B
Endlich der Quad Cortex in klein und günstig?
Definitiv nicht! Aber das ist auch gut so.
Ich habe schon sehr lange mit dem Quad Cortex geliebäugelt weil der Sound wirklich die wenigsten Kompromisse bereitet aber war dann immer von dem hohen Preis abgeschreckt. Dann kam wirklich ganz plötzlich dieses kleine Kistchen auf den Markt - ohne zu überlegen direkt zugeschlagen.
Ich muss dazu sagen, dass ich überhaupt kein großer Modeller User bin und auch schnell von zu vielen Möglichkeiten und Effektwegen überfordert bin. Meine Anforderungen sind definitiv auf bestimmte Röhrensounds spezialisiert und die stellt der Nano Cortex meines Erachtens hervorragend nach. Wichtig war mir auch die Möglichkeit direkt loszuspielen und am Sound zu feilen. Das geht sowohl mit der sehr übersichtlichen und intuitiven App, als auch Standalone ohne Beanstandungen.
Schon beim ersten Einschalten - da noch ohne App - ging es schon richtig los mit einem Standard Werksound. Der klang amtlich.
Dann mit der Zeit kamen immer mehr eigene Sound dazu aus der fast unendlichen Cortex Cloud. Alles was ich mir wünsche und vorstellen kann, stellt irgendjemand als Capture zur verfügung - Wahnsinn, oder?
Tatsächlich macht der Nano Cortex einfach super viel Spaß. Es geht mir ja ums Gitarre spielen und nicht ums sinnlose Effekte aneinanderreihen, das kann der Nano Cortex nämlich tatsächlich nicht.
Es gibt Chorus, Delay und Reverb in der Effekt Kette. Reicht mir. Alles weitere kann ich ja vor oder hinter dem Gerät einketten.
Man sollte den Nano Cortex nämlich meiner Meinung nach wie einen (oder mehrere) Amps im Pedalformat betrachten. Boosten, Komprimieren und Overdriven klappt hier genau so wie bei jedem Röhrenamp ganz analog.
Ich habe den NC wunderbar in mein Pedalboard integriert und dafür meinen Röhrenamp in den Keller gestellt.
Natürlich gibt es aber auch ein paar Dinge, die mich stören:
- der Tuner hat nicht funktioniert (wurde aber mit einem Firmwareupdate sofort behoben)
- die Bluetooth Verbindung ist super stabil aber das Gerät verbindet sich nur manchmal automatisch mit der App und manchmal muss man zwei Knöpfe drücken.
- Es gibt keinen Effektloop (je nach Setup kann man aber aus dem NC Ausgang in andere Pedale verkabeln und dann erst in die PA, Interface, etc.)
Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich eigene Captures noch nicht getestet habe und bisher nur im Kopfhörer Modus gearbeitet habe. Output Qualität und Capturing kann ich also nicht beurteilen.
Was ich allerdings gut beurteilen kann, ist die USB-C Schnittstelle. Diese sollte man nicht als Power Input Missbrauchen sonder am besten als Interface zur DAW am Rechner.
Der Nano Cortex gibt via USB-C nämlich verschiedene Kanäle aus. Ich kann somit z.B. meinen gesamtes Output Signal aber auch das DI Signal der Gitarre abgreifen und getrennt aufnehmen. Gleichzeitig verwende ich die USB Verbindung um vom Rechner aus Backingtracks abzuspielen. Mein Interface kann ich also auch in den Keller stellen (zumindest für diese Anwendung).
Mein Fazit:
Für mich ist es wirklich das ideale Gerät weil ich soundmäßig keinen Kompromiss eingehen muss und sowieso lieber mein altes Pedalboard weiter nutzen möchte. Der Nano Cortex ist Simpel und wenig vollgeladen - auf den Punkt eben.
Man sollte sich bewusst machen, dass es nicht der Quad Cortex in klein ist (und auch nicht sein soll). Wie soll das auch preislich zu argumentieren sein?
Ich kann mit dem Nano Cortex keine komplexen dual Amp Stereo Setups mit 17 Modulationen und Sonstwas erstellen ABER wer auf Röhrensounds steht und nach einer hybriden Lösung sucht, um für schmales Geld eine riesige Vielfalt an Amps dabei zu haben (vor allem ohne schleppen), der sollte sich beim Nano Cortex gut aufgehoben fühlen.
Ich habe schon sehr lange mit dem Quad Cortex geliebäugelt weil der Sound wirklich die wenigsten Kompromisse bereitet aber war dann immer von dem hohen Preis abgeschreckt. Dann kam wirklich ganz plötzlich dieses kleine Kistchen auf den Markt - ohne zu überlegen direkt zugeschlagen.
Ich muss dazu sagen, dass ich überhaupt kein großer Modeller User bin und auch schnell von zu vielen Möglichkeiten und Effektwegen überfordert bin. Meine Anforderungen sind definitiv auf bestimmte Röhrensounds spezialisiert und die stellt der Nano Cortex meines Erachtens hervorragend nach. Wichtig war mir auch die Möglichkeit direkt loszuspielen und am Sound zu feilen. Das geht sowohl mit der sehr übersichtlichen und intuitiven App, als auch Standalone ohne Beanstandungen.
Schon beim ersten Einschalten - da noch ohne App - ging es schon richtig los mit einem Standard Werksound. Der klang amtlich.
Dann mit der Zeit kamen immer mehr eigene Sound dazu aus der fast unendlichen Cortex Cloud. Alles was ich mir wünsche und vorstellen kann, stellt irgendjemand als Capture zur verfügung - Wahnsinn, oder?
Tatsächlich macht der Nano Cortex einfach super viel Spaß. Es geht mir ja ums Gitarre spielen und nicht ums sinnlose Effekte aneinanderreihen, das kann der Nano Cortex nämlich tatsächlich nicht.
Es gibt Chorus, Delay und Reverb in der Effekt Kette. Reicht mir. Alles weitere kann ich ja vor oder hinter dem Gerät einketten.
Man sollte den Nano Cortex nämlich meiner Meinung nach wie einen (oder mehrere) Amps im Pedalformat betrachten. Boosten, Komprimieren und Overdriven klappt hier genau so wie bei jedem Röhrenamp ganz analog.
