W
Super Amp für den Schreibtisch!
Hughes&Kettner hat mich schon immer begeistert! So auch der Spirit Ampman Modern. Das Pedalboard ist extrem vielseitig einsetzbar und ist sehr kompakt. Ich benutze den Amp am Schreibtisch für Skype-Kurse und Aufnahmen. Der Ampman versteht sich gut mit jedem Pedal und auch AUX klingt super. Anfangs habe ich ein bisschen Zeit gebraucht um meinen Sound zu finden aber die Bedienung ist sehr einfach. Einzigstes Manko ist der Clean-Sound. Der ist leider etwas flach und selbst bei geringer Lautstärke immer etwas verzerrt. Deshalb 4/5 Sterne. Trotzdem super Amp!
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C
Ich liebe ihn jetzt schon!
Ich habe den ApmMan modern erst seit ein paar Tagen und möchte ihn nicht mehr missen. Er ist vielseitig einsetzbar, ich bekomme jeden gewünschten Sound damit hin. Rock, Metall, Funk - alles top. Mit Sagging und den anderen Ton-Reglern geht einfach alles. Besonderes Feature ist das Noise-Gate. Ich spiele ihn an einer 112er Box in meinem Arbeitszimmer; der Sound ist fett und präsent. An einer 108er von Orange - na ja... Da schreit er einfach nach mehr Membranfläche. Aber zum Reisen eine super Kombi, wenn man eben keine große und schwere Ausstattung mitnehmen möchte. An meiner 412er habe ich ihn noch nicht getestet. Dürfte aber wohl dramatisch sein ;-).
Negatives: Fehlanzeige!
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Ua
Modern ja, Metal nein
Aufgrund des günstigen Preises in der Cyber Week und meinen guten Erfahrungen mit dem GM38 von HK, war ich sofort heiß, als das Teil für unter 100€ angeboten wurde.
Ich wollte ihn zuhause nutzen in eine Box. Das Ding kam schnell und gut verpackt.
Ich hatte mir zuvor die Soundbeispiele hier angehört und dachte schon, dass es sehr komprimiert klingt und etwas wenig transparent. Dieser Eindruck bestätigte sich nun beim anspielen. Mit viel Tweaking konnte ich dem Ding einen einigermaßen guten Higainsound entlocken. Der Saggibg musste komplett raus, da er alles dumpfer und zu komprimiert macht, presence voll rein, Tobe auf 3 Ugr Resonance auf 12 und dann kann man mit dem Sound leben, aber er klingt trotzdem irgendwie wir ein Vintageamp mit viel Verzerrung … dicht, kein tightes Lowend und irgendwie nicht aggressiv genug. Für Rocksachen sicher gut, aber ich musste dann noch nen TS vornedran hängen um das alles etwas aufzuräumen. Für mich leider nur so lala, obwohl die Features für den Preis genial sind und er auch ordentlich laut kann. Der Sagging ist für mich völlig unbrauchbar. Schade, aber aus oben genannten gründen geht er zurück.
Ich wollte ihn zuhause nutzen in eine Box. Das Ding kam schnell und gut verpackt.
Ich hatte mir zuvor die Soundbeispiele hier angehört und dachte schon, dass es sehr komprimiert klingt und etwas wenig transparent. Dieser Eindruck bestätigte sich nun beim anspielen. Mit viel Tweaking konnte ich dem Ding einen einigermaßen guten Higainsound entlocken. Der Saggibg musste komplett raus, da er alles dumpfer und zu komprimiert macht, presence voll rein, Tobe auf 3 Ugr Resonance auf 12 und dann kann man mit dem Sound leben, aber er klingt trotzdem irgendwie wir ein Vintageamp mit viel Verzerrung … dicht, kein tightes Lowend und irgendwie nicht aggressiv genug. Für Rocksachen sicher gut, aber ich musste dann noch nen TS vornedran hängen um das alles etwas aufzuräumen. Für mich leider nur so lala, obwohl die Features für den Preis genial sind und er auch ordentlich laut kann. Der Sagging ist für mich völlig unbrauchbar. Schade, aber aus oben genannten gründen geht er zurück.
