J5
feature monster mit opensource firmware aber Problemen bei der Bedienung
Ich bin noch neu im elektronische Musik business, das bitte beim Lesen der Bewertung beachten.
Wegen der schier unendlichen Menge an Funkionen und der open source firmware, sowie der auf den ersten Blick intuitiven Bedienung, hatte ich mir den Synthstrom Deluge bestellt.
(+)
Was mich begeistert hat:
+ Die Kombination aus Seqencer, Sampler, Synth, Looper, und Effektgerät in einem
+ Portabilität: das Teil ist super handlich und spielt über den Akku stundenlang, egal wo man gerade ist und auch, zur Not auch wenn man grade keine Monitore/Kopfhörer dabei hat über Lautsprecher (die aber entprechend ihrer Größe klingen)
+ die open source firmware, die nochmal einige Funktionen dazubringt und damit die Möglichkeit auch eigene Funktionen zu implementieren (was ich allerdings nicht ausprobiert habe) - einzelne der Negativpunkte könnten dadurch vielleicht noch behoben werden
(-)
Was garnicht mein Fall ist:
- die Bedienung ist leider gewöhnungsbedürftig. Am besten ein paar der exzellenten Videos dazu anschauen und sich selbst ein Bild machen. Was mich persönlich stört und auch bei vielen anderen Produkten dieser Art ein Problem ist: Man hat keinen Überblick, wo man sich im Arrangement gerade befindet, insbesondere auf der Zeitskala aber auch in Bezug auf die Tonhöhe. Das ist insbesondere deswegen ein Problem, weil die Knopfmatrix eben kein Display ist und nicht anzeigen kann in welcher Oktave man sich befindet und in welchem Takt. Diese Infos sind über das OLED-Display erst auf Tastendruck abrufbar, was leicht dazu führt, dass man versehentlich im falschen Takt arbeitet oder in einer falschen Tonlage. Daran konnte ich mich auch nach Wochen nicht gewöhnen. Dazu kommt, dass im arranger/song view die einzelnen Spuren nur durch Farbe gekennzeichnet sind und man ab einer gewissen Anzahl schnell durcheinander kommt. Im Endeffekt habe ich mehr Zeit mit suchen verbracht als mir lieb ist.
- Das Zusammenspiel von Audiotracks mit anderen Spuren ist noch ausbaufähig, weil Funktionen zum Schneiden, time-stretchen und zeitlich verschieben unintuitiv sind
- manche der Funktionen in der community firmware sind instabil und können zu Abstürzen führen
Fazit: Wer mit der Bedienung zurecht kommt bekommt mit dem Deluge ein wahres feature monster, welches über die open source firmware schier unendlich ausbaubar ist. Wer auf intuitive Bedienung Wert legt, sollte sich besser woanders umschauen, muss dann aber wahrscheinlich Abstriche bei den Funktionen hinnehmen.
Wegen der schier unendlichen Menge an Funkionen und der open source firmware, sowie der auf den ersten Blick intuitiven Bedienung, hatte ich mir den Synthstrom Deluge bestellt.
(+)
Was mich begeistert hat:
+ Die Kombination aus Seqencer, Sampler, Synth, Looper, und Effektgerät in einem
+ Portabilität: das Teil ist super handlich und spielt über den Akku stundenlang, egal wo man gerade ist und auch, zur Not auch wenn man grade keine Monitore/Kopfhörer dabei hat über Lautsprecher (die aber entprechend ihrer Größe klingen)
+ die open source firmware, die nochmal einige Funktionen dazubringt und damit die Möglichkeit auch eigene Funktionen zu implementieren (was ich allerdings nicht ausprobiert habe) - einzelne der Negativpunkte könnten dadurch vielleicht noch behoben werden
(-)
Was garnicht mein Fall ist:
- die Bedienung ist leider gewöhnungsbedürftig. Am besten ein paar der exzellenten Videos dazu anschauen und sich selbst ein Bild machen. Was mich persönlich stört und auch bei vielen anderen Produkten dieser Art ein Problem ist: Man hat keinen Überblick, wo man sich im Arrangement gerade befindet, insbesondere auf der Zeitskala aber auch in Bezug auf die Tonhöhe. Das ist insbesondere deswegen ein Problem, weil die Knopfmatrix eben kein Display ist und nicht anzeigen kann in welcher Oktave man sich befindet und in welchem Takt. Diese Infos sind über das OLED-Display erst auf Tastendruck abrufbar, was leicht dazu führt, dass man versehentlich im falschen Takt arbeitet oder in einer falschen Tonlage. Daran konnte ich mich auch nach Wochen nicht gewöhnen. Dazu kommt, dass im arranger/song view die einzelnen Spuren nur durch Farbe gekennzeichnet sind und man ab einer gewissen Anzahl schnell durcheinander kommt. Im Endeffekt habe ich mehr Zeit mit suchen verbracht als mir lieb ist.
- Das Zusammenspiel von Audiotracks mit anderen Spuren ist noch ausbaufähig, weil Funktionen zum Schneiden, time-stretchen und zeitlich verschieben unintuitiv sind
- manche der Funktionen in der community firmware sind instabil und können zu Abstürzen führen
Fazit: Wer mit der Bedienung zurecht kommt bekommt mit dem Deluge ein wahres feature monster, welches über die open source firmware schier unendlich ausbaubar ist. Wer auf intuitive Bedienung Wert legt, sollte sich besser woanders umschauen, muss dann aber wahrscheinlich Abstriche bei den Funktionen hinnehmen.
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C
Synthstrom Deluge – Vielseitig, aber mit Schwächen
Die Synthstrom Deluge bietet viele spannende Features und eine flexible Soundengine, die für Live-Performance und Studio gleichermaßen gut geeignet ist. Klanglich liefert sie einen soliden Sound, der sich gut für verschiedene Styles eignet, aber der fehlt leider oft der nötige Punch und Druck, um richtig durchzustechen.
Was mich jedoch wirklich stört, sind die goldenen Drehregler und Push-Buttons: Die sehen zwar schick aus, fühlen sich aber einfach billig und unangenehm an. Das ist beim kreativen Arbeiten extrem frustrierend, da sie weder präzise noch wertig wirken. Gerade bei einer Box in dieser Preisklasse hätte ich hier deutlich mehr erwartet. Die Haptik fühlt sich einfach falsch an und nimmt einem den Spaß am Handling.
Fazit:
Die Deluge ist ein mächtiges Gerät mit viel Potential – aber die schlechte Verarbeitung der Drehregler und Buttons ist ein echter Minuspunkt, der die Bedienung unnötig erschwert. Für alle, die auf ein hochwertiges Feeling und knackigen Sound setzen, gibt es bessere Alternativen.
Was mich jedoch wirklich stört, sind die goldenen Drehregler und Push-Buttons: Die sehen zwar schick aus, fühlen sich aber einfach billig und unangenehm an. Das ist beim kreativen Arbeiten extrem frustrierend, da sie weder präzise noch wertig wirken. Gerade bei einer Box in dieser Preisklasse hätte ich hier deutlich mehr erwartet. Die Haptik fühlt sich einfach falsch an und nimmt einem den Spaß am Handling.
Fazit:
Die Deluge ist ein mächtiges Gerät mit viel Potential – aber die schlechte Verarbeitung der Drehregler und Buttons ist ein echter Minuspunkt, der die Bedienung unnötig erschwert. Für alle, die auf ein hochwertiges Feeling und knackigen Sound setzen, gibt es bessere Alternativen.
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