W
Anscheinend die einzige Alternative für meine Anwendung
Die Anwendung: Mehrere Audioquellen (Hauptrechner, Notebook, Mikrofon, ein paar Instrumente) sind auf Abhöre und Aufnahme zu verteilen, und zwar derart, dass ich pro Quelle wählen kann, wo sie hin soll (z. B. Mikro an Aufnahme, Rechner an Abhöre, Instrumente an beides, damit die DAW nicht ständig zum Durchstellen laufen muss). Ein separates Audio Interface ist aus Platzgründen nicht drin. Kleinere Pulte scheiden featuretechnisch aus (z. B. kann Yamaha dort nur das USB-In vom USB-Out ausblenden), ich brauche ein Pult mit zweitem Bus. Digitale Pulte kommen preislich nicht in Frage.
Mit dem MG12XU bin ich grundsätzlich zufrieden:
- Das Routing beim MG12XU ist flexibel sowie intuitiv und erfüllt voll meine Ansprüche. Ich kann Quellen auf die Gruppe legen und schließlich die Gruppe über Fader an die Abhöre weitergeben, während der Hauptbus bloß die Aufnahme bedient.
- Der ASIO-Treiber ist der selbe wie bei der AG-Interface-Serie (ich hatte zuvor das AG06). In Aufnahmen kann ich keinen Unterschied erhören.
- Das Pult ist recht pegelfest. Der Pegel über USB passt ebenfalls, ohne dass ich irgendwo an den Anschlag regeln müsste.
- Die Kompressoren und die (hier parametrischen) Effekte sind keinesfalls Weltklasse, aber brauchbar, etwas schlechter und weniger flexibel als im AG06.
- Gut gefällt mir die On- statt Mute-Beleuchtung, das finde ich in meinem Anwendungsfall praktischer.
- Das Gerät wird im Betrieb (ca. 20° Raumtemperatur) bestenfalls handwarm. Da hatte ich nach einigen anderen Reviews Schlimmeres erwartet.
Was mich am Pult trotzdem stört:
- Die Verarbeitung lässt Gewinnmaximierung vermuten. Die Potis und Fader sind wackeliger als bei der Konkurrenz, die Fader haben keine Staubschutzlippen und die Knöpfe hakeln beim Drücken. Zu guter Letzt laufen die Fader irgendwie klebrig, man braucht Nachdruck, um sie zu verschieben, dann springen sie aber gleich einen guten Millimeter zu weit. Feinjustierungen bereiten wenig Freude.
- Das Pult ist recht tief geraten. Das ist unpraktisch, gerade weil man es dank der brückenartigen Bodenkonstruktion nicht zu sehr überstehen lassen kann. Bei mir muss das Pult deswegen auf einem zwischengeschobenen Brett liegen.
- Ein schaltbarer Hi-Z-Eingang wäre nett, ebenso eine Gain-Regelung auf allen Stereokanälen.
- Optik ist ja immer Geschmackssache und ich verstehe, dass Hersteller zur Markendifferenzierung auf zeitloses Schwarz verzichten. Ob jedoch ein Farbton zwischen Feldmaus und Asphalt so viel besser ist? Die übrigen Farben (z. B. für Potis) hat jemand zufällig aus dem Farbkasten gezogen, und wer die graublaue Schrift auf dem blaugrauen Hintergrund zu verantworten hat, hat hoffentlich nie eine Kunsthochschule von innen gesehen.
Ebenfalls vor Ort angeschaut habe ich mir das Mackie ProFX12v3 und das RCF F12 XR. Beide fühlen sich wertiger an und gefallen mir optisch besser. Allerdings kann das Mackie die Gruppe nur an den Hauptbus oder per Mono-Summe als PFL routen, so dass die Zuteilung auf Abhöre und Aufnahme nicht flexibel möglich ist. Am RCF kann man wiederum per Stereo-PFL der Gruppe tricksen, aber das Teil hatte so viele Marotten (z. B. kein ASIO-Treiber und merkwürdig niedrige Pegel), dass ich damit nicht zurechtgekommen bin. Übrig geblieben ist nur das Yamaha-Pult -- ich hätte mit mehr Alternativen gerechnet.
Mit dem MG12XU bin ich grundsätzlich zufrieden:
- Das Routing beim MG12XU ist flexibel sowie intuitiv und erfüllt voll meine Ansprüche. Ich kann Quellen auf die Gruppe legen und schließlich die Gruppe über Fader an die Abhöre weitergeben, während der Hauptbus bloß die Aufnahme bedient.
- Der ASIO-Treiber ist der selbe wie bei der AG-Interface-Serie (ich hatte zuvor das AG06). In Aufnahmen kann ich keinen Unterschied erhören.
- Das Pult ist recht pegelfest. Der Pegel über USB passt ebenfalls, ohne dass ich irgendwo an den Anschlag regeln müsste.
