S
Ein Polyphoner Traum
Ich war auf der Suche nach einem analogen Flagschiff & hab es vor Ort bei Thomann gefunden.
Zur engeren Auwahl standen der Moog Muse und eben der Polybrute 12. Sehr unterschiedliche Geräte also.
Ein Besuch bei den Thomännern vor Ort ist sehr empfehlenswert.
Ich fragte ob ich die Geräte mal ausprobieren könnte & man sagte mir:
"Ja klar - und wenn es Fragen gibt stehen wir gern zur Verfügung"
Daraufhin testete ich beide Geräte ausführlich. Im Prinzip wollte ich ursprünglich wegen dem spezifischen Filter/Klang den Moog. Aber ich hatte im Hinterkopf auch schon die Mängel, welche einige Käufer benannt hatten - nämlich das der Moog oft verstimmt ist & oft gestimmt werden müsse & das es Probleme bei der Latenz vom Arp geben kann (1/16 bis 1/8 Note) wenn man den Muse in ein bestehendes Setup integrieren möchte.
Der Polybrute 12 hat mich allerdings insgesamt sofort überzeugt.
Gute Verarbeitung, gute Bedienbarkeit, gute Menuführung, toller Klang. Dann wusste ich auch schon das due DAW Integration absolut Top-Notch ist, da über USB der Polybrute als bidirektionales Plugin in beide Richtungen funktioniert - man kann also Parameter in der DAW verändern, die im Polybrute übernommen werden ODER am Polybrute Änderungen vornehmen, die in der DAW übernommen werden.
Da darüber viel geredet wird, das der Polybrute Probleme hätte fett zu klingen, gehe ich da nochmal kurz darauf ein:
Er kann sehr fett klingen. Aber er versucht auch kein Moog zu sein.
Out of the box klingt er nicht wie ein Moog. Aber mit den korrekten Sounddesignmöglichkeiten kann er auch warm und erdig genug klingen , jeden Falls für mich.
Der Unison-Modus vom Polybrute hat mich zudem überzeugt wie breit & oldschool er auch klingen kann was bass patches angeht.
Mein Tip für Unison: in den Einstellungen die Analog Accuracy auf die lineare Verstimmung stellen und staunen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät.
Die Patchmatrix ist auch extrem zugänglich & die Effekte sind perfekt für den Rohsound des PB.
Zum Schluss möchte ich mich noch bei Thomann für den erstklassigen Kundenservice bedanken, und für immer freundliche Mitarbeiter, die alles möglich machen um zufriedene Kunden zu haben.
Zur engeren Auwahl standen der Moog Muse und eben der Polybrute 12. Sehr unterschiedliche Geräte also.
Ein Besuch bei den Thomännern vor Ort ist sehr empfehlenswert.
Ich fragte ob ich die Geräte mal ausprobieren könnte & man sagte mir:
"Ja klar - und wenn es Fragen gibt stehen wir gern zur Verfügung"
Daraufhin testete ich beide Geräte ausführlich. Im Prinzip wollte ich ursprünglich wegen dem spezifischen Filter/Klang den Moog. Aber ich hatte im Hinterkopf auch schon die Mängel, welche einige Käufer benannt hatten - nämlich das der Moog oft verstimmt ist & oft gestimmt werden müsse & das es Probleme bei der Latenz vom Arp geben kann (1/16 bis 1/8 Note) wenn man den Muse in ein bestehendes Setup integrieren möchte.
Der Polybrute 12 hat mich allerdings insgesamt sofort überzeugt.
Gute Verarbeitung, gute Bedienbarkeit, gute Menuführung, toller Klang. Dann wusste ich auch schon das due DAW Integration absolut Top-Notch ist, da über USB der Polybrute als bidirektionales Plugin in beide Richtungen funktioniert - man kann also Parameter in der DAW verändern, die im Polybrute übernommen werden ODER am Polybrute Änderungen vornehmen, die in der DAW übernommen werden.
Da darüber viel geredet wird, das der Polybrute Probleme hätte fett zu klingen, gehe ich da nochmal kurz darauf ein:
Er kann sehr fett klingen. Aber er versucht auch kein Moog zu sein.
Out of the box klingt er nicht wie ein Moog. Aber mit den korrekten Sounddesignmöglichkeiten kann er auch warm und erdig genug klingen , jeden Falls für mich.
