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mobile Sample Groovebox ?
Der SmplTrek:
Wao! Sehr sehr schönes Gerät, hätte ich sicher nicht zum Listenpreis gekauft, habe mich nichteinmal dafür interessiert, weil ich schon 4 Sonicware-Geräte habe und mit der Usability überhaupt nicht zurecht komme. Sie bauen schöne Geräte, mit teilweise recht innovativen Features und das in einer wirklich anständigen Qualität, aber die Bedienung ist einfach zu seltsam für mich. Gleiches ist mein erster Eindruck vom SmplTrek: ich kann ihn intuitiv, ohne irgendwelche Bedienungsanleitungen (die es eh nicht gibt) oder ohne Lernvideos, für die ich noch keine Zeit hatte, echt nichts anfangen. Er ist aber ein sehr schönes Gerät, das einwandfrei zu funktionieren scheint und hat alle Features, die ich mir für mobiles Sampling nur wünschen kann: Batterie, Mikrophon, Lautsprecher, Sequencer und das Format ist wirklich sehr handlich für unterwegs. Ich werde mich bestimmt einarbeiten können, aber spontan kann ich garnix damit anfangen. Ein negativer Punkt wird mir mit der Zeit sicher auffallen und das ist das extrem kleine Display. Ob ich das im Freien noch ablesen werde können, wage ich jetzt einmal vorsichtig zu bezweifeln. Vielleicht kann man im Bett damit spielen. Sehen wir es uns an. Der wirklich absolute Vorteil gegenüber allen anderen Sample-Grooveboxen, die ich habe, ist sicher die Größe. Ich habe in den 90ern mit einem Gerät von Yamaha in ca. dieser Größe meine ersten wirklichen Ambientstücke im Pakt produziert. Leider musste ich das Geräte dann einmal dem Besitzer zurückgeben. Ich habe Sample-Grooveboxen mit besseren Live-Features, aber sie alle haben ihre spezifischen Defizite: K.O.II zu globiges Format und zu philigran für unterwegs, SP-404-MK2 zu groß und zu schwer um den ganzen Tag damit herum zu laufen, Pocket Operator zu wenig Speicherplatz, Circuit Rythm nur mono, LoFi-6 eher ein Sammlerstück, aber nicht wirklich ernsthaft brauchbar, AIRA P-6 sehr schlechtes Mikrophon und wirklich mikrige Tasten, SEQTRAK für Sampling sehr wenig Funktionalität, BeatThang deutlich zu schwer und außerdem immer schon kaputt. Eigentlich hätte ich schon immer gern ein MPC-500 gehabt, aber hatte damals kein Geld dafür. Nun werde ich mir wahrscheinlich das neue Mini-MPC kaufen. Und dann, wenn es ihn gibt auch den neuen CASIO in einer ähnlichen Preisklasse. Den SmplTrek gebe ich aber trotzdem nicht zurück, weil er doch etwas anders ist vom Feature Set her und auch wirklich alles hat für eine mobile Ambient-Produktion. Naja, vielleicht hätten sie ein Stereo-Mikrophon einbauen können. Das hätte nicht viel gekostet und nicht viel Platz gebraucht, wie etwa beim Zoom R8. Man kann aber immer noch für unterwegs irgendein anderes Stereo-Mikrophon mitnehmen, in meinem Fall vielleicht den Zoom h1e. Für Ambient braucht man definitv Stereo. Ab da, wo man aber 2 Geräte braucht, ist die Mobilität schon wieder sehr stark eingeschränkt. Mein Lieblingsgerät für Unterwegs ist seit ca. 14 Jahren der kaossillator 2 mini. Der hat nur etwas über 100€ gekostet, ist absolut robust, hat ein brauchbares Mikrophon eingebaut, funktioniert mit Batterie, hat zur Not sogar einen Lautsprecher, kann Synthesizerklänge produzieren und das beste Feature: man kann die Liveperformance als beliebig lange WAV-Datei aufzeichnen. Es ist seit 2012 kein so geniales, in sich vollständiges Gerät mehr auf den Markt gekommen und wenn ich zum Sampling gelegentlich das kp3 mini hinznehmen muss, ist die Mobilität schon wieder beim Teufel. Das Ding, das ich wirklich bräuchte, bauen sie einfach nicht, obwohl das technisch überhaupt kein Problem wäre. Warum vor Allem tun sich alle so schwer damit, einfach die Performance aufzuzeichnen? Mit dem SP-404-MK2 kann man das ansatzweise, aber es ist auch umständlich und damit herumgehen kann man quasi nicht. Abgesehen davon gibts kein Mikro. Das mit Abstand Wichtigste wäre für mich der Workflow. Werden wir sehen, ob mir der SmplTrek nun auch Steine in den Weg legen wird, oder ob man damit on the run produzieren kann. Im Bett wird es sicher möglich sein. Aber eigentlich interessiert es mich mehr, die physische Bewegung im meine Musik hinein zu bringen. Auf die Intensivstation komme ich dann eh noch früh genug und dort mache ich dann bestenfalls noch Drone-Musik.