Ich habe den NC wunderbar in mein Pedalboard integriert und dafür meinen Röhrenamp in den Keller gestellt.
Natürlich gibt es aber auch ein paar Dinge, die mich stören:
- der Tuner hat nicht funktioniert (wurde aber mit einem Firmwareupdate sofort behoben)
- die Bluetooth Verbindung ist super stabil aber das Gerät verbindet sich nur manchmal automatisch mit der App und manchmal muss man zwei Knöpfe drücken.
- Es gibt keinen Effektloop (je nach Setup kann man aber aus dem NC Ausgang in andere Pedale verkabeln und dann erst in die PA, Interface, etc.)
Dazu muss ich auch noch sagen, dass ich eigene Captures noch nicht getestet habe und bisher nur im Kopfhörer Modus gearbeitet habe. Output Qualität und Capturing kann ich also nicht beurteilen.
Was ich allerdings gut beurteilen kann, ist die USB-C Schnittstelle. Diese sollte man nicht als Power Input Missbrauchen sonder am besten als Interface zur DAW am Rechner.
Der Nano Cortex gibt via USB-C nämlich verschiedene Kanäle aus. Ich kann somit z.B. meinen gesamtes Output Signal aber auch das DI Signal der Gitarre abgreifen und getrennt aufnehmen. Gleichzeitig verwende ich die USB Verbindung um vom Rechner aus Backingtracks abzuspielen. Mein Interface kann ich also auch in den Keller stellen (zumindest für diese Anwendung).
Mein Fazit:
Für mich ist es wirklich das ideale Gerät weil ich soundmäßig keinen Kompromiss eingehen muss und sowieso lieber mein altes Pedalboard weiter nutzen möchte. Der Nano Cortex ist Simpel und wenig vollgeladen - auf den Punkt eben.
Man sollte sich bewusst machen, dass es nicht der Quad Cortex in klein ist (und auch nicht sein soll). Wie soll das auch preislich zu argumentieren sein?
Ich kann mit dem Nano Cortex keine komplexen dual Amp Stereo Setups mit 17 Modulationen und Sonstwas erstellen ABER wer auf Röhrensounds steht und nach einer hybriden Lösung sucht, um für schmales Geld eine riesige Vielfalt an Amps dabei zu haben (vor allem ohne schleppen), der sollte sich beim Nano Cortex gut aufgehoben fühlen.
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p
Top Neural DSP Qualität
Vorab, ich habe dieses Gerät zurück gesendet. Warum...später.
Das Gerät ist, was Sound, Verarbeitungsqualität, Bedienung und der gegebenen Möglichkeiten abgeht spitze.
Ich habe durch meinen Kemper Toaster ein wenig Erfahrung was Capturing (Profiling in Kemper Language) abgeht.
Das hier ist einfacher, schneller und kann auf das Original besser abgestimmt werden. Die Ergebnisse sprechen für sich selbst. Der kleine Kemper (Player) kann dem hier nicht das Wasser reichen, zumal der Preis höher ist.
Ich habe bislang einen Orange, einen Boss Katana und mehrere Plugins gecaptured. Dabei auch das Ottoaudio 11 11 11, dem ich auf dem Nano Cortex mal ein ordentliches Reverb verpasst habe. Großartig. Auch Pedale, wie ein Ibanez Tubescreamer, ein Boss DS1 und ein Tone City Golden Plexi 2 hat der Nano "aufgesaugt" wie ein Schwann und gibt sie super wieder.
Die werksmäßigen Presets und Captures sind übrigens auch spitze, was bei Konkurrenten ja eher selten vorkommt.
Das Update auf die Version 2 klappt in minutenschnelle und ist super einfach zu installieren.
Mit fünf Effekten komme ich gut aus, zumal das Noisegate jetzt zusätzlich vorhanden ist.
Der Nano nimmt Overdrives und Verzerrer vorgeschaltet (gesteckt..whatever) wie selbstverständlich auf und reagiert wie ein Amp.
Die Verbindung und Steuerung über die App auf Smartphone oder Tablet (die nicht unbedingt gebraucht wird) ist super einfach.
Ich bin von dem kleinen Teil rundum begeistert.
Das Teil kam allerdings an, als ob ein Bus drübergefahren wäre. Der Neural DSP Karton ist sehr stabil, stylisch schwarz mit netter Beschriftung, Logo und Magnetverschluss. Der Außenkarton (Thomann beschriftet) war dabei unbeschädigt. Heißt soviel, wie: Das Teil ist mit arg beschädigter Werksverpackung eingepackt und verschickt worden. In den Außenkarton passt nämlich kein Bus :-)
Darauf angeschrieben, mit dem witzigen Hinweis, dass ja ein 10 Euro Gutschein eine nette Idee wäre, erhielt ich eine Antwort. Frau CP gab an, dass eine Verpackung ja nicht zum Gerät gehören würde und das Gerät ja unabhängig von der Verpackung genutzt werden kann. Ziemlich trocken und unpersönlich verfasst. Hatte so ein Flair von "kein Bock". Für den Kunden sind das ja auch "nur" 505 Euro. Das mag für das Servicepersonal von Thomann nicht genug sein sein sich mit einem Kundenproblem auseinander zu setzen, aber für mich ist das nicht wenig Geld.
Nicht wegen der 10 Euro, diese Antwort war frech, falsch und dumm. Falsch, weil so ein Karton von Fans (egal ob Neural DSP, Gschock, Apple, Microsaft, Nintendo etc.) gerne mal als Ausstellungsstück ins Regal gestellt wird oder für kleinere Dinge zur Aufbewahrung geeignet ist. Es handelt sich schließlich nicht um einen braunen schnöden Pappkarton.
Ob die Beschädigung des doch ziemlich stabilen Kartons das Gerät beeinflusst hat, weiß ich nicht, kann ich aber nicht ausschließen.
Ich habe das Gerät zurückgesandt, worauf es am Tag nach dem Wiedereingang bei Thomann für 50 Euro günstiger als B-Stock angeboten wurde. Das war dann der dumme Teil.
Ich sterbe nicht, weil ich keinen Gutschein bekommen habe, aber die Antwort war einfach sch... (schlecht, Frau CP). Ich war/ bin ein wenig angep...t
Meinen jetzigen Nano habe ich dann in Köln gekauft. Die Verpackung war unbeschädigt und vollständig.
