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MXR M116 Fullbore Metal

170 Kundenbewertungen

4.5 / 5

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MXR M116 Fullbore Metal
115 CHF
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1

93 Rezensionen

F
Böser Zeitgenosse
Famous 29.07.2015
Wer es richtig dreckig heavy mag, ist mit dem Fullbore Metal richtig bedient. Die vielen Einstellungsmöglichkeiten bringen viiiel Laune. Bei allen Reglern gilt: Mit Vorsicht und Gefühl arbeiten. Schnell kann es von allem zuviel sein. Mit etwas Geduld kann man aber seinen individuellen, modernen High Gain Sound formen. Der Grundsound des Pedals ist einfach nur fett! Vor allem der Frequenz-Regler in Kombination mit dem Mitten-Regler, machen Freude. Freq links, bedeutet tiefe Mitten, je weiter nach rechts, umso mehr werden die hohen Mitten bedient. Das Noise-Gate funktioniert hervorragend, der Scoop ist überflüssig. Optik und Verarbeitung werden dem Metal-Genre definitiv gerecht.
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T
Kreissäge mit Doktortitel
TorgeS 17.06.2026
Das MXR Fullbore Metal gehört für mich zu den am meisten missverstandenen Distortion-Pedalen überhaupt. Viele Gitarristen schließen es an, drehen ein paar Regler auf und kommen schnell zu dem Urteil, dass es übertrieben, künstlich oder einfach nur eine Kreissäge sei. Tatsächlich liegt genau darin aber seine Besonderheit. Der Fullbore ist kein Pedal, das versucht, ein bisschen mehr Gain zu liefern. Er verhält sich eher wie eine komplette High-Gain-Vorstufe im Pedalformat und bringt entsprechend eine enorme Menge an Eigencharakter mit.

Schon beim ersten Anspielen fällt auf, dass von allem reichlich vorhanden ist. Das Pedal bietet mehr Gain, als die meisten Spieler jemals benötigen werden, dazu eine aggressive Ansprache, gewaltige Tiefmitten und einen Hochmittenbereich, der sich mühelos durch jeden Bandmix schneidet. Während viele Distortion-Pedale versuchen, möglichst universell und gefällig zu klingen, wirkt der Fullbore beinahe kompromisslos. Er will nicht dezent sein. Er will dominieren.

Gerade deshalb polarisiert er so stark. In einem neutralen Setup kann der Sound schnell steril oder überkomprimiert wirken. Die Präzision und Straffheit sind beeindruckend, aber manchmal fehlt das Gefühl von Luft und Bewegung. Besonders in Verbindung mit aktiven Tonabnehmern und Lautsprechern wie Vintage 30s kann der Hochmittenbereich schnell anstrengend werden. Der Fullbore kennt keine Zurückhaltung und bestraft jede übertriebene EQ-Einstellung gnadenlos.

Seine wahre Stärke offenbart das Pedal jedoch erst, wenn es auf einen Verstärker trifft, der selbst Charakter mitbringt. Vor einem Marshall Plexi beispielsweise entsteht eine faszinierende Wechselwirkung. Der Fullbore liefert die moderne Struktur, die Kompression und die Präzision, während der Plexi dem Ganzen Dynamik, Tiefmitten und eine gewisse Holzigkeit verleiht. Plötzlich klingt das Pedal nicht mehr wie ein isolierter Effekt, sondern wie ein natürlicher Teil eines großen Verstärkersounds. Die Palm Mutes behalten ihre brutale Autorität, gleichzeitig wirken Akkorde offener und lebendiger. Der Sound bekommt Tiefe.

Genau darin liegt für mich der eigentliche Reiz des Fullbore Metal. Er ist kein Pedal, das einen Verstärker ersetzen möchte, sondern eines, das einen geeigneten Verstärker auf überraschende Weise ergänzen kann. Während ein Tube Screamer oft den Charakter eines Amps hervorhebt, bringt der Fullbore einen eigenen Charakter mit und fordert vom Verstärker eine Antwort. Wenn beides zusammenpasst, entsteht etwas, das weder rein vintage noch rein modern klingt.

