Ich war skeptisch als ein Drummer-Kollege die Sticks empfahl. Ich spiele eigentlich 2B Oak, auch mal 2B Hickory Firegrain, hab mich dann mal für die Kuppmen 5B zum Ausprobieren entschieden.
Was man an Sticks gut zu spielen findet, ist ja hächst subjektiv. Aber man kann schon mal sagen, dass die Sticks gleich schwer und - für meine Augen und Hände - perfekt gleich geformt sind.
Mein Eindruck ist am Akustik-Set:
Der Rebound auf der Hihat und Ride ist richitg klasse, besser als bei Holz aus meiner Sicht. Toms fühlen sich wie gewohnt an.
Die Becken muss man mit diesen Sticks ein bißchen vorsichtiger anspielen, da gefühlt da jetzt eine höhere Steifigkeit auf das Metall trifft. Ich habe mir mal die Zeit genommen: Nach knapp 4h Spiel haben die Sticks auch leicht aufgerauhte Stellen an der Schulter.
Ich habe auch so ca. 10.000 Rim-Shots mit den Sticks gespielt und kann keine einzige Macke an den Sticks sehen oder fühlen. Meine schwarzen S-Hoops haben Lack geben müssen, aber keine spürbaren Dellen.
Alles in allem sind die Sticks für mich eine Option, da ich hier einen niedrigeren Verschleiß als bei Oak/Hickory erwarte. Das lindert meinen aktuellen Schmerz bei den aktuellen Stick-Preisen erheblich. Mal schauen, ob man das dann an anderer Stelle zahlt (Hoops, Becken). (Gut, man braucht auch hier ein zweites und drittes Paar, um gegen Runterfallen und Bruch abgesichert zu sein.)
Nur ne persönliche Einschätzung: Ich halte mich nicht für einen Heavy-Hitter, auch wenn der ein andere Kollege schonmal meine Spieltlautstärker "gelobt" hat. Aber ich würde diese Sticks aus gesundheitlichen Gründen nicht für Drummer empfehlen, die hart spielen oder die Sticks fest greifen.
.... ich passe die Beschreibung an, wenn ich mehr über die Langzeitstabilität dieser Sticks weiß.