DG
Super Gitarre für Nachwuchs - nur nach Vollrestauration ! !
Zunächst möchte ich hervorheben, dass die Bestellung und die Rückgabe sehr zügig und unproblematisch von statten gegangen sind.
Nun zum Mängelbericht zur Harley Benton RG-Junior, die ursprünglich für einen siebenjährigen gedacht war:
1. Halskrümmung viel zu stark. Dadurch ist die Saitenlage nicht optimal einzustellen und erschwert die Bespielbarkeit.
2. Sattelkerben nicht tief genug. Das erschwert das Greifen von Akkorden und Barré-Griffen erheblich.
3. Intonation krumm und schief eingestellt. Diese ist für die beworbene A Dur Stimmung sicher geeignet. Nun sind aber dickere Saiten mit bewickelter G-Saite aufgezogen. Da hätten die Reiter nach hinten gestellt werden müssen und optisch wäre es keine 3-3er Konstellation der Reiter gewesen, sonder eine 4-2er Konstellation.
4. Brücke hat eine falsche Position und müsste 2 - 3 mm weiter nach hinten. Zumindest hätte man die Rückstellfeder der Reiters für die tiefe E-Saite entfernen müssen, um evtl. mit dem Einstellweg gerade hinzukomme. Einfach die Brücke versetzen ist auch schwer, da man die String Thru Body Bohrungen nicht mitversetzen kann.
5. Fehlender Halswinkel, dadurch für angemessene Saitenlage extrem tiefer gelegte Reiteichen, deren Madenschrauben oben zu weit rausgucken und sich unangenehm am Handballen anfühlen. Hier hätte man etwas unter den Hals legen können, um einen leichten Halswinkel zu haben, so dass sich die Brücke etwas ergonomischer einstellen ließe.
6. Saitenlage viel zu hoch. Das erschwert die Bespielbarkeit, lässt sich aber leicht beheben.
Fazit:
Solche Gitarren werden meist als Kindergitarre bzw. als EinsteigerInnen-Instrument von ahnungslosen Eltern oder Angehörigen besorgt. Wenn der nicht erfahrene Nachwuchs mit solchen völlig verstellten Gitarren konfrontiert wird, kann nur Frust erzeugt werden. Gerade für EinsteigerInnen sollte man dies doch unbedingt vermeiden. Die Qualitätskontrolle sollte gerade auch hier greifen, nicht nur bei teuren Instrumenten!
Nun zum Mängelbericht zur Harley Benton RG-Junior, die ursprünglich für einen siebenjährigen gedacht war:
1. Halskrümmung viel zu stark. Dadurch ist die Saitenlage nicht optimal einzustellen und erschwert die Bespielbarkeit.
2. Sattelkerben nicht tief genug. Das erschwert das Greifen von Akkorden und Barré-Griffen erheblich.
3. Intonation krumm und schief eingestellt. Diese ist für die beworbene A Dur Stimmung sicher geeignet. Nun sind aber dickere Saiten mit bewickelter G-Saite aufgezogen. Da hätten die Reiter nach hinten gestellt werden müssen und optisch wäre es keine 3-3er Konstellation der Reiter gewesen, sonder eine 4-2er Konstellation.
4. Brücke hat eine falsche Position und müsste 2 - 3 mm weiter nach hinten. Zumindest hätte man die Rückstellfeder der Reiters für die tiefe E-Saite entfernen müssen, um evtl. mit dem Einstellweg gerade hinzukomme. Einfach die Brücke versetzen ist auch schwer, da man die String Thru Body Bohrungen nicht mitversetzen kann.
5. Fehlender Halswinkel, dadurch für angemessene Saitenlage extrem tiefer gelegte Reiteichen, deren Madenschrauben oben zu weit rausgucken und sich unangenehm am Handballen anfühlen. Hier hätte man etwas unter den Hals legen können, um einen leichten Halswinkel zu haben, so dass sich die Brücke etwas ergonomischer einstellen ließe.
6. Saitenlage viel zu hoch. Das erschwert die Bespielbarkeit, lässt sich aber leicht beheben.
Fazit:
Solche Gitarren werden meist als Kindergitarre bzw. als EinsteigerInnen-Instrument von ahnungslosen Eltern oder Angehörigen besorgt. Wenn der nicht erfahrene Nachwuchs mit solchen völlig verstellten Gitarren konfrontiert wird, kann nur Frust erzeugt werden. Gerade für EinsteigerInnen sollte man dies doch unbedingt vermeiden. Die Qualitätskontrolle sollte gerade auch hier greifen, nicht nur bei teuren Instrumenten!
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