J
Mein neuer Standard
Bin seit vielen Jahren mal auf der Bühne, mal hinter dem Pult. Hatte also schon alle möglichen Mikrofone, unter anderem natürlich auch das klassische 58, die Sennheiser evolution (von e835 bis e965 alle durch) und die OM7 und OM3 sowohl vor der Nase als auch unter den Fadern. Von den dynamischen Mikrofonen muss ich sagen: Das V7 spielt ganz, ganz weit vorne mit.
Verarbeitung und handling ist makellos. Liegt sehr gut in der Hand und ist verdammt robust - das bewegt sich gefühlt auf dem Niveau des bekannten unzerstörbarem 58, und das ist 'ne Ansage.
Klang ist beachtlich: Extrem auflösend, eine angenehme Höhenbetonung die es aber schafft nicht zu zischeln. Die Mitten sind recht dezent, und gerade bei Stimmen die in den Mitten eher schwach sind vielleicht nicht die beste Wahl. Die Mitten die man hört sind dafür aber extrem angenehm. Das funktioniert erschreckend gut mit ungeübten Stimmen die zum "pressen" neigen. Bei weiblichen Stimmen mit anderen Mikrofonen sehr oft richtig unangenehm, hier überhaupt kein Problem.
Gerade auf In Ear mixen hört man den Unterschied sofort und deutlich - es ist als zieht man eine Decke weg. Und das funktioniert selbst mit eher günstigen Preamps, wie z.b. denen des XR18.
Bühnenlärm wird auch ziemlich gut unterdrückt, die Richtcharakteristik ist sehr stark ausgeprägt und funktioniert wirklich gut. Zudem ist die Kapsel extrem nah am Korb, und damit auch am Gesicht - das hilft, ähnlich wie z.b. beim OM7 den Bühnenlärm im Gesamtsignal zu verringern.
Output ist ebenfalls prima, das Mikrofon lässt sich hier daheim im Homeoffice auch wunderbar als Sprachmikrofon für Videocalls etc verwenden - sehr angenehmer Klang, gute Verständlichkeit, und genug signal um auch beim leisen Sprechen noch mit den üblichen 60dB Gain die man an Interfaces findet einen gesunden Pegel zu bekommen.
Schwierig: Ploppgeräusche/Windgeräuche. Dadurch, dass die Kapsel eben sehr nah am Korb ist gibt es nur ca. 3mm Schaumstoff über der Kapsel um Luftbewegungen abzufangen. Für geübte Benutzer kein großes Problem, aber es ist doch deutlich anfälliger für Windgeräusche als z.b. das übliche 58er. Wenn man auf die Optik pfeifen kann eignet sich der t.bone WS60 als zusätzliche Clownsnase gut und löst das Problem effektiv.
Ich werde jetzt nach und nach meinen Standard auf das V7 umziehen - in Sachen Klang, Handling und Verarbeitung für den Preis absolut unschlagbar, gerade wenn man bedenkt dass es ein dynamisches Mikrofon ist. Auch die Verfügbarkeit einer Funk-Kapsel ist hier wirklich klasse - da kann man auch in Richtung Funkstrecke mit der selben Kapsel weiter aufbauen.
PS: Mal so ganz subjektiv find ich die Optik wirklich spitze. Der rote Schaum der Standardmäßig drin ist (ein schwarzer zum Austausch) ist in echt sehr dezent und gibt einen spitze Look.
Verarbeitung und handling ist makellos. Liegt sehr gut in der Hand und ist verdammt robust - das bewegt sich gefühlt auf dem Niveau des bekannten unzerstörbarem 58, und das ist 'ne Ansage.
Klang ist beachtlich: Extrem auflösend, eine angenehme Höhenbetonung die es aber schafft nicht zu zischeln. Die Mitten sind recht dezent, und gerade bei Stimmen die in den Mitten eher schwach sind vielleicht nicht die beste Wahl. Die Mitten die man hört sind dafür aber extrem angenehm. Das funktioniert erschreckend gut mit ungeübten Stimmen die zum "pressen" neigen. Bei weiblichen Stimmen mit anderen Mikrofonen sehr oft richtig unangenehm, hier überhaupt kein Problem.
