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Gute / bessere Alternative zum Piezo-Pickup
Mehrere Jahre habe ich mich mit verschiedenen Piezo-Pickups für das Cello zufriedengegeben, deren Klang allerdings in den Höhen eher kratzend und schrill war. Zwischendurch habe ich einen Ausflug in die Mikrofonabteilung unternommen und ein DPA 4099 DP-1 ausprobiert. Das war klanglich zwar zufriedenstellend, unterlag aber bei Live-Auftritten mit der Band schnell Rückkopplungen.
Jetzt also habe ich mich dem Schertler Dyn-C-P48 Cello Mikrophone zugewandt, nachdem mich lange Zeit der Einsatz einer Klebeknetmasse zur Befestigung des Mikros auf dem Cello abgeschreckt hat. Zudem gibt es allgemein nur recht wenig Informationen zum Einsatz und der Wertigkeit dieses Mikrofons.
Hier meine allerersten Erfahrungen:
Die Lieferung von Thomann erfolgte wie gewohnt unkompliziert und zügig. Das Mikrofon kommt in einem stabilen Case aber leider ohne jegliche Gebrauchsanweisung. Die habe ich mir dann im Internet heruntergeladen. Insgesamt etwas spärlich aber okay. Leider finden sich auch nur wenige aussagefähige Videos bei YouTube.
Das Mikrofon wirkt dann erstaunlich zierlich und hat ein kurzes Kabel mit einer Klemme zur Befestigung am Saitenhalter. Der nächste Schritt ist, das kurze Mikrokabel mit dem längeren XLR-Kabel zu verbinden. Dies geht unkompliziert und endet mit einem kleinen Klickgeräusch. Von da an sind diese beiden Kabel aber offenbar untrennbar miteinander verbunden, was etwas lästig und ärgerlich ist, da man nicht immer den schweren XLR-Steckkontakt mit herumpendeln haben will. Vielleicht erfahre ich noch irgendwie den Trick, mit dem man diese kleine Kupplung wieder trennen kann.
Die mitgelieferte Paste lässt sich dann gut zu einem Wurm kneten und gemäß Anleitung am Mikrofonkopf anbringen. Auch das Aufbringen auf den Cellokorpus ist völlig unkompliziert. Der Klang ist dann deutlich natürlicher wenngleich gedämpfter gegenüber dem Piezo-Tonabnehmer. Im Probenraum mit der Band überlasse ich dann das weitere Abmischen mit dem Equalizer unserem Techniker, der dann einen doch sehr guten Klang aus diesem Kontaktmikrofon herausholen kann. Wir sind somit bisher sehr zufrieden. Demnächst kommt es dann zur Nagelprobe: Gig mit der kompletten Band und der Test bzgl. Rückkopplungsanfälligkeit. Ich werde berichten.
Fazit: + Soweit bin ich mit Qualität, Installation und Klang zufrieden. + Mikro und Knete lassen sich tatsächlich rückstandsfrei entfernen. - Eine Bedienungsanleitung fehlte.
Ergänzung: Das Kontaktmikrofon hat den live-test souverän bestanden. Die Rückkopplungsanfälligkeit ist deutlich geringer, als bei dem o.g. Schwanenhalsmikro und bereitet keine Probleme. Der warme Sound ist wunderbar.
Jetzt also habe ich mich dem Schertler Dyn-C-P48 Cello Mikrophone zugewandt, nachdem mich lange Zeit der Einsatz einer Klebeknetmasse zur Befestigung des Mikros auf dem Cello abgeschreckt hat. Zudem gibt es allgemein nur recht wenig Informationen zum Einsatz und der Wertigkeit dieses Mikrofons.
Hier meine allerersten Erfahrungen:
Die Lieferung von Thomann erfolgte wie gewohnt unkompliziert und zügig. Das Mikrofon kommt in einem stabilen Case aber leider ohne jegliche Gebrauchsanweisung. Die habe ich mir dann im Internet heruntergeladen. Insgesamt etwas spärlich aber okay. Leider finden sich auch nur wenige aussagefähige Videos bei YouTube.
Das Mikrofon wirkt dann erstaunlich zierlich und hat ein kurzes Kabel mit einer Klemme zur Befestigung am Saitenhalter. Der nächste Schritt ist, das kurze Mikrokabel mit dem längeren XLR-Kabel zu verbinden. Dies geht unkompliziert und endet mit einem kleinen Klickgeräusch. Von da an sind diese beiden Kabel aber offenbar untrennbar miteinander verbunden, was etwas lästig und ärgerlich ist, da man nicht immer den schweren XLR-Steckkontakt mit herumpendeln haben will. Vielleicht erfahre ich noch irgendwie den Trick, mit dem man diese kleine Kupplung wieder trennen kann.
Die mitgelieferte Paste lässt sich dann gut zu einem Wurm kneten und gemäß Anleitung am Mikrofonkopf anbringen. Auch das Aufbringen auf den Cellokorpus ist völlig unkompliziert. Der Klang ist dann deutlich natürlicher wenngleich gedämpfter gegenüber dem Piezo-Tonabnehmer. Im Probenraum mit der Band überlasse ich dann das weitere Abmischen mit dem Equalizer unserem Techniker, der dann einen doch sehr guten Klang aus diesem Kontaktmikrofon herausholen kann. Wir sind somit bisher sehr zufrieden. Demnächst kommt es dann zur Nagelprobe: Gig mit der kompletten Band und der Test bzgl. Rückkopplungsanfälligkeit. Ich werde berichten.
Fazit: + Soweit bin ich mit Qualität, Installation und Klang zufrieden. + Mikro und Knete lassen sich tatsächlich rückstandsfrei entfernen. - Eine Bedienungsanleitung fehlte.
Ergänzung: Das Kontaktmikrofon hat den live-test souverän bestanden. Die Rückkopplungsanfälligkeit ist deutlich geringer, als bei dem o.g. Schwanenhalsmikro und bereitet keine Probleme. Der warme Sound ist wunderbar.
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