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P
Preis/Leistung hervorragend.
Ich habe den Amp jetzt ein gutes Jahr in Benutzung. Ich habe überwiegend Aufnahmen damit gemacht (hauptsächlich über die Speakeremulation) und mittlerweile auch eine Box angeschlossen (Harley Benton creamback 12").
Ich bin vom High Gain und Crunch Sound zu 100% überzeugt.
Nur wer einen kompletten Cleansound à la Fender sucht, wird hiermit nicht glücklich. Der 1. Channel komprimiert das Signal mir etwas zu sehr.
Der Amp ist so unglaublich vielfältig und ich kann ihn wirklich einfach nur empfehlen.
Vor allem in der Kombination mit der oben genannten Box.
Die Regler sind mir etwas zu leichtgängig, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt an der Bedienung.
Ein zwei Pedals dazu und man kann 90% aller gewünschten Sounds abdecken.
Ich bin vom High Gain und Crunch Sound zu 100% überzeugt.
Nur wer einen kompletten Cleansound à la Fender sucht, wird hiermit nicht glücklich. Der 1. Channel komprimiert das Signal mir etwas zu sehr.
Der Amp ist so unglaublich vielfältig und ich kann ihn wirklich einfach nur empfehlen.
Vor allem in der Kombination mit der oben genannten Box.
Die Regler sind mir etwas zu leichtgängig, aber das ist auch der einzige Kritikpunkt an der Bedienung.
Ein zwei Pedals dazu und man kann 90% aller gewünschten Sounds abdecken.
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E
mein zweiter Ampman
Hab nun den Ampman Modern nebst zuvorigem Classic zusätzlich erworben und in Gebrauch.
Alles was ich zum Classic geschrieben und bewertet habe gilt auch für den modern.
Beide haben einen super satten Grundsound im ersten Kanal, der ideale Grundlage für clean crunch ist und mit entsprechendem Vorschalt-zerrer in meinem Falle ein Strymon Riverside mit multiswitch in 3 zerrstufen dosiert super harmoniert.
Der Endstufen Ausgang geht an eine Bühnensidefill 112er box (zum sich hören ohne schwere aktive FRFR) und der Kopfhörer Ausgang wird genutzt um an einen Combo mit gleichem Speaker type zu gehen um die Zuhörer dosiert authentisch zu beschallen (ohne PA bei kleinen events) oder eben DI raus an PA.
Mit dieser Kombi kann man aufgrund der Möglichkeit den Klang leicht unterschiedlich einzustellen einen Mördersound in nahezu beliebiger Lautstärke produzieren und kann zusätzlich per Redbox noch den PA Mann mit fast identischem Sound beliefern. Das rockt richtig ab Telecaster bis Ibanez heavy Strat.
Nun zum Unterschied Classic / Modern: würde sagen, der 2. Kanal des modern ist mehr für die Schnellspieler und 7 Saiter fraktion , der des classic mehr für sahnige soloparts und näher am ersten Kanal voll angeblasen.
Der 2. Kanal des modern scheint mir mehr für zu hause oder recording, als mit Laut auf der Bühne nutzbar, da er , finde ich zumindest einen effizienteren EQ-Eingriff vertragen würde und trotz Resonanceregler ganz runter etwas zu kräftig untenrum nahe mulmig ausgelegt ist.
Man könnte dies am Amp bzw Pult austarieren, jedoch würde man sich damit den ausgewogeneren Sound des ersten Kanal kaputt regeln.
Also sind zumindest für meine Sound Variabilitäts Vorstellungen Kompromisse einzugehen oder der bevorzugte Kanal zu benutzen, also eingangs beschriebener "Einkanaler mit Vorschalt Zerrer" live ind der Rest zu hause.
