E
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Aus der Perspektive eines ambitionierten Hobbyisten mit Erfahrung bei Neumann Monitoren und bisherigen Kopfhörern von Shure und Beyerdynamic kann ich easy sagen, dass ich noch keinen besseren Kopfhörer hatte. Ich hatte mich einige Stunden durch die ausgestellten Modelle im Thomann-Headquarter getestet und daraufhin den NDH 30 mitgenommen.
Was mir besonders gefallen hat, war die sensationell luftige, breite Bühne, der straffe und durchaus potente, aber nicht überbetonte Bassbereich, die detaillierten Mitten, die ermüdungsfreien Höhen, die Transientenwiedergabe und der Tragekomfort (selbst bei etwas größerem Kopf und Brille). Details der Instrumente und der Raumanteile in allen Frequenzbereichen können klar separiert/lokalisiert werden und vor allem die Höhen sind on point und nie aufdringlich (Grüße an den Hifiman Sundara). Die online zu findenden Messergebnisse sprechen für sich. Der Audeze MM 100 zum Vergleich bildet (Mitten-)Details noch einen Tick separierter ab (war eine knappe Entscheidung), war aber beim Tragekomfort deutlich und der Bühne minimal unterlegen. Nachdem ich beim Beyerdynamic 1990 schlechte Erfahrungen gemacht habe, kann ich nur empfehlen, jeden KH vorher am eigenen Kopf zu testen.
Aus der Honeymoon-Phase bin ich nun raus, möchte aber immer noch gerne ein Zimmer mit dem Kopfhörer mieten. Im täglichen Betrieb zu Hause bin ich immer noch vom Tragekomfort und dem ermüdungsfreien Hören begeistert. Außerdem stelle ich fest, dass das Marketingversprechen von Neumann (in etwa "hört sich an wie ein eingemessenes Neumann-Monitor-System", oder "übersetzt einwandfrei zwischen Kopfhörern und Neumann-Monitoren") tatsächlich was dran ist. Die NDH 30 schaffen es tatsächlich irgendwie, keine großen Veränderungen beim Wechsel von Kopfhörern zu Boxen (und viceversa) zu erzeugen.
Kurzum: Klare Empfehlung.
Was mir besonders gefallen hat, war die sensationell luftige, breite Bühne, der straffe und durchaus potente, aber nicht überbetonte Bassbereich, die detaillierten Mitten, die ermüdungsfreien Höhen, die Transientenwiedergabe und der Tragekomfort (selbst bei etwas größerem Kopf und Brille). Details der Instrumente und der Raumanteile in allen Frequenzbereichen können klar separiert/lokalisiert werden und vor allem die Höhen sind on point und nie aufdringlich (Grüße an den Hifiman Sundara). Die online zu findenden Messergebnisse sprechen für sich. Der Audeze MM 100 zum Vergleich bildet (Mitten-)Details noch einen Tick separierter ab (war eine knappe Entscheidung), war aber beim Tragekomfort deutlich und der Bühne minimal unterlegen. Nachdem ich beim Beyerdynamic 1990 schlechte Erfahrungen gemacht habe, kann ich nur empfehlen, jeden KH vorher am eigenen Kopf zu testen.
Aus der Honeymoon-Phase bin ich nun raus, möchte aber immer noch gerne ein Zimmer mit dem Kopfhörer mieten. Im täglichen Betrieb zu Hause bin ich immer noch vom Tragekomfort und dem ermüdungsfreien Hören begeistert. Außerdem stelle ich fest, dass das Marketingversprechen von Neumann (in etwa "hört sich an wie ein eingemessenes Neumann-Monitor-System", oder "übersetzt einwandfrei zwischen Kopfhörern und Neumann-Monitoren") tatsächlich was dran ist. Die NDH 30 schaffen es tatsächlich irgendwie, keine großen Veränderungen beim Wechsel von Kopfhörern zu Boxen (und viceversa) zu erzeugen.
Kurzum: Klare Empfehlung.
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M
Klare Empfehlung
Dieser Kopfhörer ist einfach TOP
Low-End: präzise und knackig!
Mids: Sowohl die unteren als auch die oberen Mitten werden äußerst klar dargestellt.
Highs: Ebenso äußerst präzise - wirken jedoch zurückhaltender, aber wenn man sich auf den Kopfhörer eingestellt hat ist das meiner Meinung nach sogar ein kleiner Vorteil. Dadurch wird das Gehör kaum bis gar nicht müde – selbst bei längeren Sessions.
