J
Bester Sound
Ausgepackt , angeschlossen und Wow, was für ein Sound. Na bei den Presets haben sie sich echt Mühe gegeben.
Wie immer bei Neural Dsp sorgt die Dynamik und die Ansprache, keine wahrnehmbare Latenz für pure Spielfreude und Glücksgefühle.
Ich finde es super, dass deren Geräte auf feinste Unterschiede in der Anschlagsstärke mit unterschiedlichem Sound reagiert. Gerade bei den von mir bevorzugten Breakup sounds erlaubt das ein großes Maß an musikalischem Ausdruck, dass kein anderer Modeller unter 1000EUR auch nur ansatzweise liefert. (Ich verstehe auch die Lobeshymnen auf die "Konkurrenz" nicht. Klar klingt der Sound Clean und verzerrt vielleicht gut, aber dieses Spielgefühl habe ich bei keinem anderen einschließlich FM9 und Helix auch nur ansatzweise)
Weshalb ich ihn trotzdem nicht behalte?
Ich wollte ihn nutzen zum Üben und als Bass-Effekt Rig
- leider wurde kein Bluetooth Audio integriert.
- leider kein Kompressor an Board und es sieht auch nicht so aus, als würde er nachgerüstet werden können mit einem Update.
Wie immer bei Neural Dsp sorgt die Dynamik und die Ansprache, keine wahrnehmbare Latenz für pure Spielfreude und Glücksgefühle.
Ich finde es super, dass deren Geräte auf feinste Unterschiede in der Anschlagsstärke mit unterschiedlichem Sound reagiert. Gerade bei den von mir bevorzugten Breakup sounds erlaubt das ein großes Maß an musikalischem Ausdruck, dass kein anderer Modeller unter 1000EUR auch nur ansatzweise liefert. (Ich verstehe auch die Lobeshymnen auf die "Konkurrenz" nicht. Klar klingt der Sound Clean und verzerrt vielleicht gut, aber dieses Spielgefühl habe ich bei keinem anderen einschließlich FM9 und Helix auch nur ansatzweise)
Weshalb ich ihn trotzdem nicht behalte?
Ich wollte ihn nutzen zum Üben und als Bass-Effekt Rig
- leider wurde kein Bluetooth Audio integriert.
- leider kein Kompressor an Board und es sieht auch nicht so aus, als würde er nachgerüstet werden können mit einem Update.
15
10
Bewertung melden
g
Ausgangslage:
Bei einem meiner musikalischen Projekte nutzte ich für mehrere Touren den Amp1 von Bluguitar. Da ich keine große Lust auf Programmierarbeiten am Rechner haben und eher der "Player", als der "Tüftler" bin, haben mich die meisten digitalen Geräte abgeschreckt. Längere Zeit habe ich den Helix genutzt. Die Menuführung und die unglaublich vielen Editionsmöglichkeiten haben mich dabei aber nicht nach vorne gebracht, sondern eher ausgebremst. Da ich mit den Amp1 nie so richtig zufrieden war (Sound ist Geschmackssache) und die Kiste irgendwann auf der Bühne Aussetzer hatte, stand ein Wechsel in die digitale Welt bevor. Im Fokus standen bei der Auswahl:
- kompakte Abmessungen
- einfache Bedienung
- zufriedenstellende Soundergebnisse
- kein Display (hat sich in meinem Tour-Alltag nicht bewährt)
- Spielgefühl ähnlich eines echten Amps
Nicht im Fokus hingegen stand die für viele so wichtige Authentizität der Captures im Vergleich zum Original-Amp. Der Klang und das Spielgefühl muss für mich persönlich passen. Dabei ist mir nicht wichtig, ob der Kemper oder der ToneX näher am Vorbild sind.
Bedienung:
Für alle Technik-Muffel: Man kann den Nano Cortex auch ohne App bedienen. Hier sind die Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt. Die Bedienung über die App ist aber deutlich einfacher und auch umfangreicher. Die Menuführung ist intuitiv und ohne tiefere Vorkenntnisse umsetzbar. Bisher gab es bei mir auch keine Probleme bei der Bluetooth-Verbindung zwischen Nano Cortex und Handy. Ich finde die mich mit der App sehr gut zurecht und bin kein großer Crack, was das angeht. Die auf der Homepage des Herstellers zu findenden Anleitungen sind auch sehr anschaulich und userfreundlich umgesetzt. Ich kann die negativen Erlebnisse, von denen oft geschildert wird, nicht nachvollziehen.