- Die Kompressoren und die (hier parametrischen) Effekte sind keinesfalls Weltklasse, aber brauchbar, etwas schlechter und weniger flexibel als im AG06.
- Gut gefällt mir die On- statt Mute-Beleuchtung, das finde ich in meinem Anwendungsfall praktischer.
- Das Gerät wird im Betrieb (ca. 20° Raumtemperatur) bestenfalls handwarm. Da hatte ich nach einigen anderen Reviews Schlimmeres erwartet.
Was mich am Pult trotzdem stört:
- Die Verarbeitung lässt Gewinnmaximierung vermuten. Die Potis und Fader sind wackeliger als bei der Konkurrenz, die Fader haben keine Staubschutzlippen und die Knöpfe hakeln beim Drücken. Zu guter Letzt laufen die Fader irgendwie klebrig, man braucht Nachdruck, um sie zu verschieben, dann springen sie aber gleich einen guten Millimeter zu weit. Feinjustierungen bereiten wenig Freude.
- Das Pult ist recht tief geraten. Das ist unpraktisch, gerade weil man es dank der brückenartigen Bodenkonstruktion nicht zu sehr überstehen lassen kann. Bei mir muss das Pult deswegen auf einem zwischengeschobenen Brett liegen.
- Ein schaltbarer Hi-Z-Eingang wäre nett, ebenso eine Gain-Regelung auf allen Stereokanälen.
- Optik ist ja immer Geschmackssache und ich verstehe, dass Hersteller zur Markendifferenzierung auf zeitloses Schwarz verzichten. Ob jedoch ein Farbton zwischen Feldmaus und Asphalt so viel besser ist? Die übrigen Farben (z. B. für Potis) hat jemand zufällig aus dem Farbkasten gezogen, und wer die graublaue Schrift auf dem blaugrauen Hintergrund zu verantworten hat, hat hoffentlich nie eine Kunsthochschule von innen gesehen.
Ebenfalls vor Ort angeschaut habe ich mir das Mackie ProFX12v3 und das RCF F12 XR. Beide fühlen sich wertiger an und gefallen mir optisch besser. Allerdings kann das Mackie die Gruppe nur an den Hauptbus oder per Mono-Summe als PFL routen, so dass die Zuteilung auf Abhöre und Aufnahme nicht flexibel möglich ist. Am RCF kann man wiederum per Stereo-PFL der Gruppe tricksen, aber das Teil hatte so viele Marotten (z. B. kein ASIO-Treiber und merkwürdig niedrige Pegel), dass ich damit nicht zurechtgekommen bin. Übrig geblieben ist nur das Yamaha-Pult -- ich hätte mit mehr Alternativen gerechnet.
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MM
Guter Allrounder
Ich verwende den kleinen Bruder, MG10XU seit einiger Zeit, und nachdem mir aufgrund einer Umstellung plötzlich ein Kanal fehlte, brauchte ich was Größeres. Das Angebot ist vielfältig, und nachdem ich mit Yamaha schon gute Erfahrungen hatte setzte ich auf das MG12XU.
Die Verarbeitung ist sauber, die Optik ansprechend, und die Haptik brauchbar. Natürlich ist das Teil für den professionellen Roadbetrieb nicht gemacht, aber die Potis wackeln nicht, und für den technisch ambitionierten Alleinunterhalter und Homerecorder durchaus sehr brauchbar. Die Filter arbeiten gut, parametrische Mitten sind im vorgesehenen Anwendungsbereich durchaus verzichtbar. Das Rauschverhalten finde ich hervorragend, um hörbare "Teppiche" zu produzieren, muss man schon einige Regler voll aufdrehen, vor allem den für mich sehr brauchbaren internen Effekt, aber wer macht das schon . So gesehen gebe ich für das Pult eine klare Empfehlung.
Minuspunkt: Die rechteckigen "ON" Schalter in jedem Kanalzug sind so hell, dass sie auf jeder, etwas schummerigen Bühne blenden. Ich habe meine mit rotem Nagellack abgedeckt, schaut nicht so blöd aus und dämpft das Licht. Zerlegen wollte ich das neue Pult nicht, vielleicht gibts auch eine andere Lösung. Das Netzkabel, eigentlich ein Pfennigartikel, ich versteh's nicht, ist so steif und unbiegsam, grauslich. Dabei gibt es so geschmeidige Silikonkabel, aber das wissen leider die wenigsten Hersteller.
Die Verarbeitung ist sauber, die Optik ansprechend, und die Haptik brauchbar. Natürlich ist das Teil für den professionellen Roadbetrieb nicht gemacht, aber die Potis wackeln nicht, und für den technisch ambitionierten Alleinunterhalter und Homerecorder durchaus sehr brauchbar. Die Filter arbeiten gut, parametrische Mitten sind im vorgesehenen Anwendungsbereich durchaus verzichtbar. Das Rauschverhalten finde ich hervorragend, um hörbare "Teppiche" zu produzieren, muss man schon einige Regler voll aufdrehen, vor allem den für mich sehr brauchbaren internen Effekt, aber wer macht das schon . So gesehen gebe ich für das Pult eine klare Empfehlung.