Das Pedal eignet sich deshalb besonders für Spieler, die definierte Palm Mutes, hohe Gainreserven und eine kompromisslose Direktheit suchen. Wer dagegen nach offenem Blues-Crunch oder subtilen Overdrive-Sounds Ausschau hält, wird vermutlich nie wirklich mit ihm warm werden. Der Fullbore lebt von Extremen. Genau das macht ihn manchmal schwierig, aber auch unverwechselbar.

Nach längerer Zeit mit dem Pedal bleibt für mich vor allem ein Eindruck: Der Fullbore Metal ist nicht besonders charmant, nicht besonders höflich und ganz sicher nicht bescheiden. Aber wenn man lernt, seine Extreme zu kontrollieren und ihm den richtigen Partner an die Seite stellt, entwickelt er eine beeindruckende Autorität. Dann wird aus der oft zitierten Kreissäge plötzlich ein erstaunlich musikalisches Werkzeug. Oder anders gesagt: Mit dem falschen Verstärker klingt der Fullbore wie eine Kreissäge. Mit dem richtigen Verstärker klingt er wie eine Kreissäge, die singen gelernt hat.
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H
Fullbore Satan
Hitzfeld 08.12.2012
Verzerrer kann man nie und wird man auch nie genug haben. Ein Röhrenamp freut sich über andere Tretminen mehr, als ein Hybrid, als ein Transisitor. Dieser Kollege hier befeuert sie alle gleichermaßen gut.
Was aber jedem klar sein muss ist, dass dieses putzige kleine Kästchen schlicht DER TEUFEL ist! Der Fullbore Metal ist das extremste Pedal, dass ich je hatte. Stell Dir ne knüppelnde Black Metal Band mit Blut und Feuer spuckendem Sänger vor und Du hast den kompletten Sound (ohne Drums selbstverständlich) in diesem Höllenmaschinchen drin (inclusive keifenden Sänger).

Egal ob mit dem Scoop Notch oder einfach nur mit den Reglern, es sind Sounds möglich, die unfassbar sind. Das Noisegate arbeitet super und die Potis lassen sich hervorragend einstellen. Ich bin absoluter Highest Gain Freund und trotzdem hab ich den Gain Regler hier nur auf neun Uhr (Was quasi den Sänger aus der Blackmetal Kapelle nimmt) und das reicht dicke um jeden ungewünschten Gast aus der Hölle zu schießen.
Einer meiner Mitmusiker sagte: "Der is schon gut, aber irgendwie... zu viel!"
Siehste mal, denn genau deswegen hab ich ihn gekauft.

Sehr geiles Gerät. Wer derbe will, kann hiermit super krass haben.
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MM
Durchsetzungsfähige High-Gain-Zerre
Miles M 03.09.2017
Nach langer Suche habe ich mit dem Fullbore Metal für mich das optimale High-Gain-Distortion-Pedal gefunden.
Es hat einen super geilen Sound und ist bei mir sogar bei maximalem Gain durch das eingebaute Noise Gate absolut nebengeräuschfrei in den Spielpausen.

Zuerst war ich sehr skeptisch, weil es im Netz so viele Review-Videos gibt, bei denen der Sound von dem Pedal einfach nur fürchterlich ist. Live klingt es aber einfach nur geil. Durch die vielen Regler kann man den Sound genau an seinen Geschmack, die Gitarren und den Amp anpassen. Da bleibt eigentlich nichts zu wünschen übrig. Außer einem zusätzlichen Regler für den Threshold des Noise Gate. Diesen kann man über einen internen Poti einstellen. Man muss also das Pedal aufschrauben und mit einem kleinen Schraubenzieher in der Platine rumschrauben, ohne dass man sehen kann, welchen Wert man überhaupt eingestellt hat. Sehr nervig, wenn das Pedal in der Mitte eines Pedalboards fest verkabelt ist und man mal die Gitarre wechseln will. Daher je einen Stern Abzug bei Bedienung und Verarbeitung. Einmal eingestellt, funktioniert es allerdings wunderbar.

