C
Gutes Gerät mit Beschleunigung, aber auch Einschränkungen für den Workflow
Hintergrund:
ich arbeite beim Recording viel mit dem Mehrspurrecorder Tascam SP 24 SD und habe einen guten, schnellen Workflow entwickelt (plug & play!). Klingt oldschool, ist aber unerreicht effektiv und lässt viel Freiraum für kreatives Musikmachen, anstatt sich um die Funktionalitäten und Einrichtung der Aufnahme- und Verarbeitungsmedien kümmern zu müssen. Die Weiterverarbeitung mache ich meist in der DAW (Logic, Studio One, Luna), was bedeutet, dass man die im Tascam erzeugten Spuren mit den nötigen Informationen erst etwas umständlich auf den Mac/PC übertragen muss. Alles in allem etwas mühseelig und "nicht aus einer Hand".
Kaufgrund:
Dem wollte ich nun ein Ende bereiten, indem ich das Arbeiten mit DAW und Interface mit einem taktilen Controller ergänze, der vieles von den Tascam- Eigenschaften mitbringt. So fiel meine Wahl auf den Presonus Faderport 16.
Beschreibung:
Der Faderport 16 ist ein solides Gerät von sehr guter Qualität. Materialien, Haptik, Verarbeitung etc. alles auf hohem Niveau. Die Registrierung, Installation und Einbindung in die DAW verliefen reibungsfrei. Ich habe unter Studio One und Logic getestet und alles entsprach den Informationen, die im Handbuch zu finden waren. Die Möglichkeiten unter Studio One sind noch komfortabler als in anderen DAWs, da man einige Tasten sowie die Plug-in Bedienung individualisieren kann und die Integrationstiefe etwas größer ist. So weit, so gut und Grund genug, dauerhaft mit dem Gerät zu arbeiten.
Rückgabegründe:
Dennoch habe ich mich entschlossen, das Gerät zurückzugeben, und zwar aus den folgenden Gründen, die (wichtig!) sehr individuell sind und ggfs. für andere gar kein Problem darstellen:
- die Tastenbeleuchtung ist in ihrer Helligkeit nicht einstellbar. Mir ist das alles zu bunt und hell und lenkt mich sehr ab, insbesondere in etwas dunkler Studioumgebung.
- Mute- und Solo-Tasten, die ich viel benutze, liegen für jeden Kanal eng nebeneinander (anstatt übereinander). Das ist sehr verwirrend bei der Bedienung, auch im Zusammenhang mit der hellen Tastenbeleuchtung.
- die Mini/Scribble-Displays sind ok, aber schon etwas klein ( aller Text wird stark gekürzt) und mäßig gut ablesbar. Der gezeigte Inhalt ist leider nicht editierbar.
- die Standardbelegung der meisten Tasten ist nicht änderbar. Manche sind sicherlich gut gewählt, andere (für mich!) weniger. So erreiche ich manche Funktion, die ich häufig verwende, wenn überhaupt, nur über eine Shift/Zweitbelegung der Taste, die dann natürlich auch nicht entsprechend beschriftet ist. Man muss sich sehr vieles merken und/oder zu Aufklebern o.ä. greifen.
- Ich hatte gehofft, dass ich doch deutlich weniger zu Maus und Tastatur greifen müsste; dies war aber in meinem Falle nicht so. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine längere Einarbeitung und Gewöhnung die Situation verbessert. Nichtsdestotrotz hat man vor sich ein großes Gerät mit den Ausmaßen 50x30 cm vor sich stehen und man muss schauen, wo und wie man Maus/Tastatur platziert, damit ein vernünftiger Workflow erreicht wird.
- hier noch ein Punkt, der letztendlich eher in der Natur der Sache liegt, als dass es dem Faderport anzulasten ist: dadurch, dass der Faderport eine Menge an Knöpfen, Reglern, Fadern usw. hat und ein mächtiges Werkzeug darstellt, war ich ständig geneigt, zwischen meinem Monitor und dem Faderport hin- und herzuschauen, um alles richtig auszuwählen und zu treffen. Das habe ich als recht anstrengend empfunden und hat meinen Workflow behindert.
Fazit:
Wie gesagt, einige meiner Kritikpunkte sind sehr individuell und mögen bei anderen Benutzern so nicht auftreten. Hinzu kommt, dass es eine längere Einarbeitung und Gewöhnung braucht. Für mich hat sich die Grundintension für den Kauf des Faderport nicht erfüllt, nämlich einen dem Tascam ähnlich effektiven Workflow mit der Kombination DAW/Controller zu erreichen.
Andere mögen viel besser damit zurechtkommen. Dann ist der Faderport 16 sicherlich ein exzellentes Gerät.
ich arbeite beim Recording viel mit dem Mehrspurrecorder Tascam SP 24 SD und habe einen guten, schnellen Workflow entwickelt (plug & play!). Klingt oldschool, ist aber unerreicht effektiv und lässt viel Freiraum für kreatives Musikmachen, anstatt sich um die Funktionalitäten und Einrichtung der Aufnahme- und Verarbeitungsmedien kümmern zu müssen. Die Weiterverarbeitung mache ich meist in der DAW (Logic, Studio One, Luna), was bedeutet, dass man die im Tascam erzeugten Spuren mit den nötigen Informationen erst etwas umständlich auf den Mac/PC übertragen muss. Alles in allem etwas mühseelig und "nicht aus einer Hand".