Gerade auf In Ear mixen hört man den Unterschied sofort und deutlich - es ist als zieht man eine Decke weg. Und das funktioniert selbst mit eher günstigen Preamps, wie z.b. denen des XR18.
Bühnenlärm wird auch ziemlich gut unterdrückt, die Richtcharakteristik ist sehr stark ausgeprägt und funktioniert wirklich gut. Zudem ist die Kapsel extrem nah am Korb, und damit auch am Gesicht - das hilft, ähnlich wie z.b. beim OM7 den Bühnenlärm im Gesamtsignal zu verringern.
Output ist ebenfalls prima, das Mikrofon lässt sich hier daheim im Homeoffice auch wunderbar als Sprachmikrofon für Videocalls etc verwenden - sehr angenehmer Klang, gute Verständlichkeit, und genug signal um auch beim leisen Sprechen noch mit den üblichen 60dB Gain die man an Interfaces findet einen gesunden Pegel zu bekommen.
Schwierig: Ploppgeräusche/Windgeräuche. Dadurch, dass die Kapsel eben sehr nah am Korb ist gibt es nur ca. 3mm Schaumstoff über der Kapsel um Luftbewegungen abzufangen. Für geübte Benutzer kein großes Problem, aber es ist doch deutlich anfälliger für Windgeräusche als z.b. das übliche 58er. Wenn man auf die Optik pfeifen kann eignet sich der t.bone WS60 als zusätzliche Clownsnase gut und löst das Problem effektiv.
Ich werde jetzt nach und nach meinen Standard auf das V7 umziehen - in Sachen Klang, Handling und Verarbeitung für den Preis absolut unschlagbar, gerade wenn man bedenkt dass es ein dynamisches Mikrofon ist. Auch die Verfügbarkeit einer Funk-Kapsel ist hier wirklich klasse - da kann man auch in Richtung Funkstrecke mit der selben Kapsel weiter aufbauen.
PS: Mal so ganz subjektiv find ich die Optik wirklich spitze. Der rote Schaum der Standardmäßig drin ist (ein schwarzer zum Austausch) ist in echt sehr dezent und gibt einen spitze Look.
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M
Gutes Mikrofon
Gutes Mikrofon. Klingt sehr definiert. Die Klassiker (SM58 und SM57) geben für mein Empfinden etwas mehr Färbung mit, da klingt das SE schon mehr HiFi (als wertungsfreier Beschreibungsversuch; so wie ich das bei den Sennheiser handhelds auch immer empfinde). Wer etwas bassig/wummeriges sucht ist hier falsch (wenns SE electronics sein soll, biete das V7x das wohl). Vorteil ist, dass im Bandkontext nichts matscht und sich die Stimme klar durchsetzt und man keine sorgen mit plosiven Lauten hat.
In Kurz: für Gesang und musikalischen Kontext uneingeschränkt zu empfehlen; wenn man eine sexy "Radio" oder Podcast-Stimme aufnehmen will gibt es bestimmt passendere Alternativen.
p.s.: gut das der schwarze Schaumstoff mit dabei ist, damit sich das Mikro noch visuell so in den Vordergrund drängelt
In Kurz: für Gesang und musikalischen Kontext uneingeschränkt zu empfehlen; wenn man eine sexy "Radio" oder Podcast-Stimme aufnehmen will gibt es bestimmt passendere Alternativen.
p.s.: gut das der schwarze Schaumstoff mit dabei ist, damit sich das Mikro noch visuell so in den Vordergrund drängelt
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TM
TOP!!
Ich möchte zuerst erwähnen, dass ich kein Profi bin oder mich mit dem technischen Teil der Musik gut auskenne, noch nicht.
Aber als Laie kann ich dennoch beschreiben wie es sich anfühlt und wie es klingt:) Ich nutze das Mikro im eigenen neuen Homestudio, als "Karaoke" Mikorofon oder für Musik-Videoaufnahmen.
