So
Mini Sequencer
Der SQ-1 ist ein sehr simpler Step-Sequencer, mit dem ich via CV/Gate meist meinen Behringer Model D ansteuere. Man kann die zwei Reihen mit je 8 Steps seriell oder im ZickZack als 16-Step-Sequenz konfigurieren, oder beide Reihen parallel, wobei die zweite auch für Modulationen zu nutzen ist. Die Step Resolution lässt sich zwischen 1/4 und 1/16 einstellen, jeweils mit einem oder zwei Steps pro Sync-Trigger; Sequenzen können ohne zusätzliche Hardware leider nicht transponiert werden. Die Bedienung ist recht einfach, allerdings machen die dünnen Poti-Achsen eine gezielte Programmierung, besonders im 5V-Range, zur Geduldsprobe. Daher habe ich mir auch schon passende Poti-Köpfe bestellt. Das beiliegende Faltblatt ist eine Zumutung an Bedienungsanleitung; zum Glück ist diese nur für System-Einstellungen nötig. Man sollte sich auf jeden Fall auch das SQ-1 FAQ downloaden, da das Manual auch nicht vollständig ist. Ein Highlight ist die Verarbeitungs-Qualität; das Gehäuse ist aus stabilem Blech und die Taster sowie der große gerasterte Drehregler machen einen guten Eindruck. Bei aller Kritik sollte aber nicht der Preis vergessen werden. Der Doepfer Dark Time ist mehr als 3,5mal so teuer. Allein der Arturia Keystep ist für's gleiche Geld zu haben, hat aber ein völlig anderes Konzept. Insgesamt ist der SQ-1 ein empfehlenswerter kleiner Step-Sequencer für CV/Gate-Anwendungen, die MIDI-Funktionen sehe ich nur als Zugabe und werden daher nicht bewertet.
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a
Absolut okay...
was man für sein Geld bekommt.
Was ich vermisse:
-Eine BPM Anzeige. Dann könnte man das Gerät wunderbar als einfache Clockmaster verwenden.
-Eine Oktaven Sprungfunktion
-Bessere Findung des jeweiligen Steptones
- einen 9V Anschluss für das Pedalboard. Die 2 kleinen Batterien halten wohl wirklich nicht lange.
Was super ist:
+Die Einstellung der Sequenzerfolgen an sich.
+Die Randomfunktion. Die ich so auf dem Arturio BSpro kläglich vermisst habe.
+ Die Steuerspannungen als Output. So kann man gut Synths und Effektgeräte an den SQ1 anschliessen. Mit Random z. B. einen guten Obi Wha Effekt als Filtersteuerung erzielen.
Fazit:
Das Gerät macht Spass. Ist einfach und beschränkt, liefert aber in kurzer Zeit guten Output der überzeugt. Keine nervigen Menue Deepdives o.Ä. Man muss nichts studiert haben und kann sich drauf konzentrieren eingängliche Sequenzen zu erstellen oder auch einfach so per Zufall zu finden.
Was ich vermisse:
-Eine BPM Anzeige. Dann könnte man das Gerät wunderbar als einfache Clockmaster verwenden.
-Eine Oktaven Sprungfunktion
-Bessere Findung des jeweiligen Steptones
- einen 9V Anschluss für das Pedalboard. Die 2 kleinen Batterien halten wohl wirklich nicht lange.
Was super ist:
+Die Einstellung der Sequenzerfolgen an sich.
+Die Randomfunktion. Die ich so auf dem Arturio BSpro kläglich vermisst habe.
+ Die Steuerspannungen als Output. So kann man gut Synths und Effektgeräte an den SQ1 anschliessen. Mit Random z. B. einen guten Obi Wha Effekt als Filtersteuerung erzielen.
Fazit:
Das Gerät macht Spass. Ist einfach und beschränkt, liefert aber in kurzer Zeit guten Output der überzeugt. Keine nervigen Menue Deepdives o.Ä. Man muss nichts studiert haben und kann sich drauf konzentrieren eingängliche Sequenzen zu erstellen oder auch einfach so per Zufall zu finden.
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A
OK, aber Spielzeug
Der Sequencer ist ansich gut gedacht und im Vergleich zu vielen günstigen Korg Maschinen auch super verarbeitet.
Für den Preis gibt es kaum einen vergleichbaren analogen CV-Gate-Sequencer.
Er läuft ansich auch gut im Sync, allerdings startet er mit dem ersten Puls etwas versetzt und springt aus dem Timing, wenn man den Abspiel-Modus ändert. Allerdings hat er grosse Probleme mit dem Sync. Dazu kommt der fehlende Reset / Restart-Eingang. Somit ist er eigentlich nur für den "experimentellen" Live-Einsatz geeignet.