Minuspunkt: Die rechteckigen "ON" Schalter in jedem Kanalzug sind so hell, dass sie auf jeder, etwas schummerigen Bühne blenden. Ich habe meine mit rotem Nagellack abgedeckt, schaut nicht so blöd aus und dämpft das Licht. Zerlegen wollte ich das neue Pult nicht, vielleicht gibts auch eine andere Lösung. Das Netzkabel, eigentlich ein Pfennigartikel, ich versteh's nicht, ist so steif und unbiegsam, grauslich. Dabei gibt es so geschmeidige Silikonkabel, aber das wissen leider die wenigsten Hersteller.
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RR
Beste Preis Leisung!
Einfachste Bedienung, vor allem, dass die einzelnen Kanäle
zu- und wegschalten kann, ohne den Fäder zurückzufahren,
zu- und wegschalten kann, ohne den Fäder zurückzufahren,
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D
Top Produkt zu gutem Preis
Habe des Mischpult nun knapp 2,5 Jahre und bin sehr zufrieden. Zunächst habe sich die Poties ein bischen „kratzig“ beim drehen angefühlt, was sich mit der Zeit aber gelegt hat. Man sollte aber gut aufpassen, dass man nichts darüber kippt, da die Fader, Knöpfe und Poties leicht verkleben.
Alles in allem Top Produkt
Alles in allem Top Produkt
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H
Ein gutes Teil
Für meine Zwecke im Verein als Mischpult für eine kleine Beschallungsanlage erfüllt es voll und ganz seinen Zweck. Was für mich ganz besonders hervorzuheben ist, die sehr gut verständliche und nicht im Fachchinesisch gehaltene Bedienungsanleitung.
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E
Tolles Kleinmischpult
Ich finds super. Benutze es seit Jahren erfolgreich. Einwandfreie Effekte. On/ Off Taster sind praktisch und schön. Viele Anwendungs-Möglichkeiten.
Negative Dinge:
- Haptik der Fader etwas wackelig
- Kanal-Kompressor zerrt, wenn man's übertriebt
- Monitor-Kanal zerrt, wenn man voll aufdreht.
Ein eingebauter Limiter für alle Signalwege würde den Soundeindruck richtig geil machen, weil ich das Ding immer mal unabsichtlich in die völlige Verzerrung getrieben habe. Aber das muss man auch nicht erwarten. Das ist Meckern auf hohem Niveau.
Ansonsten einwandfrei.
Negative Dinge:
- Haptik der Fader etwas wackelig
- Kanal-Kompressor zerrt, wenn man's übertriebt
- Monitor-Kanal zerrt, wenn man voll aufdreht.
Ein eingebauter Limiter für alle Signalwege würde den Soundeindruck richtig geil machen, weil ich das Ding immer mal unabsichtlich in die völlige Verzerrung getrieben habe. Aber das muss man auch nicht erwarten. Das ist Meckern auf hohem Niveau.
Ansonsten einwandfrei.
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MK
Macht was es soll
Wollte nicht immer mein großer Powermate 16/3 mitschleppen und habe mir daher das MG12 XU gekauft. Sehr gute Verarbeitung, vernünftige Fader und klanglich auch in Ordnung. Die Effekte hauen mich zwar nicht gerade um, aber für den Preis bekommt man etwas Ordentliches, wenn es um Kleinst-Jobs geht.
Gerade aus Sub-Pult und/oder Ergänzung eine gute Wahl.
Gerade aus Sub-Pult und/oder Ergänzung eine gute Wahl.
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BO
Einfach
Mischpult einfach zu bedienen mit super sound
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H
Gutes Pult mit Schwächen
Auf der Suche nach einen guten Kleinmixer haben wir uns wegen der Kanalcompressoren für das Yamaha MG12 XU und gegen das Mackie Pult entschieden. Was wir übersehen haben ist die Tatsache: Mehr als 8 unterschiedliche Quellen kann das Pult nicht verarbeiten. Keine Aux oder Tape-Eingänge. Es gibt nicht einmal einen Aux-Return für ein externes Effekt-Gerät. In unseren Augen finden wir die Bezeichnung 12 Kanäle übertrieben. Maximal hat man 4 Mono und 4 Stereo-Kanäle zur Verfügung. Der Sound ist gut, die Bedienung enthält ein paar Fallen, die schnell erkannt werden. Die Verarbeitung ist wie wir es von Yamaha erwarten. Bedauerlicherweise reichen uns die Kanäle nicht, deshalb geht das Pult zurück
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