M
Kleine Kiste, großer Sound
Ich war eigentlich viele Jahre nur "in the box" unterwegs, was das Beats produzieren betrifft.
Durch mein seit ein paar Monaten zunehmendes Interesse an Synthese, wurde ich auf den Grind über ein YouTube-Video aufmerksam.
Der Lieferstatus war zu dem Zeitpunkt leider "in mehreren Monaten",sonst wäre der Grind tatsächlich mein erster Hardware-Synth geworden. So wurde er die Nummer 2 von mittlerweile 3 Synths in meinem Setup.
Nachdem er geliefert wurde, hatte ich zunächst keine Zeit mich in das Gerät einzuarbeiten. Daher folgt die Bewertung nun auch erst ein paar Monate später:
Der Grind ist sehr Kompakt und wirkt durch seine Metall-Oberfläche und sein Gewicht sehr stabil. Alle Knobs lassen sich stufenlos drehen und fühlen sich für mich vom handling her gut an. Die Tasten von der Sequenzer - und Keyboard Sektion haben allesamt einen angenehmen Druckpunkt und lediglich die Kippschalter machen einen etwas fragileren Eindruck. Die Patchbay habe ich bisher noch nicht wirklich getestet, sie macht auf mich aber einen recht langlebigen Eindruck. Lobenswert das Behringer 6 Patchkabel in 3 Farben beigelegt hat, top !
Wem die Plastikwangen nicht gefallen, könnte sich theoretisch selber welche aus Holz dran schrauben. Bei mir steht der Grind auf einem "Roadworx" Ständer (Art.Nr: 491891) und nimmt ca 2/3 der Fläche ein.
Durch die schwarz/rote Farbkombi fügt er sich optisch perfekt in mein Setup zwischen UNO Synth Pro X, Hydrasynth Desktop und MPC One + ein.
Der Sound ist wirklich brachial. Kaum zu glauben das der kleine Kasten sowas alles kann.
Egal ob stabbende Leads, Percussions, hittende 808's, Talkbox, Drones....die Kiste ist durch die ganzen verschiedenen Modi und Bänken an Möglichkeiten quasi unerschöpflich und im Mix setzt sich der Grind hervorragend gegen andere Klangquellen durch.
Mein Tipp:
ich habe zwei günstige Effektpedale von Joyo dazu gekauft (Athmosphere Delay/Aquarius Reverb). Über den Aux Send meines kleinen Mackie 802 VLZ4 Mixers habe ich so nun eine günstige analoge FX-Chain für den Grind, was den Sound natürlich nochmal dicker, tiefer und breiter macht.
Für ein Projekt brauchte ich unter anderem dringend blubbernde Unterwasser-Sounds, einen Helikopter, Wind und Gewitter-Grummeln. Hier hatte der Grind seinen ersten Einsatz. Ich war erstaunt wie schnell ich diese Sounds geschraubt hatte, auch ohne Erfahrung mit dem Gerät.
Aber wo viel Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Die Logik des Sequenzers ist nicht so einfach nachvollziehbar. Ich musste mir mehrmals Tutorials anschauen um die Funktionen zu verstehen. Zusätzlich habe ich mir alle Schritte nochmal ausgedruckt und muss immer noch teilweise vor Benutzung nachlesen. Das bleibt einfach nicht hängen...ohne Display hätte ich mir den Sequenzer wesentlich einfacher gewünscht.
So wie ich verstanden habe, kann man wohl zumindest das letzte Pattern irgendwie speichern ? Egal, ich sample einfach :-)
Trotzdem bekommt der Grind von mir die volle Punktzahl, weil man hier unheimlich viel Sound als Beatmaker oder Sounddesigner für wenig Geld bekommt.
Meine Behringer Komponenten (X-Touch One, Swing, Grind) haben mich bisher nicht enttäuscht !
Durch mein seit ein paar Monaten zunehmendes Interesse an Synthese, wurde ich auf den Grind über ein YouTube-Video aufmerksam.