Das Mikrofon liegt einfach super in der Hand schön schwer und bequem. Den Klang finde ich super. Der Grund für meinen Kauf war , dass ich das Mikrofon im Einsatz gehört habe und es mein Interesse geweckt hat. Denn der Klang ist sehr klar und sehr scharf, was ich als Sängerin toll finde. Es erlaubt keine falschen Töne, man hört alles raus. Keines deiner "Fehler" geht unter oder wird verschönert, was mich dazu bringt mich zu verbessern. Oder auch bei sehr soften /leisen Stimmaufnahmen ist der Klang so klar und so detailliert. Einfach super. Der Popfilter im Mikro ist gut aber popt doch maaaaanchmal durch wenn das P stark betont wird oder stark gepustet wird. Aber alles in Allem, bin ich sehr zufrieden. Ich hatte noch eine Shure SM58 bestellt und ich muss sagen, die nehme ich kaum in die Hand:)
Aber dennoch ist es Geschmackssache, jeder hat andere Vorlieben. Am Besten selbst austesten:)
Aber als Laie kann ich dennoch beschreiben wie es sich anfühlt und wie es klingt:) Ich nutze das Mikro im eigenen neuen Homestudio, als "Karaoke" Mikorofon oder für Musik-Videoaufnahmen.
Das Mikrofon liegt einfach super in der Hand schön schwer und bequem. Den Klang finde ich super. Der Grund für meinen Kauf war , dass ich das Mikrofon im Einsatz gehört habe und es mein Interesse geweckt hat. Denn der Klang ist sehr klar und sehr scharf, was ich als Sängerin toll finde. Es erlaubt keine falschen Töne, man hört alles raus. Keines deiner "Fehler" geht unter oder wird verschönert, was mich dazu bringt mich zu verbessern. Oder auch bei sehr soften /leisen Stimmaufnahmen ist der Klang so klar und so detailliert. Einfach super. Der Popfilter im Mikro ist gut aber popt doch maaaaanchmal durch wenn das P stark betont wird oder stark gepustet wird. Aber alles in Allem, bin ich sehr zufrieden. Ich hatte noch eine Shure SM58 bestellt und ich muss sagen, die nehme ich kaum in die Hand:)
Aber dennoch ist es Geschmackssache, jeder hat andere Vorlieben. Am Besten selbst austesten:)
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F
Linearer und natürlicher Studiosound für die Bühne?
Als jahrelanger und zufriedener Nutzer des e945, habe ich mir das V7 aus Neugier einfach mal bestellt um zu sehen was es mit der Polarisierung, die dieses Mikro auslöst, auf sich hat.
Zum Einsatzgebiet: Als singender Gitarrist nutze ich das Mikro hauptsächlich auf kleinen bis mittelgroßen Veranstaltungen, entweder im Akustik Kontext mit Loopstation (Maui Soundsystem) oder mit kompletter Band (RCF PA). Monitoring ist dabei immer In-Ear, daher kann ich zur Rückkopplungsanfälligkeit wenig sagen. Als Instrumentalist singe ich immer direkt am Korb, ist für einige eventuell auch entscheidend bei der Beurteilung.
Bisher nutzte ich das AE6100 und das e945. Mit diesen beiden Mikrofonen habe ich das V7 im Studio und Live verglichen.
Das V7 kommt klanglich im Vergleich zu den anderen beiden Probanden erstmal etwas nüchterner und unauffälliger daher. Man könnte schon fast meinen es klinge etwas "langweiliger".
Bei Gesang direkt am Korb fällt der Nahbesprechungseffekt auf, die tiefen Frequenzen (Peak bei ca. 200 Hz, die Anhebung läuft aber bis über 1000 Hz aus) werden dabei stärker angehoben und maskieren das Signal etwas mehr als beim e945 oder dem AE6100. Gleicht man diesen Effekt aber recht drastisch mit Low Cut/Low Shelf aus, erhält man einen wunderbar natürlichen Sound, der nichts hörbar überbetont und mich im Punkto Linearität fast schon ein bisschen an ein gutes Studio Mikrofon erinnert.
Im Vergleich dazu klingt das e945 plötzlich in den Höhen und Hochmitten durch die interne Anhebung schon etwas bissig und scharf. Dies mag auf großen Bühnen und vollen Arrangements sicherlich für die nötige Durchsetzungskraft sorgen, im direkten Vergleich gefällt mir die Natürlichkeit und Wärme des V7 aber besser, welches sich dadurch auch besser "in den Mix" legen lässt.