Die Tiefendarstellung ist für einen Kopfhörer wirklich sehr gut! Im Vergleich mit dem DT1990 von Beyerdynamic lässt sich mit dem NDH 30 eine meiner Meinung nach klarere Bühne erkennen.
Der Tragekomfort ist an sich gut. Der Kopfhörer umschließt die Ohren sehr angenehm, aber leider merkt man das Gewicht bei etwas längeren Sessions doch mehr, als ich es erwartet hätte. Der Bügel hat zwar eine Polsterung, aber im Duell mit dem DT1990 hat der NDH 30 leider verloren. Den DT1990 spürt man selbst bei längeren Sessions kaum, den NDH 30 leider schon. Aber auch daran gewöhnt man sich. Man rückt den Kopfhörer einmal zurecht oder gönnt sich eine kurze Pause, und dann geht es wieder! Was noch auffällt im direkten Vergleich der beiden Kopfhörer ist, dass der DT1990 viel „schärfere“ Höhen hat. Deshalb ist der NDH 30 vom klanglichen wiederum „länger auszuhalten“.
Fazit: Absolute Empfehlung! Dem Kopfhörer kann man ziemlich gut vertrauen. Wenn man sich auf ihn eingestellt hat, liefert er sehr realistische Ergebnisse, die sich auf Speakern verdammt gut anhören.
Empfehlung!
Low-End: präzise und knackig!
Mids: Sowohl die unteren als auch die oberen Mitten werden äußerst klar dargestellt.
Highs: Ebenso äußerst präzise - wirken jedoch zurückhaltender, aber wenn man sich auf den Kopfhörer eingestellt hat ist das meiner Meinung nach sogar ein kleiner Vorteil. Dadurch wird das Gehör kaum bis gar nicht müde – selbst bei längeren Sessions.
Die Tiefendarstellung ist für einen Kopfhörer wirklich sehr gut! Im Vergleich mit dem DT1990 von Beyerdynamic lässt sich mit dem NDH 30 eine meiner Meinung nach klarere Bühne erkennen.
Der Tragekomfort ist an sich gut. Der Kopfhörer umschließt die Ohren sehr angenehm, aber leider merkt man das Gewicht bei etwas längeren Sessions doch mehr, als ich es erwartet hätte. Der Bügel hat zwar eine Polsterung, aber im Duell mit dem DT1990 hat der NDH 30 leider verloren. Den DT1990 spürt man selbst bei längeren Sessions kaum, den NDH 30 leider schon. Aber auch daran gewöhnt man sich. Man rückt den Kopfhörer einmal zurecht oder gönnt sich eine kurze Pause, und dann geht es wieder! Was noch auffällt im direkten Vergleich der beiden Kopfhörer ist, dass der DT1990 viel „schärfere“ Höhen hat. Deshalb ist der NDH 30 vom klanglichen wiederum „länger auszuhalten“.
Fazit: Absolute Empfehlung! Dem Kopfhörer kann man ziemlich gut vertrauen. Wenn man sich auf ihn eingestellt hat, liefert er sehr realistische Ergebnisse, die sich auf Speakern verdammt gut anhören.
Empfehlung!
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A
my friend Paul Rose said....
Hello Paul,
How do the new NDH30 compare to the NDH20?
Curious to hear your thoughts...
-----------------------------------------
I think they're better. No doubt about that. I love them.
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Curious to hear your thoughts...
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I think they're better. No doubt about that. I love them.
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M
Der wahre lineare Klang im Kopfhörer
Irgendwo gelesen und ich kann es hier bestätigen:
Wenn man über per Neumann MA-1 eingemessene Neumann Monitor Lautsprecher verfügt und von diesen auf den Neumann NDH 30 Kopfhörer wechselt, bleibt der Klang sehr sehr ähnlich und ist daher perfekt zum Abmischen geeignet.
Ein Freund war neulich mit seinen Beyerdynamik DT 1990 bei mir und wir haben beide Kopfhörer parallel über das Neumann MT 48 in gleicher Lautstärke betrieben und die KH 150 liefen ebenfalls relativ leise im Hintergrund mit. Dann haben wir bekannte Musikstücke gehört und die Kopfhörer hin und her gewechselt:
NDH 30 identisch vom Klang zu den eingemessenen Neumann KH 150, der DT 1990 im Vergleich mit schwamminger Wiedergabe im Bassbereich und relativ stark angehobenen Höhen.
Also ich bin wirklich sehr begeistert auch vom Tragekomfort.