Für den Preis gibt es kaum einen vergleichbaren analogen CV-Gate-Sequencer.
Er läuft ansich auch gut im Sync, allerdings startet er mit dem ersten Puls etwas versetzt und springt aus dem Timing, wenn man den Abspiel-Modus ändert. Allerdings hat er grosse Probleme mit dem Sync. Dazu kommt der fehlende Reset / Restart-Eingang. Somit ist er eigentlich nur für den "experimentellen" Live-Einsatz geeignet.
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T
Fast perfektes Tool
Schöner kleiner CV-Sequencer.
Einfache Bedienung ohne Doppelbelegung.
Super für den Live Einsatz.
Nur Einstellungen zur ckock können nur beim Einschalten IT etwas Finger Kungfu vorgenommen werden.
Sound gibt "der Gerät" keinenaus, ist halt ein reiner sequencer. Die MIDI Funktionen habe ich nie genutzt, kann ich also nichts zu sagen.
Einfache Bedienung ohne Doppelbelegung.
Super für den Live Einsatz.
Nur Einstellungen zur ckock können nur beim Einschalten IT etwas Finger Kungfu vorgenommen werden.
Sound gibt "der Gerät" keinenaus, ist halt ein reiner sequencer. Die MIDI Funktionen habe ich nie genutzt, kann ich also nichts zu sagen.
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B
Nur wenige Designfehler, sonst wirklich prima.
Dass ich das noch erleben darf! KORG bringt den ARP ODYSSEY neu raus und es gibt passend dazu von KORG einen batteriebetriebenen Analog-Sequencer, der sich auch mit allen anderen analogen Synths versteht (V/Oktave, Hz/Volt, beide Triggervarianten, MIDI), den: *tusch* SQ-1.
Das Ding ist aus Blech (selbst zum Batteriewechsel muss man ein Blech abschrauben) und hat die Volca-typischen beleuchteten Mini-Potis.
Verschiedene Laufrichtungen, auch 2 Sequenzen gleichzeitig, beliebige Stepanzahl (bis 16 natürlich), Gate-Dauer je Step, auch Gate Pause und Slide, 4tel, 8tel, 16tel. Juhu!
Leider, leider fängt MIDI bei dem ding erst bei C4 an (hä? die meisten monophonen Analogsynths heutzutage sind doch Bass-Synthesizer?) - macht es dadurch eigentlich unbrauchbar für den KORG VOLCA Bass, aber zum glück gibt es den ANATEK MIDI Transposer, kleine kiste, die ohne strom läuft, zwischengeschaltet wird und neben einem festgelegten Intervall auch auf Knopfdruck mehrere Oktaven nach oben und unten transponiert. Viel besser!
Die CV/Gate funktion habe ich dann mit dem doepfer MS-404 (muss man für CV-in erst 2 Jumper innen umsetzen) und der Novation Bass Station ausprobiert. Ich hatte mit CV ein bisschen auf schräge DAF-sequenzen gehofft (also keine Skalierung des Signals) - so ganz frei scheint der "linear-Modus" aber nicht zu sein. Es ist mir nicht gelungen, richtige Vierteltonsequenzen zu erstellen und es klang alles irgendwie chromatisch. Schade. (Soll vermutlich den user vor Frustration schützen, aber wer chromatisch will, kann doch MIDI nutzen, Leute!).
Was ich mir noch gewünscht hätte: einen drehschalter mit 12 positionen zum transponieren! (wie bei KORG ipolysix).
Fazit: sehr schönes Gerät, inspirierend bei der Arbeit mit monophonen Geräten, beid em Preis unschlagbar.
Das Ding ist aus Blech (selbst zum Batteriewechsel muss man ein Blech abschrauben) und hat die Volca-typischen beleuchteten Mini-Potis.
Verschiedene Laufrichtungen, auch 2 Sequenzen gleichzeitig, beliebige Stepanzahl (bis 16 natürlich), Gate-Dauer je Step, auch Gate Pause und Slide, 4tel, 8tel, 16tel. Juhu!
Leider, leider fängt MIDI bei dem ding erst bei C4 an (hä? die meisten monophonen Analogsynths heutzutage sind doch Bass-Synthesizer?) - macht es dadurch eigentlich unbrauchbar für den KORG VOLCA Bass, aber zum glück gibt es den ANATEK MIDI Transposer, kleine kiste, die ohne strom läuft, zwischengeschaltet wird und neben einem festgelegten Intervall auch auf Knopfdruck mehrere Oktaven nach oben und unten transponiert. Viel besser!
