B
Studio-Qualität fürs Pedalboard
Zahlreiche Bodeneffekte im Bereich Bass-Kompression versprechen Studio-Sound, für meine Ohren kann der Bass Compressor MKII der Firma Empress dieses Versprechen mit Bravour einlösen. Die Regelbereiche der Potis sind sehr sinnvoll gewählt und ermöglichen von subtiler Kompression bis hartem Limiting flexible Einstellungsmöglichkeiten. Erfreulicherweise arbeitet das Gerät bis hin zu extremen Settings ausgesprochen nebengeräuscharm. Was den Bass Compressor vom "normalen" Empress Compressor unterscheidet ist der von 20 Hz bis 400 Hz stufenlos regelbare Hochpassfilter: Hiermit lässt sich ein zu starkes Triggern des Effekts durch die kräftigere E- und A-Seite vermeiden. Über den dreistufigen Kippschalter "Tone + Colour" lässt sich entweder ein transparenter Sound oder ein angenehm gesättigter Sound mit wahlweise Mittenabsenkung bei 500 Hz oder Anhebung bei 2 kHz einstellen. Große Freude hatte ich im Heimstudio auch schon am Sidechain-Eingang: Über eine Miniklinkenbuchse kann man beispielsweise einen Fuzz-Bass mit einer Kick-Drum zum Pumpen bringen. Solche Features geben mir das Gefühl im goldenen Zeitalter der Bodeneffekte zu leben. Erwähnenswert ist sicherlich auch die präzise LED Anzeige von Eingangssignal und Kompression. Nebensächlich aber löblich ist der Umstand, dass man einstellen kann, ob das Gerät bei Stromzuführung im Bypass oder aktiviert sein soll.
Fazit: Sehr musikalisch klingender Effekt, der auch zuhörenden Nicht-Musiker:innen als Aufwertung des Bass Sounds auffällt. Interessierten kann ich sehr einen Blick in das gut gestaltete Handbuch des Geräts empfehlen. Wer Geräte mit weniger Bedienelementen bevorzugt wird auch anderswo glücklich, aber mir persönlich erscheint es sinnvoll, die kleine Lernkurve eines Geräts auf sich zu nehmen, dass letztlich gleichermaßen auf der Bühne wie im Studio überzeugt.
Fazit: Sehr musikalisch klingender Effekt, der auch zuhörenden Nicht-Musiker:innen als Aufwertung des Bass Sounds auffällt. Interessierten kann ich sehr einen Blick in das gut gestaltete Handbuch des Geräts empfehlen. Wer Geräte mit weniger Bedienelementen bevorzugt wird auch anderswo glücklich, aber mir persönlich erscheint es sinnvoll, die kleine Lernkurve eines Geräts auf sich zu nehmen, dass letztlich gleichermaßen auf der Bühne wie im Studio überzeugt.
13
2
Bewertung melden
nr
Jeden Euro wert
Eigentlich bin ich der Basser, der seinen Bass in den Amp stöpselt und spielt! und nicht mit zig Effekten rumspielt. Wobei die Wirkung eines guten Kompressors mir bekannt war. Leider gibt es so viele Kompressoren, die einfach nur zusammenquetschen und den Ton töten.
Dieses Teil gebe ich nicht mehr her. Zwar habe ich an meinem Darkglass einen Regler für Kompression, aber das ist auch nicht soooo dolle. Der schnürt auch eher mehr den Ton ein.
Der Empress arbeitet sehr sauber, komprimiert ohne zu ersticken, wertet sogar den Sound auf. Ich liebe die Relaisfunktion, wie Saiten einfach gefühlt länger ausschwingen. Ganz hervorragend für Fretlessbässe, wo Finger und Holz gerne Schwingungsdiebe sind. Er gibt ein besseres Spielgefühl und darum schalte ich den Empress nicht mehr aus. Ich weiß nicht wie der Kompressor das schafft, aber wenn ich den Outputregler voll aufreiße, rauscht bei mir nix, verrückt.
Ich komprimiere mit 2:1 ist, bei 2:1 ist der Kompressor noch herrlich offen.
Den Kippschalter für Frequenzanhebung kippe ich gerne nach rechts, der gibt noch ne Prise Durchsetzungsfrequenzen.
Ich habe den Input auf 15 Uhr und Outputregler auf 12 Uhr, Attack und Relais auf 15 Uhr und Mix auf 12 Uhr.
Dieses Teil gebe ich nicht mehr her. Zwar habe ich an meinem Darkglass einen Regler für Kompression, aber das ist auch nicht soooo dolle. Der schnürt auch eher mehr den Ton ein.
Der Empress arbeitet sehr sauber, komprimiert ohne zu ersticken, wertet sogar den Sound auf. Ich liebe die Relaisfunktion, wie Saiten einfach gefühlt länger ausschwingen. Ganz hervorragend für Fretlessbässe, wo Finger und Holz gerne Schwingungsdiebe sind. Er gibt ein besseres Spielgefühl und darum schalte ich den Empress nicht mehr aus. Ich weiß nicht wie der Kompressor das schafft, aber wenn ich den Outputregler voll aufreiße, rauscht bei mir nix, verrückt.
