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Celestion G12 NEO Creamback 8 Ohm

4.8 von 5 Sternen aus 46 Kundenbewertungen

Lautsprecher für Gitarrenamp

  • Größe: 12"
  • Impedanz: 8 Ohm
  • Neodym Magnet Lautsprecher
  • Frequenzbereich: 75 - 5000 Hz
  • Belastbarkeit: 60 W (RMS)
  • Sensitivity: 97 dB
  • Gewicht: 1,9 kg
  • made In England
  • Erhältlich seit April 2016
  • Artikelnummer 381268
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Impedanz 8 Ohm
  • Belastbarkeit 60 W
  • Größe des Lautsprechers 12"
  • Leistung 60 W
139 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
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46 Kundenbewertungen

4.8 / 5

Sound

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37 Rezensionen

Ha
Eigentlich bin ich ein Jensen Fan
Hr.U. aus G. 26.09.2022
Ich habe mir den Jensen N12K 12'' Vintage Neodymium und einen Celestion G12 NEO Creamback gekauft, um ihn in eine Grossmann Fatbox (eine Silentbox fürs Studio) zu bauen.
Momentan habe ich sie jedoch beide in je einer E-Voice Entertainer Box eingebaut, da die E-Voice Lautsprecher zur Reparatur sind. Dort gefallen sie mir allerdings so gut, dass ich überlege sie da zu belassen.
Ich spiele zu99% clean, steuere sie über einen "TAD Deluxe Reverb Top" an, der 2 Speaker verträgt.
Sie klingen sehr frisch und klar, aber (obwohl sie noch nicht eingespielt sind) nicht scharf, oder unangenehm in den Höhen. Einfach edel!
Was mich wirklich wundert: Sie unterscheiden sich kaum im Klang, wobei mir der Celestion einen Ticken besser in der Auflösung gefällt.
Ich bezweifle aber, dass ich sie im Doppelblindtest unterscheiden könnte.
Wahrscheinlich baue ich beim Reampen den Celestion in die Fatbox ein, oder einen E-Voice (für verzerrt).
Den Jensen lasse ich auf jeden Fall in der Entertainer Box; wie auch der Celestion ist er 4 Kilo leichter als das Original von E-Voice.
Beide Speaker sind für mich ein Glücksgriff!
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S
Typisch Celestion und angenehm leicht
Satch 16.02.2021
Ich habe den G12 NEO Creamback versuchsweise in einen Bugera V22 Combo eingebaut. Erwartungsgemäß klingt der V22 mit diesem Speaker anders und in meinen Ohren etwas besser (höhenreicher) als mit dem stock-Lautsprecher, und er ist auch deutlich leichter, was dem Handling des Amps zugute kommt. Für ein Upgrade des V22 durchaus zu empfehlen, aber ehrlicher Weise muss ich sagen, dass der Turbosound-Speaker auch gut zum Bugera passt. Wie immer: Alles Geschmacksache.
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M
Vergleich Neo- und M-Creamback
Matthias121 10.04.2026
Eingebaut waren beide Speaker nacheinander für einige Wochen in einer Marshall 1974CX open-back-Box, betrieben hauptsächlich an einem Marshall SC20H (= JCM 800 in 20-Watt-Version). Der Originalspeaker, ein G12M-20 Heritage, der heute in dieser Form meines Wissens nicht mehr erhältlich ist, hat mir eigentlich recht gut gefallen, auch wenn er etwas speziell war, vertrug aber nur 20 Watt, so dass ich ihn relativ bald ersetzt hatte, da die Box gelegentlich auch an höherwattigen Amps betrieben worden ist. Kurzzeitig verbaut war zuvor ein G12-65 Heritage, der mir aber eher für eine 4x12"-Box zugeschnitten erschien, untenrum irgendwie klein klang und obenrum ein paar Frequenzen abschnitt, die ich gerne behalten hätte. Zuletzt habe ich einen WGS Alnico-Speaker darin benutzt und die Box in einer Soul-Band verwendet. Wegen eines neuen Classic-Rock-Projekts suchte ich einen belastbareren Greenback, was mich zu "M"- und Neo-Creamback geführt hat.

