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Universal Audio UAFX ANTI 1992 High Gain Amp

4.4 von 5 Sternen aus 9 Kundenbewertungen
Universal Audio UAFX Promo

Universal Audio UAFX Promo

Zwischen dem 01.04. und 30.04.2026 erhältst Du beim Kauf dieses Universal Audio UAFX Pedals nach Registrierung das UAD Guitar Amp Bundle bestehend aus folgenden Plugins zum kostenlosen Download freigeschaltet: UAD Woodrow ‘55 instrument Amplifier, UAD Ruby ‘63 Top Boost Amplifier, UAD Dream ‘65 Reverb Amplifier und UAD Lion ‘68 Super Lead Amp.

Effektpedal für E-Gitarre

  • Stereo Verstärker- und Boxenemulation
  • mit 6 bekannten Mikrofon-/Lautsprecher-Kombinationen
  • integrierte Boosts, Live- und Preset-Modi
  • Anpassungen via UAFX Mobile App
  • authentischer Sound des 120 W-Röhren Amps der 90er Jahre für aggressive und "gescoopte" Gitarrensounds der Metal-Subgenres wie Thrash, Death Metal, Grunge und Black Metal
  • Noise Gate, TS-style Overdrive und Preamp Boost
  • Stromversorgung über Netzteil 9 V DC, Mitte-negativ, 400 mA Minimum (Art. 543322, nicht im Lieferumfang enthalten)
  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 2 Line-Ausgänge: 6,3 mm Klinke (rechter Ausgang für Stereo-Verbindungen und 4-Kabel-Methode)
  • USB Typ-C für Updates über Computer
  • Abmessungen (B x T x H): 9,2 x 14,1 x 6,5 cm
  • Gewicht: 0,567 kg
  • Erhältlich seit August 2024
  • Artikelnummer 598273
  • Verkaufseinheit 1 Stück
  • Art des Effekts Preamp
312 CHF
Alle Preise inkl. MwSt.
Sofort lieferbar
1

Mehr Gain als der Rest

Das Röhrenvorbild des Universal Audio UAFX ANTI 1992 High Gain Amp Effektpedals geht auf einen beliebten High-Gain-Verstärker mit moderner Charakteristik zurück, der 1992 veröffentlicht wurde von vielen bekannten Metal-Musikern gespielt wurde. Bis dahin hatte man kaum einen Verstärker gesehen, der mit derartigen Gainreserven aufwartete. Es klang fett, druckvoll und durchsetzungsfähig. So ist kaum ein Wunder, dass dieser Verstärker schnell Verbreitung fand. Gleichzeitig stellte sich heraus, dass der Klang sich in extremeren Genres bestens bewährt: Thrash, Hard- und Metalcore oder auch Death Metal. Dazu gab und gibt dieser der Verstärker auch bei tiefen Stimmungen eine erstklassige Figur ab. Universal Audio hat diese Schaltung per Komponentenmodellierung in ein Pedal portiert. Im UAFX ANTI 1992 High Gain Amp ist dieser Sound nun in kompakter Form und beliebiger Lautstärke nutzbar.

Universal Audio UAFX ANTI 1992 High Gain Amp

Die komplette Signalkette

Das Universal Audio UAFX ANTI 1992 stellt die beiden Kanäle Rhythm und Lead bereit. Über sechs doppelt belegte Regler und drei Schalter ist der Sound intuitiv anpassbar und wird sogar um ein Noise Gate und eine Overdrive-Pedalsimulation komplettiert. Regelbar sind der Ausgangspegel, die Verzerrung, eine dreibandige Klangregelung plus Presence und Resonance, der Overdrive und das Gate. Ab Werk stehen 4x12“-Boxensimulationen mit Vintage-30-Lautsprechern im Standard- und Oversize-Format sowie eine Box mit Celestion G12T-75 zur Wahl, die bei Registrierung um drei Modelle erweitert werden – allesamt basierend auf der bewährten Ox Amp Top Box. So ergibt sich eine Komplettsimulation des Signalwegs, die sich für Aufnahmen und die Bühne ohne Mikrofonierung nutzen lässt. Dabei darf man bei Universal Audio darauf vertrauen, dass der Klang und das Spielgefühl des Originals auf den Punkt eingefangen wurden.

