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Das Instrument ist seinen Preis wert!
Heute Morgen mit der Spedition geliefert, absolut sicher und stoßfest verpakt, so das ich die doch recht wchweren Kartons behutsam die Treppe herabrutschen lassen konnte, zog sich das Auspacken doch etwas hin. Die Einrichtung war etwas tricky, denn für den Midi-Anschluß des Orgelpedals (ebenfalss von Viscount) habe ich doch etwas Zeit gebraucht. Grund: obwohl beide Geräte aus demselben Haus stammen, sendet das Pedal auf den Midi-Kanälen 0-15, während die Cantorum Trio auf den Kanälen 1-16 empfängt. Also: Kanal 0 beim Pedal wird auf Kanal 1 der Cantorum empfangen. Als ich das (endlich) begriffen hatte, war der Rest der Konfiguration des Pedals und der Schwelltritte einfach. Die Cantorum kommt äußerlich sehr solide und hochwertig daher, die Kunststofftasten haben eine leicht angerauhte, griffige Oberfläche und eine leichte farbliche Anmutung wie Bein/Elfenbein. Die Tastatur spielt sich wie eine Orgeltastatur mit elektrischer Traktur, so dass ich mich nicht umgewöhnen muss. Die Disposition entsprich weitgehend einem universalen Orgetypus und ermöglicht das Darstellen unterschiedlicher Epochen der Orgelmusik. Die Klänge der einzelnen Register sind durchaus charakteristisch, der Unterschied zur echten Pfeifenorgel ist aber deutlich (wie bei allen digitalen Orgeln bis hin zur teuren Edelmarke). Als - dreimanualiges! - Übungsinstrument hervorragend geeignet, so dass ich auch anspruchsvolle Literatur sehr gut üben kann.
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