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Hughes & Kettner Triamp Mark 3

12 Kundenbewertungen

4.6 / 5

Bedienung

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Sound

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Hughes & Kettner Triamp Mark 3
1.599 CHF
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11 Rezensionen

G
Triamp Mk III - Teil I
GustavTrompete 28.08.2015
+ AUSGEPACKT +
Zunächst war ich positiv darüber überrascht, wie viel Zubehör Hughes & Kettner ihrem Flaggschiff beilegen. Das Handbuch (und Buch stimmt hier tatsächlich) ist sehr nett und praxisnah geschrieben – weder Fachchinesisch noch zu offensichtliches á la "Der Volume-Knopf regelt die Lautstärke". Es werden auch Tipps zu Endstufenröhrenkombinationen gegeben. Lest euch die ruhig mal durch, ist interessant!
Aber ein Handbuch konnte man ja erwarten. Dass ein Aufkleber dabei ist, ist nett, aber nicht kriegsentscheidend. Der mitgelieferte Fußschalter allerdings schon. Wer sich mal die Preise von Midi-Boards angeguckt hat, weiß, dass man für sowas mindestens 120€ ausgibt – is dabei, is toll. Genau wie das 9m 7-Pin Midikabel (5pin Midi + Stromversorgung, normale Kabel gehen aber auch). Die Innovationen, für die Hughes & Kettner bekannt sind, merkt man hier ebenfalls, wenn auch eher in den Nebensächlichkeiten: es ist nämlcih ziemlich egal, was für ein Netzteil man verwendet (nur bei 5pin MidiKabel notwendig, da ohne Phantomspeisung). Man kann alles zwischen 9 und 15V anschließen, egal ob Gleich- oder Wechselstrom, Polung ebenfalls egal. Warum machen das denn bitte nicht alle?
Über das Midi-Board haben sich auch schon einige Reviews ausgelassen. Was mich aber überrascht hat, war, dass eine Schutzhülle beiliegt (etwa in Gigbag-Wandstärke), Putzzeug für die Plexiglasscheibe, damit man die nicht mit Spülschwämmen o.ä. verkratzt und eine Anodensicherung. Muss alles nicht. Is aber alles toll.

+ ANGEGUCKT +
Das Gerät an sich ist natürlich schon sehr schick. Da ich selbstverständlich auch jedes verfügbare Review in deutsch und englisch gelesen, gehört und geguckt habe, wusste ich natürlich längst, wie mit der Masse der Knöpfe umzugehen ist. Wäre sonst aber auch für jeden denkenden Menschen in 3 Minuten klar...
Interessant fand ich das NoiseGate (bisher hab ich das immer über meinen GMajor2 gemacht). Das funktioniert auch wirklich gut, wenngleich ich, obwohl ich meist laut Metal spiele, den Regler (wie hart das Gate zumacht) eher sanft eingestellt habe. Reicht schon.
Was auch nett ist, ist, dass es einen DI-Out gibt. Benutze ich zwar nicht, aber vielleicht braucht man das ja mal.
Was wirklich cool ist, sind die zwei Effektwege. Zunächst hat man einen per Midi schaltbaren FX Loop (parallel oder seriell – auch per Midi schaltbar), das kennt man ja. Zusätzlich hat man aber danach noch einen Master-Insert für ständig aktive Geräte wie Tuner oder in meinem Fall den Sonic Maximizer von BBE, um den Sound noch etwas einzufetten.
Also: Vorverstärker –> FX-Loop –> Master Insert –> Endstufe
Neben den einzelnen Kanalzügen gibt es noch die Master-Sektion, in der man global Lautstärke, Tiefen ("Resonance") und Höhen ("Presence") einstellen, damit man in anderen Räumen, auf Bühnen usw nicht jeden einzelnen Kanal soundmäßig anpassen zu müssen.
Wovon ich noch nicht viel gemerkt habe, ist das TSC (Tube Safety Control). Das stellt automatisch die richtigen Ströme für die Endstufenröhren ein. Hab ich keine Ahnung von. Aber wenn man davon nichts merkt, kann das ja nur gut sein. Toll auch, dass man jetzt einen Röhrenwechsel selbst vornehmen kann, weil der Amp die Röhrenströme ja selbst einmisst und einstellt. Schade für Gitarrenläden, schön für mich. Darüber hinaus kann man offenbar so ziemlich jede Röhre reinstopfen, die man so findet. Wer da genaueres wissen will, kann im Handbuch nachlesen.
Dass man beim Triamp3 auch die Endstufenröhren wechseln kann, dürfte mittlerweile bekannt sein, ist ja schließlich H&Ks großer Werbeaufmacher...
Ein weiteres tolles Feature ist der Stomp-Box-Vor-Vorverstärker. Dazu aber weiter unten.
Ihr merkt schon, es gibt wahnsinnig viele Features, die allesamt schlau, durchdacht und praxisnah umgesetzt sind.