Das ich mit dieser Bewertung keinen Gutschein gewinne ist mir klar. Ich bezweifle, das sie überhaupt veröffentlich wird.
Schade Thomann.
Das Gerät ist, was Sound, Verarbeitungsqualität, Bedienung und der gegebenen Möglichkeiten abgeht spitze.
Ich habe durch meinen Kemper Toaster ein wenig Erfahrung was Capturing (Profiling in Kemper Language) abgeht.
Das hier ist einfacher, schneller und kann auf das Original besser abgestimmt werden. Die Ergebnisse sprechen für sich selbst. Der kleine Kemper (Player) kann dem hier nicht das Wasser reichen, zumal der Preis höher ist.
Ich habe bislang einen Orange, einen Boss Katana und mehrere Plugins gecaptured. Dabei auch das Ottoaudio 11 11 11, dem ich auf dem Nano Cortex mal ein ordentliches Reverb verpasst habe. Großartig. Auch Pedale, wie ein Ibanez Tubescreamer, ein Boss DS1 und ein Tone City Golden Plexi 2 hat der Nano "aufgesaugt" wie ein Schwann und gibt sie super wieder.
Die werksmäßigen Presets und Captures sind übrigens auch spitze, was bei Konkurrenten ja eher selten vorkommt.
Das Update auf die Version 2 klappt in minutenschnelle und ist super einfach zu installieren.
Mit fünf Effekten komme ich gut aus, zumal das Noisegate jetzt zusätzlich vorhanden ist.
Der Nano nimmt Overdrives und Verzerrer vorgeschaltet (gesteckt..whatever) wie selbstverständlich auf und reagiert wie ein Amp.
Die Verbindung und Steuerung über die App auf Smartphone oder Tablet (die nicht unbedingt gebraucht wird) ist super einfach.
Ich bin von dem kleinen Teil rundum begeistert.
Das Teil kam allerdings an, als ob ein Bus drübergefahren wäre. Der Neural DSP Karton ist sehr stabil, stylisch schwarz mit netter Beschriftung, Logo und Magnetverschluss. Der Außenkarton (Thomann beschriftet) war dabei unbeschädigt. Heißt soviel, wie: Das Teil ist mit arg beschädigter Werksverpackung eingepackt und verschickt worden. In den Außenkarton passt nämlich kein Bus :-)
Darauf angeschrieben, mit dem witzigen Hinweis, dass ja ein 10 Euro Gutschein eine nette Idee wäre, erhielt ich eine Antwort. Frau CP gab an, dass eine Verpackung ja nicht zum Gerät gehören würde und das Gerät ja unabhängig von der Verpackung genutzt werden kann. Ziemlich trocken und unpersönlich verfasst. Hatte so ein Flair von "kein Bock". Für den Kunden sind das ja auch "nur" 505 Euro. Das mag für das Servicepersonal von Thomann nicht genug sein sein sich mit einem Kundenproblem auseinander zu setzen, aber für mich ist das nicht wenig Geld.
Nicht wegen der 10 Euro, diese Antwort war frech, falsch und dumm. Falsch, weil so ein Karton von Fans (egal ob Neural DSP, Gschock, Apple, Microsaft, Nintendo etc.) gerne mal als Ausstellungsstück ins Regal gestellt wird oder für kleinere Dinge zur Aufbewahrung geeignet ist. Es handelt sich schließlich nicht um einen braunen schnöden Pappkarton.
Ob die Beschädigung des doch ziemlich stabilen Kartons das Gerät beeinflusst hat, weiß ich nicht, kann ich aber nicht ausschließen.
Ich habe das Gerät zurückgesandt, worauf es am Tag nach dem Wiedereingang bei Thomann für 50 Euro günstiger als B-Stock angeboten wurde. Das war dann der dumme Teil.
Ich sterbe nicht, weil ich keinen Gutschein bekommen habe, aber die Antwort war einfach sch... (schlecht, Frau CP). Ich war/ bin ein wenig angep...t
Meinen jetzigen Nano habe ich dann in Köln gekauft. Die Verpackung war unbeschädigt und vollständig.
Das ich mit dieser Bewertung keinen Gutschein gewinne ist mir klar. Ich bezweifle, das sie überhaupt veröffentlich wird.
Schade Thomann.
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M
Ein herbe Enttäuschung im praktischen Transportformat
Als Fan des großen Bruders Quad Cortex wollte ich dem Nano Cortex trotz furchtbarer PR und bekannten Problemen bei Release trotzdem eine Chance geben. Vom Auspacken bis zum Einpacken und Retoure beantragen vergingen dann keine 2 Stunden. Finger weg. Im Einzelnen:
- Fühlt sich schlechter verarbeitet an als der QC. Bisschen wie eine billige Plastikschüssel in die jemand 400g Gewichte gebaut hat, damit es wertiger wirkt.
- "Oh, cool, mit USB-C"... nee, nicht steuerbar per USB-C. Nur zur Stromversorgung und optionalem Preset-switching via Midi?? Was denkt sich Neural dabei? USB-C dran, aber Handyapp einzige Möglichkeit für Konfiguration.
- Out of the box funktionierte erstmal fast nichts, ich fand dann in Foren den Hinweis direkt mal die Firmware zu updaten, die Releaseversion ist komplett kaputt. Hat dann ca. 4 oder 5 Versuche a 6-7 Minuten gebraucht, weil es am Ende immer sagt "Oh, da ist was schiefgegangen. Bitte achten Sie darauf stabiles W-Lan zu haben!"... DAS DING HAT NICHTMAL W-LAN.
- USB-C Anschluss übrigens auch sehr wackelig und hakelig, ich musste vier Kabel erfolglos testen (die an andern Geräten einwandfreien Dienst tun) bis das fünfte mal zufällig funktionierte. Allgemein fühlt sich das ganze Gerät nicht an als würde es mehr als 2-3 Shows überleben.
- Die Captures klingen flach. Weiß nicht was da gebastelt wurde, bin Capture+IR Klänge gewöhnt, aber hier klang es einfach... Schwach.
