SG
Absoluter Spitzenprezi
Ich selbst baue nun schon seit 35 Jahren E-Bässe und Gitarren. In letzter Zeit hatte ich schon viele HB Instrumente zum checken hier in meiner Werkstatt, gute Sachen bauen die in letzter Zeit. Da ich absoluter Prezifreund bin und diese Farbe sehr mag, habe ich mir einfach mal den HB kommen lassen um zu sehen was der für das kleine Geld so kann. Und ich muss sagen dass er mich in allen Punkten überzeugt. Tolle Hölzer, bestens Verarbeitet, optimale Bespielbarkeit, Bünde super abgerichtet, top Hardware und Pickup. Ausser einem anderen Volumepoti (mit 500k klingt er noch was offener) und einer hochwertigeren Buchse wüsste ich nicht was man an dem Bass noch besser machen könnte. Die Daumenstütze unten hätte ich noch weggelassen, die schraubt eh fast jeder ab, dann hat man zwei Löcher die unnötig wären. Auch sehr schön ist die gematchte Kopfplatte, das Griffbrettbinding und die Blockinlays. Light weight Mechaniken gegen Kopflastigkeit sind auch drauf, sowie eine Brücke mit massiven Messingböcken. Gewicht 4kg, also genau richtig. Also alles in allem ein Spitzenbass, kann ich nur empfehlen.
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c
wohl der beste P-Bass in dieser Preisklasse
Ich hab länger einen P-Bass gesucht und viele Modelle verglichen, kam letztlich zur MV (Modern Vintage) Serie und kann die wärmestens empfehlen. Meine wichtigsten Punkte:
Sound: ich suchte samtig-weichen (nicht zu verwechseln mit röhren-warmen kratzigen) Vintage Sound, dafür sind die klar auflösenden und dennoch warm abgestimmten Isola Tonabnehmer (Alnico-5) top. Zusammen mit dem massiven Erlenkorpus und den Messingreitern an der Brücke fantastisches Sustain und Klangwärme.
Saiten: kann zu den Werkssaiten nichts sagen, hab ich direkt gegen Labella 760FL (light) Flatwounds getauscht - auf dem schmalen Hals wollte ich nicht die dickeren aufziehen. Super Kombination, kann ich wärmstens empfehlen wenn man diesen Sound sucht.
Ausstattung: die aktuelle MV-Serie hat keine originalen Gotoh-Mechaniken mehr (die man in den ersten Testberichten überall findet), die hauseigenen sehen aber nicht nur gleich aus, sie sind auch sehr stimmstabil. Messingbrücke findet man sonst erst in deutlich höheren Preisklassen. Der geröstete Ahornhals ist gerade dann sinnvoll, wenn man häufig schwankende Temperatur/Luftfeuchte hat (z.B. Altbau-Wohnung, oder häufige Transporte). Das Spokewheel zum Einstellen der Halskrümmung ist sehr praktisch, auch wenn man es dank geröstetem Hals selten braucht.
Verarbeitung: Harley Benton ist schon länger nicht mehr die Billigmarke mit überstehenden Bünden, falscher Intonation, krummen Hälsen, meterhoher Saitenlage usw. - zumindest bei meinem Modell bin ich mit allem zufrieden, musste nichts nacharbeiten (außer den neuen Einstellungen bedingt durch die neuen Saiten).
Spielbarkeit: durch den schmalen Jazz-Hals phänomenal, der im Übrigen nicht lackiert sondern durch das Röstverfahren seidenmatt ist und wunderbar gleitet. Ein P-Bass mit J-Hals ist natürlich nicht 100% stilecht, aber genau deshalb heißt die Serie ja MV - kombiniert Altes und Neues zu einem tollen Mix (z.B. auch bei der Optik, s.u.).
Optik: ist natürlich Geschmackssache, aber das shell pink (mit matching headstock!) als Hommage an die 60er und den das dunkle Griffbrett mit Perloid-Einlagen als Element der 70er hatte für mich persönlich einen ziemlichen Reiz (#Elvis). Wirkt in Realität überhaupt nicht kitschig, macht an der Wohnzimmer-Wand einen hochwertigen Eindruck (zumindest wenn man auf das Fender-Logo und die exakte Kopfplattenform keinen Wert legt).
Insgesamt behaupte ich, kann dieses Modell (insb. mit den Labellas) in allen Belangen - v.a. Sound, Optik, Ausstattung - locker mit deutlich teureren Bässen mithalten.