Für beide Ampman typen gilt: unschlagbar im Preis, klasse Features und super satt was rauskommt , wenn man versteht für sich das Monster mit entsprechender Ergänzung zu bändigen.
Alles was ich zum Classic geschrieben und bewertet habe gilt auch für den modern.
Beide haben einen super satten Grundsound im ersten Kanal, der ideale Grundlage für clean crunch ist und mit entsprechendem Vorschalt-zerrer in meinem Falle ein Strymon Riverside mit multiswitch in 3 zerrstufen dosiert super harmoniert.
Der Endstufen Ausgang geht an eine Bühnensidefill 112er box (zum sich hören ohne schwere aktive FRFR) und der Kopfhörer Ausgang wird genutzt um an einen Combo mit gleichem Speaker type zu gehen um die Zuhörer dosiert authentisch zu beschallen (ohne PA bei kleinen events) oder eben DI raus an PA.
Mit dieser Kombi kann man aufgrund der Möglichkeit den Klang leicht unterschiedlich einzustellen einen Mördersound in nahezu beliebiger Lautstärke produzieren und kann zusätzlich per Redbox noch den PA Mann mit fast identischem Sound beliefern. Das rockt richtig ab Telecaster bis Ibanez heavy Strat.
Nun zum Unterschied Classic / Modern: würde sagen, der 2. Kanal des modern ist mehr für die Schnellspieler und 7 Saiter fraktion , der des classic mehr für sahnige soloparts und näher am ersten Kanal voll angeblasen.
Der 2. Kanal des modern scheint mir mehr für zu hause oder recording, als mit Laut auf der Bühne nutzbar, da er , finde ich zumindest einen effizienteren EQ-Eingriff vertragen würde und trotz Resonanceregler ganz runter etwas zu kräftig untenrum nahe mulmig ausgelegt ist.
Man könnte dies am Amp bzw Pult austarieren, jedoch würde man sich damit den ausgewogeneren Sound des ersten Kanal kaputt regeln.
Also sind zumindest für meine Sound Variabilitäts Vorstellungen Kompromisse einzugehen oder der bevorzugte Kanal zu benutzen, also eingangs beschriebener "Einkanaler mit Vorschalt Zerrer" live ind der Rest zu hause.
Für beide Ampman typen gilt: unschlagbar im Preis, klasse Features und super satt was rauskommt , wenn man versteht für sich das Monster mit entsprechender Ergänzung zu bändigen.
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L
Grundsätzlich guter Sound.
Der Sound und Die Features sind alle gut. Leider ist der Lautstärkeunterschied zwischen den Kanälen viel zu extrem.
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M
Guter Übungs-/Jam-Amp, im Detail verbesserungswürdig
Ich habe mir den Ampman als Pedalboard- und Kopfhörerverstärker für Zuhause zugelegt. Für 99€ im Special-Deal habe ich einen sehr flexiblen, und nach einer gewissen Einarbeitungszeit auch gut klingenden Amp, der von Clean bis Mörderbrett alles abdecken kann.
Das Gerät ist absolut sauber verarbeitet und macht von außen einen hochwertigen Eindruck. Die Potis laufen sahneweich und haben einen angenehmen Widerstand. Alle Anschlussbuchsen wirken hochwertig und langlebig.
Bei den Features bin ich nach gut zwei Monaten Testlauf etwas hin- und hergerissen:
Was positiv auffällt sind das praxistaugliche Noise-Gate, das FX-Loop welches bei mir mit diversen Pedalen problemlos funktioniert, und die beiden komplett unabhängigen Kanäle mit jeweils eigenem Sagging-, Presence und Resonance-Regler.
Weniger gelungen finde ich den Boost im Highgain Channel, und generell die Funktionalät des Tone-Reglers.
Der Boost liefert eine sehr satte zusätzliche Verstärkung, welche aber nur bedingt praxisgerecht ist. Während er im Low Gain Kanal schön zwischen Clean und Crunch wechseln kann, ist er im Highgain Kanal leider Overkill, und verändert Gain und Höhenspektrum so sehr, dass man den Kanal nur mit always on oder eben ohne Boost betreiben kann. Man findet hier keine brauchbare Balance.
