LR
Super Preis/Leistungsverhältnis
Ich benutze diesen Kopfhörer in meinem kleinen Homestudio und auch zum ungestörten Anhören von Konserven (CDs, MP3s etc.).
Dies ist mein erster Studiokopfhörer, dementsprechend habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich habe seit vielen Jahren einen HiFi-Kopfhörer von Bose, aus der 250 € - Klasse. Im Vergleich zu diesem, ist der Mackie in allen Belangen besser.
Er ist angenehm zu Tragen. Ich hatte ihn schon über mehrere Stunden zum Aufnehmen auf und obwohl das Polster aus Kunstleder ist, hatte ich keine Probleme mit Schwitzen. Er drückt überhaupt nicht.
Ich habe Hutgröße L, musste die Bügel ca. 3cm herausziehen und da ist immer noch beidseitig jeweils ca. 4cm Luft. Dieser Kopfhörer sollte also auch Leuten mit großen Köpfen noch passen. Bei mir verstellt sich die Größe nicht bei häufigem Auf- und Absetzen. Auch das Tragen einer Brille ist für mich kein Problem.
Die Ohrmuscheln passen genau über meine Lauscher, diese könnten etwas größer sein. Da könnte ich mir vorstellen, dass diese für den ein oder anderen zu klein sein könnten. Aber das muss jeder für sich selbst probieren, Thomann nimmt den Kopfhörer ja wieder zurück, sollte er nicht passen.
Das Kabel ist fest mit der linken Ohrmuschel verbunden, lässt sich also nicht ohne Weiteres austauschen, aber bei dem Preis!!! Schaut mal nach, was ein Ersatzkabel für einen höherpreisigen Kopfhörer kostet. Die Länge des Kabels ist für meine Zwecke ausreichend. Ich kann das Kabel über meinen Rücken führen, damit nichts auf dem Griffbrett raschelt und sitze vor dem Interface. Dies sollte den meisten Leuten reichen. Wer den Duckwalk im Studio macht, sollte einen Funkkopfhörer verwenden.
Nun zum Wichtigsten, dem Sound. Wie oben bereits erwähnt, klingt der Mackie deutlich besser als mein wesentlich teurer Bose. Um eine halbwegs vernünftige Rezession schreiben zu können, habe ich beide Kopfhörer gerade eben mit ein paar alten JJ Cale Aufnahmen verglichen.
Mit dem Mackie hört sich das so an, wie ich es aus dem Proberaum oder von Gigs gewohnt bin. Das Stereopanorama ist wirklich klasse. Bei geschlossenen Augen hat man genau die einzelnen Musiker vor sich, wo sie sich im Raum befinden. Das kann der Bose nicht mal halb so gut.
Die Mitten sind meiner Ansicht nach auch wunderbar deutlich. Um einiges besser als beim Bose. Dies liegt natürlich am Frequenzgang. Der Mackie ist hier spürbar linearer. Auch die Bässe sind wesentlich definierter als beim Bose. In den Höhen sind die Unterschiede nicht so deutlich, diese sind bei beiden recht klar.
Ebenfalls wichtig erscheint mir zu erwähnen, dass die Ohrmuscheln soweit abdichten, dass man ohne Übersprechen sehr nahe vor ein Großmembranmikrofon kann, um Gesangsparts aufzunehmen, auch bei höheren Kopfhörerlautstärken. Zumindest habe ich bei meinen Aufnahmen nichts davon festgestellt.
Alles in allem bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden. Wer keine Unsummen für sein kleines Homestudio ausgeben möchte, sollte den Mackie ernsthaft in Betracht ziehen.
Dies ist mein erster Studiokopfhörer, dementsprechend habe ich keine Vergleichsmöglichkeiten. Ich habe seit vielen Jahren einen HiFi-Kopfhörer von Bose, aus der 250 € - Klasse. Im Vergleich zu diesem, ist der Mackie in allen Belangen besser.
Er ist angenehm zu Tragen. Ich hatte ihn schon über mehrere Stunden zum Aufnehmen auf und obwohl das Polster aus Kunstleder ist, hatte ich keine Probleme mit Schwitzen. Er drückt überhaupt nicht.
Ich habe Hutgröße L, musste die Bügel ca. 3cm herausziehen und da ist immer noch beidseitig jeweils ca. 4cm Luft. Dieser Kopfhörer sollte also auch Leuten mit großen Köpfen noch passen. Bei mir verstellt sich die Größe nicht bei häufigem Auf- und Absetzen. Auch das Tragen einer Brille ist für mich kein Problem.
