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Humbucker Tonabnehmer für E-Gitarre

  • geeignet für alle Musikstile
  • Dual Coil
  • Alnico V Magnet
  • wachsversiegelt
  • Gleichstromwiderstand: 16,6 kOhm
  • abgeschirmtes 4-adriges Anschlusskabel
  • Medium Output
  • Farbe: Schwarz
  • made in USA
  • Artikelnummer 304901
  • Verkaufseinheit 1 Stück
Auch als Neuware verfügbar 98 CHF
88 CHF
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Der absolute Klassiker

Seymour Duncan SH-4 Jazz-Blues Tonabnehmer

Der Seymour Duncan SH-4 JB ist einer der am meisten genutzten Tonabnehmer überhaupt. Bei den meisten Gitarrenmarken lassen sich Modelle finden, in welchen dieser in den USA gefertigte Humbucker bereits werksseitig verbaut ist und gerade im Bereich der Austausch-Tonabnehmer liegt der SH-4 ganz vorne. Die Bezeichnung JB wird oft fälschlicherweise mit Jeff Beck in Verbindung gebracht, der mit dem Tonabnehmer-Guru Seymour Duncan persönlich bekannt ist, doch eigentlich steht die Bezeichnung für Jazz/Blues. Die größten Anhänger hat der Tonabnehmer jedoch in ganz anderen Musikrichtungen: Insbesondere im Rock- und Metal-Bereich stehen Gitarristen auf den Humbucker mit seinem sehr klaren Klang und dem hohen Output.

Grafik zum Seymour Duncan SH-4 Jazz-Blues Tonabnehmer

Sound ohne Matsch

Der SH-4 sticht insbesondere heraus durch seinen markanten Sound: Eine starke Betonung der Hochmitten und ein solider Höhenanteil sorgen dafür, dass sich dieser passive Humbucker im Klangspektrum einer Band gut durchsetzt, ohne anderen Instrumenten in die Quere zu kommen. Die gut gezähmten Bassfrequenzen verhindern dabei das Problem, dass der Sound beim Riffing mit hoher Verzerrung zu matschen beginnt. Klar funktioniert dieser Humbucker mit dem AlNiCo-5-Stabmagnet auch clean gespielt ganz gut, doch sollte der Verstärker einen ausreichenden Headroom besitzen, um den Output im Zaum zu halten. Dank der 4-adrigen Bauweise lässt sich der Tonabnehmer flexibel anschließen: So kann er neben der reinen Humbucker-Verschaltung bei Bedarf auch splitbar eingebaut werden, beispielsweise mit der Hilfe eines Push-Pull-Potis. Hiermit ist das cleane Spiel ohne Verzerrungs-Risiko einfacher zu realisieren.

Die Klangoptimierung

Wer seine Gitarre klanglich tunen möchte – sei es, weil die original verbauten Tonabnehmer qualitativ nicht mehr den Ansprüchen genügen, oder weil einfach ein klarer, matschfreier Sound mit ordentlichem Output gewünscht ist – kann mit dem Seymour Duncan JB seinen nächsten Tonabnehmer finden. Der SH-4 ist dabei insbesondere für die Steg-Position von Gitarren mit fester Brücke oder Vintage-Tremolos mit einem Saitenabstand von bis zu 52,5mm gedacht. Für Gitarren mit einem weiteren Saitenabstand von 54mm oder mehr, wie bei Floyd-Rose-Systemen oder sonstigen moderneren Vibratos, sollte der Blick auf den klanglich identischen Trembucker Seymour Duncan TB-4 geworfen werden, bei welchem der Abstand der Pole Pieces optimal angepasst wurde.