Ich komprimiere mit 2:1 ist, bei 2:1 ist der Kompressor noch herrlich offen.
Den Kippschalter für Frequenzanhebung kippe ich gerne nach rechts, der gibt noch ne Prise Durchsetzungsfrequenzen.
Ich habe den Input auf 15 Uhr und Outputregler auf 12 Uhr, Attack und Relais auf 15 Uhr und Mix auf 12 Uhr.
4
0
Bewertung melden
U
Einfach & Wirkungsvoll
+ sehr einfache und schnelle Einstellung möglich (LED-Band Input & Output sehr hilfreich)
+ 3 tolle Soundoptionen (neutral, 2x coloriert)
+ mit Mix-Poti zusätzliche Soundmöglichkeiten
+ HPF regelbar
+ 3 tolle Soundoptionen (neutral, 2x coloriert)
+ mit Mix-Poti zusätzliche Soundmöglichkeiten
+ HPF regelbar
3
0
Bewertung melden
R
Für mich der beste Bass-Compressor
Wertet den Sound enorm auf!
1
0
Bewertung melden
G
Ende der Suche - das ist er - Besser geht es wohl nicht!
Ich nutze den Empress BassCompressor für einen Marleaux-5-Saiter. Ich habe schon so einige Kompressoren benutzt in den letzten Jahren - aber jetzt bin ich absolut begeistert! Das Wichtigste in Kürze:
- mit dem SC HP-Regler (Side-Chain-High-Pass), kann man fließend einstellen, wie stark der Kompressor im BassBereich arbeiten soll. Muss ich kurz erläutern: Das Signal vom Instrument ist ja sowohl das zu komprimierende Signal und gleichzeitig auch das Trigger-Signal für die Stärke der Komprimierung. Und diesen Anteil kann man hier fließend frequenzabhängig einstellen. Wenn im Original-Signal schon viel Bass drin ist, dann kann man darüber zum Beispiel regeln, dass in diesem Fall nicht so stark komprimiert werden soll. Kommt aber ein harter hoher Ton (Bsp. Slap), dann soll das Gerät mehr komprimieren. Genau das ist stufenlos regelbar. Muss man ausprobieren, dann bekommt man ein Gefühl dafür. Das ist ein wenig wie ein zwei-Band-Kompressor, wobei die Grenze zwischen den Frequenzändern hier fließend einstellbar ist.
- die rote LED-Anzeige zeigt an, wie stark der Algorithmus gerade komprimiert. Auch wenn das Signal verschwunden ist! Beispiel: harter Slap-Ton, ich sehe, wie schnell der Kompressor "anspringt" (= Attack Regler) und wie schnell er sich wieder "entspannt" (= Release Regler). Man sieht förmlich, wie der Kompressor arbeitet, das hilft einem sehr, dass dann auch besser zu hören, weil man genau merkt, worauf man achten muss. Ein Kompressor ist ja bekanntlicherweise ein sehr subtil arbeitendes Werkzeug, wenn er nicht übertrieben eingestellt wird. Und genau hier bieten die rote LEDs gute Orientierung und Hilfe.
- Die Modi 2x, 4x und 10x Kompression sind in der Praxis ausreichend. Ich nutze für normale Rock/Pop Stücke nur 2x Kompression, fahre dafür den Input Regler ein bisschen höher, so dass die Kompression ein wenig früher einsetzt. Wie bereits gesagt, die Arbeit der Kompression ist genau nachzuvollziehen über die roten LEDs. Wer slapt, sollte vielleicht einen höheren Kompressionsmoduls wählen. Faktor 10 kommt schon einem Limiter nahe.
- Auch der Mix-Regler zum Mischen des komprimierten mit dem unkomprimierten Signal ist sehr hilfreich.
- Wem das alles zu kompliziert ist und wer keine Lust zu fummeln hat: Alle Regler auf 12 Uhr, Kompression auf 2x, das ergibt schon sehr gute Allround-Ergebnisse!
Alles in Allem = Leider recht teuer, aber einen besseren Kompressor für die Signalverdichtung gibt es wohl nicht. Würde ich als absolut professionell einstufen!
- mit dem SC HP-Regler (Side-Chain-High-Pass), kann man fließend einstellen, wie stark der Kompressor im BassBereich arbeiten soll. Muss ich kurz erläutern: Das Signal vom Instrument ist ja sowohl das zu komprimierende Signal und gleichzeitig auch das Trigger-Signal für die Stärke der Komprimierung. Und diesen Anteil kann man hier fließend frequenzabhängig einstellen. Wenn im Original-Signal schon viel Bass drin ist, dann kann man darüber zum Beispiel regeln, dass in diesem Fall nicht so stark komprimiert werden soll. Kommt aber ein harter hoher Ton (Bsp. Slap), dann soll das Gerät mehr komprimieren. Genau das ist stufenlos regelbar. Muss man ausprobieren, dann bekommt man ein Gefühl dafür. Das ist ein wenig wie ein zwei-Band-Kompressor, wobei die Grenze zwischen den Frequenzändern hier fließend einstellbar ist.
