R
Gerät Top / App Flop!
Der Reaktor macht auf meinen ersten Blick einen sehr guten Eindruck. Verarbeitung, Bedienelemente und Gehäuse wirken für mich hochwertig und solide. Mit seinen kompakten Abmessungen und rund 10 Kg Gewicht ist er für den Einsatz zu Hause ebenso interessant wie für kleine Club Gigs. Die Leistung ist mehr als ausreichend. Besonders positiv hervorheben möchte ich die Möglichkeit, den Verstärker auf 1 Watt zu betreiben. Dadurch lässt er sich auch in der Wohnung sehr angenehm nutzen.
Die Bedienung des Geräts erschließt sich schnell & intuitiv. Wer regelmäßig zwischen Presets wechseln möchte, sollte allerdings direkt den passenden Fußschalter einplanen. Das erhöht den Bedienkomfort deutlich.
Mein größter Kritikpunkt ist die App. Von der Spark (Go) App bin ich gewohnt, Verstärker und Effekte so dargestellt zu bekommen, wie man sie aus dem Gitarrenladen oder von Produktfotos kennt. Beim Reaktor verfolgt Positive Grid jedoch einen völlig anderen/neuen Ansatz. Statt realistischer Abbildungen findet man abstrakte und teilweise fantasievolle Grafiken und Namen, die wenig Bezug zu den tatsächlichen Geräten haben. Das hat mich anfangs stark verwirrt und macht die Bedienung aus meiner Sicht unnötig kompliziert.
Daher stellt sich für mich die Frage, warum Positive Grid überhaupt eine separate App entwickelt hat. Die bestehende Spark App ist etabliert, übersichtlich und funktioniert gut. Es wäre naheliegend gewesen, diese um die neuen KI Funktionen zu erweitern. Die aktuelle Lösung wirkt dagegen unnötig komplex und wenig benutzerfreundlich. Auch die Ausführung der Signalkette weicht stark von der bekannten Software ab. Weiterhin wünsch man sich eine App für den PC oder MAC.
Berichte über pfeifende oder rauschende Sounds konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Mit etwas Einarbeitung lassen sich diese Probleme offenbar gut in den Griff bekommen. Viele der Werkspresets sind bereits ab Kauf durchaus brauchbar.
Insgesamt ist der Reaktor 50 ein klanglich guter und wertig verarbeiteter Verstärker. Die unübersichtliche App und das aus meiner Sicht misslungene Bedienkonzept kosten jedoch wertvolle Punkte.
Die Bedienung des Geräts erschließt sich schnell & intuitiv. Wer regelmäßig zwischen Presets wechseln möchte, sollte allerdings direkt den passenden Fußschalter einplanen. Das erhöht den Bedienkomfort deutlich.
Mein größter Kritikpunkt ist die App. Von der Spark (Go) App bin ich gewohnt, Verstärker und Effekte so dargestellt zu bekommen, wie man sie aus dem Gitarrenladen oder von Produktfotos kennt. Beim Reaktor verfolgt Positive Grid jedoch einen völlig anderen/neuen Ansatz. Statt realistischer Abbildungen findet man abstrakte und teilweise fantasievolle Grafiken und Namen, die wenig Bezug zu den tatsächlichen Geräten haben. Das hat mich anfangs stark verwirrt und macht die Bedienung aus meiner Sicht unnötig kompliziert.
Daher stellt sich für mich die Frage, warum Positive Grid überhaupt eine separate App entwickelt hat. Die bestehende Spark App ist etabliert, übersichtlich und funktioniert gut. Es wäre naheliegend gewesen, diese um die neuen KI Funktionen zu erweitern. Die aktuelle Lösung wirkt dagegen unnötig komplex und wenig benutzerfreundlich. Auch die Ausführung der Signalkette weicht stark von der bekannten Software ab. Weiterhin wünsch man sich eine App für den PC oder MAC.
Berichte über pfeifende oder rauschende Sounds konnte ich nur teilweise nachvollziehen. Mit etwas Einarbeitung lassen sich diese Probleme offenbar gut in den Griff bekommen. Viele der Werkspresets sind bereits ab Kauf durchaus brauchbar.
Insgesamt ist der Reaktor 50 ein klanglich guter und wertig verarbeiteter Verstärker. Die unübersichtliche App und das aus meiner Sicht misslungene Bedienkonzept kosten jedoch wertvolle Punkte.
4
0
Bewertung melden
HJ
Schöner Amp der wohl dem japanischen Schwert zusetzen dürfte.
