AB
Gutes Konzept, guter Preis - trotzdem noch Luft für Verbesserungen
Ich habe bis dato ein DDT Meshset mit Holzkesseln an einem Roland TD-27 gespielt. Die Becken kamen ebenfalls von Roland. Zusätzlich habe ich ein Roland SPD-SX genutzt um Samples live "abzufeuern". Das SPD-SX habe ich außerdem an meinem "Kirchhoff Bio Drumset" genutzt um die BD zu triggern. Wenn ich bei kleinen Kneipengigs dann doch mal mit der "Elektrobude" rausmusste, war das immer einiges an Verkabelungsaufwand. Außerdem waren die 4 Ausspielwege des TD-27 doch etwas knapp bemessen um vernüftig zu mischen.
Dann kam das MPS 1500 per Handy (Werbung) in mein Leben.
Da es noch nichts an Tests und Berichten gab, habe ich bei Thomann um eine Einschätzung gebeten, ob es Sinn machen würde zu wechseln. Der Thomann Kollege hat das (natürlich) bejaht und schwupp habe ich bestellt. Da war ich allerdings auch ein "Early Adopter"..
Die Kiste kamm dann in 5 Kartons 3 Tage später schon an und war in 2,5 Stunden zusammengebaut.
Die ersten Tests verliefen ganz positiv. Die Sounds waren vom Werk aus ok, das Spielgefühl war gut, die Pads haben gut reagiert und das Set sah gut aus. Also ab damit in den Proberaum.
Da natürlich ans Pult und an das In-Ear System angeschlossen und mein persönliches Set zusammen gebastelt. Schnell noch 2 Becken aus dem Roland Pool angeschlossen und meine Konfiguration stimmte.
Meine Samples habe ich dann noch schnell per USB eingelesen und die Pads konfiguriert. Im Gegensatz zu, SPD-SX hat man hier eine paar minimale Einschränkungen was die zusätzlichen Triggereingänge und die Triggerauswahl angeht, Alles in Allem ist es aber ok. Schön sind die farblichen Zuweisungen und der Klartext auf welchem Pad welcher Sound liegt.
Nächster Test: Live
Kleiner Kneipengig mit eigener Anlage (wir spielen ohne Gitarren oder Basslautsprecher und sind somit in der Lage in Wohnzimmerlautsärke zu spielen). Kurzer Soundcheck (dank Wing echt einfach) und schon ging es los. Test bestanden. Sounds kamen gut beim Publikum an und der Mitschnitt lässt auch nichts zu wünschen übrig (wir machen übrigens Ami-Pop-Punk).
Die Ständer sind sehr dünn gebaut. Das wirkt vielleicht weniger stabil, ist aber dafür echt leichter zu tragen. Der zweibeinige HiHat Ständer funktioniert auch ganz gut. Fußmaschine habe ich meine DW9000.
Das Einzige was noch Verbesserungspotential hat, ist wie immer: Die Hihat. Die Übergänge sind nicht optimal und "real". Das war bei meinem Roland auch nicht optimal (es geht doch nichts über echtes Blech). Hier sollte sich Millenium nochmal an die Software wagen.
Schön wäre in diesem Zuge auch, einzelnen Songs verschiedene Metronom Tempi zuordnen zu können. Dann könnte man sich eine Super Setlist bauen. Weiterhin wäre eine freie Zuordnung der Pads am Kabelbaum echt toll. Ich spiele nur ein HT und würde gerne das Kabel vom 2HT an ein Becken anschließen. Das geht aber nicht, weil ich den Triggertyp nicht anpassen kann. Weiterhin wäre es gut, wenn man die Samples mit einem zweiten Schlag auf das gleiche Pad wieder stoppen kann (geht beim SPD-SX).
Aber das ist natürlich jammern auf hohem Niveau.
Für unter 1400.- Euro bekommt man hier ein echt gutes Edrumset, mit dem man sich auch Live nicht zu schämen braucht. Coole Optik inklusive. Und der Thomann Drum Support ist echt spitze. Meine Fragen und Vorschläge wurden geduldig angenommen und schnell beantwortet.
Also: Klare Kaufempfehlung (es sei denn man will und kann das 5fache ausgeben).
Dann kam das MPS 1500 per Handy (Werbung) in mein Leben.
Da es noch nichts an Tests und Berichten gab, habe ich bei Thomann um eine Einschätzung gebeten, ob es Sinn machen würde zu wechseln. Der Thomann Kollege hat das (natürlich) bejaht und schwupp habe ich bestellt. Da war ich allerdings auch ein "Early Adopter"..
Die Kiste kamm dann in 5 Kartons 3 Tage später schon an und war in 2,5 Stunden zusammengebaut.
Die ersten Tests verliefen ganz positiv. Die Sounds waren vom Werk aus ok, das Spielgefühl war gut, die Pads haben gut reagiert und das Set sah gut aus. Also ab damit in den Proberaum.
Da natürlich ans Pult und an das In-Ear System angeschlossen und mein persönliches Set zusammen gebastelt. Schnell noch 2 Becken aus dem Roland Pool angeschlossen und meine Konfiguration stimmte.
Meine Samples habe ich dann noch schnell per USB eingelesen und die Pads konfiguriert. Im Gegensatz zu, SPD-SX hat man hier eine paar minimale Einschränkungen was die zusätzlichen Triggereingänge und die Triggerauswahl angeht, Alles in Allem ist es aber ok. Schön sind die farblichen Zuweisungen und der Klartext auf welchem Pad welcher Sound liegt.
Nächster Test: Live
Kleiner Kneipengig mit eigener Anlage (wir spielen ohne Gitarren oder Basslautsprecher und sind somit in der Lage in Wohnzimmerlautsärke zu spielen). Kurzer Soundcheck (dank Wing echt einfach) und schon ging es los. Test bestanden. Sounds kamen gut beim Publikum an und der Mitschnitt lässt auch nichts zu wünschen übrig (wir machen übrigens Ami-Pop-Punk).
Die Ständer sind sehr dünn gebaut. Das wirkt vielleicht weniger stabil, ist aber dafür echt leichter zu tragen. Der zweibeinige HiHat Ständer funktioniert auch ganz gut. Fußmaschine habe ich meine DW9000.
Das Einzige was noch Verbesserungspotential hat, ist wie immer: Die Hihat. Die Übergänge sind nicht optimal und "real". Das war bei meinem Roland auch nicht optimal (es geht doch nichts über echtes Blech). Hier sollte sich Millenium nochmal an die Software wagen.
Schön wäre in diesem Zuge auch, einzelnen Songs verschiedene Metronom Tempi zuordnen zu können. Dann könnte man sich eine Super Setlist bauen. Weiterhin wäre eine freie Zuordnung der Pads am Kabelbaum echt toll. Ich spiele nur ein HT und würde gerne das Kabel vom 2HT an ein Becken anschließen. Das geht aber nicht, weil ich den Triggertyp nicht anpassen kann. Weiterhin wäre es gut, wenn man die Samples mit einem zweiten Schlag auf das gleiche Pad wieder stoppen kann (geht beim SPD-SX).
Aber das ist natürlich jammern auf hohem Niveau.
Für unter 1400.- Euro bekommt man hier ein echt gutes Edrumset, mit dem man sich auch Live nicht zu schämen braucht. Coole Optik inklusive. Und der Thomann Drum Support ist echt spitze. Meine Fragen und Vorschläge wurden geduldig angenommen und schnell beantwortet.
Also: Klare Kaufempfehlung (es sei denn man will und kann das 5fache ausgeben).
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