Synergy Marshall JCM 800 Preamp
Pre-Amp Modul für Synergy System
- Kanäle: 2
- Synergy und Marshall haben sich für diesen Vorverstärker auf Basis des Marshall JCM 800 (2203 / 2204 Vertical Input) zusammengetan
- integrierter 0-Watt-Leistungsverstärker und Phaseninverter für echtes Amp-Feeling
- Kathodenwahlschalter auf der Leiterplatte für einstellbare Röhrenreaktion
- Röhren: 3 x 12AX7
- Regler: 2 x Preamp, 2 x Bass, 2 x Middle, 2 x Treble, 2 x Presence, 2 x Volume
- Schalter: 2 x High/Low Gain, 2 x Bright
- Abmessungen (B x T x H): 178 x 140 x 38 mm
- made in USA
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Erhältlich seit April 2026
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Artikelnummer 639257
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Verkaufseinheit 1 Stück
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Design Einschubmodul
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Röhre Ja
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Amp Modeling Nein
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Effekte Nein
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Kopfhöreranschluss Nein
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Direkt Out Nein
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MIDI-Schnittstelle Nein
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Integriertes Expression Pedal Nein
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Anschlüsse für Pedale oder Fußleiste Nein
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Aux-in Nein
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Integriertes Stimmgerät Nein
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USB Anschluss Nein
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Drumcomputer Nein
Rock-Klassiker
Der Synergy Marshall JCM 800 bildet die Modelle JMP 2203/2204 nach, die ab 1975 die Rockmusik klanglich wesentlich prägten. Das Vorstufenmodul ist die zweite Zusammenarbeit des US-amerikanischen Herstellers Synergy mit Marshall und löst das bisherige Modell 800 ab. Und so zeigt sich das Ergebnis der Zusammenarbeit mit messingfarbener Frontplatte. Klanglich strebt man nach einer authentischen Emulation jener Generation von Marshall-Verstärkern, die Verzerrung und Wiedergabepegel erstmals voneinander entkoppelten. Hier entsteht der legendäre Crunch vor allem in der Vorstufe, die mit kaskadierten Gainstufen zudem mehr Reserven bietet. Die Originale waren in den späten Siebzigern und Achtzigern quasi unverzichtbar und soll in Modulform nun diesen Sound in zweikanaliger Ausführung und mit ergänzender Flexibilität liefern.
Zwei identische Kanäle
Das Synergy Marshall JCM 800 bietet zwei identische Kanäle, die den Vorstufensignalweg des einkanaligen Klassikers in doppelter Ausführung nachbilden. Es gibt jeweils einen Gain-Regler (Preamp), der in der Empfindlichkeit High und Low umschaltbar ist. Dazu verfügt jeder Modulkanal über einen Bright-Schalter mit drei Positionen, der die Klangvariabilität deutlich steigert. Ganz nach Bedarf und Instrument lässt sich hier zusätzlich Biss ergänzen. Anders als im Vorgängermodul wartet jeder Kanal mit einer eigenen dreibandigen passiven Klangregelung auf, die um eigene Presence-Regler nochmals erweitert wird. Hinzu kommen die obligatorischen Regler für die Ausgangslautstärke.
Endstufensättigung im Modul
Die Übersteuerung der Vorstufe aber auch die dynamische Übersteuerung des Phasentreibers sowie die Endstufensättigung tragen zum spezifischen Klangbild der Originalverstärker bei. Insbesondere der letztgenannte Klangaspekt geht in Kombination mit einer echten Endstufe immer auch mit mächtigem Pegel einher. Im Synergy Marshall JCM 800 gibt eine daher eine weitere clevere Lösung. Das Modul hält intern eine 0-Watt-Endstufe mit Phaseninverter und Übertrager bereit. Als erstes Synergy-Modul überhaupt, kommt für diesen Bereich der Schaltung sogar eine dritte 12AX7-Röhre zum Einsatz. Die finale Ausgangslautstärke wird schließlich über die Pegelregler der Kanäle definiert und an die folgende echte Endstufe weitergegeben.
Über Synergy
Hinter dem Herstellernamen Synergy steht der kalifornische Vertrieb Boutique Amps Distribution. Die Marke Synergy offeriert eine komplette Produktpalette von Vollröhrenverstärkern, Vorverstärkern und zugehörigen Boxen. Die Besonderheit dabei ist die modulare Ausführung der Vorstufe, die den Systemen eine hohe Klangflexibilität, Erweiterbarkeit und damit Zukunftssicherheit ermöglicht. Die zugehörigen Vorstufenmodule sind in zahlreichen Varianten verfügbar und entstehen oft in Zusammenarbeit mit namhaften Verstärkerbauern wie Friedman, Diezel, Engl, Soldano oder Fryette, deren Schaltungen in das Modulformat portiert wurden. So lässt sich der Klangcharakter des Verstärkers nach Belieben und entsprechend des jeweiligen Einsatzgebiets, live und im Studio, immer wieder neu definieren.
Von Crunch bis Thrash
Über die beiden Kanäle des Synergy Marshall JCM 800 erhält man etliche Crunch-Sounds. Dabei kann man sich zwischen den kaum bis leicht verzerrten Klängen der Low-Gain-Einstellung, britischem Crunch und jenem durchsetzungsfähigen Brett entscheiden, das den Rock, Hardrock und Metal über Jahre geprägt hat. Dazu verfügt das Modul über erweiterte Gain-Reserven. Aber wie das Original versteht es sich auch hervorragend mit Boost- und Overdrive-Pedalen. Durch die individuellen Klangregelungen und die Bright-Schalter kann man auf verschiedene Variationen dieses Klangbilds zurückgreifen. Die 0-Watt-Endstufe zähmt zudem den Zwang zu hohen Pegeln bei bestimmten Sounds. So lassen sich Kanal 1 und 2 je nach Vorliebe für Rhythmus- und Soloarbeit nutzen, für Klangalternativen oder für ein Clean-Crunch-Duo. Und natürlich lässt sich das Modul für weitere Flexibilität mit weiteren Modulen zu kombinieren.
Im Detail erklärt
Modulare Röhrenvorstufen
Synergy nutzt eine optimierte Variante des von Bruce Egnater entwickelten Modular Tube System (MTS) – ein Verstärkersystem, bei dem die Vorstufe über röhrenbestückte Einschübe variabel bestückt wird. Neben ein- und zweikanaligen Modulen von Egnater und einkanaligen Modulen von Randall liegt der Fokus auf den aktuellen, zweikanaligen Synergy-Modulen, die stets über eigene Gain- und Pegelregler sowie wenigstens einen Equalizer verfügen. Konzeptbedingt teilen sich diese Module eine gemeinsame Eingangsstufe. Um nun den Schaltungen verschiedener Hersteller wie Fender, Marshall und Soldano gerecht zu werden, können Synergy-Produkte die Eingangsstufe in Kombination mit Synergy-Modulen im Kathodenbias anpassen. Ein entsprechender Schalter auf dem jeweiligen Modul veranlasst die Eingangsstufe zu einer entsprechenden Umschaltung mit dem Resultat verbesserter Authentizität.