B
Tolles Aussehen, toller Klang, umständliche Bedienung
Das Gerät ist hervorragend verarbeitet und optisch eine Augenweide (aber: Knöpfe aus Plastik...). Die Samples sind charakterstark (viel interessanter als die vergleichsweise cleanen Samples des neuen Mellotrons M4000Module). Toll ist es natürlich, eine Effektsektion an Board und einen Stereoausgang zu haben. Die Ampmodelle klingen allerdings recht harsch für meine Ohren, aber über den Send kann man das ja bändigen. Das Delay ist leider nicht zu einem Clocksignal zu synchronisieren. Der Pitchregler ist auf das PitchWheel des Controllerkeyboards gelegt, was prinzipiell gut ist, allerdings kann man bei mehreren Tönen ein up-pitching nicht beibehalten, eben wegen jener Verbindung. Eine Hand muss also immer am Pitchwheel bleiben.
Ein paar Wünsche würden bleiben:
Presets des Herstellers, um die vielen individuellen Klangeinstellungsmöglichkeiten der drei (!) Klänge nebst Effekten und Attack-/Release-Zeiten u.a. zu demonstrieren, steuerbare Halfspeed-Funktion (also den glide-Effekt zeitlich beeinflussen können), globaler Mute-Schalter für alle Effekte.
Haupt Con: Die umständliche Menüführung. Alle der zahlreichen Funktionen werden über einen einzigen Drehregler mit Druckfunktion erreicht, da dreht man sich schnell einen pelzigen Hundevorfahren... Vor allem das Wechseln der Klänge ist viel zu umständlich und während des Spiels nicht zu bewerkstelligen. Dies war leider mein persönliches Ausschlusskriterium.
Und der Mitbewerber Mellotron, alias Herr Resch?
Klingt cleaner aber auch sehr schön, die Bedienung hingegen geht deutlich einfacher, ebenso die Sortierung der Klangbibliothek (nach Instrument alphabetisch, nach Instrumentengruppen oder nach Mellotron-Typen). Hier kann man während des Spielens einfach Klänge wechseln. Dafür keine Effekte (da nehme ich ohnehin am liebsten meinen Wellspring), was bei mobilen Setups durchaus ein Nachteil ist.
Nach allem, was man hören und lesen kann, ist das Berliner Unternehmen allerdings das um ein Vielfaches sympathischere, was spätestens bei Supportanfragen einen nicht zu unterschätzenden Unterschied macht.
Ein paar Wünsche würden bleiben:
Presets des Herstellers, um die vielen individuellen Klangeinstellungsmöglichkeiten der drei (!) Klänge nebst Effekten und Attack-/Release-Zeiten u.a. zu demonstrieren, steuerbare Halfspeed-Funktion (also den glide-Effekt zeitlich beeinflussen können), globaler Mute-Schalter für alle Effekte.
Haupt Con: Die umständliche Menüführung. Alle der zahlreichen Funktionen werden über einen einzigen Drehregler mit Druckfunktion erreicht, da dreht man sich schnell einen pelzigen Hundevorfahren... Vor allem das Wechseln der Klänge ist viel zu umständlich und während des Spiels nicht zu bewerkstelligen. Dies war leider mein persönliches Ausschlusskriterium.
Und der Mitbewerber Mellotron, alias Herr Resch?
Klingt cleaner aber auch sehr schön, die Bedienung hingegen geht deutlich einfacher, ebenso die Sortierung der Klangbibliothek (nach Instrument alphabetisch, nach Instrumentengruppen oder nach Mellotron-Typen). Hier kann man während des Spielens einfach Klänge wechseln. Dafür keine Effekte (da nehme ich ohnehin am liebsten meinen Wellspring), was bei mobilen Setups durchaus ein Nachteil ist.
Nach allem, was man hören und lesen kann, ist das Berliner Unternehmen allerdings das um ein Vielfaches sympathischere, was spätestens bei Supportanfragen einen nicht zu unterschätzenden Unterschied macht.
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