FX
Ein sehr guter Computer mit Lautsprecher
Meine Erwartungen an den Fender GTX 50 waren hoch und wurden in den meisten Punkten erfüllt, aber leider nicht in allen.
Aus Platzgründen will ich meine Verstärker- und Pedalsammlung verkleinern. Ein Modeler mit vielen Verstärkern und Effekten sowie einer Appbedienung erschien mir als die beste Lösung. Ein erster Test mit dem Fender LTX 50 war zwar vielversprechend, aber hat mich nicht vollständig überzeugt. Der GTX war nun der zweite Anlauf, doch auch der geht zurück. Dabei war ich mir so sicher, dass der GTX bleiben wird und habe gleich das Bundle mit dem Fußschalter bestellt. Sorry liebes Thomann-Team für die unnötige Arbeit, die ich euch gemacht habe.
Hier nun meine Eindrücke zum GTX:
Optik: zum Niederknien! Sieht viel besser als auf den Fotos aus.
Haptik: sehr hochwertig mit Ausnahme der Potis. Diese sind zwar nicht ganz so wackelig wie beim LTX, aber auch nicht so, wie man sich das bei einem Gitarrenverstärker vorstellt. Im Netz findet man Zerlegefotos, auf denen man sieht, dass die Potiachsen nur durch die Frontplatte gesteckt sind, D-Form haben und wahrscheinlich aus Kunststoff sind.
Sound und Presets: über jeden Zweifel erhaben. Das Beste am GTX.
Wifi und Bluetooth: die Verbindung mit dem WLan funktioniert einwandfrei, wenn man sich NICHT an die Bedienungsanleitung hält, d.h. den Anweisungen am Verstärker folgen und das Kennwort erst speichern und dann das Verbindungsprozedere nochmals starten. Die Bluetooth-Verbindung hat auch auf Anhieb geklappt, aber leider nur beim ersten Mal. Alle weiteren Verbindungen waren Glückssache bzw. ein Geduldsspiel. Am Ehesten hat es funktioniert erst nach dem „Anheizen der Röhren“ , also nach dem vollständigen Hochfahren, die Fender Toneapp zu öffnen. War die App schon vorher geöffnet, hat es nie geklappt. Außerdem ist die Verbindung immer mal wieder abgebrochen. Das ist ein Nogo!
FX-Loop: eine sehr gute Sache, noch dazu in Stereo. Aber auch hier nicht bis zu Ende gedacht, da Effekte im Loop immer ganz am Ende der Signalkette stehen. Wenn man also seinen Lieblingschorus in den Loop hängt, kommen vorher Delay, Reverb und Filter des GTX. Ein verschiebbarer Send und Return Block wäre in der Software sicher realisierbar gewesen.
Footswitch: habe ich nicht ausprobiert, aber ein Looper mit fünf Tasten ist schon sehr komfortabel. Negativ ist, dass das zugehörige Expressionpedal nicht mehr lieferbar ist und deshalb z.B. eine Lautstärke Regelung nur am Verstärker möglich ist, oder mit einem zusätzlichen Volumepedal.
Unter dem Strich sicher ein guter Modeler, das Gesamtpaket hat für mich aber nicht gepasst, da zu computerlastig und trotzdem nicht wirklich ausgereift. Deshalb habe ich das Kapitel Modeler zumindest vorerst abgeschlossen und werde mit einer gutklingenden Einkanal-Röhrencombo weitermachen, die sich gut mit Pedalen verträgt. Back zu the roots!
Aus Platzgründen will ich meine Verstärker- und Pedalsammlung verkleinern. Ein Modeler mit vielen Verstärkern und Effekten sowie einer Appbedienung erschien mir als die beste Lösung. Ein erster Test mit dem Fender LTX 50 war zwar vielversprechend, aber hat mich nicht vollständig überzeugt. Der GTX war nun der zweite Anlauf, doch auch der geht zurück. Dabei war ich mir so sicher, dass der GTX bleiben wird und habe gleich das Bundle mit dem Fußschalter bestellt. Sorry liebes Thomann-Team für die unnötige Arbeit, die ich euch gemacht habe.
Hier nun meine Eindrücke zum GTX:
Optik: zum Niederknien! Sieht viel besser als auf den Fotos aus.
Haptik: sehr hochwertig mit Ausnahme der Potis. Diese sind zwar nicht ganz so wackelig wie beim LTX, aber auch nicht so, wie man sich das bei einem Gitarrenverstärker vorstellt. Im Netz findet man Zerlegefotos, auf denen man sieht, dass die Potiachsen nur durch die Frontplatte gesteckt sind, D-Form haben und wahrscheinlich aus Kunststoff sind.
Sound und Presets: über jeden Zweifel erhaben. Das Beste am GTX.
