G
407 Wörter zur Schecter Omen Extreme 6 Gloss Natural
Die Schecter Omen Extreme 6 Gloss Natural war in Deutschland zum Zeitpunkt der Bestellung kaum zu bekommen. Also fragte ich bei Thomann an, ob sie in absehbarer Zeit ins Programm aufgenommen wird. Ich habe die Gitarre dann auch sofort bestellt, trotz langer Lieferzeit. Sie ist dann 3 Monate früher als erwartet angekommen.
Die E-Gitarre kam gut umverpackt mit Original-Karton bei mir an.
Darin die Gitarre mit zwei unterschiedlichen Inbusschlüsseln für Halsstab und Potiknöpfe.
Einwandfrei lackiert. Nur ein wirklich sehr sehr kleiner Lufteinschluß, welcher lediglich gegen das Licht sichtbar ist, ist vorhanden.
Die Potiknöpfe aus Metall eierten etwas, waren aber schnell mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel justiert und befestigt - sie sind auf Potis mit geteilter Riffel-Aufnahme mit einer Madenschraube fixiert, halten bombenfest, schleifen nicht auf dem Lack und raspeln auch nicht am Holz.
Die Saitenlage war mir ein kleines bißchen zu hoch. Bei 42 mm Sattelbreite haben deswegen schwingende Leersaiten bei den Akkorden die Finger berührt. Mit dem größeren Inbusschlüssel den Halsstab eingestellt, der übrigens neutral voreingestellt war, also ohne Zug bzw. Druck in irgendeine Richtung, und das Problemchen war auch gelöst. Die Intonation war schon ziemlich gut, ich konnte es aber nicht lassen sie noch genauer einzustellen.
Die kleine Schönheit hat keinerlei Mängel, die Bundstäbchen sind gut abgerichtet, deren Enden sind bündig mit dem Griffbrettrand. Die Mechaniken sind leichtgängig aber nicht zu leichtgängig und laufen
sauber.
Noch ein Wort zum unlackierten Hals: Er fühlt sich sehr angenehm an, ist wohl etwas dünner. Menschen mit kleineren Händen kommt das sicher entgegen. Die Abalone-Anteile der einwandfrei verarbeiteten
Abalone- und Pearloid-Vector-Griffbretteinlagen glitzern im Sonnenlicht und sehen insgesamt sehr gut aus.
Pickups - nur kurz auf Funktion geprüft: Alle Kombinationen funktioneren. Sie haben wohl ein paar PS mehr, ich musste erstmal den Amp leiser drehen. Der erste Eindruck vom Clean-Sound hat mich nicht umgehauen. Allerdings habe ich bisher weder meine Lieblingssaiten aufgezogen, noch die Pickups justiert. Verzerrt war der Sound schon deutlich cooler.
Ich habe die End-Pins für die Gurtbefestigung getauscht gegen goldfarbene "Daddario Elliptical End-Pins", aber die wirklich mehr als ausreichend langen Originalschrauben verwendet. Einen beigen Gurt angebracht und fertig.
Zum Gewicht des Instruments: Meine Personenwaage zeigt 3,6 Kg
Wer sich jetzt noch fragt, ob auf den Produktfotos alles goldfarbig an der Hardware ist, oder ob sich da doch etwas Chrom eingeschlichen hat, der kann sich jetzt antworten: Alles sichtbare Metallische ist goldig ausser die Saiten und Bundstäbchen.
Fazit:
Eine wertige Every-Day-Gitarre für diesen Preis (649,00 € Stand November 2022)
Die E-Gitarre kam gut umverpackt mit Original-Karton bei mir an.
Darin die Gitarre mit zwei unterschiedlichen Inbusschlüsseln für Halsstab und Potiknöpfe.
Einwandfrei lackiert. Nur ein wirklich sehr sehr kleiner Lufteinschluß, welcher lediglich gegen das Licht sichtbar ist, ist vorhanden.
Die Potiknöpfe aus Metall eierten etwas, waren aber schnell mit dem mitgelieferten Inbusschlüssel justiert und befestigt - sie sind auf Potis mit geteilter Riffel-Aufnahme mit einer Madenschraube fixiert, halten bombenfest, schleifen nicht auf dem Lack und raspeln auch nicht am Holz.