Kaufgrund:
Dem wollte ich nun ein Ende bereiten, indem ich das Arbeiten mit DAW und Interface mit einem taktilen Controller ergänze, der vieles von den Tascam- Eigenschaften mitbringt. So fiel meine Wahl auf den Presonus Faderport 16.
Beschreibung:
Der Faderport 16 ist ein solides Gerät von sehr guter Qualität. Materialien, Haptik, Verarbeitung etc. alles auf hohem Niveau. Die Registrierung, Installation und Einbindung in die DAW verliefen reibungsfrei. Ich habe unter Studio One und Logic getestet und alles entsprach den Informationen, die im Handbuch zu finden waren. Die Möglichkeiten unter Studio One sind noch komfortabler als in anderen DAWs, da man einige Tasten sowie die Plug-in Bedienung individualisieren kann und die Integrationstiefe etwas größer ist. So weit, so gut und Grund genug, dauerhaft mit dem Gerät zu arbeiten.
Rückgabegründe:
Dennoch habe ich mich entschlossen, das Gerät zurückzugeben, und zwar aus den folgenden Gründen, die (wichtig!) sehr individuell sind und ggfs. für andere gar kein Problem darstellen:
- die Tastenbeleuchtung ist in ihrer Helligkeit nicht einstellbar. Mir ist das alles zu bunt und hell und lenkt mich sehr ab, insbesondere in etwas dunkler Studioumgebung.
- Mute- und Solo-Tasten, die ich viel benutze, liegen für jeden Kanal eng nebeneinander (anstatt übereinander). Das ist sehr verwirrend bei der Bedienung, auch im Zusammenhang mit der hellen Tastenbeleuchtung.
- die Mini/Scribble-Displays sind ok, aber schon etwas klein ( aller Text wird stark gekürzt) und mäßig gut ablesbar. Der gezeigte Inhalt ist leider nicht editierbar.
- die Standardbelegung der meisten Tasten ist nicht änderbar. Manche sind sicherlich gut gewählt, andere (für mich!) weniger. So erreiche ich manche Funktion, die ich häufig verwende, wenn überhaupt, nur über eine Shift/Zweitbelegung der Taste, die dann natürlich auch nicht entsprechend beschriftet ist. Man muss sich sehr vieles merken und/oder zu Aufklebern o.ä. greifen.
- Ich hatte gehofft, dass ich doch deutlich weniger zu Maus und Tastatur greifen müsste; dies war aber in meinem Falle nicht so. Ich kann mir aber vorstellen, dass eine längere Einarbeitung und Gewöhnung die Situation verbessert. Nichtsdestotrotz hat man vor sich ein großes Gerät mit den Ausmaßen 50x30 cm vor sich stehen und man muss schauen, wo und wie man Maus/Tastatur platziert, damit ein vernünftiger Workflow erreicht wird.
- hier noch ein Punkt, der letztendlich eher in der Natur der Sache liegt, als dass es dem Faderport anzulasten ist: dadurch, dass der Faderport eine Menge an Knöpfen, Reglern, Fadern usw. hat und ein mächtiges Werkzeug darstellt, war ich ständig geneigt, zwischen meinem Monitor und dem Faderport hin- und herzuschauen, um alles richtig auszuwählen und zu treffen. Das habe ich als recht anstrengend empfunden und hat meinen Workflow behindert.
Fazit:
Wie gesagt, einige meiner Kritikpunkte sind sehr individuell und mögen bei anderen Benutzern so nicht auftreten. Hinzu kommt, dass es eine längere Einarbeitung und Gewöhnung braucht. Für mich hat sich die Grundintension für den Kauf des Faderport nicht erfüllt, nämlich einen dem Tascam ähnlich effektiven Workflow mit der Kombination DAW/Controller zu erreichen.
Andere mögen viel besser damit zurechtkommen. Dann ist der Faderport 16 sicherlich ein exzellentes Gerät.
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Ea
Bestimmt ein gutes Teil...
...aber all die Einstellungen, bis es läuft... ich hatte nicht die Geduld dafür und benutze für Logic Pro X die App Remote Control an 2 iPads. Damit komme ich wesentlich schneller zum Ziel und es steht nix rum, bis ich es brauche.
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B
Solider Controller fürs Homestudio
Da ich dachte, mit 16 Fadern hätte man mehr Überblick ist es der kompakte FP16 geworden, der dies ohne Erweiterung preiswert bietet. Dieser Vorteil geht meines Erachtens dadurch verloren, dass die Kanäle dann doch einfach zu dicht beeinander liegen. Für Leute mit wenig Platz auf dem Tisch ist das super - ich finde es aber leider irgendwie "fummelig". Die Knöpfe für Mute und Solo sind ebenfalls winzig klein. Kann man schon bedienen - aber so richtig Spaß macht es nicht.
