P
Nobels ODR 1 - Empfehlenswertes Overdrive Pedal
Es darf bleiben und hat jetzt seinen festen Platz auf meinem Pedalboard. Es ist stabil verarbeitet, die drei Regler sind gut erreichbar und ablesbar; reagieren auf jede Veränderung. (Ich persönlich mag keine Zerr-Pedale mit mehr als drei Regler, das ist mir dann wieder zu viel Fummelei).
Sehr vielseitiges Overdrive Pedal, vom bluesigen Crunch bis zum harten Rock-Brett ist eigentlich alles drin. Diesen Sound kennt man/ich von diversen Aufnahmen.
Um den Sound nach meiner Wahrnehmung zu beschreiben, muss ich meine anderen zwei Overdrive Pedale auf dem Board heranziehen. Das Mad Professor „Sweet Honey“ ist in Sachen Anschlagdynamik und Potiregelung feinfühliger und dynamischer. Das Fulltone „OCD“ hat mehr Wucht im (verzerrten) Ton. ABER deshalb ist das Nobels ODR1 keineswegs schlechter. Es liegt mit seinem Ton und Arbeitsbereich genau dazwischen. Eine wirklich schöne warme und natürliche Zerre, meiner Wahrnehmung nach immer mit einem Hauch von „Fuzz“. Nicht von der Farbe soundmässig in die Irre führen lassen. Das Nobels ODR 1 hat einen eigenständigen Sound. Schöne Blues und Rocksounds. Beim Wechsel zwischen Akkord- und Solospiel kein Abfallen der Dynamik oder Ausdünnung des Tons. Und das Beste: Es ist hervorragend für Strats oder auch P 90 geeignet. Gespielt über einen Fender Röhrencombo. Meine Stratocaster klingen fetter, herrlich angedickt im Sound, vor allem in den Bässen (was die oben genannten Overdrives m. E. so nicht leisten). Wer das nicht möchte, kann auf den „Bass-Cut“- Schalter über das optimal von oben erreichbare Batteriefach zurückgreifen.
Das Pedal macht richtig Spass. Es verträgt sich auch sehr gut mit dem „OCD“ und dem „Sweet Honey“.
Sollte ich zu einer Session/Aufnahme nur ein Pedal mitnehmen dürfen, wäre ich mit dem Nobels ODR 1 soundmässig bestens „angezogen“. Ich möchte es nicht mehr missen.
Was mir an dem Pedal nicht so gefällt: Ich finde nichts (vielleicht die Farbe :-) ) Von mir eine klare Empfehlung auch auf Grund des Preises.
Sehr vielseitiges Overdrive Pedal, vom bluesigen Crunch bis zum harten Rock-Brett ist eigentlich alles drin. Diesen Sound kennt man/ich von diversen Aufnahmen.
Um den Sound nach meiner Wahrnehmung zu beschreiben, muss ich meine anderen zwei Overdrive Pedale auf dem Board heranziehen. Das Mad Professor „Sweet Honey“ ist in Sachen Anschlagdynamik und Potiregelung feinfühliger und dynamischer. Das Fulltone „OCD“ hat mehr Wucht im (verzerrten) Ton. ABER deshalb ist das Nobels ODR1 keineswegs schlechter. Es liegt mit seinem Ton und Arbeitsbereich genau dazwischen. Eine wirklich schöne warme und natürliche Zerre, meiner Wahrnehmung nach immer mit einem Hauch von „Fuzz“. Nicht von der Farbe soundmässig in die Irre führen lassen. Das Nobels ODR 1 hat einen eigenständigen Sound. Schöne Blues und Rocksounds. Beim Wechsel zwischen Akkord- und Solospiel kein Abfallen der Dynamik oder Ausdünnung des Tons. Und das Beste: Es ist hervorragend für Strats oder auch P 90 geeignet. Gespielt über einen Fender Röhrencombo. Meine Stratocaster klingen fetter, herrlich angedickt im Sound, vor allem in den Bässen (was die oben genannten Overdrives m. E. so nicht leisten). Wer das nicht möchte, kann auf den „Bass-Cut“- Schalter über das optimal von oben erreichbare Batteriefach zurückgreifen.
Das Pedal macht richtig Spass. Es verträgt sich auch sehr gut mit dem „OCD“ und dem „Sweet Honey“.
Sollte ich zu einer Session/Aufnahme nur ein Pedal mitnehmen dürfen, wäre ich mit dem Nobels ODR 1 soundmässig bestens „angezogen“. Ich möchte es nicht mehr missen.
