Mooer GL100 Groove Loop/Drum
Effektpedal
- Stereo Looper und Drum Machine
- Looper und Drum Machine unabhängig und gleichzeitig nutzbar
- 100 Speicherpositionen für insgesamt 300 Minuten Aufnahmezeit
- runder 1,3 Zoll Touch Screen für Statusanzeige und bequeme Funktionssteuerung
- 220 unterschiedliche Drum Grooves aus 11 unterschiedlichen Stilrichtungen
- BPM Anpassung über Tap-Tempo Eingabe
- "Time Stretch" Funktion für Tempoanpassung ohne Änderung der Tonhöhe
- Funktion für automatischen Aufnahmestart vermeidet Synchronisierungsprobleme und ermöglicht spontane Aufnahmen
- integrierte Anpassungsfunktion für perfekte Synchronisierung des Drum-Computers mit den Looper-Aufzeichnungen
- flexible Optionen für Eingangs- und Ausgangsmodi
- automatische Tempoanpassung für den Drum-Computer (DrumMatch)
- variable Fade Out Funktion
- spezielle PC Software für den Import und Export von Audiodateien sowie Firmwareaktualisierung
- 44,1 kHz Sampling Rate
- 2x multifunktionale Fußschalter
- Regler für Looper Volume und Menu Encoder
- Auto Rec, Tap und Drum Drucktasten
- 2 x 6,3 mm Mono-Klinken Ein- / Ausgang
- 3,5 mm Stereo-Klinken Kopfhörerausgang
- USB Typ-C Anschluss
- Stromversorgung via inkludiertem 9V DC Netzteil, 2,1 x 5,5 mm Hohlstecker, Polarität (-) innen
- Stromaufnahme: 300 mA
- Abmessungen (L x B x H) 125 x 74 x 49 mm
- Gewicht: 200 g
- inkl. USB Typ-C auf USB Typ-A Kabel
Hinweis: Batteriebetrieb wird nicht unterstützt.
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Erhältlich seit Dezember 2024
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Artikelnummer 607076
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Aufnahmezeit in Minuten 300 m
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USB Anschluß Ja
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MIDI Nein
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Stereo Ja
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XLR Input Nein
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Inkl. Netzteil Ja
Grooves, Loops und spontane Ideen
Mit dem GL100 Groove Loop kombiniert Mooer einen Stereo-Looper mit einem Drum-Computer in einem kompakten Gehäuse. Beide Funktionen können unabhängig voneinander oder gleichzeitig genutzt werden, wodurch sich das Pedal gleichermaßen zum Üben, Jammen oder Festhalten von Ideen eignet. Es stehen 100 Speicherplätze mit bis zu 300 Minuten Aufnahmezeit zur Verfügung. Dazu kommen über 200 Drum-Grooves aus 11 verschiedenen Stilrichtungen, die von einfachen Rhythmusbegleitungen bis hin zu kompletten Jam-Tracks reichen. Funktionen wie Auto Rec oder DrumMatch helfen dabei, Timing-Probleme beim Layern von Loops zu vermeiden. Ergänzt wird das Ganze durch ein Touch-Display, Stereo-Ein- und Ausgänge, einen Kopfhöreranschluss sowie USB-C für Audio-Importe, Exporte und Firmware-Updates. Die Stromversorgung übernimmt ein 9-Volt-Netzteil, das im Lieferumfang mit dabei ist.
Einfach Loopen und Jammen
Der Mooer GL100 wirkt trotz der vielen Funktionen erstaunlich unkompliziert. Die beiden Fußschalter übernehmen die typischen Looper-Aufgaben wie Aufnahme, Overdub oder Stop, vieles andere landet direkt auf dem Touch-Display. Dadurch kommt man vergleichsweise schnell ans Ziel, ohne sich erst durch verschachtelte Menüs kämpfen zu müssen. Praktisch ist vor allem das Zusammenspiel aus Drum-Computer und Looper. Ideen lassen sich spontan festhalten, Drum-Grooves laufen direkt mit und bleiben dank DrumMatch rhythmisch sauber mit den aufgenommenen Loops verbunden. Auch die Auto Rec Funktion ist sehr praktisch, weil die Aufnahme automatisch startet, sobald gespielt wird. Über Tap Tempo kann das Timing schnell angepasst werden, während Stereo-Ein- und Ausgänge genügend Spielraum auch für Stereo-Setups bieten.