Bei allen Gain-Einstellungen verzerrt und komprimiert das Pedal sehr stark. Auch mit Single-Coil-Tonabnehmern bekommt man einen fetten Sound. Wunderbar fürs Legato-Spiel und lange Töne in hohen Lagen. Der Grad der Verzerrung lässt sich dadurch aber nicht gut durch den Volume-Poti der Gitarre einstellen. Wenn man die Verzerrung etwas niedriger einstellt klingt das Pedal auch gut in Kombination mit anderen Overdrive-Pedalen.

Live Anspielen lohnt sich ;-)
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N
Krass, fett, stark
Nordwin 07.09.2010
Ich war auf der Suche nach einer Alternative zum bekannten Boss MT-2. Da mittlerweile fast jeder Metal Gitarrenheld diesen Effekt nutze, musste etwas anderes her um nicht im Sumpf des Gleichklanges unter zu gehen ;-)

Das MXR Fullbore ist ein sehr solides Pedal. Für die Optik ist es überraschend leicht, was allerdings gleich 2 Pluspunkte aus macht, da ich meine Kram stets in der Gitarrentasche umher schleppe. Die Bedienung ist denkbar einfach und umfassend, allerdings ist die Einstellungsschraube für das Noise Gate innerhalb des Gerätes angebracht was den spontanen Zugang erschwert - aber wenn man es einmal richtig eingestellt hat ist das schon ok.

Der Sound ist brachial...absolut krass. Ich hab den Gain Regler bisher nur einmal auf 100% gehabt und wurde anschließend von meinen Mitmusikern freundlich darauf hin gewiesen, das ich nicht allein in der Band (wir spielen Black Metal) bin. Das MXR sägt sich förmlich durch das Klangbild des Songs. Saugeil! Den Scope Modus kann man sich allerdings sparen, klingt nett wenn man zu hause rumspielt, ist aber für große Lautstärken eher ungeeignet.

Die Verarbeitung ist über jeden Zweifel erhaben. Mächtige Knöpfe, welche auch bei starken drauf treten nicht verbiegen und stets die Einstellung halten.

Einen Stern Abzug in der Bedienung gibt es aber doch - was haben sich die Leute bei MXR mit der Blauen Betriebs LED gedacht? Als ich das Gerät zum ersten mal im Proberaum in Betrieb genommen habe war es, wie so oft, relativ düster und kaum war es an - konnte im Umkeis von 2 Meter auch keiner mehr sein Bodeneffekt sehen. Die Betriebs LED kann allein einen Raum beleuchten. Aber kurz mit Gaffa abgeklebt und die Lampe ist immer noch hell genug um zu sehen ob das Teil an ist, abgesehen davon das man es auch hört ;-)

Alles in allem ist das MXR Pedal super - nicht unbedingt etwas für den Blues, Pop oder Jazz Musiker - aber für alle die es gern Hart und Laut mögen!
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m
.......schönes Effekt Pedal
mclarenwoelki 30.12.2021
Herrlich "rotzig" und für Metalheads ein sehr gutes Pedal.
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S
der Name ist Programm
Sonny 24.02.2010
der Fullbore Metal ist ein böses, böses Pedal. Die Verarbeitung ist sehr gut, nichts wackelt, die Regler liegen allerdings sehr dicht beieinander, ein Tribut an das kleine Gehäuse. Das Pedal verlangt etwas Einarbeitung, vor allem die Höhen muss man in den Griff bekommen, die sind doch sehr überbetont, sind bei mir fast komplett rausgeregelt. Durch die parametrischen Mitten kann das Pedal schön Druck machen, phantastisch. Die Bässe sind auch vorsichtig zu dosieren.

Was mir gut gefällt: trotz highgain erkenne ich noch Unterschiede zwischen den Gitarren. Gain auf 12 Uhr, das ist schon sehr viel Zerre!