- UI der App ist ebenfalls eine Katastrophe, und da man gezwungen ist diese zu nutzen... Captures anderer Nutzer zwar runterladbar, aber ohne Filter, vernünftige Sortierungen, Suchmöglichkeiten, absolutes Glücksspiel.
- Nichtmal delay o.ä. einstellbar, es gibt ein fixes, da kann man minimal was dran einstellen, aber im Prinzip sehr "take it or leave it". Wenn man schon die Signal Chain festnagelt und keine Wahl lässt, sollte man zumindest die Effekte IN der Chain etwas breiter aufstellen...
- Das wirklich einzige was mich überzeugt hat war das transponieren, das hat in beide Richtungen sowohl auf Bässen (AEADG und BEAD als Eingangsmaterial getestet) und Gitarren (EADGBE und CFA#D#GC) wunderbar funktioniert.
Fazit, wer für 600 Flocken einen astreinen Pitch-Shifter im bröckeligen Gewand kaufen möchte der Klangtechnisch ansonsten einen altem Line6 Pod erster Generation Konkurrenz macht, möge zugreifen. Alle anderen: FINGER WEG.
- Fühlt sich schlechter verarbeitet an als der QC. Bisschen wie eine billige Plastikschüssel in die jemand 400g Gewichte gebaut hat, damit es wertiger wirkt.
- "Oh, cool, mit USB-C"... nee, nicht steuerbar per USB-C. Nur zur Stromversorgung und optionalem Preset-switching via Midi?? Was denkt sich Neural dabei? USB-C dran, aber Handyapp einzige Möglichkeit für Konfiguration.
- Out of the box funktionierte erstmal fast nichts, ich fand dann in Foren den Hinweis direkt mal die Firmware zu updaten, die Releaseversion ist komplett kaputt. Hat dann ca. 4 oder 5 Versuche a 6-7 Minuten gebraucht, weil es am Ende immer sagt "Oh, da ist was schiefgegangen. Bitte achten Sie darauf stabiles W-Lan zu haben!"... DAS DING HAT NICHTMAL W-LAN.
- USB-C Anschluss übrigens auch sehr wackelig und hakelig, ich musste vier Kabel erfolglos testen (die an andern Geräten einwandfreien Dienst tun) bis das fünfte mal zufällig funktionierte. Allgemein fühlt sich das ganze Gerät nicht an als würde es mehr als 2-3 Shows überleben.
- Die Captures klingen flach. Weiß nicht was da gebastelt wurde, bin Capture+IR Klänge gewöhnt, aber hier klang es einfach... Schwach.
- UI der App ist ebenfalls eine Katastrophe, und da man gezwungen ist diese zu nutzen... Captures anderer Nutzer zwar runterladbar, aber ohne Filter, vernünftige Sortierungen, Suchmöglichkeiten, absolutes Glücksspiel.
- Nichtmal delay o.ä. einstellbar, es gibt ein fixes, da kann man minimal was dran einstellen, aber im Prinzip sehr "take it or leave it". Wenn man schon die Signal Chain festnagelt und keine Wahl lässt, sollte man zumindest die Effekte IN der Chain etwas breiter aufstellen...
- Das wirklich einzige was mich überzeugt hat war das transponieren, das hat in beide Richtungen sowohl auf Bässen (AEADG und BEAD als Eingangsmaterial getestet) und Gitarren (EADGBE und CFA#D#GC) wunderbar funktioniert.
Fazit, wer für 600 Flocken einen astreinen Pitch-Shifter im bröckeligen Gewand kaufen möchte der Klangtechnisch ansonsten einen altem Line6 Pod erster Generation Konkurrenz macht, möge zugreifen. Alle anderen: FINGER WEG.
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F
Erstklassiger Sound
Der Nano Cortex bietet quasi unbegrenzte Auswahl an top Amp sounds. Mich hat die Qualität der Amp Captures wirklich überzeugt. Ich habe im Lauf der Jahre viele Modeller/Capture und Profiling Geräte ausprobiert, mit dem Nano Cortex habe ich aber bisher den mit Abstand besten Sound gefunden. Die Auswahl an online Verfügbaren Amp-Captures ist enorm und wächst stetig.
Die Bedienung ist eventuell gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich aber erstmal einen Überblick verschafft hat, geht alles ganz gut von der Hand. Gefühlt kommt man mit sehr wenig Tweaking zu dem Sound, den man grade sucht.
Ein Touch-Display würde sicher vieles vereinfachen, wird aber durch die App auf dem Smartphone gut vertreten. Die Verbindung zur App funktioniert stets problemlos. Aus reiner Gewohnheit fände ich einen Editor für den PC toll - den gibts aber (derzeit) nicht.
Die Verarbeitung ist solide und das Metallgehäuse macht einen schicken Eindruck.
Die verfügbaren Effekte bieten eine gute Auswahl. Andere Profiler/Capture Player bieten kaum mehr. Multieffektgeräte oder etablierte Amp Modeller (z.B. Hotone, Mooer, Line6) haben meiner Erfahrung nach aber deutlich mehr an Bord - wobei aber auch mehr Spielkram dabei ist. Bei Neural DSP, Tonex und Kemper gilt im Bereich Effekte Klasse vor Masse.
Auch die Anschlussmöglichkeiten sind begrenzt. Für die meisten Einsatzzwecke wird man sicher gut klarkommen. aber man sollte schon schauen, ob alles geboten wird, was man (vielleicht auch in Ausnahmefällen) braucht.
Ich z.B. fände einen (Stereo-)Effektloop total klasse - gibts aber nicht. Schade, es wäre schon schön, wenn man alle zusätzlichen Effekte in der Kette dort platzieren könnte wo man möchte.
Der Nano Cortex ist nun Herzstück meines Effektboards. Ganz klar liegt der Fokus des Nano Cortex auf Qualität - nicht auf Quantität (abgesehen von der Vielzahl online verfügbarer Captures).
Die Bedienung ist eventuell gewöhnungsbedürftig. Wenn man sich aber erstmal einen Überblick verschafft hat, geht alles ganz gut von der Hand. Gefühlt kommt man mit sehr wenig Tweaking zu dem Sound, den man grade sucht.