Rückseite des Seymour Duncan SH-4 Jazz-Blues Tonabnehmer

Über Seymour Duncan

Der kalifornische Hersteller Seymour Duncan gehört zu den größten Anbietern von Tonabnehmern für elektrische und akustische Gitarren sowie Bässe. Daneben hat die von Namensgeber Seymour W. Duncan gegründete Firma auch Zubehör für Gitarristen sowie Pedale im Angebot. Die aktuelle Auswahl ist umfassend und deckt unterschiedlichste Konstruktionstypen ab. Tonabnehmer von Seymour Duncan sind als Austauschprodukte verfügbar, werden aber auch von etlichen Gitarrenherstellern direkt verbaut, teils aus Fertigung in den USA oder Fernost (Duncan Designed). Neben Tonabnehmern wie den bekannten Modellen JB, Duncan Distortion und Pearly Gates findet man Signature-Modelle von vielen namhaften Gitarristen aller Genres, von Mark Knopfler und Joe Bonamassa über Yngwie Malmsteen bis zu Dave Mustaine.

Heißer Steg

Der Seymour Duncan SH-4 ist primär für die Steg-Position gebaut und harmoniert sehr gut mit einem SH-1N (PAF-Style) oder SH-2N (Jazz) am Hals. Auch die Kombination mit Single Coils ist möglich, wobei man hier für ein ausgeglichenes Klangbild ohne Lautstärkesprünge eher stärkere Single Coils verwenden und den SH-4 etwas tiefer schrauben sollte. Für den klaren Sound mit seinem vollen Durchsetzungsvermögen sollte ein für Humbucker typisches Volume-Poti mit 500k eingesetzt werden doch wem der Tonabnehmer zu scharf klingt, kann stattdessen jedoch auch ein eigentlich für Single Coils typisches 250k-Poti verbauen. Auch wenn der SH-4 ein Tonabnehmer für die Steg-Position ist, ist es generell möglich, ihn an der Halsposition zu verbauen, wenn man am Steg einen Humbucker mit noch mehr Output platziert, wie beispielsweise den SH-6 oder den SH-8.

34 Kundenbewertungen

4.9 / 5

Sound

Verarbeitung

34 Rezensionen

R
Echt einen Wechsel wert!
Richard9 03.11.2009
Ich spiele seit 10 Jahren EMG 81er an der Bridge-Position und habe mich entschlossen, mal passive PUs auszuprobieren.

Ich muss sagen: in Sachen Power bekommt hier jeder Metal/Hard-Rock-Fan, was er gesucht hat. Was High-Gain-Sounds angeht, kann der SH4 locker mit den EMGs mithalten, im Drop-Tuning scheint er mir eindeutig die Nase vorn zu haben. Das klingt schon ziemlich brutal.

Darüber hinaus habe ich das Gefühl, dass der Seymour Duncan die Intensität des Anschlages besser rüber bringt, als das bei EMGs der Fall ist (ich spreche hier ausschließlich vom 81er; den 60er finde ich an der Neck-Position immer noch großartig). wer also großen Wert darauf legt, dass jede Nuance seines Spiels übertragen wird, der ist mit dem SH4 bestens beraten. Wer lieber ein gleichmäßigeres Klangbild will, dem kann der EMG 81 in Sachen Metal/Hard-Rock nicht schaden.

Was man aber nicht vergessen darf: Aktive PUs brauchen eine Batterie und die geht nicht von heute auf morgen leer; vielmehr veringert sich die PU-Leistung zunehmend, d.h. man hat bereits weniger von seinem PU noch bevor die Batterie ganz leer ist. Dass muss nicht stören, wenn man die Batterie bei normaler Spielfrequenz alle 6 Monate oder einmal im Jahr wechselt. Dann dürfte es keine Probleme geben.

Doch ich wollte eine Gitarre, um die ich mir keine Gedanken machen muss (vor allem für live), darum hab ich da jetzt passive PUs drin. Ich benutze jedoch auch noch EMGs. Es ist also eine Geschmacksfrage.
Sound
Verarbeitung
9
2
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A
Klassiker - und einfach klasse!
AlexanderA 25.12.2009
Ich habe mir diesen pickup als austausch für meine epiphone les paul custom bestellt, da der standardpickup müll war. der einbau war recht einfach, nur war es etwas irritieren,dass man das rote und das weiße kabel miteinander verlöten musst, um die "nicht-split-variante" zu haben. nachdem ich diesen fehler behoben hatte, wurde erstmal gecheckt:

der clean ist unglaublich perlig, eigentlich kaum zu glauben,dass so was aus einer les paul kommt. noch geiler wurde es dann im betrieb zusammen mit dem neck pickup- einfach ein traum. ein wenig ungewöhnlich war der hohe mittenanteil, was aber durch runterdrehen der mitten am amp leicht behoben wurde.