Für den Heimgebrauch habe ich einen neuen Amp gesucht. Ich mag meinen VOX VTX40, aber der kann nicht gut moderne High Gain Sounds. Das KI feature fand ich interessant und es funktioniert so weit ganz gut. Der FX Loop ist auch nett. Der Amp nimmt Pedale gut an, macht ordentlich Druck, ist aber im 2W Betrieb auch abends gut vertretbar. Was besonders gut gefällt sind die Knöpfe und Schalter, schön wertig und knackig und man kann auch ohne App viel Einstellen. Ist ja immer ne Argument beim Katana. Dazu Bluetooth integriert, netter Look.
Die App....schicke Oberfläche. Auf dem Handy gut bedienbar. Gibt leider nur ein Reverb, dafür 4 Compressoren. Fehlt noch ne Auswahl von Speaker IRs. Warum es die Practice KI des Spark nicht auf das Modell geschafft hat....muss man PG fragen, denke weil sich das andere Modell nicht mehr verkaufen würde.
Nun zur KI. Ich denke das wird die Zukunft von solchen Amps sein. Wenn man das paart mit Profiling....huiuiui. Die Ki erleichtert das Einstellen von Sounds enorm. Klar muss man noch an das eigene Setup anpassen, aber man kommt immer nahe an das was man braucht, ob Hetfield, Hendrix, Henson, Mayer oder Gordon.
Noch ein paar Reverbs rein, aber die werden sicher nachgepatched. Vielleicht ne Drummachine. Looper fehlt auch. Ist der Grund warum ich den sehr teuren Fußschalter zurückgehen lasse. Den braucht man zuhause nicht wirklich
Die App....schicke Oberfläche. Auf dem Handy gut bedienbar. Gibt leider nur ein Reverb, dafür 4 Compressoren. Fehlt noch ne Auswahl von Speaker IRs. Warum es die Practice KI des Spark nicht auf das Modell geschafft hat....muss man PG fragen, denke weil sich das andere Modell nicht mehr verkaufen würde.
Nun zur KI. Ich denke das wird die Zukunft von solchen Amps sein. Wenn man das paart mit Profiling....huiuiui. Die Ki erleichtert das Einstellen von Sounds enorm. Klar muss man noch an das eigene Setup anpassen, aber man kommt immer nahe an das was man braucht, ob Hetfield, Hendrix, Henson, Mayer oder Gordon.
Noch ein paar Reverbs rein, aber die werden sicher nachgepatched. Vielleicht ne Drummachine. Looper fehlt auch. Ist der Grund warum ich den sehr teuren Fußschalter zurückgehen lasse. Den braucht man zuhause nicht wirklich
2
1
Bewertung melden
F
Nicht das Gelbe vom Ei
War sehr interessiert ob des großen Speaker und AI Funktion!
Sound für mich enttäuschen. Klingt alles irgendwie Steril.
AI funktion toll. Leider offt immenses Rauschen in den angebotenen Soundbeispielen. Klingt wie wenn sie Live Aufnahmen zur Soundfindung her nehmen.... Kein Noisgate Effekt gefunden der dieses extreme Rauschen wegfiltert. Nachdem ich von beginn weg vom Klang entäuscht war, nicht weiter versucht das Problem zu lösen.
Ich bleibe bei meinem Spark2 wo ich meine Sounds drinnen habe die mir Freude beim spielen bereiten. Für Heimgebrauch und mit Batterie versehen zum gelegendlich mitnehmen ausreichend.
Reactor gut verarbeitet, sieht wertig aus. Sehr gute Bedienbarkeit auch ohne App.
Für mich reichts leider nicht, daher geht er retour.
Sound für mich enttäuschen. Klingt alles irgendwie Steril.
AI funktion toll. Leider offt immenses Rauschen in den angebotenen Soundbeispielen. Klingt wie wenn sie Live Aufnahmen zur Soundfindung her nehmen.... Kein Noisgate Effekt gefunden der dieses extreme Rauschen wegfiltert. Nachdem ich von beginn weg vom Klang entäuscht war, nicht weiter versucht das Problem zu lösen.
Ich bleibe bei meinem Spark2 wo ich meine Sounds drinnen habe die mir Freude beim spielen bereiten. Für Heimgebrauch und mit Batterie versehen zum gelegendlich mitnehmen ausreichend.
Reactor gut verarbeitet, sieht wertig aus. Sehr gute Bedienbarkeit auch ohne App.
Für mich reichts leider nicht, daher geht er retour.
2
4
Bewertung melden
T
Besser als gedacht! Sounds nachbilden ganz einfach!
Hallo, zunächst zu meiner Ausgangssituation.
Ich spiele seit knapp 3 Jahren E-Gitarre, ca. 5-8 Std wöchentlich, überwiegend Blues, Classic Rock und Metallica.
Als Gitarre dient eine Ibanez AZ und eine HB SC550II. Als Verstärker habe ich einen Boss Katana Head MK3 sowie eine große geschlossene Box mit V30 und eine offene Box mit Creamback. Damit war ich bislang zufrieden. Das hat sich nun geändert...