Ein Touch-Display würde sicher vieles vereinfachen, wird aber durch die App auf dem Smartphone gut vertreten. Die Verbindung zur App funktioniert stets problemlos. Aus reiner Gewohnheit fände ich einen Editor für den PC toll - den gibts aber (derzeit) nicht.
Die Verarbeitung ist solide und das Metallgehäuse macht einen schicken Eindruck.
Die verfügbaren Effekte bieten eine gute Auswahl. Andere Profiler/Capture Player bieten kaum mehr. Multieffektgeräte oder etablierte Amp Modeller (z.B. Hotone, Mooer, Line6) haben meiner Erfahrung nach aber deutlich mehr an Bord - wobei aber auch mehr Spielkram dabei ist. Bei Neural DSP, Tonex und Kemper gilt im Bereich Effekte Klasse vor Masse.
Auch die Anschlussmöglichkeiten sind begrenzt. Für die meisten Einsatzzwecke wird man sicher gut klarkommen. aber man sollte schon schauen, ob alles geboten wird, was man (vielleicht auch in Ausnahmefällen) braucht.
Ich z.B. fände einen (Stereo-)Effektloop total klasse - gibts aber nicht. Schade, es wäre schon schön, wenn man alle zusätzlichen Effekte in der Kette dort platzieren könnte wo man möchte.
Der Nano Cortex ist nun Herzstück meines Effektboards. Ganz klar liegt der Fokus des Nano Cortex auf Qualität - nicht auf Quantität (abgesehen von der Vielzahl online verfügbarer Captures).
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J
Bester Sound
Ausgepackt , angeschlossen und Wow, was für ein Sound. Na bei den Presets haben sie sich echt Mühe gegeben.
Wie immer bei Neural Dsp sorgt die Dynamik und die Ansprache, keine wahrnehmbare Latenz für pure Spielfreude und Glücksgefühle.
Ich finde es super, dass deren Geräte auf feinste Unterschiede in der Anschlagsstärke mit unterschiedlichem Sound reagiert. Gerade bei den von mir bevorzugten Breakup sounds erlaubt das ein großes Maß an musikalischem Ausdruck, dass kein anderer Modeller unter 1000EUR auch nur ansatzweise liefert. (Ich verstehe auch die Lobeshymnen auf die "Konkurrenz" nicht. Klar klingt der Sound Clean und verzerrt vielleicht gut, aber dieses Spielgefühl habe ich bei keinem anderen einschließlich FM9 und Helix auch nur ansatzweise)
Weshalb ich ihn trotzdem nicht behalte?
Ich wollte ihn nutzen zum Üben und als Bass-Effekt Rig
- leider wurde kein Bluetooth Audio integriert.
- leider kein Kompressor an Board und es sieht auch nicht so aus, als würde er nachgerüstet werden können mit einem Update.
Wie immer bei Neural Dsp sorgt die Dynamik und die Ansprache, keine wahrnehmbare Latenz für pure Spielfreude und Glücksgefühle.
Ich finde es super, dass deren Geräte auf feinste Unterschiede in der Anschlagsstärke mit unterschiedlichem Sound reagiert. Gerade bei den von mir bevorzugten Breakup sounds erlaubt das ein großes Maß an musikalischem Ausdruck, dass kein anderer Modeller unter 1000EUR auch nur ansatzweise liefert. (Ich verstehe auch die Lobeshymnen auf die "Konkurrenz" nicht. Klar klingt der Sound Clean und verzerrt vielleicht gut, aber dieses Spielgefühl habe ich bei keinem anderen einschließlich FM9 und Helix auch nur ansatzweise)
Weshalb ich ihn trotzdem nicht behalte?
Ich wollte ihn nutzen zum Üben und als Bass-Effekt Rig
- leider wurde kein Bluetooth Audio integriert.
- leider kein Kompressor an Board und es sieht auch nicht so aus, als würde er nachgerüstet werden können mit einem Update.
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R
Ohje, wo soll man da nur anfangen....
... vorab: Mir ist natürlich klar, dass jeder verschiedene Anwendungszwecke, Erwartungen, Können&Wissen, Equipment, etc hat. Und für den ein oder anderen mag dieses Pedal genau das Richtige sein. Daher bin ich die Vergabe der Sterne möglichst neutral und teilweise schon sehr wohlwollend angegangen.
Hier mal einige meiner Gedanken beim Erkunden dieses, äh, was auch immer Dings:
- Verpackung, minimalistisch, aber top.
- Pedal selbst wirkt wertig. Wie der große Bruder. Sieht nicht so cool aus, aber ok. Zweitrangig.
- USB-C ist super. Aber keine PC Software?
- viele Funktionen, viele kleine, wirklich kleine Leuchten, aber kein Screen
- nicht intuitiv. Gebrauchsanweisung muss erstmal her. Außer man hat sein Smartphone dabei, wobei, ne auch dann nicht. Bluetooth funktioniert nämlich nicht
- kein Stereo In
- kein Send/Return
- kein DI Out. Mehrfach gewendet und nachgeguckt. Wirklich, kein DI Out
- kein Kompressor. hä?
- kein Drive... ne, oder?
- auch kein Boost... moment, ne, achso, dafür gibt ja captures!
- nur ein capture slot. Was? Nur einer? Warum? Und wenn ich jetzt nen drive und nen amp capture will? Nochmal in die Bedienungsanleitung gucken. Neu starten alles, Na immerhin jetzt geht Bluetooth.
- fixed signal path... also nix zum rumschieben.
- kein split path möglich...
- Ok, wie wechselt man eigentlich zwischen verschiedenen Sounds? Mit nur einem Capture, und es nicht ja auch nur 2 footswitches vorhanden... hm also mal Clean zu Drive. Moment mal. Wieso hat man Delay (nicht den schönen Effekt) beim switchen? Ernsthaft. Aber da steht doch gapless preset switching...
- Ok, zurück zum Delay. Das QUAD CORTEX hat ja ein paar schöne. Welche gibt es hier denn? Einen. Wie, nur einen? Und wie ist Bluetooth wieder weg?
- Und Reverbs? Auch nur einen. Klar. nur einen.
- Oh, und Modulation. Bestimmt viele coole Dinge wie... Chorus... nur ein Chorus. Warum?