Der Tone-Regler arbeitet etwas seltsam, wer einen modernen, mitten-betonten Zerrsound möchte, der gleichzeitig auch crisp und transparent ist, der tut sich hier schwer. Man bekommt beim hochregeln keinen Biss, ohne dass gleichzeitig die Mitten stark gescooped werden. Letztlich habe ich erst mit Einsatz eines EQ-Padels oder einem BBE Sonic Stomp ein für mich befriedigendes Ergebnis erreicht.
Die Speaker-IRs sind leider Grütze, von den 5 Cabs ist für mich nur ein einziges halbwegs brauchbar. Hier wäre weniger mehr, wenn dafür die Qualität stimmt, oder wenn es die Möglichkeit gäbe eigene IRs auf das Gerät zu laden.
Dennoch bewerte ich das Gerät im Preis/Leistungsverhältnis als gut. Das Ding ist trotzdem deutlich besser als ein Übungscombo im gleichen Preis-Segment.
Das Gerät ist absolut sauber verarbeitet und macht von außen einen hochwertigen Eindruck. Die Potis laufen sahneweich und haben einen angenehmen Widerstand. Alle Anschlussbuchsen wirken hochwertig und langlebig.
Bei den Features bin ich nach gut zwei Monaten Testlauf etwas hin- und hergerissen:
Was positiv auffällt sind das praxistaugliche Noise-Gate, das FX-Loop welches bei mir mit diversen Pedalen problemlos funktioniert, und die beiden komplett unabhängigen Kanäle mit jeweils eigenem Sagging-, Presence und Resonance-Regler.
Weniger gelungen finde ich den Boost im Highgain Channel, und generell die Funktionalät des Tone-Reglers.
Der Boost liefert eine sehr satte zusätzliche Verstärkung, welche aber nur bedingt praxisgerecht ist. Während er im Low Gain Kanal schön zwischen Clean und Crunch wechseln kann, ist er im Highgain Kanal leider Overkill, und verändert Gain und Höhenspektrum so sehr, dass man den Kanal nur mit always on oder eben ohne Boost betreiben kann. Man findet hier keine brauchbare Balance.
Der Tone-Regler arbeitet etwas seltsam, wer einen modernen, mitten-betonten Zerrsound möchte, der gleichzeitig auch crisp und transparent ist, der tut sich hier schwer. Man bekommt beim hochregeln keinen Biss, ohne dass gleichzeitig die Mitten stark gescooped werden. Letztlich habe ich erst mit Einsatz eines EQ-Padels oder einem BBE Sonic Stomp ein für mich befriedigendes Ergebnis erreicht.
Die Speaker-IRs sind leider Grütze, von den 5 Cabs ist für mich nur ein einziges halbwegs brauchbar. Hier wäre weniger mehr, wenn dafür die Qualität stimmt, oder wenn es die Möglichkeit gäbe eigene IRs auf das Gerät zu laden.
Dennoch bewerte ich das Gerät im Preis/Leistungsverhältnis als gut. Das Ding ist trotzdem deutlich besser als ein Übungscombo im gleichen Preis-Segment.
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Sd
100% analog und latenzfrei
Guter Grundsound und sehr flexibel. Red Box Amp Simulation klingt super und das ohne IR! Ohne Latenz! Gitarristen die noch echte Amps kennen finden sofort passenden Sound. Der schaltbare Boost und FX- Loop sind absolut live Gig tauglich. Mit dem internen Verstärker kann sogar eine 4x12 Box rocktauglich antreiben. Das NR Gate ist das goldene Tüpfchen auf dem i.