Was mir an dem Pedal nicht so gefällt: Ich finde nichts (vielleicht die Farbe :-) ) Von mir eine klare Empfehlung auch auf Grund des Preises.
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M
Der Bass-Cut macht den Unterschied
Mein altes ODR-1 hatte ich irgendwann verkauft, weil es mir für mein Setup zu bassig war. Genau dieses Problem hat das neue ODR-1 BC jetzt nicht mehr. Der Bass Cut-Schalter liegt zwar im Gehäuse, ist ab sehr leicht über das Batteriefach ereichbar. Da hat jemand gut nachgedacht! Der warme Overdrive-Sound und die sehr wirksame und clevere Klangregelung (Spectrum) machen das Pedal sehr flexibel. Und wo findet man bei einem Pedal dieser Größe einen Remote-Eingang? Oder ausklappbare Laschen, um das Pedal festschrauben zu können? Insgesamt steckt das Design dieses Pedals voller grandioser Ideen - da kann sich Marktführer Boss eine große Scheibe von abschneiden. Und der Preis ist für das Gebotene wirklich niedrig (119,- Euro im Nov. 2021).
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J
Meinem Geschmack nach, nicht soo toll.
High.
ich hab das NOBELS ODR-1 im direkten Vergleich zu einem BOSS BD-2 und einem MARSHALL GUVNOR-PLUS 2 (mit C22 Mod) über einen G-LAB Loopswitcher in einen BLUGUITAR AMP1 Cleankanal gespielt.
Es mag ja Spaß machen, alleine damit herumzuklimpern, oder im Studio aufgenommen und bearbeitet zu werden, das Nobelsgerät geht im Bandsound jedoch komplett unter!
Der Unterschied zu den beiden anderen Geräten ist zwar marginal, diese setzen sich jedoch deutlich besser durch.
Ein weiterer Punkt, warum ich das Gerät in meiner Peripherie nicht soo toll finde ist, dass nachdem der Strom ausgeschaltet wurde, das Pedal immer wieder manuell eingeschaltet werden muss.
Da hat BOSS ja nachgebessert.
Da das Gerät kein Brot wegfrisst und als Geheimwaffe gilt (wofür auch immer..?) werde ich es behalten.
(Haben ist besser als Brauchen)
Ein großes Einsatzfeld sehe ich dafür aber nicht.
ich hab das NOBELS ODR-1 im direkten Vergleich zu einem BOSS BD-2 und einem MARSHALL GUVNOR-PLUS 2 (mit C22 Mod) über einen G-LAB Loopswitcher in einen BLUGUITAR AMP1 Cleankanal gespielt.
Es mag ja Spaß machen, alleine damit herumzuklimpern, oder im Studio aufgenommen und bearbeitet zu werden, das Nobelsgerät geht im Bandsound jedoch komplett unter!
Der Unterschied zu den beiden anderen Geräten ist zwar marginal, diese setzen sich jedoch deutlich besser durch.
Ein weiterer Punkt, warum ich das Gerät in meiner Peripherie nicht soo toll finde ist, dass nachdem der Strom ausgeschaltet wurde, das Pedal immer wieder manuell eingeschaltet werden muss.
Da hat BOSS ja nachgebessert.
Da das Gerät kein Brot wegfrisst und als Geheimwaffe gilt (wofür auch immer..?) werde ich es behalten.
(Haben ist besser als Brauchen)
Ein großes Einsatzfeld sehe ich dafür aber nicht.
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T
Absoluter Klassiker für dynamischen Overdrive!
Ich habe das Nobels ODR-1 BC nun seit einigen Wochen in meinem Pedalboard und bin wirklich begeistert. Schon lange wollte ich ein Overdrive-Pedal, das meinen Sound nicht zu stark färbt, aber dennoch genug Wärme und Durchsetzungskraft bietet – und genau das liefert der ODR-1 BC.
Sound: Der Overdrive ist unglaublich dynamisch und reagiert perfekt auf die Spielweise und den Anschlag. Egal ob sanftes Fingerpicking oder kraftvolle Akkorde – der ODR-1 BC gibt den Sound immer transparent und klar wieder. Besonders gut gefällt mir, dass er den Charakter meiner Gitarre und meines Verstärkers nicht überlagert, sondern ihn unterstützt. Es bleibt immer genug Klarheit, um den eigenen Ton herauszuhören, selbst bei stärkerer Verzerrung.