- Pre-Effects gab es doch auch noch was oder? Nen Gate, ja, ok. Nen Pitch shifter, ganz ok. Wobei, moment, wieso nen Pitch shifter aber kein Drive? Bin ich blöd?
- Wie ruft man nochmal den Tuner auf? Bedienungsanleitung,... Ah ok, naja, nen Screen wäre auch hier von Vorteil.
- Wieso ist die Capture-In Buchse eigentlich rechts angebracht? Links wäre doch viel sinnvoller auf nem Pedalboard. Und dann hätte man auch gleich wieder nen DI out vielleicht?
- Wieso sind die Footswichtes so weit am Rand? Da ist doch dann das nächste Pedal? Ah ne, da muss ja viel Platz sein für nen XLR Kabel.
- Und wieso ist in der Mitte nichts außer der Name. Ich weiß wie das Pedal heißt, ich möchte es aber bedienen können... Da hätte doch locker nen kleiner Screen, oder nen Footswitch, oder irgendwas sinnvolles hingepasst.
- Puh, ok mal captures angucken. Hä? Nur so wenige vom Pedal abrufbar? Also wieder ans Smartphone.
- Alle Captures immerhin von NDSP selbst erstellt. Und bestimmt auch mit Bildern? Nein, naja, aber ner Beschreibung für was der Titel steht? Auch nicht? Oder welche Settings verwendet wurden? Ne? Amp XY 19. Setting 19 also. Ach doch so viel Mühe haben sie sich gemacht. Is klar.
Ich glaub ich geb auf... Oder mal gucken was das Internet so zu sagen hat. Vielleicht überseh ich einfach nur was...? Oha. Nein, scheint wohl jeder so zu sehen. Außer man wird als "Reviewer" von NDSP bezahlt...
Ok, also das Pedal geht leider zurück. Aber wenigstens kann ich mich noch auf nen Full Length Feature Film von NDSP für das NANO CORTEX freuen?!
Hier mal einige meiner Gedanken beim Erkunden dieses, äh, was auch immer Dings:
- Verpackung, minimalistisch, aber top.
- Pedal selbst wirkt wertig. Wie der große Bruder. Sieht nicht so cool aus, aber ok. Zweitrangig.
- USB-C ist super. Aber keine PC Software?
- viele Funktionen, viele kleine, wirklich kleine Leuchten, aber kein Screen
- nicht intuitiv. Gebrauchsanweisung muss erstmal her. Außer man hat sein Smartphone dabei, wobei, ne auch dann nicht. Bluetooth funktioniert nämlich nicht
- kein Stereo In
- kein Send/Return
- kein DI Out. Mehrfach gewendet und nachgeguckt. Wirklich, kein DI Out
- kein Kompressor. hä?
- kein Drive... ne, oder?
- auch kein Boost... moment, ne, achso, dafür gibt ja captures!
- nur ein capture slot. Was? Nur einer? Warum? Und wenn ich jetzt nen drive und nen amp capture will? Nochmal in die Bedienungsanleitung gucken. Neu starten alles, Na immerhin jetzt geht Bluetooth.
- fixed signal path... also nix zum rumschieben.
- kein split path möglich...
- Ok, wie wechselt man eigentlich zwischen verschiedenen Sounds? Mit nur einem Capture, und es nicht ja auch nur 2 footswitches vorhanden... hm also mal Clean zu Drive. Moment mal. Wieso hat man Delay (nicht den schönen Effekt) beim switchen? Ernsthaft. Aber da steht doch gapless preset switching...
- Ok, zurück zum Delay. Das QUAD CORTEX hat ja ein paar schöne. Welche gibt es hier denn? Einen. Wie, nur einen? Und wie ist Bluetooth wieder weg?
- Und Reverbs? Auch nur einen. Klar. nur einen.
- Oh, und Modulation. Bestimmt viele coole Dinge wie... Chorus... nur ein Chorus. Warum?
- Pre-Effects gab es doch auch noch was oder? Nen Gate, ja, ok. Nen Pitch shifter, ganz ok. Wobei, moment, wieso nen Pitch shifter aber kein Drive? Bin ich blöd?
- Wie ruft man nochmal den Tuner auf? Bedienungsanleitung,... Ah ok, naja, nen Screen wäre auch hier von Vorteil.
- Wieso ist die Capture-In Buchse eigentlich rechts angebracht? Links wäre doch viel sinnvoller auf nem Pedalboard. Und dann hätte man auch gleich wieder nen DI out vielleicht?
- Wieso sind die Footswichtes so weit am Rand? Da ist doch dann das nächste Pedal? Ah ne, da muss ja viel Platz sein für nen XLR Kabel.
- Und wieso ist in der Mitte nichts außer der Name. Ich weiß wie das Pedal heißt, ich möchte es aber bedienen können... Da hätte doch locker nen kleiner Screen, oder nen Footswitch, oder irgendwas sinnvolles hingepasst.
- Puh, ok mal captures angucken. Hä? Nur so wenige vom Pedal abrufbar? Also wieder ans Smartphone.
- Alle Captures immerhin von NDSP selbst erstellt. Und bestimmt auch mit Bildern? Nein, naja, aber ner Beschreibung für was der Titel steht? Auch nicht? Oder welche Settings verwendet wurden? Ne? Amp XY 19. Setting 19 also. Ach doch so viel Mühe haben sie sich gemacht. Is klar.
Ich glaub ich geb auf... Oder mal gucken was das Internet so zu sagen hat. Vielleicht überseh ich einfach nur was...? Oha. Nein, scheint wohl jeder so zu sehen. Außer man wird als "Reviewer" von NDSP bezahlt...
Ok, also das Pedal geht leider zurück. Aber wenigstens kann ich mich noch auf nen Full Length Feature Film von NDSP für das NANO CORTEX freuen?!