Kreativzentrale im Pedalformat
Der GL100 von Mooer eignet sich besonders für Musiker, die beim Üben oder Jammen nicht jedes Mal Rechner, DAW oder das komplette Recording-Setup starten möchten. Gerade Gitarristen und Bassisten, die regelmäßig an Ideen arbeiten, finden hier ein kompaktes Tool mit erstaunlich vielen Möglichkeiten. Durch die Kombination aus Looper und Drum-Computer lässt sich schnell ein brauchbares Grundgerüst erzeugen, ohne dass zusätzliches Equipment notwendig wird. Auch für Musiker, die alleine proben und an Timing oder Songideen arbeiten möchten, bietet der GL100 einige praktische Funktionen. Wer dagegen in erster Linie einen einfachen One-Button-Looper sucht, wird sich mit den erweiterten Möglichkeiten vermutlich erst etwas beschäftigen müssen. Dafür bietet der Mooer GL100 deutlich mehr Möglichkeiten und fühlt sich insgesamt eher wie eine kleine Looping-Workstation als wie ein simples Übungswerkzeug an.
Über Mooer
Mooer aus dem chinesischen Shenzhen bietet seit 2010 Produkte für Gitarristen an - vom kleinen Einzelpedal über Multieffektgeräte bis hin zu Kompaktverstärkern. Der Hersteller startete mit diversen Kleinpedalen und dürfte insbesondere durch das aufwändige Delay-Pedal Ocean Machine, das 2016 in Zusammenarbeit mit Devin Townsend entstand, bekannt geworden sein. Inzwischen bietet Mooer auch Lösungen mit modellierten Verstärkern, Boxensimulationen auf der Basis von Impulsantworten und Matching-Equalizern an. Der Fokus des Herstellers liegt dabei auf der Nutzung digitaler Technologien.
Klein, praktisch und übersichtlich
Im praktischen Einsatz zeigt der Mooer GL100 schnell, wie praktisch die Kombination aus Looper und Drum-Computer sein kann. Riffs, Akkordfolgen und spontane Ideen lassen sich direkt festhalten und bei Bedarf sofort mit weiteren Spuren ergänzen. Zusammen mit den Drum-Grooves entsteht dabei deutlich mehr Spielfluss als beim trockenen Üben mit Metronom. Gerade beim Jammen alleine kommt dadurch schnell das Gefühl auf, mit einer “echten” Band zu spielen. Über die Stereo-Anschlüsse lässt sich das Pedal fast überall integrieren, während der Kopfhörerausgang auch nächtliche Sessions ermöglicht, ohne gleich das ganze Haus zu wecken. Tipp: Wer mehr Anschlüsse, Bluetooth Audio, MIDI oder einen zusätzlichen XLR-Eingang benötigt, findet im größeren GL200 eine deutlich umfangreichere Alternative.
Im Detail erklärt
Mooer AI Band Technology
Mit der sogenannten AI Band Technology verfolgt Mooer beim GL100 einen etwas anderen Ansatz als viele klassische Drum-Looper. Statt Drum-Grooves ausschließlich manuell auszuwählen, analysiert das Pedal das eingehende Gitarrensignal und passt die Begleitung automatisch an Spielweise und Dynamik an. Dadurch entstehen oft erstaunlich stimmige Drum-Patterns, ohne dass man sich ständig durch Menüs oder Presets arbeiten muss. Gerade beim spontanen Jammen oder Festhalten neuer Ideen fühlt sich das Ganze dadurch deutlich natürlicher an als bei starr laufenden Drum-Loops. Vor allem dann, wenn schnell ein Groove gebraucht wird, ohne erst lange nach einem passenden Beat zu suchen, spielt die Funktion ihre Stärken aus. Der GL100 reagiert dadurch weniger wie ein klassischer Drum-Computer, sondern eher wie eine kleine interaktive Begleitband.