Kaufgrund war eigentlich nur die AI-Funktion, da ich neugierig war, ob der gebaute Sound sich wirklich originalgetreu anhört und war der Hoffnung, dass die Soundquälität nicht schlechter ist als von meinem System.
Folgende Aspekte möchte ich beleuchten: Soundqualität, Soundbildung und Bedienung.
Soundqualität:
Zuerst war ich etwas enttäuscht, da der bassige Punch fehlte. Dies liegt jedoch an der offenen Gehäuseform und dieser kann physikalisch nicht einer großen geschlossenen Box gleichkommen.
Nach kurzer Eingewöhnung und dann vielen A/B Vergleichen mit meinem bestehendem System, muss ich sagen, dass der Reactor deutlich feiner und klarer in den Mitten und Höhen auflöst. Ich glaube das ist der Grund, warum mir bei "drahtigem" Plexisound oder Sounds ala Neck-Singlecoil /Fender Amp, immer etwas gefehlt hat. Da muss ich staunen.
Auch habe ich versucht, die vom Reactor gebauten Presets mit dem Katana nachzubauen. Wäre das möglich, wäre der Reactor, zumindest vom Sound her, überflüssig.
Dies ist mir aber nicht immer gelungen. Der Reactor hört sich promt glaubhafter an.
Jedoch kommt er in Sachen Dynamik und Soundtiefe nicht an den HEAD heran. Im Mix vielleicht nicht so gravierend.
Soundbildung:
Mit dem Reactor denkbar einfach. Ich gebe einfach "Iron Man", "Hells Bells", "for whom the bell tolls"... ein, und es kommen einige Preset-Vorschläge.
Nun ist ja jede Gitarre und Raumsituation unterschiedlich. Ich denke, deßhalb gibt es die "push" und "heat" Funktion. Damit kann man den Sound schnell noch etwas anpassen. Klappt sehr gut, Die Klangfarbe ist echt so, das s ich mir sage, jo, so hört sich das Original an.
Zb. habe ich Yellow von Coldplay mit einem Katana-Sound gespielt, wo ich dachte, der passt am besten.
Nun habe ich einfach "yellow" in der Reactor-App eingegeben...Backing Track an, und wow! hört sich deutlich glaubhafter und harmonischer an. Super!
Somit komme ich für mich zu dem Schluss, dass manueller Soundbau schon schwierig ist, wenn man dem Original entsprechen möchte und gleichzeitig nicht gleich viel Zeit mit Einstellen verbringen will.
Auch die runterladbaren Presets des Katana mag ich nicht.
Jetzt kann ich einfach jedes Lied, dass ich spiele, bauen lassen und als Preset speichern.
Bedienung:
Das obere Paneel ist dem des Katana schon sehr ähnlich und bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten, um den Klang ohne App zu tweaken. Jedoch benutze ich es nicht, da der Reactor mir 2-3 Meter gegenüber steht. Ich nutze die App und das Pedal (Reactor Control).
Die App ist in meinen Augen gut bedienbar und übersichtlich, nicht so wie bei z.B. Valeton.
Schwerer Kritikpunkt ist jedoch, dass sich die Presets manchmal beim Wechseln "aufhängen" und dann ein anderer, komischer Sound, der eigentlich nicht dem Preset entspricht, ertönt. Dann muss man einige andere Presets wählen, und dann das gewollte nochmal neu auswählen.
Auch das automatische Koppeln des Pedals funktioniert bei mir nicht.
Hoffentlich werden diese Fehler zeitnah gepatcht.
Mein Vorredner hat geschrieben, dass es nur ein Reverb gebe. Das ist nicht richtig. Es steht zwar nur ein Reverbpedal zur Auswahl, jedoch befindet sich daran ein Drehknopf, mit dem man 9 verschiedene Reverb, wie Room Studio, Hall, Plate... auswählen kann!
Fazit:
Obwohl ich anfangs dachte, den Reactor wieder zurückzusenden, aufgrund der erwähnten Softwaremängel, kann ich mich nun schwer davon trennen.
Das Spielen zu Liedern macht sehr viel Spaß, da der Sound sich einfach sehr original anhört. Jedoch fehlt es im Vergleich etwas an Dynamik und Tiefe.
Alternativ könnte ich mir noch einen AMP Modeler mit FRFR-Box vorstellen.
Ob die Soundqualität dann besser ist, ist fraglich (wenn der Anschaffungspreis etwa gleich wäre also 489€).
Das AI-Generator Tool ist auf jeden Fall klasse!
Viele Grüße!
Ich spiele seit knapp 3 Jahren E-Gitarre, ca. 5-8 Std wöchentlich, überwiegend Blues, Classic Rock und Metallica.