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g
Ausgangslage:
Bei einem meiner musikalischen Projekte nutzte ich für mehrere Touren den Amp1 von Bluguitar. Da ich keine große Lust auf Programmierarbeiten am Rechner haben und eher der "Player", als der "Tüftler" bin, haben mich die meisten digitalen Geräte abgeschreckt. Längere Zeit habe ich den Helix genutzt. Die Menuführung und die unglaublich vielen Editionsmöglichkeiten haben mich dabei aber nicht nach vorne gebracht, sondern eher ausgebremst. Da ich mit den Amp1 nie so richtig zufrieden war (Sound ist Geschmackssache) und die Kiste irgendwann auf der Bühne Aussetzer hatte, stand ein Wechsel in die digitale Welt bevor. Im Fokus standen bei der Auswahl:
- kompakte Abmessungen
- einfache Bedienung
- zufriedenstellende Soundergebnisse
- kein Display (hat sich in meinem Tour-Alltag nicht bewährt)
- Spielgefühl ähnlich eines echten Amps
Nicht im Fokus hingegen stand die für viele so wichtige Authentizität der Captures im Vergleich zum Original-Amp. Der Klang und das Spielgefühl muss für mich persönlich passen. Dabei ist mir nicht wichtig, ob der Kemper oder der ToneX näher am Vorbild sind.
Bedienung:
Für alle Technik-Muffel: Man kann den Nano Cortex auch ohne App bedienen. Hier sind die Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt. Die Bedienung über die App ist aber deutlich einfacher und auch umfangreicher. Die Menuführung ist intuitiv und ohne tiefere Vorkenntnisse umsetzbar. Bisher gab es bei mir auch keine Probleme bei der Bluetooth-Verbindung zwischen Nano Cortex und Handy. Ich finde die mich mit der App sehr gut zurecht und bin kein großer Crack, was das angeht. Die auf der Homepage des Herstellers zu findenden Anleitungen sind auch sehr anschaulich und userfreundlich umgesetzt. Ich kann die negativen Erlebnisse, von denen oft geschildert wird, nicht nachvollziehen.
Features:
Bei Produkt-Release waren die Effekte und Einstellmöglichkeiten wohl noch reduzierter. Dies führte anscheinend oft zu Kritik am Nano Cortex. Bei Erstbenutzung des Geräts wird man jedoch direkt zu einem Upload aufgefordert, der dann auch problemlos funktionierte. Mittlerweile gibt es zahlreiche zusätzliche Effekte. Für meine Nutzungsanforderungen absolut ausreichend. Erfreulich ist auch der symmetrische Ausgang. Mir wäre allerdings ein XLR-Ausgang, statt zwei Klinken Outputs lieber gewesen. FX-Loop fehlt leider auch. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um eine abgespeckte Variante im Mini-Format handelt.
Sound:
Sound ist und bleibt Geschmacksache. Ich konnte bei den mitgelieferten Presets für mich gut brachbare Sounds finden. Die Auswahl ist für meinen Geschmack etwas zu sehr auf stark verzerrte Amps ausgelegt. Mir fehlt z.B. ein cleaner Fender Deluxe Reverb oder Twin. Es gibt ein Princeton, welcher aber bereits sehr in die Sättigung gefahren wurde. Mit meinen Overdrive-Pedalen versteht sich der Nano Cortex durchweg sehr gut. Was mir sehr positiv auffällt, ist die sensible Reaktion auf die Anschlagsdynamik. Ich habe ein gutes Gefühl beim Spielen, was m.E. sehr wichtig ist.
An das Capturen von Amps habe ich mich aus zeitlichen Gründen noch nicht gewagt. Dies steht aber auch auf dem Plan.
Verarbeitung:
Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden. Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Ich spiele teilweise mehr als 50 Auftritte pro Monat (ja, das gibt´s) und arbeite daher stets mit einem zweiten Backup-Gerät. Mal sehen, wie lange das Ding durchhält. Nach meiner Erfahrung spricht hier jedoch nichts gegen eine lange Lebensdauer. Hier gibt es eine sehr abfällige Rezension zur Bauqualität des Produkts, welche ich nicht nachvollziehen kann. Natürlich gibt es Bodentreter, welche deutlich robuster ausgelegt sind. Dafür ist es aber schön leicht und kompakt.
Bei einem meiner musikalischen Projekte nutzte ich für mehrere Touren den Amp1 von Bluguitar. Da ich keine große Lust auf Programmierarbeiten am Rechner haben und eher der "Player", als der "Tüftler" bin, haben mich die meisten digitalen Geräte abgeschreckt. Längere Zeit habe ich den Helix genutzt. Die Menuführung und die unglaublich vielen Editionsmöglichkeiten haben mich dabei aber nicht nach vorne gebracht, sondern eher ausgebremst. Da ich mit den Amp1 nie so richtig zufrieden war (Sound ist Geschmackssache) und die Kiste irgendwann auf der Bühne Aussetzer hatte, stand ein Wechsel in die digitale Welt bevor. Im Fokus standen bei der Auswahl:
- kompakte Abmessungen
- einfache Bedienung
- zufriedenstellende Soundergebnisse
- kein Display (hat sich in meinem Tour-Alltag nicht bewährt)
- Spielgefühl ähnlich eines echten Amps
Nicht im Fokus hingegen stand die für viele so wichtige Authentizität der Captures im Vergleich zum Original-Amp. Der Klang und das Spielgefühl muss für mich persönlich passen. Dabei ist mir nicht wichtig, ob der Kemper oder der ToneX näher am Vorbild sind.
Bedienung:
Für alle Technik-Muffel: Man kann den Nano Cortex auch ohne App bedienen. Hier sind die Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt. Die Bedienung über die App ist aber deutlich einfacher und auch umfangreicher. Die Menuführung ist intuitiv und ohne tiefere Vorkenntnisse umsetzbar. Bisher gab es bei mir auch keine Probleme bei der Bluetooth-Verbindung zwischen Nano Cortex und Handy. Ich finde die mich mit der App sehr gut zurecht und bin kein großer Crack, was das angeht. Die auf der Homepage des Herstellers zu findenden Anleitungen sind auch sehr anschaulich und userfreundlich umgesetzt. Ich kann die negativen Erlebnisse, von denen oft geschildert wird, nicht nachvollziehen.
Features:
Bei Produkt-Release waren die Effekte und Einstellmöglichkeiten wohl noch reduzierter. Dies führte anscheinend oft zu Kritik am Nano Cortex. Bei Erstbenutzung des Geräts wird man jedoch direkt zu einem Upload aufgefordert, der dann auch problemlos funktionierte. Mittlerweile gibt es zahlreiche zusätzliche Effekte. Für meine Nutzungsanforderungen absolut ausreichend. Erfreulich ist auch der symmetrische Ausgang. Mir wäre allerdings ein XLR-Ausgang, statt zwei Klinken Outputs lieber gewesen. FX-Loop fehlt leider auch. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um eine abgespeckte Variante im Mini-Format handelt.