Die Saitenlage war mir ein kleines bißchen zu hoch. Bei 42 mm Sattelbreite haben deswegen schwingende Leersaiten bei den Akkorden die Finger berührt. Mit dem größeren Inbusschlüssel den Halsstab eingestellt, der übrigens neutral voreingestellt war, also ohne Zug bzw. Druck in irgendeine Richtung, und das Problemchen war auch gelöst. Die Intonation war schon ziemlich gut, ich konnte es aber nicht lassen sie noch genauer einzustellen.
Die kleine Schönheit hat keinerlei Mängel, die Bundstäbchen sind gut abgerichtet, deren Enden sind bündig mit dem Griffbrettrand. Die Mechaniken sind leichtgängig aber nicht zu leichtgängig und laufen
sauber.
Noch ein Wort zum unlackierten Hals: Er fühlt sich sehr angenehm an, ist wohl etwas dünner. Menschen mit kleineren Händen kommt das sicher entgegen. Die Abalone-Anteile der einwandfrei verarbeiteten
Abalone- und Pearloid-Vector-Griffbretteinlagen glitzern im Sonnenlicht und sehen insgesamt sehr gut aus.
Pickups - nur kurz auf Funktion geprüft: Alle Kombinationen funktioneren. Sie haben wohl ein paar PS mehr, ich musste erstmal den Amp leiser drehen. Der erste Eindruck vom Clean-Sound hat mich nicht umgehauen. Allerdings habe ich bisher weder meine Lieblingssaiten aufgezogen, noch die Pickups justiert. Verzerrt war der Sound schon deutlich cooler.
Ich habe die End-Pins für die Gurtbefestigung getauscht gegen goldfarbene "Daddario Elliptical End-Pins", aber die wirklich mehr als ausreichend langen Originalschrauben verwendet. Einen beigen Gurt angebracht und fertig.
Zum Gewicht des Instruments: Meine Personenwaage zeigt 3,6 Kg
Wer sich jetzt noch fragt, ob auf den Produktfotos alles goldfarbig an der Hardware ist, oder ob sich da doch etwas Chrom eingeschlichen hat, der kann sich jetzt antworten: Alles sichtbare Metallische ist goldig ausser die Saiten und Bundstäbchen.
Fazit:
Eine wertige Every-Day-Gitarre für diesen Preis (649,00 € Stand November 2022)
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KS
Gut für den Preis - Es gibt aber günstigere Alternativen
+ SETUP +
Gutes Setup, musste nur die Brücke etwas absenken für mein Vorlieben, war aber schon auf 1,5 mm am 12. Bund eingestellt. Intonation war auch gut.
+ OPTIK +
Geschmackssache, aber ich finde dieses "himmlische" mit dem weiß, blond, gold für eine Gitarre für harte Musik ein tolles Konzept. Steh auf diesen Kontrast.
+ SOUND +
Sound ist vielfältig und überraschend hochwertig. Ich jage das Signal der Gitarre in mein Amplitube 5 Max in eine Engl Powerball oder Orange Thunderverb 200 mit ner Menge gain. Die Klarheit ist klasse, der Sound top.
Man muss bei dieser Gitarre wirklich die Tonabnehmer nicht tauschen. Das ist ein großer Pluspunkt in diesem Preisbereich.
Der Bridge PU ist schön hot und aggressiv. Selbst gesplittet! Hier ist es toll etwas Fundament aus der Zerre zu entfernen wenn man möchte. Lärm ist auch in Ordnung gesplittet, als Humbucker sehr sehr still.
Der Neck PU ist bauchig, geschmeidig. Hört sich super mit Fuzz an, gesplittet ist er auch klasse.
Zum vergleich hatte ich bisher die standard Harley Benton High-Gain PUs, EMG SA/S/81/85/60A/Retro Active Hot 70.
Ein Interessanter Punkt: Wenn es einem NUR um den Sound geht und nicht um die Features und Optik, dann würde ich eher die Harley Benton Rock Series um die 120€ Marke empfehlen. Der Sound (hat kein Coilsplit) ist sehr sehr ähnlich, fast gleich.
Ich habe selber die Harley Benton WL-20, habe die parallel zum Vergleich gespielt.
Und die ist ganze 500€ billiger...
- VERARBEITUNG -
Hier gibt es leider einige Negativpunkte.
Eine Saite war falsch auf einen der "Reiter" der Brücke gesetzt und von Schecter gespannt. Undzwar voll gespannt. Es ist jetzt also eine leichte extra Kerbe neben der Hauptkerbe....