Nach dem durchgeführten Vergleich sind beide Speaker nach meinem Empfinden soundmäßig sehr verschieden. Irgendwo habe ich gelesen, der Neo sei dem "M" zum Verwechseln ähnlich. Das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Einen Direktvergleich mit dem "H" kann ich leider nicht machen, da ich aktuell keinen habe, das Voicing des Neo scheint mir aber eher an diesen angelehnt:

Der Neo punktet mit einer ausgewogenen Bass-Wiedergabe, die eine 1x12" Box größer erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist. Die unteren Mitten sind sehr aufgeräumt und transparent, sie wirken bisweilen regelrecht luftig. Nach ca. drei Wochen klang der anfangs noch recht harsche Speaker spürbar weicher. Vor langer Zeit hatte ich einmal einen G12H-30 Anniversary besessen, der in den unteren Mitten nach meiner Erinnerung ähnlich klang, aber in der damals benutzten Box klein und topfig wirkte, weswegen ich ihn schnell wieder verkauft habe. Dieses Problem hat der Neo nicht, in einem 1x12" Umfeld fühlt er sich spürbar wohl.

In den oberen Mitten/Höhen hat der Neo leider bei zunehmender Verzerrung ein sehr betontes "Fisseln", "Sizzeln" oder wie auch immer man es beschreiben will. Das ist in meinem Fall besonders ungünstig, weil der JCM800/SV20H ohnehin eher hochmittenlastig ist. In diesem Bereich ist auch nach der Einspielphase ein gewisser harscher Klang nicht verschwunden. Akzeptabel hinbekommen habe ich mit einer SG frühe Solo-Sounds von Angus Young wie z.B. auf "Whole lotta Rosie" oder "Let there be Rock", die sehr hochmittenbetont sind und auch ein bisschen "sizzeln". Wärmere Sounds wie etwa im "Hell's Bells"-, "You shook me all night long"- oder "Money talks"-Solo o.ä. verwendet gingen in diesem Setup nicht zufriedenstellend. Bei einem testweise angeschlossenen Tubemeister Deluxe 20 war die Hochmittenbetonung zwar noch vorhanden, aber nicht mehr ganz so stark ausgeprägt.

Wenn ich z.B. Malcom Young mit seinem "dirty clean"-Sound bei offenen Akkorden imitieren wollte, würde ich diesen Speaker wegen seiner Transparenz in den unteren Frequenzen durchaus in Betracht ziehen, weil das "Sizzeln" für meine Ohren bei dem geringen Grad an Verzerrung nicht so sehr ins Gewicht fällt. Es gibt sicher Amps, mit denen der Neo richtig gut klingt; mit meinem SV20H fand ich ihn aber eher schwierig.

Der M-Creamback ist hingegen eine völlig andere Baustelle. Auch er macht im Bassbereich in meiner 1x12" Box eine gute Figur, hat aber im Gegensatz zum Neo eine deutliche Betonung auf den unteren Mitten, die den Sound förmlich andickt und Power Chords massig Schub verleiht. Die luftige Transparenz des Neo in diesem Frequenzbereich fehlt ihm dadurch allerdings. Leider ist auch der "larger than life"-Effekt, der eine 1x12" Box größer erscheinen lässt, als sie tatsächlich ist, und den ich am Neo sehr mochte, nicht besonders ausgeprägt. In den Hochmitten war mit dem "M"-Creamback im geschilderten Setup nur wenig "Sizzel" und keine unschöne Betonung auszumachen. Generell ist der Höhenbereich etwas zurückhaltender, als es nach meiner Erinnerung früher einmal verwendete China-G12M-25-Greenbacks waren, was mir aber eigentlich bei dem verwendeten höhenlastigen Amp sehr entgegen kommt. Für JCM-artige Amps ist für mich der "M" im Vergleich zum Neo nach meinem Geschmack die eindeutig bessere Wahl, wenn man eher ein mittelgradig verzerrtes Classic-Rock-Brett servieren will.
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G
Authentischer Modded Sound!
GMvienna 12.10.2021
Habe den Neo Creamback in meinen Deluxe Reverb Tone Master eingebaut, an Stelle des serienmäßigen Neo Jensen. Somit spiele ich jetzt einen schwarzen „Blonde Deluxe“. (Jensen-IRs kriege ich immer noch bei Bedarf aus dem DI-Out.)

Klingt jetzt genau so direkt, deutlich, druckvoll und dreckig wie er soll! Eine reine Freude. Vor allem im Richtung Blues und Rock orientierten Band-Mix passt es jetzt viel besser als mit dem etwas konservativen, aber immerhin originalgetreuen Jensen.

Dieser Celestion ist die erste Wahl für die beliebteste „klassische“ Modifikation des Deluxe Reverb, hier mit halbem Gewicht, verlässlicher Technik, großartigem Sound. Kein Wunder, dass Fender den selbst verbaut – allerdings nur in die blonden Amps.

Absolut empfehlenswert!
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