Das AE6100 verhält sich hier sehr ähnlich, ist allerdings in den Hochmitten (ca.3-4kHz) etwas gutmütiger. Im Vergleich zum V7 fällt auch hier eine etwas scharfe Betonung im S-Laut Bereich (8-10kHz) und ein dünneres Fundament in den Tiefmitten auf.
Unterm Strich sind alles gute Mikrofone, die sicherlich situationsabhängig ihre Berechtigung haben und die ich auch weiterhin dabei haben werde. Ich war allerdings recht schnell vom natürlichen und warmen Klang des V7 begeistert und möchte es nicht mehr missen. Je nach Mikrofonabstand ist allerdings wirklich eine ordentliche Schippe EQ nötig, sonst verstehe ich, dass das Mikrofon auch erstmal enttäuschen kann.
Abschließend zum Thema Geruch: Klar, es riecht nach "Neu", fand ich persönlich aber nicht störend und ist nach ein paar Tagen gänzlich verschwunden :)
Zum Einsatzgebiet: Als singender Gitarrist nutze ich das Mikro hauptsächlich auf kleinen bis mittelgroßen Veranstaltungen, entweder im Akustik Kontext mit Loopstation (Maui Soundsystem) oder mit kompletter Band (RCF PA). Monitoring ist dabei immer In-Ear, daher kann ich zur Rückkopplungsanfälligkeit wenig sagen. Als Instrumentalist singe ich immer direkt am Korb, ist für einige eventuell auch entscheidend bei der Beurteilung.
Bisher nutzte ich das AE6100 und das e945. Mit diesen beiden Mikrofonen habe ich das V7 im Studio und Live verglichen.
Das V7 kommt klanglich im Vergleich zu den anderen beiden Probanden erstmal etwas nüchterner und unauffälliger daher. Man könnte schon fast meinen es klinge etwas "langweiliger".
Bei Gesang direkt am Korb fällt der Nahbesprechungseffekt auf, die tiefen Frequenzen (Peak bei ca. 200 Hz, die Anhebung läuft aber bis über 1000 Hz aus) werden dabei stärker angehoben und maskieren das Signal etwas mehr als beim e945 oder dem AE6100. Gleicht man diesen Effekt aber recht drastisch mit Low Cut/Low Shelf aus, erhält man einen wunderbar natürlichen Sound, der nichts hörbar überbetont und mich im Punkto Linearität fast schon ein bisschen an ein gutes Studio Mikrofon erinnert.
Im Vergleich dazu klingt das e945 plötzlich in den Höhen und Hochmitten durch die interne Anhebung schon etwas bissig und scharf. Dies mag auf großen Bühnen und vollen Arrangements sicherlich für die nötige Durchsetzungskraft sorgen, im direkten Vergleich gefällt mir die Natürlichkeit und Wärme des V7 aber besser, welches sich dadurch auch besser "in den Mix" legen lässt.
Das AE6100 verhält sich hier sehr ähnlich, ist allerdings in den Hochmitten (ca.3-4kHz) etwas gutmütiger. Im Vergleich zum V7 fällt auch hier eine etwas scharfe Betonung im S-Laut Bereich (8-10kHz) und ein dünneres Fundament in den Tiefmitten auf.
Unterm Strich sind alles gute Mikrofone, die sicherlich situationsabhängig ihre Berechtigung haben und die ich auch weiterhin dabei haben werde. Ich war allerdings recht schnell vom natürlichen und warmen Klang des V7 begeistert und möchte es nicht mehr missen. Je nach Mikrofonabstand ist allerdings wirklich eine ordentliche Schippe EQ nötig, sonst verstehe ich, dass das Mikrofon auch erstmal enttäuschen kann.
Abschließend zum Thema Geruch: Klar, es riecht nach "Neu", fand ich persönlich aber nicht störend und ist nach ein paar Tagen gänzlich verschwunden :)
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p
Die Abwechslung
Nachdem ich jahrelang ein SM58 genutzt habe und damit auch zufrieden war, war ich bei kleinen Recordings irgendwann dazu übergegangen, das sE V7x (das ich normalerweise zur Ampabnahme nehme) ohne Korb und mit Popkiller zu verwenden. Weil es für mich einen angenehmeren und ausgeglicheneren Sound hat, als das mittenlastige SM. Kurz darauf hab ich mir das V7 für Proberaum und Bühne geholt und ich bin total zufrieden. Oben- und untenrum bisschen mehr, dafür in den MItten bisschen weniger, deshalb war zunächst mehr Geschraube am EQ nötig, um gegen laute Drums und Gitarren durchzukommen, aber das Ergebnis war leichter zu erzielen und gefiel mir besser als beim Shure - das jedoch keinesfalls ein schlechtes Mikro ist - jetzt als Backup eingesetzt.