Zum Pannen gibt's einen universellen Regler links oben oder man kann - wie bei wahrscheinlich bei fast allen Controllern - die Fader flippen - wer's mag..
Jetzt auch mal die Rechtfertigung der doch positiven Gesamt-Bewertung:
Das Teil sieht gut aus, steht fest und alles funktioniert, wie von einem Controller, der mit dem Mackie-Control-Protokoll in Cubase laufen soll, erwartet. Man kann super Lautstärkefahrten und Send-Automationen aufzeichnen.
Die Fader laufen ohne Probleme und sind angenehm von der Lautstärke her, die Tasten reagieren alle gut und die Displays sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten (klein, zweifarbig) in Ordnung. Den Controller etwas anzuwinkeln schadet aber nicht :)
Fazit: Wer auf der Suche nach einer sehr kompakten Lösung mit 16 Fadern ist, dem kann ich den Faderport wärmstens empfehlen.
Ich habe mittlerweile aber deutlich mehr Platz auf dem Tisch und schaue mich nach etwa einem Jahr mit dem FP16 lieber nochmal nach einem Gerät um, das sich etwas mehr Fläche für die jeweiligen Bedienelemente gönnt. Halt so wie bei manch klassischem Pult oder der Mackie Control.
Zum Pannen gibt's einen universellen Regler links oben oder man kann - wie bei wahrscheinlich bei fast allen Controllern - die Fader flippen - wer's mag..
Jetzt auch mal die Rechtfertigung der doch positiven Gesamt-Bewertung:
Das Teil sieht gut aus, steht fest und alles funktioniert, wie von einem Controller, der mit dem Mackie-Control-Protokoll in Cubase laufen soll, erwartet. Man kann super Lautstärkefahrten und Send-Automationen aufzeichnen.
Die Fader laufen ohne Probleme und sind angenehm von der Lautstärke her, die Tasten reagieren alle gut und die Displays sind im Rahmen ihrer Möglichkeiten (klein, zweifarbig) in Ordnung. Den Controller etwas anzuwinkeln schadet aber nicht :)
Fazit: Wer auf der Suche nach einer sehr kompakten Lösung mit 16 Fadern ist, dem kann ich den Faderport wärmstens empfehlen.
Ich habe mittlerweile aber deutlich mehr Platz auf dem Tisch und schaue mich nach etwa einem Jahr mit dem FP16 lieber nochmal nach einem Gerät um, das sich etwas mehr Fläche für die jeweiligen Bedienelemente gönnt. Halt so wie bei manch klassischem Pult oder der Mackie Control.
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M
Guter Controller
Bin zufrieden, habe Verbesserungswünsche:
Display blendet und müßte schräger stehen - so schlecht ablesbar.
Kanalnamen zu wenige Buchstaben - größtes Manko!
Softwarefehler: Manchmal falscher Text auf Kanal 9.
Displays in Farbe (wie Workstation-Kanalfarbe) wäre großer Wunsch für eine zukünftige Hardware-Version.
Unter Cubase viele der Knöpfe ohne Funktion. Aber trotzdem noch viele hilfreiche Funktionen zur DAW Steuerung.
Motorfader OK, aber nicht erste Sahne (dafür Preis-Leistung bei 16 Kanälen schon in Ordnung).
Display blendet und müßte schräger stehen - so schlecht ablesbar.
Kanalnamen zu wenige Buchstaben - größtes Manko!
Softwarefehler: Manchmal falscher Text auf Kanal 9.
Displays in Farbe (wie Workstation-Kanalfarbe) wäre großer Wunsch für eine zukünftige Hardware-Version.
Unter Cubase viele der Knöpfe ohne Funktion. Aber trotzdem noch viele hilfreiche Funktionen zur DAW Steuerung.
Motorfader OK, aber nicht erste Sahne (dafür Preis-Leistung bei 16 Kanälen schon in Ordnung).
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T
Gut - mit Einschränkungen....
Um dauerndes Arbeiten mit der Maus in der Reaper DAW zu vermeiden suchte ich ein Controller mit Fadern. Zuerst zu Reaper. Spart Zeit und Nerven, mit der Reaper DAW funktioniert das Faderport 16 nicht. Für mich gab es daher nur zwei Möglichkeiten, entweder das Faderport zurückzusenden oder eine passende DAW zu kaufen. Obwohl ich keine DAW will die Kinderkram wie virtuelle Instrumente enthält kaufte ich daher die Presonus DAW. Damit funktioniert, nach einiger Zeit des einarbeitens, bzw lernens, das Faderport einwandfrei. Obwohl ich das Gerät in Ordnung finde vermisse ich doch die angenehm ruhig laufenden und präziseren Motorfader meiner Yamaha AW4416 Maschinen. Das Presonus Faderport ist brauchbar, jedoch im Punkt Verarbeitung hätte sich Presonus etwas mehr anstrengen können.
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