Der Lieferstatus war zu dem Zeitpunkt leider "in mehreren Monaten",sonst wäre der Grind tatsächlich mein erster Hardware-Synth geworden. So wurde er die Nummer 2 von mittlerweile 3 Synths in meinem Setup.
Nachdem er geliefert wurde, hatte ich zunächst keine Zeit mich in das Gerät einzuarbeiten. Daher folgt die Bewertung nun auch erst ein paar Monate später:
Der Grind ist sehr Kompakt und wirkt durch seine Metall-Oberfläche und sein Gewicht sehr stabil. Alle Knobs lassen sich stufenlos drehen und fühlen sich für mich vom handling her gut an. Die Tasten von der Sequenzer - und Keyboard Sektion haben allesamt einen angenehmen Druckpunkt und lediglich die Kippschalter machen einen etwas fragileren Eindruck. Die Patchbay habe ich bisher noch nicht wirklich getestet, sie macht auf mich aber einen recht langlebigen Eindruck. Lobenswert das Behringer 6 Patchkabel in 3 Farben beigelegt hat, top !
Wem die Plastikwangen nicht gefallen, könnte sich theoretisch selber welche aus Holz dran schrauben. Bei mir steht der Grind auf einem "Roadworx" Ständer (Art.Nr: 491891) und nimmt ca 2/3 der Fläche ein.
Durch die schwarz/rote Farbkombi fügt er sich optisch perfekt in mein Setup zwischen UNO Synth Pro X, Hydrasynth Desktop und MPC One + ein.
Der Sound ist wirklich brachial. Kaum zu glauben das der kleine Kasten sowas alles kann.
Egal ob stabbende Leads, Percussions, hittende 808's, Talkbox, Drones....die Kiste ist durch die ganzen verschiedenen Modi und Bänken an Möglichkeiten quasi unerschöpflich und im Mix setzt sich der Grind hervorragend gegen andere Klangquellen durch.
Mein Tipp:
ich habe zwei günstige Effektpedale von Joyo dazu gekauft (Athmosphere Delay/Aquarius Reverb). Über den Aux Send meines kleinen Mackie 802 VLZ4 Mixers habe ich so nun eine günstige analoge FX-Chain für den Grind, was den Sound natürlich nochmal dicker, tiefer und breiter macht.
Für ein Projekt brauchte ich unter anderem dringend blubbernde Unterwasser-Sounds, einen Helikopter, Wind und Gewitter-Grummeln. Hier hatte der Grind seinen ersten Einsatz. Ich war erstaunt wie schnell ich diese Sounds geschraubt hatte, auch ohne Erfahrung mit dem Gerät.
Aber wo viel Licht ist, gibt es bekanntlich auch Schatten. Die Logik des Sequenzers ist nicht so einfach nachvollziehbar. Ich musste mir mehrmals Tutorials anschauen um die Funktionen zu verstehen. Zusätzlich habe ich mir alle Schritte nochmal ausgedruckt und muss immer noch teilweise vor Benutzung nachlesen. Das bleibt einfach nicht hängen...ohne Display hätte ich mir den Sequenzer wesentlich einfacher gewünscht.
So wie ich verstanden habe, kann man wohl zumindest das letzte Pattern irgendwie speichern ? Egal, ich sample einfach :-)
Trotzdem bekommt der Grind von mir die volle Punktzahl, weil man hier unheimlich viel Sound als Beatmaker oder Sounddesigner für wenig Geld bekommt.
Meine Behringer Komponenten (X-Touch One, Swing, Grind) haben mich bisher nicht enttäuscht !
2
1
Bewertung melden
G
Das hybride Mahl(!)werkzeug
Aus dieser Baureihe stellt dieses Gerät sicher den größten Preis-Leistungswert dar, und in den Händen von Leuten, die den Anfängerschuhen entwachsen sind, dürfte es ein No-Brainer sein.
Jedoch auch Neulinge mit Grundverständnis der Klangsynthese dürften hier ein Experimentierfeld vorfinden, das -in Kombination mit externen Effekten- genug Potential hat, um jegliche Musikrichtung zu bereichern. Somit: Ran an den Spaß, es gibt nix zu bedauern.