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j
Das 58 der Damen
Gekauft und verwendet als Live-Mikrofon für unsere Sängerin.
Klingt bei weiblicher Stimme deutlich besser und klarer als das SM58. Gerade bei Soul und Jazz bleiben die Nuancen erhalten, es klingt nie muffig oder gedrückt. Genügend Ausgangsleistung hat es auch.
Dass es nicht vom Tisch rollen kann ist eine nette Idee. Nur der Geruch ist erstmal abschreckend, der verfliegt aber wenn man es eine Weile an der Luft lässt.
Klingt bei weiblicher Stimme deutlich besser und klarer als das SM58. Gerade bei Soul und Jazz bleiben die Nuancen erhalten, es klingt nie muffig oder gedrückt. Genügend Ausgangsleistung hat es auch.
Dass es nicht vom Tisch rollen kann ist eine nette Idee. Nur der Geruch ist erstmal abschreckend, der verfliegt aber wenn man es eine Weile an der Luft lässt.
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P
Das Beste, was es für Ihr Geld geben kann.
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K
Die Definition!
Ich bin kein Profi aber hatte gute Vergleiche mit dem bekannten shure sm58. Für meine klare und hellere Stimme ist das V7 ein Match.
Es klingt super ausgewogen und nicht so munpfig wie das sm58. Allerdings hat das v7 etwas weniger Charakter - das musst du mit deiner Stimme ausgleichen ;-)
Verarbeitung ist perfekt! Robust ohne Ende und optisch einfach Edel!
Es klingt super ausgewogen und nicht so munpfig wie das sm58. Allerdings hat das v7 etwas weniger Charakter - das musst du mit deiner Stimme ausgleichen ;-)
Verarbeitung ist perfekt! Robust ohne Ende und optisch einfach Edel!
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Ka
Dezent schmeichelnd
Der Frequenzgang hat mich sofort neugierig gemacht weil er mich gleich etwas an die K47 erinnerte. Das ist mal eine Ansage für ein dynamisches Mikrofon! Technisch ist das machbar weil hier eine Aluminiumtauchspule im Spiel ist. Also bestellt und was soll ich sagen? Es entspricht voll und ganz meinen Erwartungen.
Das V7 ist sehr schlau für Gesang geshaped. Präsenz und Seidigkeit werden dezent angehoben aber nicht der Zischlaut S.
Beim Beta 58 nehme ich im Präsenzbereich wieder 3db raus weil es mir zu kernig ist; dafür pimpe ich die Höhen mit einer schmalbandigen Anhebung bei 16k. Das funzt für mich ganz gut aber beim V7 bekomme ich das ohne solche EQ-Kniffe.
Das MD 441 ohne Präsenzschalter klingt im Vergleich erwartungsgemäß etwas matt - mit etwas EQ herrscht dann ungefähr gleiches klangliches Niveau.
Die Poppunempfindlichkeit hat Luft nach oben. Das MD 441 ist z.B. deutlich besser. Aber auf dem Niveau von Shure ist das V7 allemal, also kein Abzug.
Brummkompensatiosspule wäre schön, kann ich aber bei dem Preis wirklich nicht verlangen.
Also zusammengefasst wird es wohl meine Beta 58 als Standard ablösen. Der weichere, seidigere und natürlichere Ton gefällt mir besser. Wer eine Art 58 sucht wird die Kantigkeit vielleicht vermissen aber für mich ist genau das der Vorteil des V7.
Das V7 ist sehr schlau für Gesang geshaped. Präsenz und Seidigkeit werden dezent angehoben aber nicht der Zischlaut S.
Beim Beta 58 nehme ich im Präsenzbereich wieder 3db raus weil es mir zu kernig ist; dafür pimpe ich die Höhen mit einer schmalbandigen Anhebung bei 16k. Das funzt für mich ganz gut aber beim V7 bekomme ich das ohne solche EQ-Kniffe.