Als Gitarre dient eine Ibanez AZ und eine HB SC550II. Als Verstärker habe ich einen Boss Katana Head MK3 sowie eine große geschlossene Box mit V30 und eine offene Box mit Creamback. Damit war ich bislang zufrieden. Das hat sich nun geändert...
Kaufgrund war eigentlich nur die AI-Funktion, da ich neugierig war, ob der gebaute Sound sich wirklich originalgetreu anhört und war der Hoffnung, dass die Soundquälität nicht schlechter ist als von meinem System.
Folgende Aspekte möchte ich beleuchten: Soundqualität, Soundbildung und Bedienung.
Soundqualität:
Zuerst war ich etwas enttäuscht, da der bassige Punch fehlte. Dies liegt jedoch an der offenen Gehäuseform und dieser kann physikalisch nicht einer großen geschlossenen Box gleichkommen.
Nach kurzer Eingewöhnung und dann vielen A/B Vergleichen mit meinem bestehendem System, muss ich sagen, dass der Reactor deutlich feiner und klarer in den Mitten und Höhen auflöst. Ich glaube das ist der Grund, warum mir bei "drahtigem" Plexisound oder Sounds ala Neck-Singlecoil /Fender Amp, immer etwas gefehlt hat. Da muss ich staunen.
Auch habe ich versucht, die vom Reactor gebauten Presets mit dem Katana nachzubauen. Wäre das möglich, wäre der Reactor, zumindest vom Sound her, überflüssig.
Dies ist mir aber nicht immer gelungen. Der Reactor hört sich promt glaubhafter an.
Jedoch kommt er in Sachen Dynamik und Soundtiefe nicht an den HEAD heran. Im Mix vielleicht nicht so gravierend.
Soundbildung:
Mit dem Reactor denkbar einfach. Ich gebe einfach "Iron Man", "Hells Bells", "for whom the bell tolls"... ein, und es kommen einige Preset-Vorschläge.
Nun ist ja jede Gitarre und Raumsituation unterschiedlich. Ich denke, deßhalb gibt es die "push" und "heat" Funktion. Damit kann man den Sound schnell noch etwas anpassen. Klappt sehr gut, Die Klangfarbe ist echt so, das s ich mir sage, jo, so hört sich das Original an.
Zb. habe ich Yellow von Coldplay mit einem Katana-Sound gespielt, wo ich dachte, der passt am besten.
Nun habe ich einfach "yellow" in der Reactor-App eingegeben...Backing Track an, und wow! hört sich deutlich glaubhafter und harmonischer an. Super!
Somit komme ich für mich zu dem Schluss, dass manueller Soundbau schon schwierig ist, wenn man dem Original entsprechen möchte und gleichzeitig nicht gleich viel Zeit mit Einstellen verbringen will.
Auch die runterladbaren Presets des Katana mag ich nicht.
Jetzt kann ich einfach jedes Lied, dass ich spiele, bauen lassen und als Preset speichern.
Bedienung:
Das obere Paneel ist dem des Katana schon sehr ähnlich und bietet umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten, um den Klang ohne App zu tweaken. Jedoch benutze ich es nicht, da der Reactor mir 2-3 Meter gegenüber steht. Ich nutze die App und das Pedal (Reactor Control).
Die App ist in meinen Augen gut bedienbar und übersichtlich, nicht so wie bei z.B. Valeton.
Schwerer Kritikpunkt ist jedoch, dass sich die Presets manchmal beim Wechseln "aufhängen" und dann ein anderer, komischer Sound, der eigentlich nicht dem Preset entspricht, ertönt. Dann muss man einige andere Presets wählen, und dann das gewollte nochmal neu auswählen.
Auch das automatische Koppeln des Pedals funktioniert bei mir nicht.
Hoffentlich werden diese Fehler zeitnah gepatcht.
Mein Vorredner hat geschrieben, dass es nur ein Reverb gebe. Das ist nicht richtig. Es steht zwar nur ein Reverbpedal zur Auswahl, jedoch befindet sich daran ein Drehknopf, mit dem man 9 verschiedene Reverb, wie Room Studio, Hall, Plate... auswählen kann!
Fazit:
Obwohl ich anfangs dachte, den Reactor wieder zurückzusenden, aufgrund der erwähnten Softwaremängel, kann ich mich nun schwer davon trennen.
Das Spielen zu Liedern macht sehr viel Spaß, da der Sound sich einfach sehr original anhört. Jedoch fehlt es im Vergleich etwas an Dynamik und Tiefe.
Alternativ könnte ich mir noch einen AMP Modeler mit FRFR-Box vorstellen.
Ob die Soundqualität dann besser ist, ist fraglich (wenn der Anschaffungspreis etwa gleich wäre also 489€).
Das AI-Generator Tool ist auf jeden Fall klasse!
Viele Grüße!
0
0
Bewertung melden