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R
Man sollte das Konzept verstehen
Kurz zu mir: ich mache seit den 90ern Musik in unterschiedlichen Musikrichtungen von Punkrock über Reggae bis Metal, spiele auch Bassgitarre und Schlagzeug. Ich besitze einen Kemper Stage, den Tonex One für kleines Besteck und auch mehrere Röhrenverstärker von Marshall, Fender und Selmer. Das nur kurz, damit der jeder weiß, womit ich vergleiche.
Ich spiele den Ampman meistens über ein 2x12 Cabinet, das in meinem Arbeitszimmer steht, während der XLR-Out ans Interface und bei Bedarf an meine HEDD-Monitore geht. Über den Gitarrenlautsprecher kann ich den Ausgang wirklich nur minimal aufdrehen, das Ding kann ziemlich laut... für einen moderaten Drummer definitiv ausreichend.
Er besitzt einen sehr schönen Clean-Sound den ich meistens mit dem Boost betreibe, da er dadurch schön in die Edge of Breakup-Zone gebracht werden kann. Zusätzlich oder alternativ benutze ich oft den TC Zeus, einen Klon-Nachbau mit dem der Ampman sehr gut harmoniert. Im Clean-Channel nutze ich relativ viel von dem Sagging, dass einige Rezensenten hier als nutzlos empfinden. Dort bringt es ein schönes, nachgiebiges Spielgefühl, etwas Kompression und auch etwas zusätzliche Zerre, die mir gefällt.
Auch der Modern-Channel kann sehr gut klingen, doch dafür muss man das Grundkonzept kennen, dass ich ehrlicherweise erst mit der Hilfe von Chat-GBT so richtig verstanden habe.
Denn alle Regler, bis auf den Output-Regler sind interaktiv d.h. beeinflussen sich gegenseitig. Viele beklagen sich über matschigen, komprimierten Sound, doch richtig bedient muss das nicht sein. Der wichtigste Tipp vorweg: um maximale Dynamik und wenig Matsch zu erreichen, sollte der Master-Regler pro Kanal (nicht der Output-Regler, der die Class-D Endstufe regelt) so weit wie möglich aufgedreht sein. Er entspricht dem Master-Volume am Röhrenamp. Master voll aufgedreht bedeutet maximale Dynamik, das ist nicht nur ein Kanal-Lautstärkeregler!
Den Sagging-Regler, der 8 Stufen besitzt, drehe ich im Modern-Channel nur bis auf die erste Stufe, danach wird es matschig, ganz ohne Sagging fehlt mir etwas die Fatness. Tone, Presence und Resonance bieten viel Spielraum für Anpassung, separate Regler für Bass, Mid und Treble vermisse ich nicht, das macht der Tone-Regler sehr clever ganz alleine.
Warum mir der Ampman gefällt?
Er ist vielseitig, einfach zu bedienen, besitzt keine Menus, ist vollständig analog und damit Latenzfrei, was ich im Vergleich definitiv hören bzw. fühlen kann. Die analoge Lautsprecher-Simulation gehört zu den besten, die ich gehört habe und ist auch für Aufnahmen definitiv nutzbar. Die Aktivierung des Effekt-Loops sowie die Auswahl der Lautsprecher-Simulation wird pro Kanal automatisch gespeichert. Es gibt einen Kopfhörerausgang und ich kann eine normale Gitarrenbox daran betreiben. Es besitzt neben dem Pre-Gain Boost noch einen schaltbaren und einstellbaren Lautstärke-Boost, ist also extrem vielseitig...
Ich habe den Ampman im Angebot für 99€ bekommen, dafür bekommt man bei vielen Herstellern nicht einmal den Boost. Auch für 149€ ein absolutes Schnäppchen.
Und er muss, wenn er richtig eingestellt ist, sich vor den Modelling-Kollegen nicht verstecken vom Amp-Sound her, ist an einer Gitarren-Box aufgrund von Latenzfreiheit für meinen Geschmack sogar überlegen. Nur die Effekte muss man sich dazu kaufen;)
Ich spiele den Ampman meistens über ein 2x12 Cabinet, das in meinem Arbeitszimmer steht, während der XLR-Out ans Interface und bei Bedarf an meine HEDD-Monitore geht. Über den Gitarrenlautsprecher kann ich den Ausgang wirklich nur minimal aufdrehen, das Ding kann ziemlich laut... für einen moderaten Drummer definitiv ausreichend.