Features:
Bei Produkt-Release waren die Effekte und Einstellmöglichkeiten wohl noch reduzierter. Dies führte anscheinend oft zu Kritik am Nano Cortex. Bei Erstbenutzung des Geräts wird man jedoch direkt zu einem Upload aufgefordert, der dann auch problemlos funktionierte. Mittlerweile gibt es zahlreiche zusätzliche Effekte. Für meine Nutzungsanforderungen absolut ausreichend. Erfreulich ist auch der symmetrische Ausgang. Mir wäre allerdings ein XLR-Ausgang, statt zwei Klinken Outputs lieber gewesen. FX-Loop fehlt leider auch. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um eine abgespeckte Variante im Mini-Format handelt.
Sound:
Sound ist und bleibt Geschmacksache. Ich konnte bei den mitgelieferten Presets für mich gut brachbare Sounds finden. Die Auswahl ist für meinen Geschmack etwas zu sehr auf stark verzerrte Amps ausgelegt. Mir fehlt z.B. ein cleaner Fender Deluxe Reverb oder Twin. Es gibt ein Princeton, welcher aber bereits sehr in die Sättigung gefahren wurde. Mit meinen Overdrive-Pedalen versteht sich der Nano Cortex durchweg sehr gut. Was mir sehr positiv auffällt, ist die sensible Reaktion auf die Anschlagsdynamik. Ich habe ein gutes Gefühl beim Spielen, was m.E. sehr wichtig ist.
An das Capturen von Amps habe ich mich aus zeitlichen Gründen noch nicht gewagt. Dies steht aber auch auf dem Plan.
Verarbeitung:
Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden. Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Ich spiele teilweise mehr als 50 Auftritte pro Monat (ja, das gibt´s) und arbeite daher stets mit einem zweiten Backup-Gerät. Mal sehen, wie lange das Ding durchhält. Nach meiner Erfahrung spricht hier jedoch nichts gegen eine lange Lebensdauer. Hier gibt es eine sehr abfällige Rezension zur Bauqualität des Produkts, welche ich nicht nachvollziehen kann. Natürlich gibt es Bodentreter, welche deutlich robuster ausgelegt sind. Dafür ist es aber schön leicht und kompakt.
Bei einem meiner musikalischen Projekte nutzte ich für mehrere Touren den Amp1 von Bluguitar. Da ich keine große Lust auf Programmierarbeiten am Rechner haben und eher der "Player", als der "Tüftler" bin, haben mich die meisten digitalen Geräte abgeschreckt. Längere Zeit habe ich den Helix genutzt. Die Menuführung und die unglaublich vielen Editionsmöglichkeiten haben mich dabei aber nicht nach vorne gebracht, sondern eher ausgebremst. Da ich mit den Amp1 nie so richtig zufrieden war (Sound ist Geschmackssache) und die Kiste irgendwann auf der Bühne Aussetzer hatte, stand ein Wechsel in die digitale Welt bevor. Im Fokus standen bei der Auswahl:
- kompakte Abmessungen
- einfache Bedienung
- zufriedenstellende Soundergebnisse
- kein Display (hat sich in meinem Tour-Alltag nicht bewährt)
- Spielgefühl ähnlich eines echten Amps
Nicht im Fokus hingegen stand die für viele so wichtige Authentizität der Captures im Vergleich zum Original-Amp. Der Klang und das Spielgefühl muss für mich persönlich passen. Dabei ist mir nicht wichtig, ob der Kemper oder der ToneX näher am Vorbild sind.
Bedienung:
Für alle Technik-Muffel: Man kann den Nano Cortex auch ohne App bedienen. Hier sind die Möglichkeiten jedoch sehr eingeschränkt. Die Bedienung über die App ist aber deutlich einfacher und auch umfangreicher. Die Menuführung ist intuitiv und ohne tiefere Vorkenntnisse umsetzbar. Bisher gab es bei mir auch keine Probleme bei der Bluetooth-Verbindung zwischen Nano Cortex und Handy. Ich finde die mich mit der App sehr gut zurecht und bin kein großer Crack, was das angeht. Die auf der Homepage des Herstellers zu findenden Anleitungen sind auch sehr anschaulich und userfreundlich umgesetzt. Ich kann die negativen Erlebnisse, von denen oft geschildert wird, nicht nachvollziehen.