Mein einziger Kritikpunkt geht an das furchtbare Kabel, welches zum einen an der rechten Seite des Kopfhörers montiert werden muss (warum???) und zum anderen sehr stark Geräusche durch Berührung in die rechte Muschel überträgt, das nervt mich sehr.
Da ich noch über mehrere geschlossene Beyerdynamik (u.a. DT 1770) verfüge, weiß ich, dass es auch ohne diese Geräusche geht.
Hier besteht Nachbesserungsbedarf liebe Firma Neumann
Wenn man über per Neumann MA-1 eingemessene Neumann Monitor Lautsprecher verfügt und von diesen auf den Neumann NDH 30 Kopfhörer wechselt, bleibt der Klang sehr sehr ähnlich und ist daher perfekt zum Abmischen geeignet.
Ein Freund war neulich mit seinen Beyerdynamik DT 1990 bei mir und wir haben beide Kopfhörer parallel über das Neumann MT 48 in gleicher Lautstärke betrieben und die KH 150 liefen ebenfalls relativ leise im Hintergrund mit. Dann haben wir bekannte Musikstücke gehört und die Kopfhörer hin und her gewechselt:
NDH 30 identisch vom Klang zu den eingemessenen Neumann KH 150, der DT 1990 im Vergleich mit schwamminger Wiedergabe im Bassbereich und relativ stark angehobenen Höhen.
Also ich bin wirklich sehr begeistert auch vom Tragekomfort.
Mein einziger Kritikpunkt geht an das furchtbare Kabel, welches zum einen an der rechten Seite des Kopfhörers montiert werden muss (warum???) und zum anderen sehr stark Geräusche durch Berührung in die rechte Muschel überträgt, das nervt mich sehr.
Da ich noch über mehrere geschlossene Beyerdynamik (u.a. DT 1770) verfüge, weiß ich, dass es auch ohne diese Geräusche geht.
Hier besteht Nachbesserungsbedarf liebe Firma Neumann
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b
Hochaufgelöster, breitbandiger Klang mit kleinem Manko beim Tragekomfort
Ich habe mich über die Jahre von einem Audio Technica ATH M50 (2012) zu einem Sennheiser HD650 (2018) zu diesem Kopfhörern "hochgearbeitet". Die Kopfhörerkosten sind also mit meiner Gehörbildung mitgewachsen. Dementsprechend möchte ich im Folgenden die NDH 30 relativ zu diese beiden gängigen Kopfhörermodellen einordnen, anstatt mich wenig hilfreicher Absolutaussagen zu bedienen.
Im Vergleich zu M50 und HD650 erstreckt sich das Low End auf den NDH 30 tiefer, Subbass Anteile von Kicks und tiefen Synthbässen sind nicht nur deutlich stärker, sondern auch deutlich abgegrenzter wahrnehmbar. Wo der M50 in diesem Bereich generell sehr dünn ist, hat der HD650 dort zwar Wiedergabe, allerdings wirkt der HD650 im Vergleich matschig und eine Differenzierung von Bassinstrumenten im Bereich < 100 Hz ist deutlich schwieriger.
Dieser Eindruck der besseren Auflösung ist auch in hohen Frequenzen vorhanden. Es fällt mir mit den NDH 30 deutlich einfacher, hohe Frequenzen in Gitarren, Vocals und Becken auseinander zu dividieren und störende Frequenzen schnell einem bestimmten Instrument zuzuordnen. Die M50 wirken im Vergleich kratzig in den Hochmitten, die HD650 sind dort sehr samtig weich aber dafür etwas undifferenziert.
Der M50 wirkt deutlich mittenbetont (400-1000 Hz) im Vergleich zum NDH 30, der HD650 wirkt deutlich wärmer als der NDH 30. Der NDH 30 hat betont die Hochmitten etwas, allerdings ohne klirrend oder schrill zu werden. In meinen Mixen hat es sich so dargestellt, dass ich zu M50 Zeiten den Subbass praktisch rausgemischt und Mitten um 600 Hz in Gitarren sehr stark "gescooped" habe, während zu HD650 Zeiten meine Mixes tendenziell immer etwas zu hell und auf anderen Abhören harsch in den Hochmitten waren. Mit dem NDH 30 bin ich in der Kombination mit jahrelanger Gehörbildung und meinen generellen Hörvorlieben nun an einem Sweetspot angelangt, an dem ich auch ohne exzessives Referenzieren intuitiv eine für meinen Geschmack gute Mixbalance finden kann, die auch auf anderen Abhören nicht wieder auseinanderfällt.