Das Binding ist nicht so Klasse. An manchen Stellen gibt es kleine Lücken zwischen dem quilted Holz und dem Binding. Da scheint auch grauer Staub/Schmutz reingekommen zu sein... Für 600€ Kaufpreis geht das nicht für mich in Ordnung.
Das schöne quilted Muster hat leider eine kleine braune Kerbe. Das sticht aus dem weißen Muster heraus.
Eins der Grifbrett-Inlays hatte ein kleines Loch...?
FAZIT
Wenn man Glück mit dem QC hat ist das ne super Gitarre. Es gibt aber günstigere Alternativen mit vergleichbarer Leistung. Auch von Schecter. Die selben PUs gibt es schon ab 400€ .
Die Omen Extreme Serie wertet die Omen-Vorgänger nur mit Optik und Coilsplit auf.
Der Unterschied von Linde und Mahagoni macht keinen Unterschied. Wenn der Tone high-gain und verzerrt ist.
Ich habs ja an meiner WL-20 gemerkt.
Wegen den Mängeln ist es für mich das Geld nicht Wert.
Gutes Setup, musste nur die Brücke etwas absenken für mein Vorlieben, war aber schon auf 1,5 mm am 12. Bund eingestellt. Intonation war auch gut.
+ OPTIK +
Geschmackssache, aber ich finde dieses "himmlische" mit dem weiß, blond, gold für eine Gitarre für harte Musik ein tolles Konzept. Steh auf diesen Kontrast.
+ SOUND +
Sound ist vielfältig und überraschend hochwertig. Ich jage das Signal der Gitarre in mein Amplitube 5 Max in eine Engl Powerball oder Orange Thunderverb 200 mit ner Menge gain. Die Klarheit ist klasse, der Sound top.
Man muss bei dieser Gitarre wirklich die Tonabnehmer nicht tauschen. Das ist ein großer Pluspunkt in diesem Preisbereich.
Der Bridge PU ist schön hot und aggressiv. Selbst gesplittet! Hier ist es toll etwas Fundament aus der Zerre zu entfernen wenn man möchte. Lärm ist auch in Ordnung gesplittet, als Humbucker sehr sehr still.
Der Neck PU ist bauchig, geschmeidig. Hört sich super mit Fuzz an, gesplittet ist er auch klasse.
Zum vergleich hatte ich bisher die standard Harley Benton High-Gain PUs, EMG SA/S/81/85/60A/Retro Active Hot 70.
Ein Interessanter Punkt: Wenn es einem NUR um den Sound geht und nicht um die Features und Optik, dann würde ich eher die Harley Benton Rock Series um die 120€ Marke empfehlen. Der Sound (hat kein Coilsplit) ist sehr sehr ähnlich, fast gleich.
Ich habe selber die Harley Benton WL-20, habe die parallel zum Vergleich gespielt.
Und die ist ganze 500€ billiger...
- VERARBEITUNG -
Hier gibt es leider einige Negativpunkte.
Eine Saite war falsch auf einen der "Reiter" der Brücke gesetzt und von Schecter gespannt. Undzwar voll gespannt. Es ist jetzt also eine leichte extra Kerbe neben der Hauptkerbe....
Das Binding ist nicht so Klasse. An manchen Stellen gibt es kleine Lücken zwischen dem quilted Holz und dem Binding. Da scheint auch grauer Staub/Schmutz reingekommen zu sein... Für 600€ Kaufpreis geht das nicht für mich in Ordnung.
Das schöne quilted Muster hat leider eine kleine braune Kerbe. Das sticht aus dem weißen Muster heraus.
Eins der Grifbrett-Inlays hatte ein kleines Loch...?
FAZIT
Wenn man Glück mit dem QC hat ist das ne super Gitarre. Es gibt aber günstigere Alternativen mit vergleichbarer Leistung. Auch von Schecter. Die selben PUs gibt es schon ab 400€ .
Die Omen Extreme Serie wertet die Omen-Vorgänger nur mit Optik und Coilsplit auf.
Der Unterschied von Linde und Mahagoni macht keinen Unterschied. Wenn der Tone high-gain und verzerrt ist.
Ich habs ja an meiner WL-20 gemerkt.
Wegen den Mängeln ist es für mich das Geld nicht Wert.
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