Die CV/Gate funktion habe ich dann mit dem doepfer MS-404 (muss man für CV-in erst 2 Jumper innen umsetzen) und der Novation Bass Station ausprobiert. Ich hatte mit CV ein bisschen auf schräge DAF-sequenzen gehofft (also keine Skalierung des Signals) - so ganz frei scheint der "linear-Modus" aber nicht zu sein. Es ist mir nicht gelungen, richtige Vierteltonsequenzen zu erstellen und es klang alles irgendwie chromatisch. Schade. (Soll vermutlich den user vor Frustration schützen, aber wer chromatisch will, kann doch MIDI nutzen, Leute!).
Was ich mir noch gewünscht hätte: einen drehschalter mit 12 positionen zum transponieren! (wie bei KORG ipolysix).
Fazit: sehr schönes Gerät, inspirierend bei der Arbeit mit monophonen Geräten, beid em Preis unschlagbar.
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T
Toller Kasten mit Schattenseiten
Ich benutze das Gerät zum Ansteuern monophoner Synthesizer über 5-Pol-Midi und CV-Ausgänge. Klappt alles wunderbar. Neben der Tonhöhe ( 5-Pol-Midi) kann ich auch gleichzeitig weitere Parameter beeinflussen (CV) und so komplexe Klangstrukturen generieren. SQ1 ist optimal für modulare Systeme ausgelegt, Die PC-Anbindung wurde von mir nicht angetestet, da für mich nicht relevant.
Hier die Schattenseiten:
--- Die Bedienungsanleitung von Korg ist ein Witz
- Batteriewechsel nur mit Schraubendreher möglich
--- Knöpfe ohne vernünftige Markierung für die Einstellung
Plus:
+++ Solides Metallgehäuse
+++ Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
Hier die Schattenseiten:
--- Die Bedienungsanleitung von Korg ist ein Witz
- Batteriewechsel nur mit Schraubendreher möglich
--- Knöpfe ohne vernünftige Markierung für die Einstellung
Plus:
+++ Solides Metallgehäuse
+++ Vielfältige Anschlussmöglichkeiten
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JZ
Kleiner Sequencer, besonders geeignet für analoge Korgs
Den SQ1 habe ich mir für den MS20 besorgt und damit funktioniert er perfekt. Sicher gibt es moderne Sequencer, speichern kann man auch nichts...ist halt eher was um intuitiv zu arbeiten.
Das "Panzer"Design ist klasse, erinnert an die alten Korg-Sequencer. Der einzige Punkt, der mich stört, ist die unglaubliche Batteriehalterung...ich warte nur darauf, bis die mal abreisst und ich dann selber löten darf...Korg, bitte schnell ändern, bevor ich eventuell einen Bruder für meinen SQ1 bestelle.
Das "Panzer"Design ist klasse, erinnert an die alten Korg-Sequencer. Der einzige Punkt, der mich stört, ist die unglaubliche Batteriehalterung...ich warte nur darauf, bis die mal abreisst und ich dann selber löten darf...Korg, bitte schnell ändern, bevor ich eventuell einen Bruder für meinen SQ1 bestelle.
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MI
Electronic Music Retro Sequencing Fun mit CV, USB und MIDI
Wer die klassische electronic-music a la Tangerine Dream liebt oder genauso kreativ eigene Musik komponiert, hat ein Lieblings-Spielzeug und ein ernsthaftes Gerät zugleich mit dem Korg SQ-1 erstanden, wenngleich es mehr auf interessanten Zufallsergebnissen beruht. Es lässt sich z.B. Ableton vom SQ-1 mit USB synchronisieren, es sind Hz/V- wie auch Oct/V-spannungsgesteuerte Synthesizer anschließbar und ein MIDI-Adapter ist auch enthalten. Die Tune-Regler pro Step sind etwas winzig und ein sauberes Tuning ist nicht einfach. MIDI-Ausgabe und CV-Ausgabe sind nicht das gleiche Tuning! Das aber ist nicht wichtig, Es lassen sich erstaunliche Ergebnisse erzielen, die nur per Software basierender Erzeugung nicht unbedingt so zustande kommen.
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M
Guter Einsteiger Sequenzer
Mein erster Sequenzer, nutze ihn für mehrere analoge Synthesizer und kann nur sagen, dass es ein Prima Anfängergerät ist, um sich mit der Materie vertraut zu machen! :)
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A
Klein, schwarz, stark...
Robust gebaut, die Regler natürlich etwas klein und schwer ablesbar. Auch das Einstellen ist nichts für Grobmotoriker - doch auch der Haben-Seite lässt sich der SQ-1 in jede sync- Umgebung einbinden, ob MIDI, USB, CV/Gate - auch die CV Charakteristik ist einstellbar. Durch Batteriebetrieb und kompakte Bauform spontan an den Synth der Wahl anstöpseln und los gehts! Ein sehr praktischer, klassischer Sequenzer im Miniformat, der nicht näher genannten Boutique- Geräten, nicht zuletzt auch aus dem Modularbereich, schlicht überlegen ist.
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