...hoffentlich kann ich den Rest meiner Bewertung noch in einem zweiten Teil loswerden...
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BB
Die Geheimwaffe - Here comes Boom
Big Block Chris 08.10.2025
Wie viele andere anspruchsvolle Gitaristen bin ich/war ich auf der Suche nach dem perfekten Sound. Dabei hatte ich nie H&K auf dem Zettel. Auch meine Heroes spielen eher die anderen bekannten Marken. Ich selber hatte auch schon Mesa, Orange, Marshall und zuletzt mehrere ENGL Amps. Zudem habe ich in den letzten 2 Jahren verschiedene Amps angespielt wie den MT100, EVH 5150 EL34, Butterslax, Helios Eclipse. Alles tolle Amps die ihre stärken und schwächen haben. Letzterer hat mich ehrlich gesagt ein bisschen enttäuscht aber das ist wie immer Geschmackssache. Mir kommt es auch mittlerweile so vor, dass einige Topteile künstlich bei YT gepusht werden.

Nun zum Triamp MK3:
Die Verarbeitetung ist 1.Klasse! Die Knobs, der Griff, die features. Man merkt einfach, dass man es mit einem hochpreisigen Highend-Produkt zutun hat.

Für mich persönlich spielt lediglich der Clean- und der Ultra Highgainkanal eine Rolle. Crunch usw. nutze ich praktisch nie.
Channel 1 ist kristalklar, perlig, warm und/oder glockig. Für jeden Geschmack ist was dabei. Mit dem eingebauten Boost gehts richtung Blues und mehr.

Channel 5 klingt amerikanisch aber meiner Meinung nicht nach nem Rectifier. Trotzdem ein tolles Brett.

Channel 6 ist der DEAL!!! Mit dem Boost = Fett, dynamisch, ein Hauch von Suppe. Wie eine Wand die auf einem zukommt.

Wenn man bedenkt was der Amp vorher gekostet hat und für welchen super Preis dieser gerade angeboten wird, sollte man sich diesen auf seinen Zettel schreiben. Ich glaube auch, dass das DER Grund ist warum meine Heroes andere Amps spielen. Bei ehem. 3699€ + Importkosten in die USA ist das einfach sehr viel Geld für einen Head.
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T
Geiles Teil :-)
TheDarkone2021 04.09.2025
Also ich bin echt begeistert die kiste kann alles :) egal ob Clean ,Rock oder fettes Metalbrett mit ordentlich Bums untenrum

Für den Preis unschlagbar
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M
Sprachlos vor Entsetzen wie gut dieser Amp ist!
MarKna 02.03.2026
Ich habe in den letzten Monaten viele Boutique-Amps gespielt. Oft hieß es: „Das gehört zum Charakter.“ Oder: „Der kann halt genau DAS richtig gut.“
Und ja – das stimmt. Viele Boutique-Amps haben eine starke Persönlichkeit. Aber meistens eben nur in einem Bereich.

Irgendwann habe ich gemerkt: Ich will keinen Amp, der eine Sache perfekt kann. Ich will einen, der mich nicht einschränkt.

Und genau da setzt der TriAmp Mk III an.

6 Kanäle.
3 Endstufen-Röhrenpaare.
Daraus theoretich unterschiedliche Leistungsmodi.

In Summe über 40 Varianten – und davon fühlen sich gefühlt 99,9 % perfekt an. Nicht „brauchbar“. Nicht „interessant“. Sondern wirklich musikalisch.

Das ist für mich der Unterschied.

Er versucht nicht, ein bestimmter Boutique-Mythos zu sein. Er deckt ganze Sound-Ären ab – von cleans über offenem britischem Crunch bis modernem, straffem High Gain – ohne dass es künstlich oder kopiert wirkt.

Ja, er braucht etwas Lautstärke. Deutlich unter 9 Uhr bei Master und Channel Volume bleibt er etwas zurückhaltend. Aber sobald die Endstufe arbeitet, öffnet er sich. Ich spiele ihn zuhause 30% über eine Two Notes Captor X – das funktioniert sehr gut für Kopfhörer . Mit der zugehörigen 4x12 direkt ohne captor x wird es nochmal größer.

Was mich besonders überzeugt: Die Feinfühligkeit. Kleine Drehungen an den Reglern verändern spürbar das Spielgefühl. Man kann den Amp extrem präzise einstellen – aber man muss sich damit beschäftigen.

Presence und Resonance jeweils nur einmal? Anfangs ungewohnt. In der Praxis völlig ausreichend.

Mein Fazit nach langer Suche:
Boutique kann eine Richtung extrem gut. Schaffe ich mir als 2 amp auch vielleicht mal an aber für 95 % der Zeit wo ich Spiele am Tag ist und wird es der Tri Amp Mk III.
Der TriAmp kann fast alles auf sehr hohem Niveau – und fühlt sich nie wie ein Kompromiss an.
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PM
🤘
Peter Ma 24.01.2026
Das war ein wirklich guter Kauf! Wir haben auf der Website lange recherchiert, um den besten Verstärker zu finden! Es hat sich gelohnt, das war die beste Wahl!
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Hughes & Kettner Triamp Mark 3