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Rides In The Storm QSQ

5 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

Features

Verarbeitung

Rides In The Storm QSQ
359 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

3 Rezensionen

v
Viel Sequencer auf wenig Platz - aber nicht ganz mein Workflow
vreckan 16.06.2026
Der Rides In The Storm QSQ ist ein beeindruckend kompakter 8-facher Gate/CV-Sequencer mit Clock, MIDI, USB, CV-In, Farbdisplay und vielen Push-Encodern auf nur 26 HP. Dazu kommt eine sehr flache Bauweise mit 25 mm Tiefe. Für 399 Euro (zum zeitpunkt meines Kaufs) ist das ein starkes Paket, gerade für ein Sequencer-Debüt. Trotzdem durfte er bei mir am Ende nicht bleiben. Nicht, weil er schlecht wäre - sondern weil bei einem Sequencer nicht nur die Feature-Liste zählt, sondern vor allem Bedienung, Ablesbarkeit, Haptik und Workflow.

Optisch macht der QSQ vieles richtig. Die Metallfrontplatte mit weißer Beschriftung, grauen Designelementen und UV-Strukturlack wirkt modern und sauber gemacht. Auch das kompakte Format ist ein echter Pluspunkt: Acht Gate/CV-Spuren auf 26 HP sind im Eurorack schon ordentlich sportlich. Die Stromaufnahme von rund 250 mA auf +12 V sollte man allerdings im Blick behalten, vor allem in kleineren Cases oder bei knapper Stromversorgung.

Die Haptik geht für den Preis grundsätzlich in Ordnung, hat mich aber nicht ganz überzeugt. Die Encoder wirken auf mich etwas wacklig, die Push-Funktion etwas schwammig. Das ist kein K.-o.-Kriterium, fällt bei einem Sequencer aber stärker auf als bei einem Modul, das man einmal einstellt und dann in Ruhe lässt. Den QSQ fasst man ständig an - und genau da wünsche ich mir etwas mehr mechanische Sicherheit.

Mein größter Kritikpunkt ist das Layout. Die Buchsenanordnung zwingt den QSQ praktisch an eine bestimmte Position im Rack, idealerweise oben rechts. Sitzt er woanders, laufen die Kabel schnell über Display, Encoder und Beschriftung. Dazu liegen Clock, MIDI und CV-In oben rechts, also ziemlich weit weg von den CV/Gate-Ausgängen. Das ist kein technischer Fehler, aber im Alltag nicht besonders elegant. Eurorack ist ohnehin schon Kabelsalat mit musikalischem Anspruch - da merkt man jede ungünstig platzierte Buchse.

Auch die Beschriftung ist nicht ideal. Sie sitzt oberhalb der Bedienelemente. Auf dem Tisch sieht das ordentlich aus, im Rack schaut man aber meistens schräg von vorne auf das Modul. Dann wird die Lesbarkeit schlechter, und mit gesteckten Kabeln erst recht. Bei einem Sequencer ist das kein Detail, sondern Teil der Bedienqualität.

Das Display ist funktional, aber kein Genuss. Es ist farbig, klein, pixelig und nicht besonders scharf. Für 399 Euro ist ein luxuriöses AMOLED sicher nicht realistisch, aber ein gutes monochromes OLED hätte mir hier vielleicht sogar besser gefallen: schärfer, kontrastreicher, ruhiger und vermutlich sparsamer. Farbe allein macht ein Display nicht automatisch besser.

Softwareseitig steckt viel im QSQ. Die gebotenen Funktionen sind für Preis und Größe wirklich respektabel. Man bekommt ein ernstzunehmendes Sequencer-Werkzeug und keinen halbherzigen Step-Spielzeugkasten. Trotzdem fühlte sich die Bedienlogik für mich stellenweise kryptisch an. Nicht kaputt, nicht unbenutzbar, aber eben nicht so selbstverständlich, wie ich es bei einem zentralen Sequencer brauche. Man kann sich einarbeiten, nur wurde daraus bei mir kein flüssiger musikalischer Zugriff.

Deshalb ging der QSQ zurück. Die Summe aus Buchsenposition, ablesbarer Beschriftung, kleiner Displayfläche und etwas schwammiger Bedienhaptik passte für meinen Workflow nicht. Bei einem Filter oder einer Hüllkurve hätte ich manches davon eher verziehen. Bei einem Sequencer nicht. Der ist im Eurorack oft das Zentrum des Systems - und dieses Zentrum muss sich für mich sofort richtig anfühlen.

Trotzdem bleibt der Eindruck sehr wohlwollend. Der QSQ ist ein ambitionierter, funktionsstarker und preislich sehr attraktiver Sequencer. Für Nutzer, deren Rack-Layout zur Buchsenanordnung passt und die mit der Bedienlogik warm werden, kann er ein richtig gutes Herzstück sein. Für mich persönlich hat es nicht gereicht. Nicht, weil der QSQ schlecht wäre, sondern weil Sequencer gnadenlos persönliche Werkzeuge sind.

Positiv:
+ sehr kompakt für 8 Gate/CV-Spuren - nur 26 HP breit
+ sehr flach mit 25 mm Tiefe
+ starker Funktionsumfang für den Preis
+ CV, Gate, Clock, MIDI, USB und CV-In an Bord
+ moderne, sauber gestaltete Metallfrontplatte
+ sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Verbesserungspotenziale:
* Encoder wirken etwas wacklig
* Push-Funktion etwas schwammig
* Buchsenlayout schränkt die Rack-Position ein
* Kabel laufen schnell über Bedienelemente und Display
* Beschriftung im Rack nicht optimal ablesbar
* Display eher klein, pixelig und nicht sehr scharf
* Bedienlogik stellenweise gewöhnungsbedürftig
* rund 250 mA auf +12 V

Sonstige Gedanken:
# besonders interessant für kompakte und flache Cases
# aus meiner Sicht am besten oben rechts im Rack aufgehoben
Bedienung
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N
Von den Besten eher einer der Schlechteren
NoSky 14.01.2026
Ich wollte mich mit dem Squencer anfreunden, schaffte es aber nicht. Es gab einfach ein Paar sachen, die mich zu sehr gestört haben.

Fand den Bildschirm schwach auflösend und schlecht leserlich, schon fast pixegil zu beschreiben mit schlechten Kontrasten.
die Anordnung der in und outputs finde ich nicht gelungen... Links unten und rechts oben... du kannst es fast drehen und wenden wie du willst. Es lampen dir immer zu viel Kabel vor dem Bildschirm oder den Potis, was es sehr umständlich macht...

Der Umfang den er bietet ist jedoch wirklich gut... Ein besseren Bildschirm und etwas mehr logik und evtl. ein Firmware-Update und der Sequencer hätte bei mir bleiben können.. So geht er allerdings zurück..
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