Der Unison-Modus vom Polybrute hat mich zudem überzeugt wie breit & oldschool er auch klingen kann was bass patches angeht.
Mein Tip für Unison: in den Einstellungen die Analog Accuracy auf die lineare Verstimmung stellen und staunen.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Gerät.
Die Patchmatrix ist auch extrem zugänglich & die Effekte sind perfekt für den Rohsound des PB.
Zum Schluss möchte ich mich noch bei Thomann für den erstklassigen Kundenservice bedanken, und für immer freundliche Mitarbeiter, die alles möglich machen um zufriedene Kunden zu haben.
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n
Monster!
Ich bin begeistert vom Polybrute12! Klingt super, enorm deep, tut genau was er soll. Es gibt so die Leute, die meinen, er klänge dünn ohne Effekte, aber mal ehrlich - wo hat man keine Effekte drauf? Finde ich albern, mit Effekten klingt er phantastisch und er passt sich einfach besser in Mixe ein so. Dicke fette Analoge, die einem die Ohren wegblasen und man kaum im Mix unterbekommt habe ich allerdings genug, da war das nicht die Priorität. Was der Polybrute wirklich unfassbar gut leisten kann ist ambience durch seine vielen Möglichkeiten den Sound zu modulieren (auch live). Ich finde auch im Mix klingt er wirklich dick genug!
21
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t
Der Beste
Lustig, dass es ein Synth, um den es so viel Geschichten und Diskussionen gibt, hier nur auf so wenige Bewertungen bringt. Deshalb mein Eindruck kurz zusammengefasst: Wahnsinn! Der Polybrute klingt sensationell, ist phantastisch designet und verarbeitet, lässt sich sehr intuitiv bedienen, obwohl er sehr komplexe Möglichkeiten bietet, und mit der Tastatur können sich nur die allerbesten messen. Die Möglichkeiten, den Klang expressiv zu formen, sind mit FullTouch MPE, polyphonem Aftertouch, Ribbon und dem Morphée unvergleichlich. Ich habe auch den Osmose, der ein tolles, innovatives Instrument ist, aber letztlich wird man das Bewegen der Tasten *zur Seite* womöglich selten brauchen. Die Kontrolle beim Polybrute über den ganzen Weg der Taste hingegen macht total Sinn beim täglichen Spielen. Ah, und dann das Morph-Feature: phantastisch! Nicht nur kann man zwei Sounds pro Patch speichern, sondern man findet beim Morphen auch *zwischen* diesen Sounds ganz neue Varianten.
Sound ist natürlich immer auch Geschmackssache, aber mir geht es mit dem Polybrute so, dass ich die Sounds immer besonders und inspirierend finde. Macht einfach große Freude, darauf zu spielen.
Bevor ich den Polybrute 12 bekam, hatte ich etwas Respekt vor seinem Gewicht. Und man muss sagen: Er ist ganz schön schwer. Wenn man allerdings einigermaßen Kraft (und keine Rückenprobleme) hat, lässt er sich ganz gut handhaben. Kein Vergleich zu einem Rhodes … aber durchaus heftig, von Dimensionen und Gewicht.
Also: Wer einen voll analogen Poly sucht – besser geht es eigentlich nicht (und ich habe den Moog Muse und auch Melbourne Instruments Nina – auch großartige Instrumente, doch der Polybrute ist das vollständigste, am meisten ausgereifte Instrument von den dreien. Und das will schon etwas heißen …)
Sound ist natürlich immer auch Geschmackssache, aber mir geht es mit dem Polybrute so, dass ich die Sounds immer besonders und inspirierend finde. Macht einfach große Freude, darauf zu spielen.
Bevor ich den Polybrute 12 bekam, hatte ich etwas Respekt vor seinem Gewicht. Und man muss sagen: Er ist ganz schön schwer. Wenn man allerdings einigermaßen Kraft (und keine Rückenprobleme) hat, lässt er sich ganz gut handhaben. Kein Vergleich zu einem Rhodes … aber durchaus heftig, von Dimensionen und Gewicht.
Also: Wer einen voll analogen Poly sucht – besser geht es eigentlich nicht (und ich habe den Moog Muse und auch Melbourne Instruments Nina – auch großartige Instrumente, doch der Polybrute ist das vollständigste, am meisten ausgereifte Instrument von den dreien. Und das will schon etwas heißen …)
6
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J
Ein absolutes Flagschiff
Das Teil ist nicht günstig, aber jeden Franken wert.
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