Wen es interessiert, die nächstbesten Kandidaten im Vergleich: der Harley Benton PB-62 ist von der Ausstattung her fast gleich, hat aber den dickeren (klassischen) Hals und kein Spokewheel. -- Der Squier CV60s ist in einigen Merkmalen ähnlich, hat aber zB. keine Messingbrücke und gerösteten Hals, kostet dennoch 200 EUR mehr (dafür die Fender Kopfplatte...) -- Viele andere Einsteigerbässe diverser Marken haben schlechtere Ausstattung, zB. keine Alnico Coils, keinen gerösteten Hals usw.
Wen auch das interessiert: ich spiele den Bass hauptsächlich in Wohnzimmer-Sessions, dafür nutze ich den Markbass 801 Verstärker. Der bringt den weichen Sound da richtig gut zur Geltung (Fender Rumble, Ampeg usw. imitieren den Sound alter Röhren-Amps und bewirken eher das Gegenteil, ich musste lange suchen und probehören um zu verstehen, dass vintage-warmer Sound nicht weichen Sound meint... s.o.)
Sound: ich suchte samtig-weichen (nicht zu verwechseln mit röhren-warmen kratzigen) Vintage Sound, dafür sind die klar auflösenden und dennoch warm abgestimmten Isola Tonabnehmer (Alnico-5) top. Zusammen mit dem massiven Erlenkorpus und den Messingreitern an der Brücke fantastisches Sustain und Klangwärme.
Saiten: kann zu den Werkssaiten nichts sagen, hab ich direkt gegen Labella 760FL (light) Flatwounds getauscht - auf dem schmalen Hals wollte ich nicht die dickeren aufziehen. Super Kombination, kann ich wärmstens empfehlen wenn man diesen Sound sucht.
Ausstattung: die aktuelle MV-Serie hat keine originalen Gotoh-Mechaniken mehr (die man in den ersten Testberichten überall findet), die hauseigenen sehen aber nicht nur gleich aus, sie sind auch sehr stimmstabil. Messingbrücke findet man sonst erst in deutlich höheren Preisklassen. Der geröstete Ahornhals ist gerade dann sinnvoll, wenn man häufig schwankende Temperatur/Luftfeuchte hat (z.B. Altbau-Wohnung, oder häufige Transporte). Das Spokewheel zum Einstellen der Halskrümmung ist sehr praktisch, auch wenn man es dank geröstetem Hals selten braucht.
Verarbeitung: Harley Benton ist schon länger nicht mehr die Billigmarke mit überstehenden Bünden, falscher Intonation, krummen Hälsen, meterhoher Saitenlage usw. - zumindest bei meinem Modell bin ich mit allem zufrieden, musste nichts nacharbeiten (außer den neuen Einstellungen bedingt durch die neuen Saiten).
Spielbarkeit: durch den schmalen Jazz-Hals phänomenal, der im Übrigen nicht lackiert sondern durch das Röstverfahren seidenmatt ist und wunderbar gleitet. Ein P-Bass mit J-Hals ist natürlich nicht 100% stilecht, aber genau deshalb heißt die Serie ja MV - kombiniert Altes und Neues zu einem tollen Mix (z.B. auch bei der Optik, s.u.).
Optik: ist natürlich Geschmackssache, aber das shell pink (mit matching headstock!) als Hommage an die 60er und den das dunkle Griffbrett mit Perloid-Einlagen als Element der 70er hatte für mich persönlich einen ziemlichen Reiz (#Elvis). Wirkt in Realität überhaupt nicht kitschig, macht an der Wohnzimmer-Wand einen hochwertigen Eindruck (zumindest wenn man auf das Fender-Logo und die exakte Kopfplattenform keinen Wert legt).
Insgesamt behaupte ich, kann dieses Modell (insb. mit den Labellas) in allen Belangen - v.a. Sound, Optik, Ausstattung - locker mit deutlich teureren Bässen mithalten.
Wen es interessiert, die nächstbesten Kandidaten im Vergleich: der Harley Benton PB-62 ist von der Ausstattung her fast gleich, hat aber den dickeren (klassischen) Hals und kein Spokewheel. -- Der Squier CV60s ist in einigen Merkmalen ähnlich, hat aber zB. keine Messingbrücke und gerösteten Hals, kostet dennoch 200 EUR mehr (dafür die Fender Kopfplatte...) -- Viele andere Einsteigerbässe diverser Marken haben schlechtere Ausstattung, zB. keine Alnico Coils, keinen gerösteten Hals usw.
Wen auch das interessiert: ich spiele den Bass hauptsächlich in Wohnzimmer-Sessions, dafür nutze ich den Markbass 801 Verstärker. Der bringt den weichen Sound da richtig gut zur Geltung (Fender Rumble, Ampeg usw. imitieren den Sound alter Röhren-Amps und bewirken eher das Gegenteil, ich musste lange suchen und probehören um zu verstehen, dass vintage-warmer Sound nicht weichen Sound meint... s.o.)
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