Bedienung: Die Regler für Drive, Level und Tone sind simpel und präzise. Der Bass-Cut-Schalter (BC) ist eine tolle Ergänzung, um den Tiefbassbereich zu kontrollieren, was besonders hilfreich ist, wenn man in einer Band spielt und der Mix sonst zu matschig werden könnte.
Verarbeitung: Das Pedal wirkt sehr robust und hochwertig verarbeitet, so wie man es von einem Pedal in dieser Preisklasse erwartet. Die Schalter und Potis sind angenehm zu bedienen, und ich habe keinerlei Bedenken, dass es lange halten wird, selbst bei regelmäßigem Einsatz.
Fazit: Für alle, die nach einem transparenten Overdrive suchen, der sich in jedem Genre zuhause fühlt, ist das Nobels ODR-1 BC eine klare Empfehlung. Es bietet die perfekte Mischung aus Dynamik, Transparenz und Flexibilität. Ich würde es jederzeit wieder kaufen!
Sound: Der Overdrive ist unglaublich dynamisch und reagiert perfekt auf die Spielweise und den Anschlag. Egal ob sanftes Fingerpicking oder kraftvolle Akkorde – der ODR-1 BC gibt den Sound immer transparent und klar wieder. Besonders gut gefällt mir, dass er den Charakter meiner Gitarre und meines Verstärkers nicht überlagert, sondern ihn unterstützt. Es bleibt immer genug Klarheit, um den eigenen Ton herauszuhören, selbst bei stärkerer Verzerrung.
Bedienung: Die Regler für Drive, Level und Tone sind simpel und präzise. Der Bass-Cut-Schalter (BC) ist eine tolle Ergänzung, um den Tiefbassbereich zu kontrollieren, was besonders hilfreich ist, wenn man in einer Band spielt und der Mix sonst zu matschig werden könnte.
Verarbeitung: Das Pedal wirkt sehr robust und hochwertig verarbeitet, so wie man es von einem Pedal in dieser Preisklasse erwartet. Die Schalter und Potis sind angenehm zu bedienen, und ich habe keinerlei Bedenken, dass es lange halten wird, selbst bei regelmäßigem Einsatz.
Fazit: Für alle, die nach einem transparenten Overdrive suchen, der sich in jedem Genre zuhause fühlt, ist das Nobels ODR-1 BC eine klare Empfehlung. Es bietet die perfekte Mischung aus Dynamik, Transparenz und Flexibilität. Ich würde es jederzeit wieder kaufen!
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U6
Hält, was es verspricht
Das Gerät wirbt damit, dass es ein "transparenter Overdrive" ist. Dieses Versprechen löst es auch ein.
Um es kurz zu machen: ich habe das Gerät mit Maxon OD-9 (Tubescreamer), Boss SD-1 und Boss OS-2 verglichen.
Der Tubescreamer scheidet gleich aus, denn er ist alles andere als klangneutral; dafür ist er ja auch bekannt und deshalb klemmt man ihn häufig vor den Distortion-Kanal eines Röhren-Verstärkers.
Das Nobels ODR-1 BC ist dagegen ziemlich klangneutral.
Bleiben noch die beiden anderen Kandidaten.
Im direkten Vergleich klingen beide Boss-Geräte "indirekter", treten akkustisch in den Hintergrund, während das Nobels-Kistchen sich glänzend schlägt.
Trotzdem habe ich es zurück geschickt. Warum? Weil ein guter (!) Röhrenverstärker es einfach noch besser kann. Egal wie raffiniert die Schaltung ist, bei Halbleitern "rutschen" immer ein paar ungerade Obertöne mit hinein, was sich "harscher" und weniger "elegant" anhört.
Wessen Verstärker im Grenzbereich zwischen Clean und Overdrive schwächelt, findet hier ein gutes Pedal. Wer aber einen guten Röhrenverstärker besitzt, für den ist das Kästchen überflüssig.
Um es kurz zu machen: ich habe das Gerät mit Maxon OD-9 (Tubescreamer), Boss SD-1 und Boss OS-2 verglichen.
Der Tubescreamer scheidet gleich aus, denn er ist alles andere als klangneutral; dafür ist er ja auch bekannt und deshalb klemmt man ihn häufig vor den Distortion-Kanal eines Röhren-Verstärkers.
Das Nobels ODR-1 BC ist dagegen ziemlich klangneutral.
Bleiben noch die beiden anderen Kandidaten.
Im direkten Vergleich klingen beide Boss-Geräte "indirekter", treten akkustisch in den Hintergrund, während das Nobels-Kistchen sich glänzend schlägt.