Wifi und Bluetooth: die Verbindung mit dem WLan funktioniert einwandfrei, wenn man sich NICHT an die Bedienungsanleitung hält, d.h. den Anweisungen am Verstärker folgen und das Kennwort erst speichern und dann das Verbindungsprozedere nochmals starten. Die Bluetooth-Verbindung hat auch auf Anhieb geklappt, aber leider nur beim ersten Mal. Alle weiteren Verbindungen waren Glückssache bzw. ein Geduldsspiel. Am Ehesten hat es funktioniert erst nach dem „Anheizen der Röhren“ , also nach dem vollständigen Hochfahren, die Fender Toneapp zu öffnen. War die App schon vorher geöffnet, hat es nie geklappt. Außerdem ist die Verbindung immer mal wieder abgebrochen. Das ist ein Nogo!
FX-Loop: eine sehr gute Sache, noch dazu in Stereo. Aber auch hier nicht bis zu Ende gedacht, da Effekte im Loop immer ganz am Ende der Signalkette stehen. Wenn man also seinen Lieblingschorus in den Loop hängt, kommen vorher Delay, Reverb und Filter des GTX. Ein verschiebbarer Send und Return Block wäre in der Software sicher realisierbar gewesen.
Footswitch: habe ich nicht ausprobiert, aber ein Looper mit fünf Tasten ist schon sehr komfortabel. Negativ ist, dass das zugehörige Expressionpedal nicht mehr lieferbar ist und deshalb z.B. eine Lautstärke Regelung nur am Verstärker möglich ist, oder mit einem zusätzlichen Volumepedal.
Unter dem Strich sicher ein guter Modeler, das Gesamtpaket hat für mich aber nicht gepasst, da zu computerlastig und trotzdem nicht wirklich ausgereift. Deshalb habe ich das Kapitel Modeler zumindest vorerst abgeschlossen und werde mit einer gutklingenden Einkanal-Röhrencombo weitermachen, die sich gut mit Pedalen verträgt. Back zu the roots!
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R
Klingt gut, hat aber gewisse Mängel…
Nach einer Unzufriedenheit mit der Drucklosigkeit eines GTX 100, habe ich mir nun einige Jahre später den GTX 50 als Übungsamp bestellt. Er klingt um Klassen besser, als der (damalige?) GTX 100 und ist zudem felderleicht. Als Übungsamp eigentlich ideal.
Vorteile: Gute Grundsounds, schnelles editieren, XLR out, Loop;
Nachteile: Der Fusschalter ist eigentlich gut und sehr robust, aber gegenüber dem Vorgängermodell Mustang III V2, den ich auch mal hatte, lässt sich kein Volumenpedal mehr kombinieren. (Vielleicht doch? Den passenden Fender Fußschweller gibt es jetzt nicht mehr). Ich habe nun ein konventionelles Volumenpedal im Einschleifweg…konnte man beim alten Mustang bestimmen, wo das Pedal ansetzt, ist das hier nicht möglich. Wenn ich das Volumen wegnehme, sind auch Delays und Hallfahnen weg, man kann da nix ändern! Das war früher besser. Ich habe, wegen des gleichen Problems mit dem GTX 100, damals an den Fender Support geschrieben, wurde aber ignoriert… schade, denn es war bei älteren Modellen einiges mehr möglich.
Schade auch, dass es bei Thomann nicht die passende Schutzhülle gab, ich habe sie mir woanders besorgt…
Alles in Allem ist es aber ein erstaunlich gut klingender Amp, der zwar nicht einen Top Amp ersetzen kann, aber für Proben oder kleine Gigs ausreichend ist.
Vorteile: Gute Grundsounds, schnelles editieren, XLR out, Loop;
Nachteile: Der Fusschalter ist eigentlich gut und sehr robust, aber gegenüber dem Vorgängermodell Mustang III V2, den ich auch mal hatte, lässt sich kein Volumenpedal mehr kombinieren. (Vielleicht doch? Den passenden Fender Fußschweller gibt es jetzt nicht mehr). Ich habe nun ein konventionelles Volumenpedal im Einschleifweg…konnte man beim alten Mustang bestimmen, wo das Pedal ansetzt, ist das hier nicht möglich. Wenn ich das Volumen wegnehme, sind auch Delays und Hallfahnen weg, man kann da nix ändern! Das war früher besser. Ich habe, wegen des gleichen Problems mit dem GTX 100, damals an den Fender Support geschrieben, wurde aber ignoriert… schade, denn es war bei älteren Modellen einiges mehr möglich.
Schade auch, dass es bei Thomann nicht die passende Schutzhülle gab, ich habe sie mir woanders besorgt…
Alles in Allem ist es aber ein erstaunlich gut klingender Amp, der zwar nicht einen Top Amp ersetzen kann, aber für Proben oder kleine Gigs ausreichend ist.
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