Jedoch auch Neulinge mit Grundverständnis der Klangsynthese dürften hier ein Experimentierfeld vorfinden, das -in Kombination mit externen Effekten- genug Potential hat, um jegliche Musikrichtung zu bereichern. Somit: Ran an den Spaß, es gibt nix zu bedauern.
6
0
Bewertung melden
P
Tolles Gerät, für Anfänger aber kompliziert
Ich hatte zuvor mein Grund-Setup schon aufgebaut und wollte dieses erweitern.
Dementsprechend empfehle ich jedem, der den Grind ohne jegliche Vorerfahrungen nutzen möchte, sich etwas tiefgründiger mit dem Grind auseinander zu setzen, bevor man da steht ohne jegliche Ahnung von Bedingungen zu haben.
Was mir persönlich sehr gefällt ist die Verarbeitung und die Möglichkeit beziehungsweise welche Soundmöglichkeiten der Grind bietet, weshalb ich trotzdem eine allgemeine Empfehlung gebe. Recht für den Preis sollte man sich nicht beschweren für das was man bekommt.
Dementsprechend empfehle ich jedem, der den Grind ohne jegliche Vorerfahrungen nutzen möchte, sich etwas tiefgründiger mit dem Grind auseinander zu setzen, bevor man da steht ohne jegliche Ahnung von Bedingungen zu haben.
Was mir persönlich sehr gefällt ist die Verarbeitung und die Möglichkeit beziehungsweise welche Soundmöglichkeiten der Grind bietet, weshalb ich trotzdem eine allgemeine Empfehlung gebe. Recht für den Preis sollte man sich nicht beschweren für das was man bekommt.
1
0
Bewertung melden
F
Super !
Klasse Teil ,Respekt an Behringer und an Thomänner ,das ihr so etwas bereit stellt zum verkaufen ! Vielen Dank an euch und an den lieben Gott !
7
18
Bewertung melden
E
umwerfend!
Ich hatte selbst eigene Grooveboxen mit Microcontrollern gebastelt. Die teils digitale Kiste reagiert auf Steuerspannungen recht schnell, mittels NOISE kann man sogar das Oszillator-Model just in time umschalten... crazy, - das hatte ich nicht vermutet! Hochachtung!
0
0
Bewertung melden
S
Großer hybrid Monosynth für kleines Geld
Der Grind bietet einen klasse Sound auf Basis vom hauseigenen Brains (Klon wiederum vom Mutable Instrument Plaits)
Der Grind macht für mich als Startpunkt mit seinem Sequencer, Hüllkurve und Filter richtig viel Spaß und führt schnell zu spannenden neuen Klängen und Sequenzen und damit zu Inspiration. Dank Patchbay, USB und MIDI zeigt sich der Grind auch vollumfänglich anschlussfähig. Preisbedingt gibt es evtl ein paar billig anmutende Knöpfe. Das Erlebnis wird für mich jedoch nicht getrübt. Dafür erst mal die volle Punktzahl!
Zwei kleine persönliche Kritikpunkte dennoch:
-Die Position des Frequency Reglers, mittig zwischen Harmonics und Morph angeordnet, finde ich suboptimal.
Bei intuitiv zugreifender Soundgestaltung verstimme ich mir den Grind sehr oft unabsichtlich. Den Frequency Regler hätte ich nach ganz links gesetzt!
-Für die A-B (C) Bankauswahl bietet der Grind leider nur s/w gedruckte Icons zur Übersicht. Ein rot/grün Druck, entsprechend der LEDs (wie auf dem Brains Modul), wäre schön gewesen.
Schön wäre auch ein kleines Display (wie Brains)... Beim Blick auf den Preis erübrigt sich letztere Forderung natürlich!
Klare Kaufempfehlung!