Universal Audio UAFX ANTI 1992 High Gain Amp von der Seite

Kompakt und leistungsstark

Mit dem Universal Audio UAFX ANTI 1992 hat man den mächtigen High-Gain-Sound des beliebten High-Gain-Verstärkers in digitaler Form in einem Kompaktpedal zur Verfügung. Das ist für Aufnahmen, die Probe zuhause aber auch für konsistente Ergebnisse auf der Bühne äußerst praktisch, zumal man ohne jede Mikrofonierung und hohe Pegel auskommt. Wer auf seinen echten Röhrenverstärker nicht verzichten will, kann das Pedal aber auch per 4-Kabel-Methode als Kanalerweiterung für einen echten Verstärker nutzen – Einschleifweg vorausgesetzt. Dazu bringt die Auswahl zwischen unterschiedlichen Lautsprechersimulationen und dem zusätzlichen mittenbetonten Overdrive/Boost zusätzliche Flexibilität, während das Noise Gate für Stille in Spielpausen sorgt. Und schließlich ist der ANTI 1992 auch ein perfektes Backup im Kleinstformat für den Fall der Fälle.

Logo auf Universal Audio UAFX ANTI 1992 High Gain Amp

Über Universal Audio

Wenige Hersteller können aus einer so gewichtigen Audio-Tradition schöpfen: Der UA-Gründungsvater Bill Putnam gilt (zusammen mit seinem Kumpel Les Paul) als richtungsweisender Musikproduzent und Entwickler legendärer analoger Studiotechnik. Putnam hat Chuck Berry, Muddy Waters sowie Sarah Vaughn aufgenommen und war Duke Ellingtons Lieblingstontechniker. Er hat den berühmten 1176 Peak Limiter entwickelt und den Teletronix LA-2A-Level Amplifier vertrieben. Dafür gab es im Jahr 2000 posthum einen „Technical Grammy Award“. 1999 haben Putnams Söhne Bill Putnam Jr. und James Putnam Universal Audio neu gegründet und die analoge Vision ihres Vaters in die digitale Musikwelt transferiert. Der Produktkatalog umfasst Audiointerfaces, DSP-Farmen, eine Vielzahl an Plugins und weiterhin analoge Hardwaregeräte.

Volles Brett und leisere Töne

Der Universal Audio ANTI1992 ist bekannt für seinen brutalen High-Gain-Sound. Er bietet darüber hinaus aber auch eine Simulation des Rhythmus-Kanal, der mit einem mächtigen eigenständigen Crunch aufwartet und dazu auch einen Clean-Sound bereithält, der sogar besonders sauber ausfällt. Sinnvollerweise lassen sich die Reglereinstellungen jederzeit speichern und später als zweite Klangalternative über den dedizierten Preset-Fußschalter abrufen. Alle relevanten Funktionen sind am Pedal zu erreichen. Ergänzend gestattet die kostenlose UAFX-App für iOS und Android den Zugriff auf erweiterte Funktionen: Hier lassen sich fertige Sounds laden, die Fußschalter, der Rhythmus-Kanal samt Bright-Schalter, der Overdrive, das Noise Gate sowie das Routing der Ein- und Ausgänge konfigurieren.