Den Scoop Taster benutze ich nicht, da ich mich in der Band noch hören möchte :-) Wer eine Hörprobe möchte, das Video eines großen Gitarrenladens in Frankfurt demonstriert sehr gut was das Pedal kann, DEN Sound wollte ich, und den habe ich auch bekommen. FETT!
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T
Klein aber bissig
Thrash 08.03.2011
Für alle die sich einen richtigen Metal-Verzerrer zulegen wollen xD.

Zuerst einmal war ich echt überrascht: Das Pedal war wirklich klein, in etwa so groß wie meine Handfläche, aus einem massiven Metallgehäuse und wirklich in jeder Gitarren- oder Hosentasche verstaubar. Zudem halten die Klinkenstecker wirklich gut, sodass nix verrutscht. Verarbeitung Also Top.

Das Teil hat wirklich Power. Ich habe zuvor lediglich mit einem Distortion-Pedal von Ibanez gespielt, das wirklich ne lasche Verzerrung an den Tag legt. Beim Fullbore Metal kommen die Töne klar, definiert und vor allem nicht matschig an. Für kleine Verstärker ein bisschen bissig, aber auch mit einem 15 W gut spielbar und eine super Aufwertung.

Weiter wird einem durch und an den vielen Potis sehr viel Spielraum gelassen -> Find ich super, jedoch sollte man die Regler nicht sehr weit über die Hälfte aufdrehen (Gain auf 8 Uhr und es hört sich an, wie bei nem Tubeking auf voller Verzerrung) und High aum besten fast ganz runter. Kennt man sich mit dem Ding noch nicht so gut aus, bekommt man am Anfang wahrscheinlich keinen guten Klang hin... Deshalb nur 4 Sterne.

Ansonsten Super Metal Verzerrer von MXR
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S
Für den Metal Freund ein muss!!
Stefan117 03.12.2010
Hallo zusammen.

Habe den Fullbore nun auch einige Zeit und kann nur sagen HAMMER HART!.
Der bis jetzt beste Metalverzerrer den ich für DEN Preis gekauft habe.

Habe ihn natürlich auch an sämtlichen Amps von freunden getestet. Egal ob das ein billiger Transistor oder doch ein Engl Vollröhre Amp war, er konnte meiner Meinung überall überzeugen.

Zum Rest des Verzerrers kann ich mich z.B. "Nordwin" nur anschliessen!
Mein persönliches + bekommt der Fullbore durch das eingebaute Noisegate.
Genau sowas hab ich gesucht! Und wer braucht schon mehr für fetten Metal ;)

Zum Schluss:
Wer nicht mehr als 100€ rum ausgeben will und wirklich was Gescheites haben will, kann ich nur zum Kauf empfehlen!
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H
Brachial
HDJens 13.11.2012
Eine sehr gut klingende Tretmine, lediglich die Höhen sind völlig überdimensioniert und schon im bei geringer Gain-Einstellung kann man nicht mehr von Lowgain sprechen. Für meinen Sound passts das Teil aber zu 100%.

Herausragend ist die Gatefunktion, auch wenn eine vollständige Stummschaltung teilweise wünschenswert gewesen wäre. Hier ist sicherlich mit der Einstellung des Thresholds zu experimentieren um einen guten Mittelweg zu finden. Bei heruntergedrehter Gitarre ist absolute Ruhe, bei aufgedrehtem Instrument reicht es nicht ganz - abgestoppte Saiten und Berührungen am Korpus erzeugen noch zu viel Nebengeräusche, um das Gate zu schließen.

Der Sound ist für mein Empfinden hochwertig. Die EQs greifen stark in den Sound ein: kräftige Bässe und Mitten, Höhen wie schon erwähnt etwas zu krass. Das Grundrauschen hält sich auch bei hoher Gaineinstellung im Rahmen, hier greift dann aber eh die Gatefunktion, wenn aktiviert.

Der Fullbore Metal ersetzt bei mir den Boss Metalzone. Adé Rauschterror und mumpfiger Sound. Insgesamt bin ich also sehr zufrieden mit dieser Anschaffung.
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