Nach diesem Lob der Klangdarstellung nun zwei Einschränkungen, die sich auf den Tragekomfort beziehen.
Ich habe relativ kleine Ohren und die großen Ohrmuscheln der NDH 30 erlauben einen gewissen Spielraum. Das führt dazu, dass der NDH 30 auf dem Kopf etwas hin und herrutschen kann bei Bewegung und sich dadurch der Höreindruck verändert, weil sich Abstand und Winkel von Ohr zu Membran etwas verändern können. Ich habe gelernt, das zu kompensieren, aber die Frage "hab ich den Kopfhörer richtig auf?" ist eigentlich keine, die ich mir beim konzentrierten Arbeiten ständig stellen möchte.
Der zweite Punkt ist, dass der Bügel des Kopfhörers an der Oberseite meines Kopfes nach ~30 min Tragen eine schmerzhafte Druckstelle verursacht. Das passiert umso schneller, desto fester ich den Kopfhörer festzurre, um Wackeln zu verhindern. Vielleicht habe ich einfach Pech gehabt, dass meine Kopfform und die Bügelform nicht gut zusammen passen, aber das Problem hatte ich weder beim M50 noch beim HD650.
Ich gebe trotzdem volle Punktzahl, weil meine Beschwerden mit dem Kopfhörer vermutlich mit meiner genauen Kopfform zu tun haben. Zumindest kann ich diese Beschwerden nicht auf einen offensichtlichen Designfehler o.ä. zurückführen. In der oberen Mitte des Bügels gibt es keine Erhabenheit oder ähnliches, die den Druckschmerz verursachen könnte.
Im Vergleich zu M50 und HD650 erstreckt sich das Low End auf den NDH 30 tiefer, Subbass Anteile von Kicks und tiefen Synthbässen sind nicht nur deutlich stärker, sondern auch deutlich abgegrenzter wahrnehmbar. Wo der M50 in diesem Bereich generell sehr dünn ist, hat der HD650 dort zwar Wiedergabe, allerdings wirkt der HD650 im Vergleich matschig und eine Differenzierung von Bassinstrumenten im Bereich < 100 Hz ist deutlich schwieriger.
Dieser Eindruck der besseren Auflösung ist auch in hohen Frequenzen vorhanden. Es fällt mir mit den NDH 30 deutlich einfacher, hohe Frequenzen in Gitarren, Vocals und Becken auseinander zu dividieren und störende Frequenzen schnell einem bestimmten Instrument zuzuordnen. Die M50 wirken im Vergleich kratzig in den Hochmitten, die HD650 sind dort sehr samtig weich aber dafür etwas undifferenziert.
Der M50 wirkt deutlich mittenbetont (400-1000 Hz) im Vergleich zum NDH 30, der HD650 wirkt deutlich wärmer als der NDH 30. Der NDH 30 hat betont die Hochmitten etwas, allerdings ohne klirrend oder schrill zu werden. In meinen Mixen hat es sich so dargestellt, dass ich zu M50 Zeiten den Subbass praktisch rausgemischt und Mitten um 600 Hz in Gitarren sehr stark "gescooped" habe, während zu HD650 Zeiten meine Mixes tendenziell immer etwas zu hell und auf anderen Abhören harsch in den Hochmitten waren. Mit dem NDH 30 bin ich in der Kombination mit jahrelanger Gehörbildung und meinen generellen Hörvorlieben nun an einem Sweetspot angelangt, an dem ich auch ohne exzessives Referenzieren intuitiv eine für meinen Geschmack gute Mixbalance finden kann, die auch auf anderen Abhören nicht wieder auseinanderfällt.
Nach diesem Lob der Klangdarstellung nun zwei Einschränkungen, die sich auf den Tragekomfort beziehen.
Ich habe relativ kleine Ohren und die großen Ohrmuscheln der NDH 30 erlauben einen gewissen Spielraum. Das führt dazu, dass der NDH 30 auf dem Kopf etwas hin und herrutschen kann bei Bewegung und sich dadurch der Höreindruck verändert, weil sich Abstand und Winkel von Ohr zu Membran etwas verändern können. Ich habe gelernt, das zu kompensieren, aber die Frage "hab ich den Kopfhörer richtig auf?" ist eigentlich keine, die ich mir beim konzentrierten Arbeiten ständig stellen möchte.
