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Harley Benton Electric Guitar Kit HB35-Style

32 Kundenbewertungen

4.3 / 5

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Harley Benton Electric Guitar Kit HB35-Style
159 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
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1

6 Rezensionen

A
Tolle 335
Anonym 09.12.2023
Ich finde die Gitarre für den Preis unsagbar gut. Klingt gut und lässt sich gut bespielen. Ja, man sollte beim Zusammenbauen keine zwei linken Hände haben. Aber wir sind ja Gitarristen. Der Einbau des Wahlschalters ist echt fummelig und hier und da (z.B. am Satttel ) muss etwas nachgearbeitet werden. Ich habe sie mit Ballenmattierung bearbeitet. Sieht gut aus. Konnte gut eingestellt werden.
Es hat Spaß gemacht und jetzt ist es eine tolle Gitarre.
Meine Bandkollegen waren sprachlos.
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C
Schönes Kit mit massivem Problem (Warnung f. Beizer)
Casadechrisso 05.02.2026
Ok, dieses Kit macht es mir mit der Bewertung schwer, der initiale Ärger und das Prinzip rechtfertigt gerade einen Stern oder zwei, das zurechtimprovisierte Ergebnis zum Schluß doch eher vier.
Eigentlich ein wirklich schönes Instrument, sehr schön in der Verarbeitung, dennoch mit so viel Ärger und Traurigkeit verbunden daß 'ne Beschwerde raus musste.
Kurzum, allen die Beizen oder Ölen - alles was ins Holz dringt - sei hier zur Vorsicht geraten, im Zweifel abgeraten.

Der Ärger ist wie bei allen Kits mal wieder der Porenfüller, der nervt bei jedem Kit da die Arbeit das Zeug wieder runterzuschleifen nur was für Leute ist die Vater und Mutter erschlagen haben - mit der Hand kann man's eigentlich vergessen, man muss mit Maschine ran- wenn man denn eine hat, was bei Instrumenten nun echt generell nicht ideal ist und heftig Spuren hinterlassen kann - Seiten insbesonders.
Hier kommt aber das Problem hinzu daß die hübsche Maserung der Oberfläche nur von einem papierdünnen Furnier stammt, und das ist zu mit dem Porenfüller - das heißt, man schleift sich Löcher ins Furnier bevor man den Porenfüller los ist. Das geht so einfach nicht, das Kit kann man so nicht ohne Warnung verkaufen, nix mit "ggf. anschleifen".

Insofern musste ich improviesieren und konnte das, was ich eigentlich vorhatte, nicht mehr umsetzen, der Rest war schlicht eine Rettungsaktion um die 179€ nicht aus dem Fenster geschmissen zu haben. Die durchgeschliffenen Stellen an den Seiten und Rändern vorne und hinten mit 'nem fetten schwarzen Burst kaschieren, in der Mitte reichte das Furnier Gottseidank, damit konnte ich - und hier hab ich das Problem mit der Bewertung, doch noch ein schönes Instrument draus machen.

Dostenschüttler und Lackierer sollten mit dem Kit dagegen kein Problem haben und werden sich über den Porenfüller sicher freuen, denn der ist sehr sauber und glatt aufgetragen, out of the Box fasst sich die Gitarre schon toll an. Die sonstige Quaität ist so gut wie von anderen HB-Kits gewohnt, ich habe keine ernsten Beschwerden, sämtliche Teile sollten Anfänger, Amateure etc. zufrieden stellen und bedürfen keiner sofortigen Upgrades. Die Anleitung lässt allerdings zu wünschen übrig, man sollte auf jeden Fall auch die Fotos aus dieser Produktbeschreibung mit einbeziehen und muss ein bißchen mitdenken.
Die Pickups habe ich nur durch anklopfen getestet, gehe aber davon aus daß es dieselben Humbucker sind wie in den anderen Kits und die sind völlig in Ordnung für die Preisklasse, ich hatte nie das Bedürfnis die sofort zu ersetzen. Ich habe mir schlicht gleich P90s im Humbucker-Format dazu besorgt - als Sidegrade, nix Teures, weil ich mal was anderes wollte und meine geliebte Hagström Viking sonst eifersüchtig würde, denke P90s sind da 'ne nette Ergänzung und die sehen auch ganz schick nach so'n bißchen Gretsch aus.
Die Schrauben für den hinteren Pickuprahmen sind allerdings etwas kurz geraten und greifen so gerade eben, 5mm länger wäre besser.
Hals ist supi wie immer, kaum Schleifarbeit an den Bünden nötig, Kopf kann man lassen oder recht einfach 'nen nettes Design z.B. durch einen schlichten, gerundeten Diagonalschnitt/Schliff à la Yamaha Revstar hinbekommen. Mechaniken... out of the Box war eine etwas schwergängig, aber mit Saiten drauf merk ich nix mehr und ich gehöre nicht zu denen die die HB-Mechaniken so furchtbar finden, sie halten die Stimmung und drehen sich sauber, reicht. Potis sind halt billig aber tun den Job, keiner kratzte. Intonation einstellen war etwas an der Grenze, die tiefe E-Seite packt es gerade so eben wenn der Sattel wirklich auf Anschlag nach vorn geschraubt wird, komischerweise müssen die anderen tiefen Saiten aber nicht noch weiter vor - kann jedenfalls sein daß Ihr hier den Sattel umdrehen müsst um's perfekt zu machen.

