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Engl E611 Savage 30

3 Kundenbewertungen

4.3 / 5

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Sound

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Engl E611 Savage 30
1.111 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
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1 Rezension

HT
ENGL- Savage 30 = Metal-Amp
Herr T. 04.11.2026
Die Werbetrommel zu diesem Amp wurde im Vorfeld ordentlich gerührt, das hat mein Interesse geweckt.

Ich mag Lunchbox-Amps, ich mag den Sound von EL-34-Röhren (im ENGL-Retro) und ich bin im Allgemeinen ein Fan von ENGL-Verstärkern.
Den Sound vom ENGL-Retro, Screamer, und Fireball finde ich überragend und das ist bei mit stets meine Referenzgröße.

Ich habe den Savage 30 mit vier Ibanez Gitarren getestet. Einer Ibanez ATZ 100, der AT 10P, Ibanez AZ 2204 und einer RG-Prestige.
Als Speaker verwende ich eine ENGL 212 mit Celestion Greenback und 112 Box bestückt mit einem Celestion Creamback.
Im EInschleifweg verwende ich ein Delay-Pedal und ein Reverb.
Mein bevorzugtes Musik-Genre: Blues, Rock, Punk, Metal

Nach entsprechender Vorglühzeit der Röhren habe ich den Amp nun testen dürfen.

Clean-Kanal: Klangregelung auf 12 Uhr, Master auf 12 Uhr und Clean Lead auf 9 Uhr.
Der Sound ist initial okay aber in meinen Ohren nicht überwältigend. Die Klangregelung arbeitet effizient.
Clean ist der Sound keinesfalls, er fängt beim Savage hier bereits an zu zerren.
EytschPi42 beschreibt in einem seiner Videos, dass dieser Amp keine geeignete Pedalplattform darstellt.
Diese Erfahrung mache ich auch.
Overdrive-Pedale wie Ibanez TS 808 , ENGL-Alpha OD, BB Preamp, MXR 5150 oder ein Rodenberg vertragen sich in meiner Wahrnehmung nicht sonderlich mit dem eigenen Charakter
des ENGL- Savage 30.

Der Lead-Kanal- in High und Lowgain unterteilbar- hat eine schöne Zerre.
Die Mitten auf 10-11 Uhr gestellt, Treble auf 1-2 Uhr und Bass bei 2-3 Uhr und der Verstärker fängt an richtig schön Gas zu geben.
Ein Highgain- Brett vom feinsten macht auf sich aufmerksam. In meiner Wahrnehmung eher höhenlästig.
Der Verstärker ist höllisch laut.

Im Verlauf fällt mir auf, dass ich irgendwie nicht warm werde mit dem Amp, egal wie ich die Reger die Regler auch verstelle. Hinterkopf habe ich komischerweise immer den Sound vom ENGL- Fireball, leider mein ständige Referenz.
Der Savage 30 scheint makellos verarbeitet zu sein, er ist ein absolutes Highgain-Monster und für den Metal spielenden Gitarristen mit Celestion Vintage 30 Speaker und einer BC-Rich :) um den Hals genau das Richtige.
Mir fehlen Bässe, mir fehlt die Ausgewogenheit, mir fehlt die Aufgeräumtheit und mir fehlt irgendwie der Aspekt, dass der Clean-Kanal nicht wirklich Clean kann.

Ich möchte an dieser Stellen erwähnen: Den für sich richtigen Sound zu entdecken und zu entwickeln ist höchst subjektiv. Was für den einen nicht brauchbar ist, kann sich für den anderen als sehr nützlich erweisen.
Was will ich für Musik machen? Metal? Alles klar, dann greif zu!

Sorry an Thomann, dass ich euch die Retoure nicht ersparen kann.
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