Sound:
Sound ist und bleibt Geschmacksache. Ich konnte bei den mitgelieferten Presets für mich gut brachbare Sounds finden. Die Auswahl ist für meinen Geschmack etwas zu sehr auf stark verzerrte Amps ausgelegt. Mir fehlt z.B. ein cleaner Fender Deluxe Reverb oder Twin. Es gibt ein Princeton, welcher aber bereits sehr in die Sättigung gefahren wurde. Mit meinen Overdrive-Pedalen versteht sich der Nano Cortex durchweg sehr gut. Was mir sehr positiv auffällt, ist die sensible Reaktion auf die Anschlagsdynamik. Ich habe ein gutes Gefühl beim Spielen, was m.E. sehr wichtig ist.
An das Capturen von Amps habe ich mich aus zeitlichen Gründen noch nicht gewagt. Dies steht aber auch auf dem Plan.
Verarbeitung:
Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden. Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Ich spiele teilweise mehr als 50 Auftritte pro Monat (ja, das gibt´s) und arbeite daher stets mit einem zweiten Backup-Gerät. Mal sehen, wie lange das Ding durchhält. Nach meiner Erfahrung spricht hier jedoch nichts gegen eine lange Lebensdauer. Hier gibt es eine sehr abfällige Rezension zur Bauqualität des Produkts, welche ich nicht nachvollziehen kann. Natürlich gibt es Bodentreter, welche deutlich robuster ausgelegt sind. Dafür ist es aber schön leicht und kompakt.
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K
Irgendwie… leider nein
Ich hatte gehofft hier die Lösung für mein nächtliches Spiel im Wohnzimmer zu finden, habe mich aber - wenn es auch ein wenig schwer fiel - dazu entschieden den Nano Cortex zurückzusenden.
Die Bedienung ist in Ordnung, die App finde ich gelungen und auch die Größe des Gerätes passt gut.
Was ich weniger gut fand, sind die Anzeigemöglichkeiten; da muss man schon quasi auswendiglernen welches Preset man auf welcher LED in welcher Bank gelegt hat (und kann zwischen den Banks auch nicht mit dem Fuß switchen), oder eben mit iPad oder Co. arbeiten.
Der Captureprozess ist gut und verständlich abgehandelt und geht flott - allerdings kam es bei mir mehrfach zu Abbrüchen aufgrund des eingestellten Pegels (obwohl die LEDs zu verstehen haben es passt eigentlich). Nervig daran: alle eingegeben Infos werden gelöscht und man kann bei jedem Versuch alles neu eingeben. Hier könnte man in der App nachbessern.
Das größte Manko für mich jedoch war tatsächlich der Sound und die wenigen Cabs/IRs. Der Sound klingt permanent drucklos und steril mit Kopfhörern. Vielleicht gefällt das ganz vielen anderen, mir jedenfalls nicht. Es wäre sicher anders wenn sich beispielsweise presence u. depth einstellen ließen - ist aber nicht.
Ich habe leider keinen Versuch mit PA o.ä. gestartet und kann mir irgendwie vorstellen dass das Ergebnis besser wäre, aber das ist Spekulation.
Die Bedienung ist in Ordnung, die App finde ich gelungen und auch die Größe des Gerätes passt gut.
Was ich weniger gut fand, sind die Anzeigemöglichkeiten; da muss man schon quasi auswendiglernen welches Preset man auf welcher LED in welcher Bank gelegt hat (und kann zwischen den Banks auch nicht mit dem Fuß switchen), oder eben mit iPad oder Co. arbeiten.
Der Captureprozess ist gut und verständlich abgehandelt und geht flott - allerdings kam es bei mir mehrfach zu Abbrüchen aufgrund des eingestellten Pegels (obwohl die LEDs zu verstehen haben es passt eigentlich). Nervig daran: alle eingegeben Infos werden gelöscht und man kann bei jedem Versuch alles neu eingeben. Hier könnte man in der App nachbessern.
Das größte Manko für mich jedoch war tatsächlich der Sound und die wenigen Cabs/IRs. Der Sound klingt permanent drucklos und steril mit Kopfhörern. Vielleicht gefällt das ganz vielen anderen, mir jedenfalls nicht. Es wäre sicher anders wenn sich beispielsweise presence u. depth einstellen ließen - ist aber nicht.
Ich habe leider keinen Versuch mit PA o.ä. gestartet und kann mir irgendwie vorstellen dass das Ergebnis besser wäre, aber das ist Spekulation.
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K
Genau das was ich wollte
Ich benutze den Nano Cortex als AMP mit Cab auf meinem Pedalboard. Reverb, Zerre usw. kommt von meinen Pedalen. Die linken 2 Presets benutze ich für meinen Gitarren-Sound in Band 1. Die rechten 2 Presets benutze ich für meinen Bass-Sound, in Band 2. Genau das, was ich mir vorgstellt habe. Der Nano Cortex hat meinen Strymon Iridium ersetzt.
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W
Top Preis/Leistungsverhältnis
Klar, einen Compressor, Boost oder EQ hätte ich auch gern gesehen. Doch die schon wirklich ziemlich hohe Qualität der Capture-Sounds des großen Bruders für ein Drittel des Preises im kleinen Format zu bekommen, passt für mich ziemlich gut. Den Nano preislich zwischen Tonex Pedal und Kemper Player einzuordnen, find ich schlüssig.
Die App ist völlig ausreichend und dank der sehr stabilen BT-Verbindung
bisher gut zu benutzen. Kein Vergleich zur lächerlichen Vorstellung, die z.B. UA derzeit abliefert.
Genau das, auf was ich gewartet habe!
Die App ist völlig ausreichend und dank der sehr stabilen BT-Verbindung
bisher gut zu benutzen. Kein Vergleich zur lächerlichen Vorstellung, die z.B. UA derzeit abliefert.
Genau das, auf was ich gewartet habe!
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