Der zweite Punkt ist, dass der Bügel des Kopfhörers an der Oberseite meines Kopfes nach ~30 min Tragen eine schmerzhafte Druckstelle verursacht. Das passiert umso schneller, desto fester ich den Kopfhörer festzurre, um Wackeln zu verhindern. Vielleicht habe ich einfach Pech gehabt, dass meine Kopfform und die Bügelform nicht gut zusammen passen, aber das Problem hatte ich weder beim M50 noch beim HD650.
Ich gebe trotzdem volle Punktzahl, weil meine Beschwerden mit dem Kopfhörer vermutlich mit meiner genauen Kopfform zu tun haben. Zumindest kann ich diese Beschwerden nicht auf einen offensichtlichen Designfehler o.ä. zurückführen. In der oberen Mitte des Bügels gibt es keine Erhabenheit oder ähnliches, die den Druckschmerz verursachen könnte.
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A
Beeindruckend
Der Neumann NDH 30 hat sich gegenüber dem Mitbewerber Heddphone Two (2000 €) souverän geschlagen und konnte mich aufgrund seiner Leichtigkeit, der Preis-Leistung und vor allem des Klangs beeindrucken.
Zwischen dem Heddphone Two und dem Neumann NDH 30 bestehen lediglich Nuancen; Hörgewohnheit, subjektive Wahrnehmung und Geschmack sind entscheidend. Hier gilt: Sofern man es sich leisten kann, sollte man zwei bis drei Referenzkopfhörer probe hören.
Ich bin dankbar, dass es die Möglichkeit gibt, ganze 30 Tage lang Studioequipment auszutesten und zu prüfen, ob es passt oder nicht.
Vielen Dank an Thomann!
Zwischen dem Heddphone Two und dem Neumann NDH 30 bestehen lediglich Nuancen; Hörgewohnheit, subjektive Wahrnehmung und Geschmack sind entscheidend. Hier gilt: Sofern man es sich leisten kann, sollte man zwei bis drei Referenzkopfhörer probe hören.
Ich bin dankbar, dass es die Möglichkeit gibt, ganze 30 Tage lang Studioequipment auszutesten und zu prüfen, ob es passt oder nicht.
Vielen Dank an Thomann!
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MG
Referenzklang, der sehr nah am Neumann Speaker Setup ist
Der NDH 30 ist sehr gut verarbeitet und bietet - wie von Neumann erwartet - ein sehr präzises, neutrales Klangbild. Tatsächlich habe ich ihn zur Verwendung mit RIME (ebenfalls aus dem Hause Neumann) erworben. Das funktioniert - im direkten Vergleich mit einem mittels Neumann MA1 eingemessenen System von "Neumännern" - wirklich gut und der Klang kommt ziemlich nah an den Speaker Sound heran. Für mich definitiv kein Ersatz für Speaker, aber für unterwegs oder als A/B Vergleich eine perfekte Ergänzung - letztlich ist das natürlich eine Geschmacks- und Gehörfrage, jeder hat hier seine persönlichen Präferenzen!
Bei dem aufgerufenen Preis verwundert dann das (für Neumann untypische) "Made in China" etwas, aber natürlich wissen wir alle, daß das keine qualitative Einschränkung sein muss.
Das Anschlusskabel ist - vorbildlich - wechselbar, allerdings wäre mir in dieser Preisklasse ein Kabel mit einem fest verdrahteten 6,3 mm Klinkenstecker (und einem separaten 6,5mm auf 3,5mm Adapter), der im Studiobereich doch Standard ist, lieber. So betreibt man den NDH 30 eben fast immer mit dem aufgeschraubten Adapter was für Puristen dann doch immer etwas "weh tut"...
Der NDH 30 lässt sich für den Transport gut zusammenklappen - ein (sehr) dünner Stoffbeutel liegt bei, letztlich taugt dieser aber bestenfalls als Staubschutz. Wenn man - statt Verpackung - das Ganze in einem praxistauglichen Case liefern würde, dann wäre das perfekt.
Der Tragekomfort ist immer individuell zu betrachten - im Vergleich zu Sennheiser, beyerdynamic oder AKG ist der NDH für mich nicht unbedingt der Komfortabelste, dafür (auch unter dem Aspekt des fehlenden "Trage"-Cases ;-)) einen kleinen Stern Abzug.
Fazit: der NDH 30 bietet extrem guten Neumann Klang an jedem Ort und in Verbindung mit Neumann RIME sogar noch in diversen Surround Formaten. Top!
Bei dem aufgerufenen Preis verwundert dann das (für Neumann untypische) "Made in China" etwas, aber natürlich wissen wir alle, daß das keine qualitative Einschränkung sein muss.