dann distortion: normale rock verzerrung ala AC/DC:
unglaublich druckvoll, das hätte ich niemals erwartet von einem moderate-output pickup, dabei aber noch unglaublich dynamisch, sowas hab ich vorher noch in keiner gitarre erlebt! allerdings musste ich am EQ die bässe etwas hochdrehen.

dann eine hi gain verzerrung (2 uhr am peavey 6505+)
einfach nur geil... druck und tightness ohne ende, trotzdem klar und differenziert, auch im drop c tuning kein matschen. bei bendings einfach unglaublich dynamisch.

Fazit: dieser pickup ist nicht ohne grund der replacement pickup nr. 1! man kann eigentlich alle genres damit spielen, und auch in tieferen regionen kein matschen. wer nicht weiß, welchen pickup er verbauen soll, aber auf jeden fall etwas anderes möchte, sollte sich hierfür entscheiden!!!
Sound
Verarbeitung
6
0
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GS
"Der Standard-Pickup"
Gregor S. 12.10.2009
Ich habe diesen Tonabnehmer schon seit sieben Jahren in meiner Strat und muss sagen, dass ich damit keinen Kompromiss eingegangen bin.

Ich habe den Pickup selbst eingebaut und hatte damit keine Schwierigkeiten. Es liegt zwar eine Anleitung bei, diese ist jedoch in Englisch geschrieben. Ein Tipp: besucht die Herstellerwebsite, dort sind gute Skizzen für fast alle erdenklichen Schaltungen.

Ich habe ihn natürlich in der Stegposition verbaut. Dort klingt er clean sehr offen und direkt, ohne dabei "aufdringlich" zu wirken . Gepsplittet klingt er wie alle anderen Humbucker auch nicht ganz wie ein Singlecoil, bleibt aber glasklar und perfekt für die Zwischenposition mit anderen Pickups. Seine absolute Stärke ist der Crunch und Overdrivemodus. Er hat genug Power und Durchsetzungsvermögen um in den härtesten Stillrichtungen zu bestehen. Seine beste Eigenschaft ist seine Transparenz im Crunchbereich bei Offenenakkorden (natürlich ohne Highgain).

Der SH4 ist meines Erachtens nach der beste Allroundpickup den es nach wie vor gibt. Jeder, der sich nicht sicher ist, kann bei dem hier nichts verkehrt machen.
Sound
Verarbeitung
9
3
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S
Universalgenie für alle Stilrichtungen
Stocki 27.10.2009
Dieser Pickup ist ein echter Verwandlungskünstler! Ich habe ihn in eine Fender American Standard Strat aus den 80ern eingebaut! Sie klingt verdammt gut damit!

Ich spiele Top40-Kram. Wie schon in meiner Überschrift erwähnt, lassen sich damit nahezu alle Stilrichtungen abdecken! Um noch flexibler im Sound zu sein habe ich einen Mini-Toggle-Switch eingebaut, um den Pickup zu splitten.

Diese Idee habe ich mir von einem Fender Custom Shop Modell abgeguckt. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Option nicht einfach so brach liegen zu lassen. In der gesplitteten Singe-Coil-Variante klingt der JB sehr vintagemäßig und sehr transparent. Und in Kombination mit dem Mittelpickup sind schöne Country-Sounds möglich!

Benutzt man ihn als Humbucker, so sind fette Leadsounds kein Problem. Dabei verträgt er sich mit vielen Zerrpedalen und auch unterschiedlichen Amps.
Also, mit diesem Pickup macht ihr nichts verkehrt!
Sound
Verarbeitung
3
1
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