Wao! Sehr sehr schönes Gerät, hätte ich sicher nicht zum Listenpreis gekauft, habe mich nichteinmal dafür interessiert, weil ich schon 4 Sonicware-Geräte habe und mit der Usability überhaupt nicht zurecht komme. Sie bauen schöne Geräte, mit teilweise recht innovativen Features und das in einer wirklich anständigen Qualität, aber die Bedienung ist einfach zu seltsam für mich. Gleiches ist mein erster Eindruck vom SmplTrek: ich kann ihn intuitiv, ohne irgendwelche Bedienungsanleitungen (die es eh nicht gibt) oder ohne Lernvideos, für die ich noch keine Zeit hatte, echt nichts anfangen. Er ist aber ein sehr schönes Gerät, das einwandfrei zu funktionieren scheint und hat alle Features, die ich mir für mobiles Sampling nur wünschen kann: Batterie, Mikrophon, Lautsprecher, Sequencer und das Format ist wirklich sehr handlich für unterwegs. Ich werde mich bestimmt einarbeiten können, aber spontan kann ich garnix damit anfangen. Ein negativer Punkt wird mir mit der Zeit sicher auffallen und das ist das extrem kleine Display. Ob ich das im Freien noch ablesen werde können, wage ich jetzt einmal vorsichtig zu bezweifeln. Vielleicht kann man im Bett damit spielen. Sehen wir es uns an. Der wirklich absolute Vorteil gegenüber allen anderen Sample-Grooveboxen, die ich habe, ist sicher die Größe. Ich habe in den 90ern mit einem Gerät von Yamaha in ca. dieser Größe meine ersten wirklichen Ambientstücke im Pakt produziert. Leider musste ich das Geräte dann einmal dem Besitzer zurückgeben. Ich habe Sample-Grooveboxen mit besseren Live-Features, aber sie alle haben ihre spezifischen Defizite: K.O.II zu globiges Format und zu philigran für unterwegs, SP-404-MK2 zu groß und zu schwer um den ganzen Tag damit herum zu laufen, Pocket Operator zu wenig Speicherplatz, Circuit Rythm nur mono, LoFi-6 eher ein Sammlerstück, aber nicht wirklich ernsthaft brauchbar, AIRA P-6 sehr schlechtes Mikrophon und wirklich mikrige Tasten, SEQTRAK für Sampling sehr wenig Funktionalität, BeatThang deutlich zu schwer und außerdem immer schon kaputt. Eigentlich hätte ich schon immer gern ein MPC-500 gehabt, aber hatte damals kein Geld dafür. Nun werde ich mir wahrscheinlich das neue Mini-MPC kaufen. Und dann, wenn es ihn gibt auch den neuen CASIO in einer ähnlichen Preisklasse. Den SmplTrek gebe ich aber trotzdem nicht zurück, weil er doch etwas anders ist vom Feature Set her und auch wirklich alles hat für eine mobile Ambient-Produktion. Naja, vielleicht hätten sie ein Stereo-Mikrophon einbauen können. Das hätte nicht viel gekostet und nicht viel Platz gebraucht, wie etwa beim Zoom R8. Man kann aber immer noch für unterwegs irgendein anderes Stereo-Mikrophon mitnehmen, in meinem Fall vielleicht den Zoom h1e. Für Ambient braucht man definitv Stereo. Ab da, wo man aber 2 Geräte braucht, ist die Mobilität schon wieder sehr stark eingeschränkt. Mein Lieblingsgerät für Unterwegs ist seit ca. 14 Jahren der kaossillator 2 mini. Der hat nur etwas über 100€ gekostet, ist absolut robust, hat ein brauchbares Mikrophon eingebaut, funktioniert mit Batterie, hat zur Not sogar einen Lautsprecher, kann Synthesizerklänge produzieren und das beste Feature: man kann die Liveperformance als beliebig lange WAV-Datei aufzeichnen. Es ist seit 2012 kein so geniales, in sich vollständiges Gerät mehr auf den Markt gekommen und wenn ich zum Sampling gelegentlich das kp3 mini hinznehmen muss, ist die Mobilität schon wieder beim Teufel. Das Ding, das ich wirklich bräuchte, bauen sie einfach nicht, obwohl das technisch überhaupt kein Problem wäre. Warum vor Allem tun sich alle so schwer damit, einfach die Performance aufzuzeichnen? Mit dem SP-404-MK2 kann man das ansatzweise, aber es ist auch umständlich und damit herumgehen kann man quasi nicht. Abgesehen davon gibts kein Mikro. Das mit Abstand Wichtigste wäre für mich der Workflow. Werden wir sehen, ob mir der SmplTrek nun auch Steine in den Weg legen wird, oder ob man damit on the run produzieren kann. Im Bett wird es sicher möglich sein. Aber eigentlich interessiert es mich mehr, die physische Bewegung im meine Musik hinein zu bringen. Auf die Intensivstation komme ich dann eh noch früh genug und dort mache ich dann bestenfalls noch Drone-Musik.
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