Die Ohrmuscheln passen genau über meine Lauscher, diese könnten etwas größer sein. Da könnte ich mir vorstellen, dass diese für den ein oder anderen zu klein sein könnten. Aber das muss jeder für sich selbst probieren, Thomann nimmt den Kopfhörer ja wieder zurück, sollte er nicht passen.
Das Kabel ist fest mit der linken Ohrmuschel verbunden, lässt sich also nicht ohne Weiteres austauschen, aber bei dem Preis!!! Schaut mal nach, was ein Ersatzkabel für einen höherpreisigen Kopfhörer kostet. Die Länge des Kabels ist für meine Zwecke ausreichend. Ich kann das Kabel über meinen Rücken führen, damit nichts auf dem Griffbrett raschelt und sitze vor dem Interface. Dies sollte den meisten Leuten reichen. Wer den Duckwalk im Studio macht, sollte einen Funkkopfhörer verwenden.
Nun zum Wichtigsten, dem Sound. Wie oben bereits erwähnt, klingt der Mackie deutlich besser als mein wesentlich teurer Bose. Um eine halbwegs vernünftige Rezession schreiben zu können, habe ich beide Kopfhörer gerade eben mit ein paar alten JJ Cale Aufnahmen verglichen.
Mit dem Mackie hört sich das so an, wie ich es aus dem Proberaum oder von Gigs gewohnt bin. Das Stereopanorama ist wirklich klasse. Bei geschlossenen Augen hat man genau die einzelnen Musiker vor sich, wo sie sich im Raum befinden. Das kann der Bose nicht mal halb so gut.
Die Mitten sind meiner Ansicht nach auch wunderbar deutlich. Um einiges besser als beim Bose. Dies liegt natürlich am Frequenzgang. Der Mackie ist hier spürbar linearer. Auch die Bässe sind wesentlich definierter als beim Bose. In den Höhen sind die Unterschiede nicht so deutlich, diese sind bei beiden recht klar.
Ebenfalls wichtig erscheint mir zu erwähnen, dass die Ohrmuscheln soweit abdichten, dass man ohne Übersprechen sehr nahe vor ein Großmembranmikrofon kann, um Gesangsparts aufzunehmen, auch bei höheren Kopfhörerlautstärken. Zumindest habe ich bei meinen Aufnahmen nichts davon festgestellt.
Alles in allem bin ich mit dem Kauf sehr zufrieden. Wer keine Unsummen für sein kleines Homestudio ausgeben möchte, sollte den Mackie ernsthaft in Betracht ziehen.
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BC
Besser als erwartet
Eigentlich habe ich ja genügend Kopfhörer, aber mich hat die in Tests erwähnte Basslastigkeit dieser hier neugierig gemacht. Was mich hauptsächlich zum Kauf bewegt hat, war hier die Rezension mit dem Vergleich mit den Bose Kopfhörern.
Jedenfalls hielt ich es für ziemlich wahrscheinlich dass die Mackie nicht mit meinen teils mehr als dreimal so teuren Kopfhörern mithalten können, und ich die dann zurückschicken muss.
Aber weit gefehlt, nach ca 10 Sekunden Hörtest war mir klar dass ich die behalten werde. Können mit meinen Sennheiser HD 518 mithalten, wobei das nicht ganz vergleichbar ist, weil diese offen sind.
Wie ein derart satter und differenzierter Sound zu diesem Preis möglich ist, erschliesst sich mir nicht, mir soll es recht sein. Am Ende lässt sich vieles wohl mit Geschmacksache erklären, gerade bei Kopfhörern.
Wer satte Bässe eher als Belästigung empfindet und brillante Höhen bevorzugt, ist bei diesen Hörern an der falschen Adresse.
Ähnlich dem Vergleich mit den Bose -Hörern, erinnere ich mich an die Beyerdynamic dt 770 pro, die mir wärmstens empfohlen wurden und die ich längst wieder verkauft habe. Die Geschmäcker sind halt verschieden, die waren eine herbe Enttäuschung, Bässe nur mit Phantasie zu erahnen, die Höhen so brillant dass mir die Ohren schon bei geringer Lautstärke weh getan haben, und ich am Equalizer alle Höhen rausdrehen musste. Also Beyerdynamic Freunde, nicht falsch verstehen, ich glaube im Tonstudio haben die durchaus ihre Berechtigung, und am Bassamp habe die bewiesen dass sie Bass durchaus können.
Aber zum hören an der Stereoanlage waren die für mich nicht zu gebrauchen, könnte mir die höchstens für Klassik oder Ambient Fans vorstellen, aber für meine bevorzugten Richtungen wie Funk, Metal und teilweise Elektro sind die Mackies viel besser geeignet. Hat sich gelohnt, in meinen Ohren hören die sich locker dreistellig an..