Der Grind macht für mich als Startpunkt mit seinem Sequencer, Hüllkurve und Filter richtig viel Spaß und führt schnell zu spannenden neuen Klängen und Sequenzen und damit zu Inspiration. Dank Patchbay, USB und MIDI zeigt sich der Grind auch vollumfänglich anschlussfähig. Preisbedingt gibt es evtl ein paar billig anmutende Knöpfe. Das Erlebnis wird für mich jedoch nicht getrübt. Dafür erst mal die volle Punktzahl!
Zwei kleine persönliche Kritikpunkte dennoch:
-Die Position des Frequency Reglers, mittig zwischen Harmonics und Morph angeordnet, finde ich suboptimal.
Bei intuitiv zugreifender Soundgestaltung verstimme ich mir den Grind sehr oft unabsichtlich. Den Frequency Regler hätte ich nach ganz links gesetzt!
-Für die A-B (C) Bankauswahl bietet der Grind leider nur s/w gedruckte Icons zur Übersicht. Ein rot/grün Druck, entsprechend der LEDs (wie auf dem Brains Modul), wäre schön gewesen.
Schön wäre auch ein kleines Display (wie Brains)... Beim Blick auf den Preis erübrigt sich letztere Forderung natürlich!
Klare Kaufempfehlung!
0
0
Bewertung melden
ML
Klangvoller kleiner Synth
Gefäält mir sehr gut ! Schöne flatertöne oder weiche Sound. Aus dieser kleinen Kiste kann man ganz schön was rausholen . Schneller Soundwechsel über die Bank und Patch Knobs . Klingt super maht Spaß --- meins
1
0
Bewertung melden
F:
Das Teil ist wirklich sehr vielseitig vom Bandbreite an verschiedenen Sounds die man erzeugen kann. Ich bin aber kein fan vom integrieren Sequencer. Verarbeitung ist sehr solide. Dadurch ist das Teil aber auch schwer wie ein Ziegelstein.
0
0
Bewertung melden
RG
MI in a box mit schönen Extras
Auch wenn ich Plaits von Mutable Instruments besitze, mag ich nicht immer mein Modulsystem anwerfen.
So ist der Grind eine tolle All- in One- Alternative, den ich dann gerne mit anderen kleinen Kistchen im Verbund spiele.
Klanglich äußerst flexibel, lädt er geradewegs zum Experimentieren ein.
Ob experimentell, schöne Chords, FM, V/A und was nicht noch alles - für den Preis gibt es nichts, was diese riesige Bandbreite an Sounds so zugänglich bereitstellt.
Der typische Behringer Sequenzer ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es lässt sich damit arbeiten.
Einen normalen Klinkenausgang hätte ich gerne gesehen, was sich aufgrund der geringen Bauhöhe wohl nicht machen lässt. Deshalb unbedingt ein Kabel von Miniklinke Mono auf normale Monoklinke mitbestellen.
So ist der Grind eine tolle All- in One- Alternative, den ich dann gerne mit anderen kleinen Kistchen im Verbund spiele.
Klanglich äußerst flexibel, lädt er geradewegs zum Experimentieren ein.
Ob experimentell, schöne Chords, FM, V/A und was nicht noch alles - für den Preis gibt es nichts, was diese riesige Bandbreite an Sounds so zugänglich bereitstellt.
Der typische Behringer Sequenzer ist nicht der Weisheit letzter Schluss, aber es lässt sich damit arbeiten.
Einen normalen Klinkenausgang hätte ich gerne gesehen, was sich aufgrund der geringen Bauhöhe wohl nicht machen lässt. Deshalb unbedingt ein Kabel von Miniklinke Mono auf normale Monoklinke mitbestellen.
0
0
Bewertung melden
T
So viel für so wenig ..
Erstaunlich was alle sin so eine kleine kiste passt. Sehr vielseitig. Sher individuell einstellbar. Theoretiach zu viel da die emtscheidung schwer fällt .. werd mir wohl noch nem.zweiten zulegen macht spass mit anderen syhnts zu patschen..toller sequenzer. Behringer ist schon sehr erstklassig .
0
0
Bewertung melden