Das Anschlusskabel ist - vorbildlich - wechselbar, allerdings wäre mir in dieser Preisklasse ein Kabel mit einem fest verdrahteten 6,3 mm Klinkenstecker (und einem separaten 6,5mm auf 3,5mm Adapter), der im Studiobereich doch Standard ist, lieber. So betreibt man den NDH 30 eben fast immer mit dem aufgeschraubten Adapter was für Puristen dann doch immer etwas "weh tut"...
Der NDH 30 lässt sich für den Transport gut zusammenklappen - ein (sehr) dünner Stoffbeutel liegt bei, letztlich taugt dieser aber bestenfalls als Staubschutz. Wenn man - statt Verpackung - das Ganze in einem praxistauglichen Case liefern würde, dann wäre das perfekt.
Der Tragekomfort ist immer individuell zu betrachten - im Vergleich zu Sennheiser, beyerdynamic oder AKG ist der NDH für mich nicht unbedingt der Komfortabelste, dafür (auch unter dem Aspekt des fehlenden "Trage"-Cases ;-)) einen kleinen Stern Abzug.
Fazit: der NDH 30 bietet extrem guten Neumann Klang an jedem Ort und in Verbindung mit Neumann RIME sogar noch in diversen Surround Formaten. Top!
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R
Zwei Kopfhörer mit fast voller Punktzahl
Neumann NDH 30 Black Edition und Sennheiser HD 490 PRO Plus.
Bisher habe ich beide nur kurz getestet, noch nicht damit gearbeitet.
Wenn der Neumann nicht so unbequem und im Gegenzug der Sennheiser nicht so außergewöhnlich angenehm zu tragen wäre, dann würde ich den Sennheiser zurückschicken.
Der Neumann drückt, sitzt dabei aber dennoch eher instabil, und lange Haare lassen sich nicht einfach so beim Aufsetzen störungsfrei aus dem Weg friemeln. Der Sennheiser drückt gar nicht, sitzt jedoch vollkommen stabil und lange Haare stören überhaupt nicht.
Der HD 490 PRO mit Mixing Ohrpolstern (die anderen habe ich nicht getestet) klingt nicht schlecht, schmiert aber im Vergleich zum NDH 30 klanglich vollkommen ab.
Bisher habe ich noch nie einen so gut klingenden Kopfhörer wie den NDH 30 gehört und habe noch nie einen so angenehm zu tragenden Kopfhörer wie den HD 490 PRO aufgehabt.
Klanglich ist der NDH 30 genau da, wo ich mir einen Kopfhörer wünsche, aber er ist leider sehr unbequem.
Der HD 490 PRO klingt nicht schlecht, hat aber dennoch einige klangliche Schwächen.
Ich behalte beide Kopfhörer: den einen für langes Arbeiten, häufiges Ab- und Aufsetzen, wenn klangliche Abstriche in Kauf genommen werden können, und den anderen für Fälle, in denen beim Klang keine Kompromisse gemacht werden können.
Bisher habe ich beide nur kurz getestet, noch nicht damit gearbeitet.
Wenn der Neumann nicht so unbequem und im Gegenzug der Sennheiser nicht so außergewöhnlich angenehm zu tragen wäre, dann würde ich den Sennheiser zurückschicken.
Der Neumann drückt, sitzt dabei aber dennoch eher instabil, und lange Haare lassen sich nicht einfach so beim Aufsetzen störungsfrei aus dem Weg friemeln. Der Sennheiser drückt gar nicht, sitzt jedoch vollkommen stabil und lange Haare stören überhaupt nicht.
Der HD 490 PRO mit Mixing Ohrpolstern (die anderen habe ich nicht getestet) klingt nicht schlecht, schmiert aber im Vergleich zum NDH 30 klanglich vollkommen ab.
Bisher habe ich noch nie einen so gut klingenden Kopfhörer wie den NDH 30 gehört und habe noch nie einen so angenehm zu tragenden Kopfhörer wie den HD 490 PRO aufgehabt.
Klanglich ist der NDH 30 genau da, wo ich mir einen Kopfhörer wünsche, aber er ist leider sehr unbequem.
Der HD 490 PRO klingt nicht schlecht, hat aber dennoch einige klangliche Schwächen.
Ich behalte beide Kopfhörer: den einen für langes Arbeiten, häufiges Ab- und Aufsetzen, wenn klangliche Abstriche in Kauf genommen werden können, und den anderen für Fälle, in denen beim Klang keine Kompromisse gemacht werden können.
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