Daß das Verkabeln der Elektronik bei diesem Kit die große Herausforderung darstellt sollte jedem klar sein, es ist furchtbar fummelig aber mit Tricks und Hilfsmitteln (und stabilen Nerven) möglich. Lasst Euch Zeit, nutzt Fäden oder alte Gitarrensaiten um Schalter oder Kabelenden durch Löcher zu ziehen, schlanke lange Finger sind auch von immensem Vorteil, man steckt gern mit beiden kleinen Fingern in einem F-Loch und versucht Potis zu bugsieren, aber ich bin Laie und hab's mit Fluchen und einigen Fehlversuchen auch okay hinbekommen.

Am Ende also schönes Kit für Sprayer und Lackierer, muss 'ne Riesenwarnung für Beizer und Naturöler bekommen und ich wünsche mir sehr daß Thoman/HB hier doch der fauleren (und ansonsten m.E.n. qualitativ schlechteren) Konkurrenz folgt und den Porenfüller einfach mal weglässt - wer den braucht kriegt den auch noch schnell in 'ner Stunde drauflackiert, wer ihn aber nicht braucht ist bei den Kits generell und hier im besonderen völlig aufgeschmissen.
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JG
Johann Graf 23.11.2023
Die Gitarre ist so schön gemacht,dass man diese nicht einmal lackieren muss.Einfach nur mit Öl einlassen fertig.Der Einbau des Umschalter ist ein bisschen gefinkelt aber mit Schnur und einer Zange und ein bisschen Gefühl ist das kein Problem.
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12
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B
Was will man mehr?
BeatH 05.03.2025
Die Angabe von Thomann stimmt, dass man handwerklich überdurchschnittlich was drauf haben muss, um diese Gitarre akurat zusammengebaut zu kriegen.
Nun habe ich es geschafft, da ich noch ein paar extra-Werkzeuge zur Verfügung hatte, wie etwa spezielle Pinzetten.
Was mir nicht gefällt, sind die billigen Potentiometer und ihre weichen Unterlagsscheiben. So hält das nicht.
Der Gurtknopf am Hals ist eine schlechte Lösung, aber wenn der Hals geschraubt ist, muss man die Stahlplatte durchbohren, um die richtige Stelle zu treffen, wo die Schraube auf genug Massivholz trifft und später nicht ausreisst.
Ich habe viele Werkzeuge gebraucht und der rohe Finish war tricky.

Es wurde nicht genau das geliefert, was aufgelistet war. Z. B. zwei Schrauben fehlten, die ich anderswo auftreiben musste.

Wenn man bedenkt, dass die Vorbilder von diesem Gitarrenmodell Tausende Euros kosten, dann war der vergleichsweise grosse Aufwand es wert. Die billigen Potis werde ich wohl eines Tages ersetzen.