Im Detail erklärt

9 Kundenbewertungen

4.4 / 5

Bedienung

Features

Sound

Verarbeitung

8 Rezensionen

M
Der Gitarrensound der klassischen Moderne (1990/2000er)
Martin2000 21.09.2024
Der erste Eindruck war gemischt. Direkt aus dem Karton genommen, losgespielt, die cleanen Töne vom RTHM-Kanal haben mir gleich gefallen, die verzerrten auf Anhieb noch nicht so. Ich konnte da Pedal auf Anhieb, ohne Kenntnis des Handbuchs auch nicht gut einstellen. Habe mir am nächsten Tag mal zwei Stunden Zeit genommen, um mich in das Pedal einzuarbeiten. Das Update der Firmware über den PC, mit USB-C, ging zum Glück zügig durch. Die "UAFX Control App" wollte sich dann aber leider partout nicht mit dem Pedal verbinden und das ist misslich, weil wichtige Einstellungen nur über diese Handy-App möglich sind. Die meiste Zeit davon ging dafür drauf, die App am Handy zu Laufen zu bringen. Ich bin dann irgendwann darauf gekommen, die App auf dem Handy zu löschen und neu zu installieren, dann ging es endlich.

Als die App lief, habe ich das Handbuch von vorne bis hinten durchgelesen und die verschiedenen Einstellungen durchprobiert. Es ist wichtig, mal durchzuverstehen, was man da alles einstellen muss, aber es lohnt sich. Auf einmal hatte ich genau den Sound, den ich immer haben wollte. Endlich mal das Telefon weg und erstmal zwei Stunden nur Gitarre gespielt. ES KLINGT EINFACH GENAU RICHTIG. Der klare Kanal wirklich kristallklar, aber auch voll, habe noch den Boss BP-1W Preamp davorgehängt, der Sound macht süchtig. Der Crunch-Kanal eine Wall of Sound. Diese Verzerrung ist voll, schön, definiert, obertonreich, verträgt nicht nur Powerchords, sondern auch Harmonien. Für mich ist die Sache die, dass ich einen modernen Sound gesucht habe. Hatte bisher den UAFX Lion Modeller, der ist auf seine Art auch gut, klingt für aber schon etwas retro, wie ein Amp, der vielleicht schon ein bisschen in die Knie gehe ist. Bin in den 80er geboren und der Anti ist genau der Modeller für meine Musik, von Buckethead bis zu den Brettgitarren bei Avril Lavigne. Alle möglichen Metal-Stile gehen natürlich eh. Es geht mir gar nicht um das Ausmaß der Verzerrung, sondern wie die klingt, in den Höhen harmonisch, im Bass tight, das der klassisch-moderne Sound, den ich wollte. Wie gesagt insbesondere die cleanen Töne, die endlich mal genug Headroom haben, klingen für mich sogar irgendwie viel besser als beim echten 5150. (Im Gegensatz dazu konnte ich beim UAFX Dream den Gain kaum weit genug runterdrehen, um mal klaren Sound zu haben.)

Man kann ziemlich viel am Amp anpassen, um seinen Sound zu finden, Bright Switch, Input Routing, Bias Mode mit verschiedenen "Chokes", Clean klingt mit "Warm Choke" überragend. Der Reso-Regler ist auch Hammer, man kann dröhnenden Bass haben, dass der Boden wackelt, oder das Dröhnen weit rausdrehen. Das Noise-Gate leider überraschend schlecht, kann gar nicht verstehen, wie das nicht besser hinbekommen haben, ist für mich aber nicht soo wichtig, weil ich eh nicht so richtig High-Gain spiele. Der Tubescreamer klingt authentisch, habe ich aber im Bandgefüge noch nicht probieren können und so alleine für sich braucht man den meines Erachtens nicht. Den anderen mitgelieferten simulierten Preamp von TC Electronics habe ich mir noch nicht richtig erschlossen.