Jedenfalls hielt ich es für ziemlich wahrscheinlich dass die Mackie nicht mit meinen teils mehr als dreimal so teuren Kopfhörern mithalten können, und ich die dann zurückschicken muss.
Aber weit gefehlt, nach ca 10 Sekunden Hörtest war mir klar dass ich die behalten werde. Können mit meinen Sennheiser HD 518 mithalten, wobei das nicht ganz vergleichbar ist, weil diese offen sind.
Wie ein derart satter und differenzierter Sound zu diesem Preis möglich ist, erschliesst sich mir nicht, mir soll es recht sein. Am Ende lässt sich vieles wohl mit Geschmacksache erklären, gerade bei Kopfhörern.
Wer satte Bässe eher als Belästigung empfindet und brillante Höhen bevorzugt, ist bei diesen Hörern an der falschen Adresse.
Ähnlich dem Vergleich mit den Bose -Hörern, erinnere ich mich an die Beyerdynamic dt 770 pro, die mir wärmstens empfohlen wurden und die ich längst wieder verkauft habe. Die Geschmäcker sind halt verschieden, die waren eine herbe Enttäuschung, Bässe nur mit Phantasie zu erahnen, die Höhen so brillant dass mir die Ohren schon bei geringer Lautstärke weh getan haben, und ich am Equalizer alle Höhen rausdrehen musste. Also Beyerdynamic Freunde, nicht falsch verstehen, ich glaube im Tonstudio haben die durchaus ihre Berechtigung, und am Bassamp habe die bewiesen dass sie Bass durchaus können.
Aber zum hören an der Stereoanlage waren die für mich nicht zu gebrauchen, könnte mir die höchstens für Klassik oder Ambient Fans vorstellen, aber für meine bevorzugten Richtungen wie Funk, Metal und teilweise Elektro sind die Mackies viel besser geeignet. Hat sich gelohnt, in meinen Ohren hören die sich locker dreistellig an..
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EA
Nicht nur günstig sondern sogar sehr tauglich (für bestimmte Aufgaben)
In meiner Band mag keiner InEars, aber diesen KH mögen sie alle.
Da wir zum proben von Bodenmonitore auf Kopfhöhrer umgestellt haben, hab ich davon gleich 4 Stück gekauft und an einen ART Headamp 6 Pro angeschlossen und alle waren sehr überrascht wie gut das funktioniert und klingt. Zum Tracks editieren benutze ich höherwertige Headphones von Sony und Yamaha, aber für diesen Zweck eignen sie sich bestens und sind dabei auch noch unverschämt günstig!
Die oft genannte Basslastigkeit kann ich bestätigen, aber Drummer und Bassmann sind gerade deshalb mit ihrem Sound sehr zufrieden, denn sie hören was sie spielen, besser als mit deutlich teureren Studiokopfhöhrern. Die anderen können Bass am Headamp rausdrehen, falls nötig.
Da wir zum proben von Bodenmonitore auf Kopfhöhrer umgestellt haben, hab ich davon gleich 4 Stück gekauft und an einen ART Headamp 6 Pro angeschlossen und alle waren sehr überrascht wie gut das funktioniert und klingt. Zum Tracks editieren benutze ich höherwertige Headphones von Sony und Yamaha, aber für diesen Zweck eignen sie sich bestens und sind dabei auch noch unverschämt günstig!
Die oft genannte Basslastigkeit kann ich bestätigen, aber Drummer und Bassmann sind gerade deshalb mit ihrem Sound sehr zufrieden, denn sie hören was sie spielen, besser als mit deutlich teureren Studiokopfhöhrern. Die anderen können Bass am Headamp rausdrehen, falls nötig.
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B
Günstige Solide Kopfhörer
Ich nutze die Kopfhörer für alles mögliche.
Musik hören, Zocken, Telefonie, Am Gitarrenamp beim spielen und auch am Audiointerface beim aufnehmen.
Für Professionelles Mixing sollte man sicherlich zu höherwertigem greifen, aber für casual kann mich mich über den Sound nicht beschweren. Meiner Meinung ist der Bügel etwas straff, was auf dauer unangenehm werden kann.
Insgesamt für das Geld aber empfehlenswert.
Musik hören, Zocken, Telefonie, Am Gitarrenamp beim spielen und auch am Audiointerface beim aufnehmen.
Für Professionelles Mixing sollte man sicherlich zu höherwertigem greifen, aber für casual kann mich mich über den Sound nicht beschweren. Meiner Meinung ist der Bügel etwas straff, was auf dauer unangenehm werden kann.
Insgesamt für das Geld aber empfehlenswert.
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