischen einigen Wochen damit kann ich diese Frage ziemlich eindeutig mit Ja beantworten.

Ich komme von einem klassischen MIDI-Keyboard und habe zunächst selbst unterschätzt, wie anders ich das Erae spielen würde. Mittlerweile würde ich es nicht einmal als Ersatz für mein Keyboard betrachten. Beide erfüllen für mich unterschiedliche Aufgaben.

Auf einer normalen Klaviatur spiele ich automatisch auf eine bestimmte, über Jahre vertraute Weise. Das Erae verleitet mich dagegen zu völlig anderen Bewegungen und damit auch zu anderen musikalischen Ideen. Besonders viel Spaß machen mir beispielsweise sehr kurze, teilweise fast perkussiv angeschlagene Noten. Daraus entstehen Melodien und Phrasierungen, die ich auf meinem Keyboard wahrscheinlich überhaupt nicht gespielt hätte.

Dazu kommen die Möglichkeiten von MPE. Pressure, Slides, Pitch-Bewegungen einzelner Noten und Kombinationen daraus werden irgendwann nicht mehr zu Funktionen, die man bewusst „benutzt“, sondern Teil des Spielens. Gerade mit einem passenden Sound kann ich mich regelrecht darin verlieren. Ich fange mit einer kleinen Melodie an und entdecke während des Spielens immer wieder eine neue Bewegung oder Ausdrucksmöglichkeit, aus der wiederum die nächste musikalische Idee entsteht.

Das Erae verändert damit nicht nur, wie ich eine Melodie spiele – manchmal verändert es sogar, welche Melodie überhaupt entsteht.

Gerade als reiner In-the-Box-Producer finde ich das bemerkenswert. Software-Instrumente fühlen sich dadurch ein Stück weniger nach Software an. Ausdruck entsteht nicht mehr ausschließlich über Velocity, Modwheel und nachträglich gezeichnete Automation, sondern unmittelbar während der Performance.

Allerdings sollte man bereit sein, sich mit dem Erae zu beschäftigen. Ich hatte anfangs durchaus meine Lernkurve. Eigene Layouts, Presets, die verschiedenen Expressions und insbesondere MPE wollen verstanden und ausprobiert werden. Auch die verwendete DAW spielt dabei eine Rolle. In FL Studio bin ich beispielsweise bei MPE und Pressure relativ schnell an Grenzen gestoßen. Mit Bitwig funktioniert die MPE-Integration für meinen Anwendungsfall wesentlich besser.

Das ist für mich allerdings weniger eine Schwäche des Erae als eine wichtige Erkenntnis: Das Instrument kann seine Stärken nur dann vollständig ausspielen, wenn die Software dahinter die entsprechenden Ausdrucksdaten vernünftig verarbeitet.

Auch die frei gestaltbare Oberfläche braucht etwas Zeit. Anfangs habe ich beispielsweise Presets und verschiedene Belegungen ausprobiert, mit Slots und dem Looper experimentiert und erst einmal herausgefunden, was für mich überhaupt sinnvoll ist. Ich habe dabei schnell gemerkt, dass es wenig bringt, sofort einen perfekten Workflow konstruieren zu wollen. Viel interessanter war es, das Gerät zunächst einfach zu spielen und zu entdecken.

Und genau dieser Entdeckungsprozess hält bei mir noch immer an.

Momentan fühlt es sich tatsächlich so an, als würde ich ein neues Instrument lernen. Das Faszinierende daran ist der Widerspruch: Das Spielen fühlt sich teilweise noch fremdartig an und gleichzeitig erstaunlich natürlich und vertraut. Meine musikalische Erfahrung ist natürlich vorhanden – aber meine Hände lernen gerade eine neue Sprache dafür.

Wer lediglich einen Ersatz für eine normale MIDI-Tastatur sucht, braucht das Erae 2 meiner Meinung nach nicht. Seine große Stärke liegt für mich gerade darin, kein Keyboard sein zu wollen.

Dass es darüber hinaus externe Synthesizer, modulare Hardware und vieles mehr steuern kann, ist für andere Anwender sicherlich ein großer Pluspunkt. In meinem rein softwarebasierten Setup nutze ich davon praktisch nichts. Trotzdem habe ich keineswegs das Gefühl, das Erae deshalb nur teilweise auszunutzen.

Im Gegenteil.

Mit zunehmender Nutzung empfinde ich es immer weniger als Controller und immer mehr als eigenständiges Instrument neben meinem Keyboard. Das eine muss das andere überhaupt nicht ersetzen.

Und vielleicht ist das für mich am Ende sogar das größte Kompliment an das Erae 2:

Dieses Gefühl, beim Spielen wieder wirklich auf Entdeckungsreise zu sein, hatte ich schon sehr lange nicht mehr.
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B
unglaublich
Brainwave3D 19.01.2026
ich liebe es perfekt für unser studio. kann ich nur empfehlen!
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V
Ungewöhnlich, aber die Benutzung macht Spass
Vegbutch 29.04.2026
Ich habe mich lange nach einem MPE fähigen Kontroller umgeschaut. Es war mir wichtig ein Gerät zu haben, welches auch meine modularen Systeme einbinden kann und habe mich daher für das Erae 2 entschieden weil 12 b.z.w. 24 Buchsen für CV sind schon ganz ordentlich. Aus diesem Grund entschied ich mich z.B auch ch gegen das, durchaus ebenfalls sehr interessante Linnstrument.
Die Benutzeroberfläche ist haptisch schon ein wenig gewöhnungsbedürftig,es ist fast so als wenn man Haut berührt. Es lässt sich vom Layout aber an die individuellen Bedürfnisse anpassen und wenn man es mag sich bunte Lichter anzuschauen wie rd man mit dem Erae 2 auch gut bedient (andere mag es abschrecken).
Ich habe mir zusätzlich noch ein Black Skin dazu bestellt aber noch nicht montiert. Gedacht ist es um eine noch bessere Haptik zu haben und damit, falls ich es öfter mit Drumsticks bearbeite, länger und besser Stand hält. Zudem erhoffe ich mir dadurch eine bessere Optik, denn die mitgelieferte Oberfläche lässt alles etwas milchig erscheinen. Die Funktionen sind sehr übersichtlich und die Lernkurve ist nicht sehr hoch. Der Sequenzer/Looper ist ein schönes Bonus und es lassen sich auch mehre Loops bilden und auch getrennt stumm schalten. Sehr schön. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen.
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Embodme Erae 2