Das riesige Manko dieses Pedals ist leider die UAFX Control App. Bin immer froh, wenn ich meine Einstellungen ohne Verbindungsabbruch hinbekomme und dann schnell wieder raus aus der App. Mir ist aufgefallen, dass das Pedal für das Telefon schon sichtbar war, bevor ich den Pairing-Knopf gedrückt habe. Bei einem Auftritt auf größerer Bühne hätte ich Sorge, dass das Teil sich mit irgendeinem Telefon verbindet und dann abstürzt oder irgendwelche Einstellungen durcheinandergehen, ein Flugmodus wäre super. Ist schade, weil rein vom Sound ist das Teil göttlich, für mich bisher der beste Amp-Modeler, den ich gespielt habe, zumindest wenn man einen modernen Sound ab 1990er Jahre sucht. (Ich habe aber zuletzt auch nur die Modeller von TC und UAFX gespielt, gibt ja noch andere gute Alternativen.)
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
7
4
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EG
Nahe am Original
Erwin G. 25.06.2025
Eines der wenigen digitalen Dinge im Universum die Sinn machen. Der Sound ist wirklich nahe am Original. Lediglich in manchen Einstellungen merkt man in den Höhen den digitalen Charakter. Der Sound lässt sich durch üppige Einstellungsmöglichkeiten entsprechend verbiegen. Die Doppelbelegung der Regler mach das allerdings etwas frickelig. Eines der wenigen Pedale, die ich in mein Sortiment aufnehmen werde.
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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Ca
Direkt und dynamisch
Christoph aus CGN 28.02.2026
Ein wirklich toller Ampsimulator, mit viel Gain und Umpf! Mein Favorit ist der Punch/Punch+ Modus im Clean Kanal, den man über die App einstellen kann. Tube Screamer als Booster, der mehr drückt und den Bassbereich "aufräumt".
Leider hat bei diesem Pedal der Room-Parameter es nicht mehr aufs Pedal geschafft, und ist nur noch über die App regelbar, das nervt etwas. Außerdem ist die App/Firmware (2.02) aktuell etwas buggy, so dass von den Presets einige Parameter in der App nicht richtig abgebildet werden. Ich warte auf das hoffentlich bald kommende Update.
Der Klang der Raumsimulation ist etwas heller als bspw. beim Woodrow oder Lion, wo mir der Room besser gefällt. Aber im Bandkontext regelt man das ohnehin meist wieder gegen Null runter.

Die Cabs sind tendenziell eher spitz abgestimmt, aber man hat ja mit Presence/Treble und dem Tone Regler im Booster genug Eingriffsmöglichkeiten, um da gegenzusteuern.

Fazit: Perfekt ist es nicht, aber es inspiriert beim Spielen, und bildet weit mehr Facetten ab als andere Modeler. Wenn man den Sound liebt, wie ich, akzeptiert man auch die Einschränkungen, die so ein Pedal mit App-Unterstützung mit sich bringt. Einfach Augen zu und abrocken!
Bedienung
Features
Sound
Verarbeitung
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Q
Sensationelle Serie
Quarkus 01.04.2026
Ich war so begeistert vom Anti, dass ich mir den Recto ("Knuckles") gleich daneben gestellt habe. Also, Sound ist absolute Klasse, geschmackvolle Bord IRs, besser habe ich einen 5150 nie gehört - außer dem Original. Wie unglaublich ähnlich die Kiste hier und das Original sind, kann man auf diversen Shoot-Out Videos auf YT nachsehen.

Ein paar Kritikpunkte jedoch: der Ansatz mit doppelt belegten Reglern hält das Design übersichtlich, aber ich hätte gerne die Möglichkeit gehabt, das Gain des Boosters und des Amps gleichzeitig gegeneinander ausjustieren zu können. Zweitens machen 2 In 2 Out wenig Sinn, wesentlich besser wäre ein FX Send / Return gewesen. Man kann den internen Booster nicht völlig deaktivieren, nur rausdrehen. Der Headroom für externen Boost ist nicht so hoch bzw. der Input reagiert nicht wie die Eingangsstufe eines echten Amps, so dass es hier alsbald unschön zerren kann - ist halt die Frage des Gainstagings. Aber - was richtig grausam ist, ist die App. Sie schafft zwar den Zugang zu sensationellen "unter der Haube Tweaks", aber die Connectivity is miserabel. Tipp für Android User: Immer Standort Dienste aktivieren, dann die App starten. Sonst geht gar nichts. Die App macht zwar angeblich nichts mit dem Standort, er muss aber laufen. Mei. Aber egal, geile Kiste, das kann man verschmerzen.
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