Trotzdem habe ich es zurück geschickt. Warum? Weil ein guter (!) Röhrenverstärker es einfach noch besser kann. Egal wie raffiniert die Schaltung ist, bei Halbleitern "rutschen" immer ein paar ungerade Obertöne mit hinein, was sich "harscher" und weniger "elegant" anhört.
Wessen Verstärker im Grenzbereich zwischen Clean und Overdrive schwächelt, findet hier ein gutes Pedal. Wer aber einen guten Röhrenverstärker besitzt, für den ist das Kästchen überflüssig.
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M
Wunderbar!
Ich habe in den vergangenen Jahren einige Overdrives, Distortions und Fuzz ausprobiert. Leider war ich eigentlich immer irgendwie unzufrieden, woran es auch immer gelegen haben mag. Irgendwie klangen die immer etwas matschig, mal mehr, mal weniger. Egal ob mit HH-PUs (Yamaha Revstar 620) oder SS-PUs (Tele). Als für mich am weitestens akzeptablen Overdrive blieb ich dann am Boss SD-1w jahrelang hängen. Durch Zufall auf den Nobels aufmerksam gemacht war das Pedal auch dank Thomann schnellstmöglich in meinen Händen. Für mich wurde hier eine lange Suche beendet. Schade, dass ich nicht früher davon erfahren habe.
Die einfühlsamen Drehregler lassen einen förmlich durch Klangwelten wandern. Natürlich ist der Regler "Spectrum" zentraler Soundgeber. Hier wird gehalten, was versprochen wurde. Es klingt einfach freier, ggf. auch heller, sauberer, und dafür braucht man den "Basscut" noch nicht einmal aktivieren. Absolute Kaufempfehlung!
Die einfühlsamen Drehregler lassen einen förmlich durch Klangwelten wandern. Natürlich ist der Regler "Spectrum" zentraler Soundgeber. Hier wird gehalten, was versprochen wurde. Es klingt einfach freier, ggf. auch heller, sauberer, und dafür braucht man den "Basscut" noch nicht einmal aktivieren. Absolute Kaufempfehlung!
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P
Wie ein guter Tube-Amp
Knackig, schmatzig, sahnig, schnell kommt der Sound aus dem Lautsprecher. Wie bei einem handverdrahteten, single-ended Röhren-Verstärker. Das Spielgefühl ist großartig. Du formst den Sound mit Plektrum oder Fingerspitzen, ohne Latenz, du hörst, was deine Hände tun: Jetzt! Gerade an der Grenze zum Clipping fein einstellbar, die Dynamik ist klasse, bei Single Coils und bei Humbuckern. Bei hp42 auf youtube gibt es ein informatives Video. Aber du musst den ODR-1 selbst gefühlt haben, wenn du das Ganze wirklich verstehen willst. Ausprobieren!
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PL
Ohne Ö fehlt mir nix!
Nachdem ich im Studio das Original aus den frühen 90ern mit Begeistung benutzt habe musste ich halt auch so'n Ding haben. Meine Tele bzw Strat übern Fender Amp klingen super .Kein schon beim Einschalten nerviges Ö....Das Original klingt aber nochmals ne Ecke besser in der Zerre!Mit dem Wampler Belle bin ich näher dran gekommen. Aber ich hasse die Minidinger.Ich betreibe mein ODR mit wiederaufladbarer Batterie. Batteriewechsel top,Leuchtpotiknöppe top,Einschaltwippe top.Das beste Pedal für den kleinen Geldbeutel und Tele,Stratplayer .
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MM
Abssolute Kaufempfehlung!
Hi folks, ich habe jetzt einiges ausprobiert (Mudhoney, Diva Drive, Plexis ...), um einen guten Overdrive.Sound zu bekommen, der sowohl die Strat als auch die PRS natürlich klingen lässt, aber auch eine gute Verzerrung zu erzeugen. Bewege mich als Live-Musiker im Bereich zwischen alt. country, roots rock und classic rock ... muss euch sagen; die Jungs in Nashville haben recht und für diesen Preis ist das ziemlich unschlagbar - von leicht angezerrt bis hard-rcok ist alles drin und die bass-minimierung macht über den Röhtren-Amp sehr viel Sinn, damit es den Original Sound nicht zumatscht. Kaufen! Howdy
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Ma
Nashville ist überall
Klingt anders Klingt gut. Bringt dich zum Nachdenken, wie du spielen könnstest, wenn es anders klingt.................................
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