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Effektpedal für Gitarre

  • Delay
  • unabhängige variable Lautstärkeregelung für 16tel- und Triolen-Delay-Noten
  • Stereo-Ein- und Ausgang
  • FX-Loop im Delay-Signalweg
  • MIDI-Ein-/Durchgang
  • simulierte digitale Delay-/Analog-Delay-/Bandecho-Klänge, die allmählich ineinander übergehen
  • simulierter Low-Pass-Ladder-Filter
  • variabler Tail-Decay
  • 8 Auto-Panning-Modi
  • Tap-Tempo-Fußschalter
  • 20 Werkspresets in 50 Preset
  • Abmessungen: 175 x 125 x 62 mm
  • Gewicht: 640 g
  • Strombedarf: 300 mA bei 9 V
  • Stromversorgung: nur über externes 9 V-Gleichstromnetzteil, Mitte negativ (nicht im Lieferumfang)
  • Erhältlich seit Januar 2026
  • Artikelnummer 634248
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Analog Nein
  • Tap-Funktion Ja
  • Batteriebetrieb Nein
  • Inkl. Netzteil Nein
B-Stock ab 202 CHF verfügbar
219 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

2 Kundenbewertungen

4 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

2 Rezensionen

K
Einmaliges Gerät mit Updatebedarf
Kehrbeeke 06.04.2026
Vom Sound und vom Konzept bin ich begeistert. Weniger gut gefällt mir, dass nicht einmal alle ganzzahligen bpm-Werte auswählbar sind. Zuerst dachte ich hier an einen defekten Drehregler, ein Blick in die Anleitung verriet dann: Das ist Absicht. Gerade im Bereich 100 bis 160 bpm stört mich das gewaltig. Hier hätte ich gern eine höhere Auflösung und wünsche mir die Möglichkeit zwischen genauem und weitem Einstellbereich wählen zu können. Da ms/bpm ein Poti mit „Klickfunktion“ ist und es zudem ja zwei Buttons für die preset-Auswahl gibt, müsste das firmware-technisch doch möglich sein. Problemlösung: Midi-In für Synchronisation nutzen. Folgeproblem: Nun kann ich nur genau das eingehende Tempo nutzen, nicht aber Verzögerungszeiten in halbem oder doppeltem Tempo. Gerade mit halben Tempo ist das Delay aber besonders reizvoll (sodass 8.-Verzögerungszeiten zur Verfügung stehen). Auch hier wünsche ich mir ein firmware-update um Delay-Verzögerungszeiten als Vielfache des eingehenden Tempos nutzen zu können. Mein work-around: Akai MPC key als Master sendet 8tel-Noten (statt 16tel) als CV-Spur und Sync an Korg SQ-64, der als CV-Midi-Konverter fungiert und per midi den LD303 synct. Das geht eigentlich ganz gut. Folgeproblem: Das LD303 ist jetzt an einem Nachmittag 6 Mal eingefroren. Änderungen sind dann nicht mehr möglich und nach kurzer Zeit ertönt ein hochfrequentes Fiepen aus den Lautsprechern. Da ich keine Panik-Funktion gefunden habe, heißt es dann: Volumen runter, LD303 vom Strom trennen, wieder anschließen, Lautstärke wieder rauf und weiterspielen. Gewünschte Lösung: Firmware-update mit Panic-Funktion.
Außerdem verliert das LD303 zwischendurch immer mal das das Sync-Signal und regelt dann nach, was zwar zu witzigen, aber auch sehr unerwarteten Delay-Sounds führt. Schließlich wünsche ich mir, dass auch die Geschwindigkeit der Panorama-Verteilung gesynct werden kann (gerade Ping-Pong macht m.E. nur dann Sinn).

Fazit: Ich behalte das Gerät, da ich vom Grundkonzept sehr angetan bin, wünsche mir allerdings sehr ein Firmware-update, da ich das Gerät so wie es zur Zeit ist, für Auftritte auf keinen Fall nutzen kann und im Studio nur mit Zeit und viel Nachsicht.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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MM
Einzigartig mit Luft nach oben
Maritimer Martin 24.03.2026
Ich mache Ambient und Drone und das Killerfeature war für mich das Ladder Filter (ala Moog) und der Effektweg für das Delay Signal. Ich kann also mit dem Delaysignal in einen Verzerrer/Reverb/Octaver oder jedes beliebige andere Effektgerät reingehen und es dann filtern und zwar mit einem echten Ladder Filter wie in einem Synth. Das cleane Signal ist nicht betroffen. So kann ich mit dem LD303 zusammen mit anderen Effekten eigene Engines bauen. Mega! Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen, sondern nur Musik gemacht.

Es gibt aber noch einige Ecken und Kanten, die ich aus dieser Bewertung nehmen werde, wenn einige davon mit Software Updates behoben sind:

1. Die Klangunterschiede zwischen Tape, Analog und Normal sind eher gering. Vor wenn man auch das Filter verwendet, gehen diese Nuancen komplett verloren. Bei Tape fehlt mir Grittiness bei Übersteuerung und bei Analog das Aliasing und Rauschen bei langen Delayzeiten. Hier wäre ein Driveregler viel besser gewesen.

2. Das Filter geht leider nicht bis in die Selbstoszillation und der Regelweg ist nicht gut skaliert skaliert. Der Bereich, wo es schön zwitschert ist recht klein, wenn auch noch machbar.

3. Der Signalfluss in der Anleitung stimmt nicht. Demnach läge der Effektweg nach dem Feedback nur in einem der beiden Kanäle. Aber er liegt im Feedback Pfad und ist auch Stereo.

4. Wenn ihr das Gerät Mono verwendet und ein Effektgerät einschleifen wollt, dürfte ihr nicht den linken Eingang nehmen, der sendet nämlich den Effekt nur auf den Ring des Steckers vom send-Ausgang nicht auf die Spitze. Ihr müsst dann in den rechten Eingang rein. Ein Hinweis darauf in der Anleitung hätte mir viel Zeit gespart.

5. Die Potis mit Schaltfunktion sind etwas wackeliger und leichtgängiger als die anderen.

6. Die Buchsen liegen sehr eng beieinander. Eventuell kauft ihr euch gleich passende Patchkabel.

7. Die LEDs sind extrem hell und überstahlen im Dunkeln die Lila Schrift auf schwarzem Grund. Dafür sind sie auch am Tag gut zu sehen. Hier wäre es gut, wenn es zwei Helligkeitsstufen gäbe.
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