Er besitzt einen sehr schönen Clean-Sound den ich meistens mit dem Boost betreibe, da er dadurch schön in die Edge of Breakup-Zone gebracht werden kann. Zusätzlich oder alternativ benutze ich oft den TC Zeus, einen Klon-Nachbau mit dem der Ampman sehr gut harmoniert. Im Clean-Channel nutze ich relativ viel von dem Sagging, dass einige Rezensenten hier als nutzlos empfinden. Dort bringt es ein schönes, nachgiebiges Spielgefühl, etwas Kompression und auch etwas zusätzliche Zerre, die mir gefällt.
Auch der Modern-Channel kann sehr gut klingen, doch dafür muss man das Grundkonzept kennen, dass ich ehrlicherweise erst mit der Hilfe von Chat-GBT so richtig verstanden habe.
Denn alle Regler, bis auf den Output-Regler sind interaktiv d.h. beeinflussen sich gegenseitig. Viele beklagen sich über matschigen, komprimierten Sound, doch richtig bedient muss das nicht sein. Der wichtigste Tipp vorweg: um maximale Dynamik und wenig Matsch zu erreichen, sollte der Master-Regler pro Kanal (nicht der Output-Regler, der die Class-D Endstufe regelt) so weit wie möglich aufgedreht sein. Er entspricht dem Master-Volume am Röhrenamp. Master voll aufgedreht bedeutet maximale Dynamik, das ist nicht nur ein Kanal-Lautstärkeregler!
Den Sagging-Regler, der 8 Stufen besitzt, drehe ich im Modern-Channel nur bis auf die erste Stufe, danach wird es matschig, ganz ohne Sagging fehlt mir etwas die Fatness. Tone, Presence und Resonance bieten viel Spielraum für Anpassung, separate Regler für Bass, Mid und Treble vermisse ich nicht, das macht der Tone-Regler sehr clever ganz alleine.
Warum mir der Ampman gefällt?
Er ist vielseitig, einfach zu bedienen, besitzt keine Menus, ist vollständig analog und damit Latenzfrei, was ich im Vergleich definitiv hören bzw. fühlen kann. Die analoge Lautsprecher-Simulation gehört zu den besten, die ich gehört habe und ist auch für Aufnahmen definitiv nutzbar. Die Aktivierung des Effekt-Loops sowie die Auswahl der Lautsprecher-Simulation wird pro Kanal automatisch gespeichert. Es gibt einen Kopfhörerausgang und ich kann eine normale Gitarrenbox daran betreiben. Es besitzt neben dem Pre-Gain Boost noch einen schaltbaren und einstellbaren Lautstärke-Boost, ist also extrem vielseitig...
Ich habe den Ampman im Angebot für 99€ bekommen, dafür bekommt man bei vielen Herstellern nicht einmal den Boost. Auch für 149€ ein absolutes Schnäppchen.
Und er muss, wenn er richtig eingestellt ist, sich vor den Modelling-Kollegen nicht verstecken vom Amp-Sound her, ist an einer Gitarren-Box aufgrund von Latenzfreiheit für meinen Geschmack sogar überlegen. Nur die Effekte muss man sich dazu kaufen;)
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D
Enttäuschend
Die Features lesen sich sehr gut und sind auch klasse angedacht, aber der wichtigste Punkt eines Verstärkers ist leider nicht umgesetzt: Das Ding klingt furchtbar. Da ist nichts Modernes, das klingt nach billiger Transenzerre aus den Siebzigern. An der 2x12 mit Greenback und V30 ging es noch so gerade, aber die CabSims sind unerträglich. Schade, aber verglichen mit einem Blackstar Dept 10 muss das Ding leider sofort zurück.
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