Features:
Bei Produkt-Release waren die Effekte und Einstellmöglichkeiten wohl noch reduzierter. Dies führte anscheinend oft zu Kritik am Nano Cortex. Bei Erstbenutzung des Geräts wird man jedoch direkt zu einem Upload aufgefordert, der dann auch problemlos funktionierte. Mittlerweile gibt es zahlreiche zusätzliche Effekte. Für meine Nutzungsanforderungen absolut ausreichend. Erfreulich ist auch der symmetrische Ausgang. Mir wäre allerdings ein XLR-Ausgang, statt zwei Klinken Outputs lieber gewesen. FX-Loop fehlt leider auch. Man darf aber nicht vergessen, dass es sich um eine abgespeckte Variante im Mini-Format handelt.
Sound:
Sound ist und bleibt Geschmacksache. Ich konnte bei den mitgelieferten Presets für mich gut brachbare Sounds finden. Die Auswahl ist für meinen Geschmack etwas zu sehr auf stark verzerrte Amps ausgelegt. Mir fehlt z.B. ein cleaner Fender Deluxe Reverb oder Twin. Es gibt ein Princeton, welcher aber bereits sehr in die Sättigung gefahren wurde. Mit meinen Overdrive-Pedalen versteht sich der Nano Cortex durchweg sehr gut. Was mir sehr positiv auffällt, ist die sensible Reaktion auf die Anschlagsdynamik. Ich habe ein gutes Gefühl beim Spielen, was m.E. sehr wichtig ist.
An das Capturen von Amps habe ich mich aus zeitlichen Gründen noch nicht gewagt. Dies steht aber auch auf dem Plan.
Verarbeitung:
Hier gibt es aus meiner Sicht nichts zu beanstanden. Das Gerät macht einen soliden Eindruck. Ich spiele teilweise mehr als 50 Auftritte pro Monat (ja, das gibt´s) und arbeite daher stets mit einem zweiten Backup-Gerät. Mal sehen, wie lange das Ding durchhält. Nach meiner Erfahrung spricht hier jedoch nichts gegen eine lange Lebensdauer. Hier gibt es eine sehr abfällige Rezension zur Bauqualität des Produkts, welche ich nicht nachvollziehen kann. Natürlich gibt es Bodentreter, welche deutlich robuster ausgelegt sind. Dafür ist es aber schön leicht und kompakt.
1
1
Bewertung melden
W
Top Preis/Leistungsverhältnis
Klar, einen Compressor, Boost oder EQ hätte ich auch gern gesehen. Doch die schon wirklich ziemlich hohe Qualität der Capture-Sounds des großen Bruders für ein Drittel des Preises im kleinen Format zu bekommen, passt für mich ziemlich gut. Den Nano preislich zwischen Tonex Pedal und Kemper Player einzuordnen, find ich schlüssig.
Die App ist völlig ausreichend und dank der sehr stabilen BT-Verbindung
bisher gut zu benutzen. Kein Vergleich zur lächerlichen Vorstellung, die z.B. UA derzeit abliefert.
Genau das, auf was ich gewartet habe!
Die App ist völlig ausreichend und dank der sehr stabilen BT-Verbindung
bisher gut zu benutzen. Kein Vergleich zur lächerlichen Vorstellung, die z.B. UA derzeit abliefert.
Genau das, auf was ich gewartet habe!
5
0
Bewertung melden
MR
Nano Cortex oder Kemper Player
Hatte das Gerät und den Kemper Player bestellt, um zu vergleichen, welches für mich besser ist. Finde Sound und Bedienung beim Cortex besser als beim Kemper. Allerdings ist das Cortex dann doch nicht so gut, wie der NAM PLayer von Dimehead. Daher geht es wohl wieder zurück.
2
5
Bewertung melden
R
Kompakte Soundmaschine
Sounds und Community von Neural DSP sind wirklich Top - Abstriche sind die etwas klobige UI auf dem Handy um Einrichtung von Amps und Presets vorzunehmen, zwingende Internetconnection um tiefere Änderungen an Presets machen zu können sowie die Limitierung auf 4 Bodentreter-Presets - Aber all das eben wegen "Nano" daher verkraftbar.
0
0
Bewertung melden