Das Griffbrett ist perfekt, der Hals lässt sich per Trussrod in die richtige Biegung bringen. Die Spielbarkeit lässt nichts zu wünschen übrig.
Der Klang ist wunderbar, die Ansprache ist klar definiert, wie es mit den Doppel-Humbuckers sein soll. Ich freue mich an diesem schönen Instrument.
Die rohe Lackierung lasse ich so, wie sie geliefert wurde. Mal abwarten, wie die Gitarre in einem Jahr ausschaut.
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Fa
Schöne Bastelarbeit
Franz aus Ö. 02.01.2024
Sieht am Ende sehr gut aus, man darf sich aber keine Spitzengitarre erwarten
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P
Ist die Mühe wert!
Paulafreund 30.03.2026
Wie auch schon von anderen festgestellt, sollte man/frau gewisse handwerkliche Fähigkeiten mitbringen. Von Vorteil ist auch, wenn man mit einem Messgerät umgehen kann., wobei ich auch schon beim ersten beachtenswerten Punkt bin: Ich habe zur Sicherheit vor dem Einbau mal die elektrischen Verbindungen durchgecheckt. Dabei habe ich festgestellt, dass es einen Wackelkontakt am Anschluss des Hals-Pickups zum Volumenpoti gibt, verursacht vielleicht durch ein angebrochenes Kabel oder eine kalte Lötstelle. Jedenfalls habe ich einen neuen Anschluss mit passendem Flachstecker erstellt und angelötet. Dann empfiehlt es sich, Potis und Stecker entsprechend ihrer Funktion zu markieren; das erleichtert beim späteren Zusammenbau die Zuordnung.
Wo wir schon mal bei der Elektrik sind, sollte man gleich die sehr einfache Klinkenbuchse durch eine mit doppelten Kontaktpunkten ersetzen. Derartiges ist nachträglich nur schwer zu bewerkstelligen. Die Austrittsöffnung der Klinkenbuchse am Korpus habe ich mit einer passenden Buchsenblech versehen. Dadurch wird hier ein Vermacken des Holzes vermieden.
Wie fast zu erwarten, fehlte im Bausatz das ein oder andere Schräubchen bzw. Mütterchen. Da ein passionierter Handwerker für diesen Fall eine entsprechende „Grabbelkiste“ hat, in die er schauen kann, sollte das kein Problem sein.
Statt der mitgelieferten Humbucker wollte ich lieber Filtertrons von Gretsch verbauen. Daher war es erforderlich, die entsprechenden Aussparungen im Korpus zu erweitern – mit einem Dremel bzw. den passenden Vorsätzen am Akkuschrauber kein Problem. An den Filtertrons waren noch die passenden Flachstecker anzubringen.
Am Korpus selbst fehlten auf der Rückseite die 4 Löcher für die Verschraubung des Halses – also selber bohren. Hier lässt sich dann sehr gut für die anstehenden Arbeiten ein Konstruktionsholz am Korpus befestigen, mit dem man/frau mit dem Korpus hantieren und in einen Schraubstock einspannen kann, z.B. beim Lackieren.
Die meiste Arbeit hat nun auch die Oberflächenbehandlung von Korpus und Hals verursacht, da ich das gute Stück farbig gestalten wollte. Hierfür habe ich mir transparenten Sprühlack besorgt, den es in mehreren Farben zur Auswahl gibt. Drei 150ml-Dosen sollten reichen. Aber hier gilt es aufzupassen: Den Lack immer nur in dünnen Lagen auftragen, trocknen lassen und dann die nächste Lage bis zum gewünschten Aussehen. Dann aber das Hantieren mit den lackierten Teilen möglichst vermeiden, da das den Lack beschädigen kann. Stattdessen möglichst bald einen Klarlack als Schutzschicht auftragen; ich habe hierbei Bootslack verwendet (mit Schaumstoffrolle auftragen) und beim Finish Sprühlack. Die elfenbeinfarbenen Zierleisten am Korpus und am Hals lassen sich vor dem Lackieren sehr gut mit 6mm breitem Konturenband abkleben. Ungewollte Farbverläufe lassen sich dann vorsichtig mit feinem Schleifpapier entfernen.
Die Bohrungen für die Schraubhalterungen von Steg und Saitenhalterung sind äußerst eng. Bevor man beim Einschlagen vor lauter Verzweiflung den Korpus beschädigt, empfiehlt es sich die Öffnungen mit einem 12mm Bohrer ca. 1cm tief zu erweitern.
Noch etwas: Da mir selbst schon mal eine Gitarre aus der Gurthalterung gerutscht ist, mit sehr unerfreulichem Ergebnis, rate ich zum Einbau von Security Locks, so auch hier. Wäre doch schade um das schöne Teil. Trotz oder wegen der kleinen Mängel ist dieser Bausatz die Mühe wert und genau das Richtige für Gitarrenfreunde und Bastler.
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B
B.M.Müller 27.11.2025
Einbauanleitung nur für geübte Bastler
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Harley Benton Electric Guitar Kit HB35-Style