- die rote LED-Anzeige zeigt an, wie stark der Algorithmus gerade komprimiert. Auch wenn das Signal verschwunden ist! Beispiel: harter Slap-Ton, ich sehe, wie schnell der Kompressor "anspringt" (= Attack Regler) und wie schnell er sich wieder "entspannt" (= Release Regler). Man sieht förmlich, wie der Kompressor arbeitet, das hilft einem sehr, dass dann auch besser zu hören, weil man genau merkt, worauf man achten muss. Ein Kompressor ist ja bekanntlicherweise ein sehr subtil arbeitendes Werkzeug, wenn er nicht übertrieben eingestellt wird. Und genau hier bieten die rote LEDs gute Orientierung und Hilfe.
- Die Modi 2x, 4x und 10x Kompression sind in der Praxis ausreichend. Ich nutze für normale Rock/Pop Stücke nur 2x Kompression, fahre dafür den Input Regler ein bisschen höher, so dass die Kompression ein wenig früher einsetzt. Wie bereits gesagt, die Arbeit der Kompression ist genau nachzuvollziehen über die roten LEDs. Wer slapt, sollte vielleicht einen höheren Kompressionsmoduls wählen. Faktor 10 kommt schon einem Limiter nahe.
- Auch der Mix-Regler zum Mischen des komprimierten mit dem unkomprimierten Signal ist sehr hilfreich.
- Wem das alles zu kompliziert ist und wer keine Lust zu fummeln hat: Alle Regler auf 12 Uhr, Kompression auf 2x, das ergibt schon sehr gute Allround-Ergebnisse!
Alles in Allem = Leider recht teuer, aber einen besseren Kompressor für die Signalverdichtung gibt es wohl nicht. Würde ich als absolut professionell einstufen!
1
0
Bewertung melden
L
DER Compressor
Das Pedal klingt sehr neutral und ist gerade deshalb perfekt für mich!
Zudem ist es sehr rauscharm im Gegensatz zu meinem bisherigen Origin Effects BassComp. Und weil er eben gar nicht den Sound "färbt", gefällt er mir besser als der EBS Multicomp.
Einziger Verbesserungsvorschlag wäre eine Betriebsspannung von bis zu 18V DC zu ermöglichen für "noch mehr" Headroom. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.
Fazit: Das Pedal bleibt!
Zudem ist es sehr rauscharm im Gegensatz zu meinem bisherigen Origin Effects BassComp. Und weil er eben gar nicht den Sound "färbt", gefällt er mir besser als der EBS Multicomp.
Einziger Verbesserungsvorschlag wäre eine Betriebsspannung von bis zu 18V DC zu ermöglichen für "noch mehr" Headroom. Das ist aber Jammern auf hohem Niveau.
Fazit: Das Pedal bleibt!
0
0
Bewertung melden
g
Guter Sound, einfach beherrschbar
Durch die LEDs sieht man genau was das Gerät macht, damit sind die Grundeinstellungen (Input/Threshod, Attack, Release) schnell gefunden.
Der Kompressor macht damit genau was er soll, aber weitere Features wie Sideband und der schaltbare Notch EQ bieten viel Raum für weitere Experimente.
Die Verarbeitung ist sehr gut, Blue Sparkle sieht super aus.
Der Kompressor macht damit genau was er soll, aber weitere Features wie Sideband und der schaltbare Notch EQ bieten viel Raum für weitere Experimente.
Die Verarbeitung ist sehr gut, Blue Sparkle sieht super aus.
0
0
Bewertung melden
S
Absolutely Amazing Compressor
Easily the best compressor I have used so far. The Empress Compressor has enough options to give you control of you sound but not so many making it complicated to use.
The build is incredibly solid and definitely worth the price.
It is a must have and the only pedal I use all the time.
The build is incredibly solid and definitely worth the price.
It is a must have and the only pedal I use all the time.
0
0
Bewertung melden
T
geiles Teil!
Wo soll ich anfangen? Die Optik, die Einstellmöglichkeiten, das liebevolle Handbuch, Empress als Firma, einfach top. Ein tolles Gerät! Und ein absolut angemessener Preis!
0
0
Bewertung melden
B
Für mich perfekt
Das ist der 4te Kompressor auf meinem Board und dieser ist perfekt. So sauber dass man ihn fast nicht hört wenn man nicht will, ganz sanfte bis kernige Kompression stufenlos, dazu noch ein Mix … und obendrein präzises visuelles Feedback was das Pedal gerade macht. Wie gesagt: auch ohne einen Master in Studiotechnik zu haben kommst du intuitiv an‘s Ziel. Für mich perfekt.
Und obendrein ist das Team bei Empress auch noch supernett.
Und obendrein ist das Team bei Empress auch noch supernett.
0
0
Bewertung melden