Das MD 441 ohne Präsenzschalter klingt im Vergleich erwartungsgemäß etwas matt - mit etwas EQ herrscht dann ungefähr gleiches klangliches Niveau.
Die Poppunempfindlichkeit hat Luft nach oben. Das MD 441 ist z.B. deutlich besser. Aber auf dem Niveau von Shure ist das V7 allemal, also kein Abzug.
Brummkompensatiosspule wäre schön, kann ich aber bei dem Preis wirklich nicht verlangen.
Also zusammengefasst wird es wohl meine Beta 58 als Standard ablösen. Der weichere, seidigere und natürlichere Ton gefällt mir besser. Wer eine Art 58 sucht wird die Kantigkeit vielleicht vermissen aber für mich ist genau das der Vorteil des V7.
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T
Interessante Neuentdeckung
Ich habe das Mikrofon nach mehreren gelesenen Testberichten gekauft und bereue es nicht. Ohnehin war ich auf der Suche nach einem hochwertigen Gesangsmikrofon, am liebsten dynamisch und mit hoher Empfindlichkeit für den Einsatz im Bereich Lied/Chanson/Lesung. Ich bin nicht enttäuscht worden.
Die "üblichen Verdächtigen" hätten das Shure KSM8 oder auch ein Sennheiser e965 sein können, beides sehr verlässliche, aber auch 5x so teure Mikrofone. Das SE Electronics V7 spielt vielleicht nicht in allen Punkten in dieser Klasse, kommt ihr aber für nur 99 EUR recht nahe. Bis auf ein Hochpassfilter, welches bei mir üblicherweise recht hoch angesetzt wird, hat der EQ an diesem Mikrofon wenig zu tun. Auch die Empfindlichkeit bei der Entfernung eines "undisziplinierten" Interpreten von der Mikrofonkapsel ist durchaus verträglich. Die Superniere scheint mir nicht übertrieben eng zu sein.
Trotz des eingebauten Popschutzes (nach Wahl rot oder schwarz, wechselbar) gibt es eine gewissen Anfälligkeit für Plopplaute. Dies hängt allerdings auch stark vom Interpreten hab und ich habe es bei jemandem im Einsatz, bei dem das schon legendär ist (daher der hohe Hochpass).
In den Höhen herrscht Klarheit und eine gewisse Reserve, die man mit der menschlichen Stimme letztendlich gar nicht voll ausnutzen kann.
Im Endergebnis bin ich zufrieden und halte das V7 für einen echten Preis-Leistungs-Sieger. Ich empfehle es zunächst für schöne Stimmen von LiedermacherInnen, Chanson- und Soul-SängerInnen etc., da ich es in einer heftigen Metal-Umgebung noch nicht testen konnte.
Die "üblichen Verdächtigen" hätten das Shure KSM8 oder auch ein Sennheiser e965 sein können, beides sehr verlässliche, aber auch 5x so teure Mikrofone. Das SE Electronics V7 spielt vielleicht nicht in allen Punkten in dieser Klasse, kommt ihr aber für nur 99 EUR recht nahe. Bis auf ein Hochpassfilter, welches bei mir üblicherweise recht hoch angesetzt wird, hat der EQ an diesem Mikrofon wenig zu tun. Auch die Empfindlichkeit bei der Entfernung eines "undisziplinierten" Interpreten von der Mikrofonkapsel ist durchaus verträglich. Die Superniere scheint mir nicht übertrieben eng zu sein.
Trotz des eingebauten Popschutzes (nach Wahl rot oder schwarz, wechselbar) gibt es eine gewissen Anfälligkeit für Plopplaute. Dies hängt allerdings auch stark vom Interpreten hab und ich habe es bei jemandem im Einsatz, bei dem das schon legendär ist (daher der hohe Hochpass).
In den Höhen herrscht Klarheit und eine gewisse Reserve, die man mit der menschlichen Stimme letztendlich gar nicht voll ausnutzen kann.
Im Endergebnis bin ich zufrieden und halte das V7 für einen echten Preis-Leistungs-Sieger. Ich empfehle es zunächst für schöne Stimmen von LiedermacherInnen, Chanson- und Soul-SängerInnen etc., da ich es in einer heftigen Metal-Umgebung noch nicht testen konnte.
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